Etruskische Ruinen ( In den Hügeln der Montagnola )   74

Romantisches · Romane/Serien

Von:    Wolfgang scrittore      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 23. April 2017
Bei Webstories eingestellt: 23. April 2017
Anzahl gesehen: 862
Seiten: 15

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


„Lena hol mal unsere Badesachen und die Handtücher und trag sie in den Waschkeller, die Brottücher kannst du liegen lassen und zieh dich auch gleich um. Lena bekam einen Klaps auf den Po.

„Du bist ja ganz naß, du erkältest dich noch."

Während Lena ins Bett ging, saßen wir noch zwei Stunden auf der Terrasse und träumten vor uns hin. Als wir langsam müde wurden, trugen wir die Körbchen nach oben und wechselten die Windeln. Es war nötig, man konnte es schon vorher riechen.Die Kleinen waren wohl auch müde, denn beim säubern und wickeln, zappelten sie heute nicht. Ich schaute nach Lena, deckte sie wieder zu und ging ins Schlafzimmer. Eva hatte sich schon ausgezogen und stand unter der Dusche, sie rückte etwas zur Seite. Ich spülte meinen Seifenschaum wieder ab und streichelte Eva. Schnell schlüpften wir ins Bett und kuschelten die ganze Nacht eng umschlungen. Lena blieb brav in ihrem Bett.

Wir wurden vom Prasseln des Regens an unsere Scheiben geweckt. Unter der Dusche meinte ich zu Eva

„Da wirds wohl nichts mit dem Laufen?" Eva schaute mich an und kniff mich dann.

„Nein, mein Lieber, wir haben Regenumhänge. Wir müssen beide am Ball bleiben."

Nach dem Frühstück zogen Lena und ich uns Regenjacken an. Die Kapuze aufgesetzt, eilte ich zur Garage und holte die Ape heraus. Lena rannte herbei, als ich wieder draußen war, und schlüpfte in die Ape, die Schultasche auf den Knien. Ich parkte unmittellbar hinter der Busbucht, und als der Schulbus einrollte, verabschiedete sich Lenchen von mir und rannte zum Bus. Der Bus fuhr ab und ich fuhr wieder zum Hof. Ich parkte die Ape in der Garage und eilte schleunigst ins Haus. Eva hatte die Körbchen ins Wohnzimmer geholt und wartete fertig umgezogen auf mich. Ich gab ihr ein Busserl. Eva schlüpfte in ihre Regenhülle und lief los. Die Kleinen schliefen noch fest, als Eva wieder herein kam. Sie lief die Treppe hinauf, duschte und zog sich um, dann schaute sie zu den Zwillingen und meinte

„Du bist nicht aus Zucker, du bist doch ein gestandener Mann, also beweg deinen Hintern nach draußen." Ich hüllte mich in meinen Regenumhang und lief hinaus. Der Regen war unangenehm, daher lief ich auf der Straße, um mich nicht mit Schlamm vollzuspritzen. Ich drehte eine Runde durch die Siedlung. Ein paar Anwohner schüttelten bei meinem Anblick ihren Kopf, dann ging es weiter bis zum Industriegebiet. Auf Beppes Bauhof, an der Straße, war ein geschäftiges Treiben.
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Ich lief wieder zurück ins Dorf, durchquerte noch einmal die Siedlung. Matteos Tür war zu, ich passierte den Kreisel in Richtung La Suvera, drehte dort um und eilte wieder heim. Auf der Straße zum Weinkeller wehte es mir kurz die Kapuze vom Kopf. Ich war froh wieder im Hause zu sein. Ich zog meine Schuhe in der Diele aus und stellte sie auf ein Schuhbord, dann entledigte ich mich meiner nassen Laufmontur, strich mir übers Haar und ging barfuß ins Wohnzimmer. Eva begrüßte mich mit einer Umarmung, dann drückte sie mir den munteren Gianni in die Arme. Ich verspürte ein paar Patscher von kleinen Händchen.

„Bei diesem knusprigen Anblick konnte Giulia nicht wiederstehen Peterl." Dann bekam ich auch von Eva einen Patscher. Ich legte Gianni zurück in sein Körbchen, lief nach oben, duschte und zog mir etwas an.

„Peterl, sei so lieb und häng deine Sachen unten im Keller auf die Leine zum trocknen. Ich brüh uns unterdessen einen Kaffee zum aufwärmen auf."

„Paola und Bruno haben übrigens Lust, am Wochenende mit uns zu laufen. Wir können Lena und die Zwillinge zu deinem Papa und Luisa bringen."

Lena spielte gerne mit ihrem kleinen Onkel Max. Mein Vater hatte mit seiner zweiten Frau Luisa mit über 50 noch einmal einen Sohn bekommen. Max war ebenso alt wie Lena.

Gegen Mittag hörte der Regen auf und ich lief den Hügel hinunter, um Lena abzuholen.

„Willst du heute kein Eis Lena?"

„Nein, das ist soo teuer Papa."

„Aber der Papa spendiert es dir doch", konnte ich Lena überreden. Sie suchte sich aber nur einen relativ billigen Eisbecher aus. Er schmeckte ihr hervorragend. Oben wartete schon Eva mit den Kleinen auf der Terrasse.

„Mama, der liebe Papa hat mir ein Eis gekauft", verkündete sie und setzte sich neben Eva.

„Heute habe ich wieder einen Salat für euch gemacht, einen Tomaten-, Brot- und Pistaziensalat." Eva und Lena holten die Teller, die Bestecke und die Schüssel heraus. Der Salat schmeckte sehr gut, sogar Lena mit ihrer Abneigung gegen Grünzeug, aß mit Genuß. Dazu gab es Ciabattabrötchen.

„Ihr wollt doch sicher noch ein wenig spazieren gehen, ihr Lieben", meinte Eva und musterte uns recht kritisch.

Lena murrte zwar, aber ich warnte sie „Komm Lenchen, die Mama meint, wir werden sonst zu dick."

„Ihr habts erfaßt.
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Soll ich mal maßnehmen", meinte Eva und grinste. Eva grabschte bei uns beiden zu, „Na überzeugt euch mein Vorschlag?" Lena gab sich geschlagen und wir liefen los.

„Bei Lenchen, der kleinen Naschkatze, müssen wir ein wenig acht geben. Der Dottore hat gemeint, sie liegt mit ihrem Gewicht an der oberen Grenze. Bei dir habe ich nur gegrabscht, weil es mir Spaß macht. Vielleicht hast du noch Lust, mit Lena eine kleine Radrunde zu drehen, wenn wir wieder daheim sind."

Ich nickte, Lenchen radelte gerne mit mir.

Eine gute Stunde später, zwängten wir uns in unsere Radmonturen. Lena zupfte an ihrer Hose, sie schien ein wenig zu zwicken. Dann paßte es und wir liefen hinunter. Eva gab uns einen Klaps auf den Hintern, dann stiegen Lena und ich auf und radelten den Hügel hinunter. Lena winkte „Hallo Claudia, huhu." Claudia schaute herüber und winkte ebenfalls. Wir fuhren bis zu Beppes Bauhof, dann drehten wir wieder um, fuhren an Matteos Bar vorbei, bogen am Kreisel zum neuen Hotel ab, schauten uns den beinahe fertigen Komplex an und drehten wieder um. Den Weg zum Weinkeller hinauf, strampelte Lena wild entschlossen, es selbst zu schaffen. Eva saß noch auf der Terrasse und hatte Gianni auf ihrem Schoß. Ich setzte mich zu ihr und nahm Giulia auf meine Knie. „Willst du dich nicht umziehen Peterl?" Ich nickte „Gleich, ich will nur ein wenig die Kleine halten." Lena lief hinein, um sich umzuziehen. Ich legte Giulia wieder in ihr Körbchen, gab Eva ein Busserl und lief hinein, zu duschen und mich ebenfalls umzuziehen. Lena kam mir entgegen, zwickte mich im Vorbeigehen und rannte dann nach draußen. Ich pellte mich aus meinem Shirt, der engen weißen Hose und ging unter die Dusche. Ich schlüpfte in meine Mikrofaserkleidung und brachte meine Radlermontur in den Waschkeller. Lenas Sachen lagen schon vor der Maschine.

Ich setzte mich neben Eva und nahm mir wieder meine Tochter heraus. Ich setzte sie auf meine Knie und schaukelte etwas mit ihr. Giulias Hand fuhr unter mein Shirt und ging ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, den Papa zu rupfen. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel. Giulia brabbelte fröhlich vor sich hin. Papa zu piesacken machte offensichtlich Spaß. Ich hob sie hoch in die Luft und spielte Flieger mit ihr. Das ließ sie hellauf juchzen. Dann legte ich die protestierende Kleine wieder in ihr Körbchen, ich schaukelte das Körbchen leicht, bis sie sich wieder beruhigte.

„Mußt du für das Fußballspiel noch etwas tun Peterl?" „Sieht man das Kilo denn schon", wollte ich wissen.
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Heute früh hatte die Waage ein Kilo zu viel angezeigt.

„Na, dein enges Laufhöschen verbirgt nichts und der Grabscher war sehr aufschlußreich. Ich wollte dich gestern beim Baden schon fragen."

„Bis zum Wochenende habe ich das wieder herunter. Der Lauf mit Bruno und Paola ist ja auch noch", meinte ich zuversichtlich.

Eine Stunde später rief der Trainer an und sagte das Freundschaftsspiel ab, zuviele Gästespieler hatten Grippe und fielen aus. Da hatte ich noch einmal Glück gehabt.

„Ich habe trotzdem ein Auge auf Lieschen und dich."

„Ich habe drinnen noch eine Illustrierte, die mir Josefa mitgebracht hatte. Übungen für Bauch, Beine, Po, um nach der Geburt wieder in Form zu kommen. Das funktioniert auch bei Männern, ich habe dir drei Übungen angestrichen, die kannst du nachher mal machen."

„Schau nicht so, Männer muß man im Auge behalten."

Giulia juchzte wieder.

„Siehst du Peterl, deine Tochter meint das auch."

Nach einem intensiven Training an der Beinpresse, führte ich die Übungen aus, die Eva mir angestrichen hatte. Ich fing mit Kniebeugen an, fuhr dann mit Ausfallschritten fort und machte zuletzte Beinheben aus dem Vierfüßlerstand.

„Mama, was macht der Papa denn da", wollte Lena wissen.

„Das sind Übungen für einen schönen strammen Po, das könntest du auch gleich mitmachen Lenchen."

Lena schaute mir genau zu und ich machte ihr die Übungen noch einmal vor. Sie hatte schnell begriffen und machte alles richtig.

„Das macht ihr jetzt jeden Tag meine Lieben, das tut euch nur gut."

„Mal sehen, wer von euch beiden zuerst einen knackigen Po hat. Ich schaue euch heute Abend beim duschen mal an." Eva lachte.

Ihre handgreifliche Kontrolle am Abend verlief gnädig für uns, nur Lena jammerte über Muskelkater. Essen gehen war für die nächste Zeit gestrichen. Eva wollte für uns gesunde, kalorienarme Gerichte kochen, das heißt, auch unsere geliebten Knoblauchchampignons waren bis auf weiteres passè.

„Ich brühe uns noch einen Kaffee auf", meinte ich zu Eva und lief in die Küche. Kaffeepulver und Wasser waren schnell eingefüllt, dann verschraubte ich die Alukanne und stellte sie auf die Herdplatte. Nach wenigen Minuten brodelte es und ich konnte uns die Tassen eingießen.
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„Peterl, tue doch bitte noch eure Radlermonturen und unsere Laufanzüge in die Maschine, bei 30°C Schonwaschgang. Ich lege sie dann später noch in den Trockner. Ich lief noch einmal hinein, füllte die Maschine, dann drehte ich das Wasser auf und schaltete sie ein.

Wir hatten letztes Jahr eine Lavatrice von LG mit allen möglichen Programmen gekauft. Ich holte eine Flasche Wasser und zwei Gläser aus der Küche und ging wieder hinaus.

„Eine gute Idee Peterl, Wein hat auch Kalorien, aber heute Abend genehmige ich uns ein Glas." ich schenkte uns beiden ein und trank durstig.

„Heute Abend gibts Reste, wir haben noch Pecorino, Schinken, Finocchiona, ein paar Oliven, Tomaten und Mozarella, Brot ist auch noch da. Ruf doch mal Lena."

Ich ging zum Baumhaus

„Lena, du kannst der Mama in der Küche helfen, dann gibts bald Abendessen."

„Ich habe auch schon Hunger", erklärte Lena und kletterte flink die Strickleiter herunter.

„Peterl, paß solange auf die Kleinen auf, Lena löst dich dann ab."

Als Lena mit einer Platte herauskam, lief ich hinein, um die Gläser und Bestecke zu holen. Eva brachte die Reste herbei. Ich ging nochmal ins Haus um unseren Wein und Lenas Apfelschorle zu holen. Ich öffnete die Flasche, goß uns ein und Eva und ich stießen an. Lena wollte mit ihrer Apfelschorle auch anstoßen.

„Nicht so dolle, Lena, die Gläser sind empfindlich."

Tante Maria hatte uns erst beim letzten Besuch sechs Rotweingläser von Riedel geschenkt. Normalerweise tranken wir aus einfachen Weingläsern. Lena ging brav ins Bett, nachdem sie uns abgebusselt hatte.

Eva legte alles darauf an, mich zu verführen und es gelang ihr, auch wenn ihre Krallen auf meinem Körper merkliche Spuren hinterließen. Beim duschen bedauerte meine Liebste mich etwas scheinheilig.

„Wie siehst du denn aus Papa", wollte Lena erschrocken wissen.

„Geh du mal und zieh dich um, Lena. Ich muß dem Papa noch mit Salbe einreiben." Kurze Zeit später war ich verarztet und konnte mich anziehen. Wir kümmerten uns jetzt um unsere Zwillinge, während Lena unten das Frühstück vorbereitete. Eva und ich schlüpften gleich in unsere Laufanzüge. Ich gab ihr einen aufmunternden Klaps, dann trugen wir unsere Körbchen nach unten. Eva verzichtete darauf, mir meine lädierte Rückseite zu tätscheln.
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Unter Eva spöttischen Blicken, trank ich meinen Kaffee und aß mein Frühstück im Stehen. Lena schaute mich mit großen Augen fragend an. Gemeinsam brachten wir die Körbchen auf die Terrasse, dann lief Eva los. Während Lena sich auf die Bank hockte, lief ich auf dem Hof hin und her. Lena hatte heute schulfrei, die Lehrer waren auf einer zentralen Konferenz in Siena.

„Na Mäuschen, was hast du denn heute vor?"

„Nachher mit Mama einkaufen fahren." Ich überlegte noch, ob ich nicht mitfahren sollte. Nach meinem Lauf, der mich wieder in Richtung Scorgiano führte, fuhren Eva und Lena los. Ich schaute auf die Kleine, die munter vor sich hinplapperten. Eva und Lena kamen schwer bepackt zurück. Eva hatte sich einen Packen Shirts zugelegt, sie hatte wieder ihre alte Figur erreicht. Für Lena gab es auch Shirts und eine geringelte Leggins.

„Papa, Papa, wir haben dir auch etwas mitgebracht", rief Lena.

„Laßt mich raten, eine froschgrüne Leggins für den Carnevale?"

Eva lachte und schüttelte ihren Kopf.

„Leider nicht, ich wußte ja nicht, wie man deine Größe in eine Damengröße umrechnet. Nächstes mal frage ich eine Verkäuferin." Lena drückte mir ein Shirt in die Hand. Ich entfaltete es und sah das Konterfei meiner Gianna Nannini. Ich bekam große Augen und bedankte mich bei meiner Liebsten.

„Was ist das für eine Tante", wollte Lena wissen.

„Das ist eine ganz bekannte Sängerin, der Papa mag sie sehr gerne", antwortete Eva. Ich bedankte mich bei meiner Liebsten.

Eva gab mir einen Klaps „So, nun zieh dich mal um Peterl." Ich hatte noch meinen Laufanzug an und lief hoch, um mir etwas leichtes anzuziehen.

Lena paßte auf die Zwillinge auf, während ich mit Eva einen Salat für den Mittag richtete. Ich lief noch einmal hinaus, um zwei Tomaten und einen Strauß Basilikum zu holen.

„Der Balsamico geht aus", meinte Eva.

„Dann laufen wir nach dem Essen noch einmal ins Dorf zu Marta."

„Heute gibts mal kein Eis Mäuschen, denk an deine Hosen", mahnte Eva vorher. Die Kleine maulte zwar, fügte sich aber dann.

Wir schoben die Kinderwagen ins Dorf und kauften bei Marta ein.

Marta hatte unseren Lieblingsbalsamico, eine dunkle Crema di Balsamico ai Fichi von Giusti. Wir mochten das dezente Aroma nach Feigen.
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Eva hatte von Francesca ein Rezept erhalten und wollte versuchen, selbst eine Balsamicocreme herzustellen.



Rezept für Balsamico-Creme Abgesehen von den folgenden Zutaten brauchst du lediglich etwas Geduld. Je nach gewählten Ausgangsprodukten kannst du so unzählige, immer neue Varianten kreieren, die man so im Handel nicht findet. Bestimmt ist auch für deinen Geschmack eine besondere Mischung dabei. Das wird benötigt: 500 ml Fruchtsaft (für helle Crema: Birne, Apfel, Quitte; für dunkle Crema: Trauben, Johannisbeeren, Pflaumen, Brombeeren usw.) 500 ml Essig (am besten selbst gemachten Kräuteressig oder hausgemachten Apfelessig. Alternativ auch Rotweinessig, Weißweinessig, Balsamico-Essig oder anderen Obstessig, aber keine Essig-Essenz!) 1-2 EL Rohzucker oder besser noch Honig (für eine liebliche Note) Zusätzliche Gewürze nach Belieben, z.B. Zimt, Nelken, Anis, Kardamom oder auch herzhafter mit Chili, Muskat oder Thymian Flaschen zur Aufbewahrung So wird die Balsamico-Creme eingekocht: Alle Zutaten in einen großen, flachen Topf füllen (mit großer Oberfläche geht das Einkochen schneller). Kurz aufkochen und dabei ausgiebig rühren, dann die Wärme so weit reduzieren, dass die Mischung nur noch am Siedepunkt zieht, aber nicht mehr sprudelnd kocht. Ohne Deckel leise köcheln lassen und gelegentlich umrühren, während die Balsamico-Creme für die nächsten 1-2 Stunden langsam reduziert. Nach etwa einer Stunde feste Gewürze wie z.B. Nelken herausfischen, solange die Mischung noch flüssig genug ist. Damit nichts anbrennt weiterhin gut umrühren, bis die gewünschte, sirupartige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in die vorbereiteten Flaschen füllen. Beschriften nicht vergessen und genießen!



Claudia kam neugierig herüber.





„Na Lenchen, möchtest du ein Eis haben?"

Lena schüttelte ihren Kopf.

„Na, Eva, hast du deine Liebsten wieder zu Diät verdonnert", wollte Claudia scheinheilig wissen.

Eva ignorierte sie und Claudia verschwand wieder etwas eingeschnappt..

„Lenchen ist im Wachstum und bei Peter gefällt es mir. Gegen die Veranlagung kann man nichts machen", meinte Marta augenzwinkernd.

Eva zahlte, wir verließen wieder Martas Alimentari und gingen heim.

Daheim verdonnerte Eva uns noch zu einer Radtour.
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Wir zogen uns oben um, unsere Radmonturen saßen wirklich wie eine zweite Haut und betonten unsere prallen Hinterteile. Eva grabschte bei Lena und mir zu und wir fuhren los, den Hügel hinunter durch die Siedlung, bis zu Trudis Scheune, dann wieder zurück durchs Dorf bis zur Torre Dogano, den Weg übers Feld zurück und den Hügel zum Weinkeller hoch. Eva schickte uns gleich nach oben. Wir zogen uns im Bad aus. Lena drehte und wendete sich vorm großen Spiegel und meinte kleinlaut

„Ich bin doch nicht zu dick Papa?" Ich gab der Kleinen einen Klaps auf den Hintern und tröstete sie „Nein, meine Kleine, du bist im Wachstum, da ist das alles normal."

Dann betrachte ich mich und mußte einräumen, dass ich ein merkliches Polster mit mir herumtrug. Das hatte Eva mir gestern schon bescheinigt.

Wir zogen uns wieder leichte Sachen an.

„Wenn ihr weiter fleißig trainiert und nicht so viel nascht, seid ihr eure Pölsterchen bald wieder los."

„Nun schaut nicht so bedröppelt. Ich habe schon ein Auge auf euch", versuchte Eva uns zu trösten.

Lena verdrückte sich in ihr Baumhaus und ich legte ein Trainingsstündchen im Fitneßkeller ein. Nach einer guten Stunde, kam ich ausgepumpt, aber frisch geduscht wieder zurück.

„Lenchen ist ziemlich betroffen. Ich werde noch mal von Frau zu Frau mit ihr reden. Das das ganz normal ist, was mit ihr passiert."

Dann tätschelte sie mir den Hintern und grinste dabei.

Gianni und Giulia wollen wieder beschäftigt werden. Wir nehmen sie heraus. Ich fühle an Giulias Windel, sie war noch trocken, Giannis auch. Wir nahmen die Kleinen auf den Arm und gingen mit ihnen in den Garten. Lena winkte uns zu. Die Kleinen schauten aus neugierigen Augen auf unsere kleine Welt. Zum Baden war es heute ein wenig zu frisch. Wir wiegten sie beruhigend auf unseren Armen.

„Wenn die Kleinen gefüttert sind, gehe ich in die Küche und backe euch eine Pizza auf. Seid ihr einverstanden?" Ich nickte und Lena jubelte.



„Nach dem Essen machen wir noch einen Spaziergang, Bewegung tut euch gut", merkte Eva an.

Die Pizza schmeckte wieder hervorragend und wir vertilgten unsere Portionen mit großem Appetit.

Dann brachen wir zu unserem Abendspaziergang auf. Wir liefen durch die Siedlung und dann ein Stück Richtung Kirche, hinter Gaspares Ristorante erreichten wir die Felder und liefen bis zur Verbindungsstraße nach Sovicille.
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Am Kreisel bogen wir rechts ab und erreichten nach ein paar Hundert Metern unsere Straße zum Weinkeller. Oben stellten wir die Kinderwagen auf der Terrasse ab. Lena durfte noch ein Stündchen mit uns sitzen bleiben. Eva genehmigte ein Glas Wein. Ich holte Flasche und Gläser aus der Küche und schenkte uns ein. Für Lena hatte ich Apfelschorle mitgebracht. Nach einer Stunde erklärte Lena, dass sie müde sei. Sie busselte uns ab und verschwand im Haus. Die Zwillinge gaben leise Schnarchgeräusche von sich. Eva schaute mich an und signalisierte mir, dass sie müde sein. Wir trugen unsere Körbchen nach drinnen, nachdem ich das Geschirr in die Küche gebracht hatte. Oben stellten wir die Körbchen im Schlafzimmer ab. Ich sah noch mal nach Lena, aber sie schlief schon fest. Morgen war wieder Schule. Eva stand schon unter der Dusche und beobachtete mich beim ausziehen, dann rückte sie etwas zur Seite und machte mir Platz zum duschen.

„Heute bin ich müde, ich knuddele dich noch ein wenig und dann muß ich schlafen Peterl." Sie bearbeitete meine erotische Spielwiese, wie sie es nannte, dann rollten wir uns zusammen und schliefen. Mitten in der Nacht wurde ich wach, als Giulia plötzlich zeterte. Ich hob die Kleine heraus und drückte sie an meinen Körper. Mein Herzschlag schien sie wieder zu beruhigen, nach ein paar Schluckauftönen schlief sie wieder ein, das war wahrscheinlich nur ein böser Traum gewesen. Gianni hatte sich nicht davon aufwecken lassen und schlief weiterhin brav. Ich legte mich wieder hin und Eva kuschelte sich an. Ihre Hand grabschte und knetete meine Hüfte, dann schliefen wir wieder. Ihre Hand blieb auf meiner Hüfte liegen.Ich wurde wach, weil Eva meine Pobacken rhythmisch bearbeitete. Ich ließ meine Augen noch eine Weile geschlossen und genoß die fordernden Berührungen. Dann grabschte Eva fest zu und rief mir ins Ohr „Umdrehen du müder Krieger, dein Weib hat Sehnsucht nach dir."

Ich drehte mich auf den Rücken, Eva sah, was sie angerichtet hatte, hockte sich auf mich und nahm mich auf. Wir versuchten möglichst leise zu sein um die Kinder, besonders aber Lena nicht zu wecken. Eva gab allerdings einen spitzen Schrei von sich, als sie den Höhepunkt zusammen mit mir erreichte. Im Kinderzimmer blieb alles ruhig, Lena kam erst, als Eva wieder neben mir lag. Eva schickte die Kleine in die Küche zum frühstückmachen. Wir standen auf und eilten unter die Dusche.
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Eva grabschte noch einmal nach Herzenslust zu. Als ich mich revanchieren wollte, drehte sie sich weg und warnte mich mit erhobenem Zeigefinger „Wage es ja nicht, mich auf meinen Speck hinzuweisen Peterl." Wir mußten lachen und alberten noch ein wenig herum.

Lena kam ins Bad geplatzt „Wenn ihr nicht endlich kommt, esse ich alleine." Lena sah verstrubbelt aus in ihrem Schlafanzug.

„Wir ziehen uns jetzt an, da kannst du gleich hierbleiben und duschen Lena." Ich bekam noch einen schallenden Klaps und wir liefen ins Schlafzimmer und zogen uns an. Eva wählte gleich ihren Laufanzug, ich mußte ja noch Lena zum Bus bringen. Eva drehte und wendete sich vorm Spiegel „Meinst du auch, dass mir der Anzug langsam zu eng wird?" Ich näherte mich mit meiner Hand ihren erotischen Rundungen.

„Wag es ja nicht, mich in meinen Speck zu zwicken. Heute nachmittag fahren wir zu Genesis und kaufen mir einen neuen Anzug. Ihr Zwei könnt auch gleich mal schauen."

Wir nahmen die Körbchen und gingen die Treppe hinunter, im Bad prasselte noch die Dusche.

„Hoffentlich hat Lieschen nicht wieder das ganze Bad unter Wasser gesetzt."

Ich setzte den Kaffee auf, Lena hatte ja schon den Tisch gedeckt. Nach kurzer Zeit kam Lena fertig angezogen herunter, ihr Glas mit Orangensaft stand schon an ihrem Platz. Eva hatte uns die Brötchen aufgeschnitten, wir brauchten sie nur noch zu belegen. Eva belegte noch zwei Brötchen für Lenas Schulfrühstück und packte sie in ihre kleine Vesperschüssel. Lena stopfte die Schüssel in ihre Schultasche, dann liefen wir Beide den Hügel hinunter zur Haltestelle. Ich bekam von Lena ein Busserl und sie rannte mit ihrer Schultasche zum wartenden Bus. Ich drehte und fuhr wieder nach oben. Eva wartete schon startbereit, ich gab ihr ein Busserl und einen Klaps. Ich schaute meine beiden plappernden Mäuse an und zwängte mich dann in meinen Laufanzug. Eva hatte recht, es zwickte an allen Ecken und Enden. Als Eva zurückkam, rannte ich los und verausgabte mich auf meiner Runde völlig. Mit letzter Kraft kam ich zurück und lies mich auf die Bank fallen. Langsam kam ich wieder zu Atem. Dann ging ich nach oben, duschte und zog mich wieder um.

„Wenn Lena aus der Schule kommt, fahren wir nach Poggibonsi und schauen uns bei Genesis um. Ich will nicht, dass Paola am Wochenende über uns lästert."

Nachmittags fuhren wir mit den Kleinen zu Genesis.
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Erst machten sich Eva und Lena auf die Suche. Nach einer Weile kamen die Beiden mit einer schweren Tüte wieder heraus.

„Na, was habt ihr denn alles mitgebracht."

„Für mich einen neuen Laufanzug, einen schwarzen Einteiler und für uns beide eine Radlermontur, alle mit verstärktem Kompressionsgewebe. Ich habe der Verkäuferin schon gesagt, dass du auch gleich kommst." Ich ging hinein und wurde gleich von der Verkäuferin abgefangen. Sie nahm Maß und notierte sich Brust-, Taillen- und Hüftumfang.

„Ich würde ihnen Schwarz empfehlen, das macht auch optisch schlanker. Ich suchte zwei Einteiler in weiß und schwarz und eine schwarze Hose heraus. Die Hosen bekam ich kaum über meinen Hintern, was aber am Kompressionseinsatz lag. Dann schaute ich nach einer dunklen Radlermontur. Ich bezahlte meine Beute und lief mit der Tüte wieder zum Auto. Eva schaute hinein und runzelte ihre Stirn, als sie den weißen Einteiler sah.

„Daheim machen wir erst mal Modenschau ihr Lieben. Ich nehme euch genau in Augenschein, bevor ich euch damit auf die Straße lasse. Das gilt natürlich auch für mich", ordnete Eva an.



Lena und ich zeigten uns zuerst in unseren schwarzen Monturen. Eva umrundete uns und gab uns dann einen Klaps.

Das schwarz kaschiert eure Problemzonen, es streckt optisch, genehmigt. Aber schaut jetzt nicht in die Körbchen, sonst erschrecken sich unsere zwei vor euch schwarzen Gestalten." Eva lachte.

„So jetzt zeige ich euch mal, wie ich am Wochenende laufe. Lena, wenn du willst, kannst du wieder mitkommen und dich umziehen." Evas Laufanzug saß wie eine zweite Haut und betonte ihre attraktiven Rundungen. Eva hatte den Reißverschluß ihres Trikots weit geöffnet.

„Na Peterl, gefalle ich dir?" Ich umarmte meine Liebste und tätschelte ihren prallen Po. Ihre weiblichen Rundungen waren unwiderstehlich.

Eva löste sich von mir, gab mir einen Klaps. „So Peterl, jetzt bist du dran. Lena saß im Schlafzimmer auf unserem Bett und schaute mich an. Ich pellte mich aus meinem Radleranzug und griff zum weißen Einteiler. Mühsam zwängte ich meinen Hintern gegen den anfänglichen Widerstand des Gewebes hinein, dann versuchte ich mein Oberteil zu greifen. „Soll ich dir helfen Papa?" Ich nickte, Ich griff nach hinten, Lena reichte mir den Stoff und ich bekam ihn einigermaßen hoch. Endlich konnte ich in meine Ärmel schlüpfen und schloß den Reißverschluß, der vom Hals bis zum Bauchnabel ging.
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„Du bist einfach so dick Papa", lautete Lenas vernichtender Kommentar. Sie patschte mich und wir liefen wieder nach unten.

Eva umrundete mich

„Weiß macht nicht gerade schlank, dadurch fällt deine Problemzone besonders ins Auge. Willst du Paola lange Zähne machen?"

„Komm, zieh mal deinen schwarzen Anzug an." Ich zwängte mich jetzt in den schwarzen Laufanzug, mit angehaltener Luft schlüpfte ich hinein, schloß den Reißverschluß und musterte mich im Spiegel. Der Anzug kam mir beinahe noch enger vor als der Weiße.

Eva musterte mich stirnrunzelnd, klopfte mir auf den Bauch, zwickte mich in die Hüfte und tätschelte meinen Hintern. Dann fasste sie mich am Kragen und schaute auf das Etikett.

„Kein Wunder, dass der Anzug so prall gefüllt ist, du hast eine Nummer zu klein erwischt."

„Nun, zieh meinetwegen den weißen Anzug an, aber wenn Paola dir an die Wäsche geht, greife ich ein. Und du rennst damit nicht ins Dorf und machst Claudia wuschig." Ich bekam noch einen schallenden Klaps, dann war die Modenschau vorbei und ich zog mich wieder um.



Freitag nachmittag brachten wir Lena und die Zwillinge nach Siena zu meinem Vater und Louisa. Morgen wollten wir mit Paola und Bruno durch die Hügel der Montagnola laufen.

Paola hatte sich und Bruno für acht Uhr angemeldet.

Wir standen um sieben Uhr auf, es war ungewohnt ruhig ohne die Kinder. Eva gab noch ein paar sarkastische Kommentare, als ich mich mit meinem Anzug abmühte. Endlich war alles verstaut und ich zog den Reißverschluß hoch. Wir frühstückten, dann gingen wir nach draußen und warteten auf die zwei. Das Brummen von Brunos Bus hörte man schon von weitem.

Die Beiden stiegen heraus und wir umarmten uns zur Begrüßung. Paola trug ebenfalls einen weißen Einteiler, der ihre Figur gut zur Geltung brachte, während Bruno ebenso wie Eva ganz in schwarz war.

Paola umrundete mich und wurde auch gleich handgreiflich

„Hm, mein Lieblingsösterreicher und so lecker verpackt. Auspacken darf ich dich wohl nicht", flirtete Paola.

„Dann würde ich euch umbringen, Beide", drohte Eva.

„Wie schön, so heißblütig, du könntest Italienerin sein, nicht wahr Bruno?"

„Nun, laß gut sein Weib", brummte Bruno.
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„Warum bist du nicht in weiß, du hast doch die ideale Figur dazu, Eva", meinte Paola.

„Hör auf zu fragen, Frau und laß uns loslaufen", forderte Bruno.

Wir liefen über den Hof und hinterm Weinkeller die Strada Bianca hinunter zur Verbindungsstraße nach Scorgiano. Nach ein paar hundert Metern überquerten wir die Straße und liefen nördlich des Torre Dogana den Waldweg am Gehege der Schweine vorbei. Über den Weiler La Senese erreichten wir die Häusergruppe von Marmoraia. Der Ort lag da wie verlassen, keine Menschen, kein Hundegebell. Wenige Hundert Meter entfernt passierten wir südlich den Borgo Mucellena und bald erreichten wir im Wald den Tumolo Etrusco di Mucellena. Die Bäume hatten die Ruinen längst erobert und sie waren dicht bewachsen. Eine gähnend schwarze Öffnung lag vor uns. Bruno und ich tasteten uns ein paar Meter vorwärts, aber ohne Taschenlampen war nichts zu erkennen.







„Paßt nur auf, das euch keine Vipern beißen", warnten Eva und Paola.

„Ich muß mal Benedetta fragen, ob hier schon Ausgrabungen gemacht wurden", meinte ich zu Bruno.

Anschließend liefen wir auf engen Pfaden Richtung Richtung Süden. Auf einer Lichtung standen die Gebäude des Agritourismohofes von Cerrecchia. Hier konnte man Urlaub auf dem Bauernhof in idyllischer Waldumgebung machen. Wir hörten Pferde wiehern und sahen ein paar junge Frauen, die ausritten. Ein großer Teich schloß sich gleich an.

Wir besuchten den Hof und ließen uns an einem großen Eichentisch nieder. Eine junge Frau musterte uns neugierig und servierte uns dann eine Karaffe Vernacchia.

„Hast du gesehen, Eva, wie sie Peter mit ihren Blicken ausgezogen hat", spöttelte Paola.

„Und mein Peterl, hat es genossen, so wie ich ihn kenne."

„Grins nicht so albern, du Mistkerl", fügte Eva dann an und boxte mich in die Seite.

Wir brachen wieder auf und überquerten nach wenigen Hundert Meter das schmale Sträßchen von Monteriggioni in Richtung Sovicille.

„Laufen wir den gleichen Weg zurück, oder schlagen wir uns auf engen Pfaden quer durch den Wald."

Wir überlegten kurz und entschieden uns für die Route quer durch den Wald. Wir sprangen über ein paar Bäche und mußten uns manchmal den Weg durchs Unterholz bahnen. Endlich erreichten wir offenes Feld und sahen in der Ferne unseren Hügel.
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Wir liefen wieder den Weg zum Weinkeller hoch und setzten uns etwas außer Atem auf der Terrasse in den Schatten.

„Wollt ihr bei uns übernachten, dann mache ich euch ein Zimmer fertig, zum Essen kann ich euch noch ein paar Reste anbieten. Jetzt duschen wir aber erst einmal. Peterl, du kannst schon mal die Sauna einschalten." Paola und Bruno waren einverstanden.

„Wir haben leichte Sachen und Nachtzeug dabei", meinte Paola. Paola holte ein Täschchen aus dem Auto und wir liefen ins Haus. Ich ging in den Keller und schaltete die Saunaheizung ein, dann lief ich auch nach oben. Eva räkelte sich schon unter der Dusche.

„Es ist dir doch recht, dass die beiden über Nacht bleiben Peterl?"

Ich nickte. „Wenn der Muskelkater morgen nicht zu arg ist, machen wir noch eine kleine Tour, vielleicht zur Tenuta Bicchi Borghese", schlug Eva vor.

Eva und ich zogen uns nur unsere Shorts an, Eva verzichtete auf einen BH, auch Paola trug nur ein knappes Höschen, ebenso wie Bruno.



Wir liefen in den Keller, zogen uns aus, nahmen unsere Handtücher und betraten die Sauna.

Bruno machte den ersten Aufguß. Wir setzten uns und genossen die Entspannung. Nach einer halben Stunde erhob ich mich und machte einen zweiten Aufguß.

„Hast du deine Krallen geschärft oder hast du beim Schinkenklopfen einfach zu fest hingelangt", kicherte Paola. Die Kratzer auf meinen Pobacken waren nicht zu übersehen.

„Er ist gut gepolstert, er hats überlebt, nicht wahr Peterl? Außerdem genießt mein Peterl das", meinte Eva lakonisch.

Wir verließen die Sauna, duschten und ließen uns auf den Liegen nieder, dabei duselte ich etwas ein. Eva rüttelte mich an der Schulter. Ich stand auf und wir zogen uns wieder an. Eva und Paola liefen hoch um sich Shirts zu holen, für uns Männer brachten sie auch welche mit.

„So ihr Männer kümmert euch mal um die Getränke, Paola und ich machen das Abendessen zurecht." nachdem wir den Wein und die Gläser geholt hatten, zeigte ich Bruno Lenas Baumhaus.

„Selbst gebaut Peter?" Ich nickte.

Wir setzten uns zum Essen wieder auf die Terrasse und planten den morgigen Tag. Paola und Bruno waren mit Evas Vorschlag einverstanden.

Paola gähnte verstohlen.

„Entschuldigt, ihr Lieben, der Tag war anstrengend. Ich muß mich noch ein wenig meinem Mann widmen.
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Schlaft gut. Komm, Bruno Liebster."

„Gute Idee Paola, mein Peterl braucht auch noch ein wenig Zuwendung, nicht wahr Peterl?"

Wir räumten alles ab, dann gingen wir nach oben, vorm Gästezimmer wünschten wir uns eine gute Nacht, dann zog Eva mich ins Schlafzimmer. Fürs Zähneputzen blieb gerade noch Zeit, bevor wir aus unseren Kleidern schlüpften und uns gegenseitig verwöhnten. Hinterher kuschelten wir und schliefen schnell ein.

Als wir das Schlafzimmer verließen kam Paola uns ganz verstrubbelt entgegen, ich hörte die Dusche rauschen.

„Ich glaube wir müssen wir unsere Männer wiederbeleben", frozzelte Paola. „Eine Extraportion Kaffee wird sie schon wieder auf die Beine bringen", fiel Eva in den Spott ein.

Eva und Paola deckten den Frühstückstisch, während ich den Kaffee aufbrühte. Wenig später kam auch Bruno die Treppe herunter.

„Laßt uns loslaufen, wir wollen zum Mittag wieder daheim sein", mahnte Paola. Oben machten wir uns lauffertig, Eva war wieder ganz in schwarz, während ich mich mit meinem schwarzen Laufanzug abmühte. Eva half mir, ins Oberteil zu kommen, dann bekam ich einen Klaps auf meinen Hintern und wir liefen nach unten. Die Schuhe waren schnell angezogen.

„Die Verpackung schaut auch lecker aus", meinte Paola und grabschte probehalber zu.

„Finger weg, das ist alles meins", meinte Eva und grabschte selber zu. Wir liefen den Hügel am Weinkeller hinunter, umrundeten den Weingarten unseres Nachbarn und liefen hoch zum Waldrand. Bei San Chimento blieben wir stehen und betrachteten die malerischen Gebäude. Wenig später überquerten wir die Straße nach Scorgiano und erreichten ein paar Minuten später die Tenuta Bicchi Borghese.

„Sollen wir euch Jungs etwas mitbringen", fragte Paola. Eva und Paola liefen hüftschwenkend zum Kiosk und erregten damit allgemeine Aufmerksamkeit an den anderen Tischen. Bruno und ich schauten unseren Schönen auch gebannt hinterher. Eva hielt eine Weinflasche und ein Glas in den Händen, Paola trug die restlichen Gläser. Wir stießen an und prosteten uns zu. Dann ließen wir uns von der Sonne bescheinen, Eva und Paola öffneten die Reißverschlüße ihrer Oberteile und zeigten ihr ansehliches Dekolleté.

Bevor Wein und Sonne uns müde machten, brachen wir wieder auf. Als wir uns zwischen den Tischen hindurchschlängelten, wurden wir wie Exoten bestaunt.
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Manchen fielen schier die Augen heraus.

Unsere Frauen konnten ihre Reize durchaus zeigen und auch Bruno und ich durften manches Frauenherz zum schneller schlagen gebracht haben. Vor der Tenuta liefen wir wieder los. Wir mußten aufpassen, nicht über Wurzelwerk zu stolpern. Daheim angelangt, eilten wir hinauf, uns zu duschen und aus den engen Klamotten zu schälen. Die locker sitzenden Sportsachen ließen uns aufatmen. Paola und Bruno verabschiedeten sich von uns und fuhren wieder heim, Guido von Benedetta und Mario abzuholen. Wir tranken noch einen Kaffee, dann brachen wir auf, unsere Kinder wieder abzuholen.
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