Schneewittchen - Inhaltsangabe   25

Von:    Wolfgang scrittore      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 21. August 2013
Bei Webstories eingestellt: 21. August 2013
Anzahl gesehen: 680
Kapitel: 11, Seiten: 23

Diese Story ist die Beschreibung und Inhaltsverzeichnis einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

Eine satirisch verfremdete und ausgeweitete Version des Grimmschen Märchens



Ausschnitt:



Jetzt gab es kein Halten mehr. Alle drängten sich die Treppe hinauf,

umringten das Bett und bestaunten das fremde Mädchen darin.



„Ich hätte auch nicht gewusst, das das ein Mädchen ist. Die hat doch Hosen

an" murmelte jetzt auch Gunther vor sich hin.



Johann Sebastian drehte nur die Augen nach oben und schlug sich an den Kopf.

Da stand ihm noch eine Menge Arbeit bevor, bis er seine Brüder groß

gezogen haben würde. Er hatte nicht geahnt, wie viel Arbeit das geben

würde, als sie damals dem Rattenfänger ausgerissen waren. Der hatte ihnen

eine Menge vorgegaukelt. Nur gut, das ihm das komisch vorgekommen war und er

kurzerhand des Nachts mit seinen Brüdern ausgerissen war. Nach längeren

Wanderungen hatten sie hier im Wald eine alte Hütte gefunden, die die

Älteren nach und nach zu diesem schönen Häuschen ausgebaut hatten. Das

waren jetzt sieben lange Jahre her.



„Das sieht man doch an den schönen langen Haaren"



warf Fridolin altklug ein, nachdem das Hütchen zur Seite gefallen war und

ihre schwarzen Locken sich geöffnet hatten.



„Lasst das Mädchen schlafen. Sie wird uns sicher nachher erzählen, wer sie

ist und wo sie herkommt. Seid vernünftig Männer und geht wieder nach unten. Und ihr, Gunther und Fridolin haltet endlich euer Plappermaul und verschwindet, das Essen muss auftragen werden."



Mit einem letzten Blick auf die schlafende Schöne wand sich Johann

Sebastian dann ab und ging als letzter behutsam die Treppe herunter.

Unten am Tisch herrschte helle Aufregung über den unerwarteten Besuch.



„Wir können hier keine Weiber brauchen. Weiber bringen nur Aufruhr und

Stress in unsere Gemeinschaft" brummte der dicke Zacharias und schniefte

genussvoll eine dicke Prise Schnupftabak ein.



„Sie könnte mich zu Bett bringen und mir Märchen vorlesen" schlug der

kleine Fridolin vor.
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Fridolin war der jüngste der sieben Brüder mit seinen

acht Jahren.



„Ich würde mich auch gern von ihr zu Bett bringen lassen" kicherte der

drittälteste, der siebzehnjährige Ludwig.



„Jetzt ist aber Schluss! Gegessen wird, sag ich. Johann Sebastian du

sprichst das Tischgebet" knurrte der dicke Zacharias.
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Punktestand der Geschichte:   25
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