Straßenbauarbeiten ( In den Hügeln der Montagnola )   105

Romantisches · Romane/Serien

Von:    Wolfgang scrittore      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 17. April 2017
Bei Webstories eingestellt: 17. April 2017
Anzahl gesehen: 850
Seiten: 15

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Als wir von Trudi zurückkamen, legten wir uns am Pool in die Sonne. Lena kletterte in ihr Baumhaus.

„Aua", stöhnte ich nach einer Stunde, ich hatte mir offensichtlich einen leichten Sonnenbrand eingefangen. Also drehte ich mich wieder auf den Rücken.

„Kommst du mit Peterl?" Eva patschte mir auf den Bauch, stand auf und sprang in den Pool. Ich erhob mich träge und folgte ihr in den Pool. Die Abkühlung war angenehm.

„Was hältst du von gegrillten Zucchini und Auberginen heute Abend Peterl?" Ich war einverstanden.

Lena war heruntergeklettert und saß jetzt auf dem Poolrand und ließ ihre Beine ins Wasser baumeln.

„Du hast wohl Hunger, Mäuschen", wollte Eva wissen. Lena nickte energisch.

„Dann komm, du kannst mir helfen. Ich ziehe mich nur an. Peterl bring nachher die Handtücher und deine Badehose mit." Meine Beiden entschwanden in Richtung Haus. Ich kletterte aus dem Wasser und trug das erste Körbchen zur Terrasse, dann holte ich das zweite Körbchen. Ich entledigte mich meiner Badehose, trocknete mich ab und schlüpfte in Slip und meine weiße Arbeitshose aus der Werkstatt.

Lena steckte ihren Kopf aus der Tür.



„Papa, du sollst Bestecke, Teller und Getränke herausholen, wenn die Mama und ich die anderen Sachen gebracht haben." Ich wartete auf meine Lieben, dann lief ich ins Haus und brachte die fehlenden Sachen heraus. Als ich alles abgestellt hatte, gab mir Eva einen Klaps auf den Hintern und meinte „Im Kühlschrank dürfte noch ein Stück Schinken sein, und ich habe das Brot vergessen."Wir luden uns die gegrillten Zucchinischeiben und die Auberginenstücke auf die Teller, dazu gewürfelten Schinken und ein Stück Pecorino, den ich im Kühlschrank entdeckt hatte. Ich träufelte uns noch ein paar Tropfen Öl darüber und stippten die Brotscheiben ein. Das Essen war ein Gedicht. Mit einem Stückchen Brot,stippten wir das Öl vom Teller. Lena schnappte sich das letzte Stückchen Schinken und stopfte es in ihren Mund.

„Magst du noch ein wenig im Garten umgraben Peterl", Eva sah mich fragend an. „Warte, bis ich mit Lena den Tisch abgeräumt habe. Lena, Gläser und Getränke bleiben noch hier." Ich stand auf und holte den Spaten aus der Werkstatt. Dann wartete ich, bis Eva wieder herauskam. Ich grub das Beet, das mir Eva gezeigt hatte ein Spatentief um. Dann lief ich wieder zur Werksttatt, stellte den Spaten ab und nahm Rechen und Hacke mit.
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Ich zerkleinerte die Erdbrocken und zog dann mit dem Rechen die Oberfläche glatt. In Gedanken rieb ich mir die Hände an meiner Hose.

„Ach Peterl, du hast dich eingesaut, schau nur mal deinen Hosenboden an." Eva klopfte mein Hinterteil aus. „Das wird nichts, die Hose muß in die Wäsche."

„Der Papa hat einen schwarzen Po", kicherte Lena.

„Zieh die Hose aus und hol dir etwas von drinnen. Steck sie gleich in die Waschmaschine." Ich streifte die Hose ab und lief im Slip ins Haus. Ich zog mir meine Arbeitsjeans mit den abgeschnittenen Beinen an, brachte die verschmutzte Hose in den Keller und steckte sie in die Waschmaschine.

„Die ist dir auch ganz schön eng geworden", Eva tätschelte mir spöttisch lächelnd den Hintern.

„Wenn du die auch noch einsaust, mußt du nackert arbeiten Peterl." Eva schien der Gedanke zu gefallen.

Ich bekam ein Busserl, dann nahm ich mir die restlichen Schieferplatten und machte daraus eine Beetumrandung. Ich behielt sogar noch ein paar Platten übrig.

Eva schaute mein Werk an, da müssen wir wohl morgen nochmal zu Garden Malquori und einige Kräuterpflanzen einkaufen.

„Eigentlich könnten wir doch heute schon", schlug ich vor. Lena war angezogen, Eva auch.

„Zieh dir einfach ein Shirt drüber Peterl, dann genehmige ich deinen Aufzug."

Ich holte mir ein Shirt von oben. Eva hatte derweil die Giulia aus der Garage geholt und das erste Körbchen schon eingeladen. Ich nahm das zweite Körbchen und stellte es auf die Rückbank. Dann stiegen wir ein und fuhren über Poggibonsi zum Gartenmarkt. Draußen im Freigelände nahmen wir gleich ein paar Töpfe mit Paprikapflanzen an uns, eine dicker Busch Rosmarin kam dazu in den Wagen. Eva holte drinnen noch zwei Pflanzen Cherrytomaten, Oregano-, Thmyian- und Majorantöpfchen. Ebenfalls gingen ein paar Tomatenstangen mit auf die Heimreise. Ich verstaute alles im Kofferraum und wir fuhren wieder los.

„Ich weiß nicht, ob ich den Fleck aus deinen Mikrofasershort wieder heraus bekommen. Wir gehen noch einmal zu Genesis hinein."

Nach einiger Suche fand ich zwei Hosen in hellblau und grau. Lena stöberte noch einmal bei den Badesachen, fand aber nichts, was ihr gefiel. Ich tätschelte ihr den Po „Wenn du so weiter machst, kannst du bald die alten Höschen von der Mama anziehen Frosch." Lena brummelte, sicher meine Bemerkung war gemein und ich erwartete Lenas Konter.
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„Bleib du hier drinen, die Mama kommt gleich." ich löste Eva draußen ab und sie ging hinein zum stöbern.

Eva hatte eine große Tüte in der Hand, als sie mit Lena wieder herauskam. Eva griff in die Tüte und schwenkte einen neuen Bikini in ihrer Hand. Lena würdigte mich keines Blickes, sie war offensichtlich beleidigt.

Zuhaus buddelten Eva und ich unsere Neuerwerbungen ein und goßen alles an.



Abends informierte mich Eva.

„Das war aber gemein von dir Peterl, das mit meinen alten Bikinihöschen. Da braucht sie noch ein paar Jahre, bis sie hineinwächst."

„Aber das hat mich auf eine Idee gebracht. Ich mache ihr meine alten Bikinihöschen enger, das fand sie gut. Übrigens mach dich auf etwas gefaßt, dein Töchterchen hat dir furchtbare Rache geschworen. Heute Nacht klopfe ich dem Papa seíne dicken Schinken, hat sie geschworen, und ich soll ihr aus weiblicher Solidarität helfen. Ich muß sowieso mal wieder Maß nehmen. Dein Höschen sitzt ziemlich eng." Eva kicherte und tätschelte mir ausgiebig meinen Hintern. Ich wurde wach, als mir Lena die Bettdecke wegzog und wild auf meinen Hintern patschte.

„Nicht so wild Lena, ich zeig dir, wie man Schinken richtig klopft. Der Papa hat reichlich Speck am Po, da macht das eine Menge Spaß." Eva zog mir die Schlafhose herunter und zeigte Lena, wie man den Po optimal bearbeitete. Lena war gelehrig und grabschte kräftig zu. Eva zupfte mit Daumen und Zeigefinger und prüfte dabei mein Speckpolster. Schließlich meinte sie zu Lena „Schluß jetzt Lena, es reicht, das war Strafe genug für den Papa." Beide grabschten noch einmal zu, dann zog Eva mir die Hose wieder hoch und legte mir die Decke über.

„Und du gehst wieder in dein Bett Lenchen, Mama und Papa brauchen ihren Schlaf" Lena zog ab und Eva wußte natürlich, was sie angerichtet hatte, als ich mich auf den Rücken drehte. Eva hockte sich auf mich und nahm mich auf. Wir verloren uns ineinander und kamen schnell zum erlösenden Höhepunkt.

„Die Kleine ist doch gelehrig Peterl, das wird sie später mal gut gebrauchen können. Tut dir dein Po noch weh? Selber Schuld, kein Weib kann halt diesen prall gepolsterten Leckerbissen widerstehen."

„Wir duschen aber erst morgen, sonst wacht Lenchen wieder auf. Außerdem mag ich den Geruch nach verschwitztem Mann.
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" Wir kuschelten uns mit den Gesichtern zugewandt aneinander. Eva legte ihren Arm um meine Hüfte und spielte mit dem Fleisch meiner Pobacke. Ich machte es ihr gleich.

Am nächsten früh, als Eva und ich gerade duschten, kam Lena hereinspaziert. Sie drängelte sich zu uns unter den Wasserstrahl, schubste uns mit energischem Hüftschwung etwas auf die Seite. Ich entschuldigte mich bei Lena, nachdem Eva mich angestupst hatte.

„Du warst so gemein zu mir Papa", maulte sie und grabschte gleich noch einmal zu.

„Jetzt reicht es, du hast deine Rache heute Nacht gehabt Lena. Jetzt ist Schluß." Lena trocknete sich ab und putzte sich vor dem Spiegel ihre Zähne. Eva grabschte auch noch einmal zu.

„Da kann kein Weib widerstehen, das ist ein Reflex Peterl."

„Nach dem Frühstück, wenn wir die Kleinen versorgt haben, laufen wir wieder Peterl." Eva kniff sich in die Hüften.

Die Kleinen lagen wohl versorgt in ihren Körbchen. Ich räumte mit Lena den Frühstückstisch ab. Eva war im Schlafzimmer und zog ihre Laufkombi an. Dann kam sie wieder herunter, schwenkte ihre Hüften und meinte „Gefalle ich dir noch mein Peterl." Ich gab ihr einen Klaps aufs wohlgerundete Hinterteil und Eva lief den Hügel hinunter.

„Lena, paß einen Moment auf deine Geschwister auf, ich ziehe mich nur um."

Ich zwängte mich in meinen weißen Einteiler und setzte mich wieder zu Lena. Lena patschte mir übermütig auf den Schenkel.

„Das hat heute Nacht Spaß gemacht Papa, machen wir das heute Nacht wieder?" Ich schüttelte den Kopf „Einmal reicht du Fratz. Ich habe dich geärgert und du hast dich furchtbar gerächt, das reicht." Lena mußte lachen und drehte ein paar Haare auf meinem Schenkel zusammen.

Eva kam schweratmend wieder den Hügel herauf. Sie machte ein paar Dehnübungen, dann atmete sie noch einmal kräftig durch. Meine zwei Weiber verabreichten mir beide einen Klaps und ich lief los. Ich rannte die Straße vom Weinkeller hinunter. Morgen wollte Beppe kommen und die Strada Bianca reparieren. Die Furchen waren sehr ausgefahren und ich mußte aufpassen nicht zu stolpern. Solche Schürfwunden taten recht weh, wie ich ja wußte. Auf dem Weg zu La Suvera passierte ich eine größere Touristengruppe. Ich vernahm im Vorbeilaufen etliche Kameraklicks. Einge feuerten mich an. Hinter der Baustelle bog ich zur Torre Dogana ab, stattete den Cinta Senese Schweinen einen Besuch ab.
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Sie hatten sich schon ordentlich fett gefressen, ihre Schinken hatten stattliche Ausmaße angenommen. Ich lief weiter den Waldweg hinauf. Hier irgendwo sollten sich etruskische Ruinen befinden. Ich würde zuhause auf der Karte nachsehen und vielleicht einmal mit Eva, Paola und Bruno hier laufen. Ich drehte mich um, bevor ich mich noch verlief. Ich lief noch ein paar Hundert Meter nach Süden, bevor ich mich parallel der Hochspannungsleitung wieder nach Westen wandte. Ich erreichte das Umschaltwerk an der Staatsstraße, hier lief ich entlang der Straße nach Norden um am Industriegebiet unsere Dorfstraße zu erreichen. Ich wollte Claudia nicht über den Weg laufen, daher rannte ich an Beppes Baustelle wieder zum Wald hoch bis zur Verlängerung der Via delle Pace, umging den Friedhof auf seiner Nordseite und erreichte schließlich unsere Hügelstraße.

„Na Peterl, bist du bei Claudia versackt?"

„Ich bin bei Beppes Baustelle zum Wald hochgelaufen, bei Trudi vorbei und dann hintenherum zum Hügel." Ich schüttelte meinen Kopf.

„So, ich dusche jetzt, dann stöbere ich mal, ob ich nicht noch ein altes Höschen für dich finde, dass du beim arbeiten anziehen kannst, Die Jeans sind doch recht warm.

Eva kam in ihren Mikrofasersachen wieder herunter und schwenkte eine meiner alten Laufhosen. Die längsgestreifte hatte ich schon beinahe vergessen.



„Komm zeig mal, ob du noch hineinpaßt."

Ich nahm die Hose und lief nach oben, um zu duschen. Ich pellte mich aus meinem Einteiler und legte ihn zum lüften auf die Terrasse. Dann erfrischte ich mich unter der Dusche. Die Hose bekam ich nur mühsam über meinen Hintern.

Eva musterte mich.

„Eigentlich sollten Längsstreifen ja schlank machen. Hm, die betont allerdings deine prallen Pobacken. Die hat noch keine Kompressionseinlage im Gesäßbereich, die den Speck im Zaume hält, wie deine anderen Hosen. Das erfreut allerdings die Augen deines Weibes."

„So Peterl, zieh dich wieder um, damit gehst du mir nicht ins Dorf."

„Ich gieße nur noch schnell die Pflanzen Eva." Ich holte die Gießkanne füllte sie auf und wässerte das Grünzeug.

Dann zog ich meine neue Mikrofaserhose und ein passendes Shirt an. Wir verließen den Hof und spazierten ins Dorf.

„Ich habe schon gesehen, dass du in der Zeitung bist" empfing Matteo, der mit Claudia vor der Tür der Bar stand, unser Lenchen.
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„Claudia bring unserer Heldin mal den schönsten Eisbecher." Lena strahlte, wie ein Honigkuchenpferd und schaute stolz im Kreise herum.

Wir setzten uns, während Claudia den Eisbecher holte. Lena berichtete stolz, wie sie in der Schule fotografiert wurden. Claudia kam mit einem großen Eisbecher wieder heraus und stellte ihn vor Lena ab. Lena staunte, alles für sie.

„Na Mäuschen, schaffst du das denn auch", wollte Eva wissen. Lena nickte und machte sich über ihren Eisbecher her.

„Wollt ihr auch etwas essen", fragte Claudia dann uns.

„Wir nehmen Knoblauchchampignons, wenn du welche anzubieten hast", meinte Eva. Claudia nickte und servierte uns kurze Zeit später unsere Champignons. Lena kämpfte schon mit ihrem Eis.

„Sollen wir dir helfen Lenchen", wollte Eva wissen, doch Lena schüttelte noch ihren Kopf. Wir genossen unsere Champignons und tranken einen Vernacchia dazu. Jetzt stöhnte Lena etwas und schaute uns an. Dann schob sie mir den Eisbecher hin. Ich teilte mir mit Eva den Rest. Claudia beobachtete uns, „Das geht aber schnell auf die Hüften", meinte sie zu mir.

„Mach dir keine Gedanken um Peter, das habe ich schon im Griff", erwiderte Eva.

Wir zahlten und liefen noch etwas durchs Dorf.

„Die Kalorien müssen schnellstens wieder herunter", meinte Eva zu uns.

Wir gingen an Gaspares Ristorante vorbei ein Stück in die Felder, dann nahmen wir einen Verbindungsweg, der auf die Straße von Sovicille führte. Am Kreisel bogen wir auf unsere Straße ein.

„Hast du deine Turnsachen schon zusammengesucht Lena, du weißt, du hast morgen wieder Schule." Lena nickte, „Nur die Turnschuhe noch, die anderen Sachen sind schon im Turnbeutel."

„Ich muß morgen früh heraus, Beppe kommt, um die Straße zu reparieren. "

„Dann sage ich Claudia ab, vielleicht kann sie nachmittags auch laufen."

Gegen sieben kam Beppes LKW rückwärts die Straße hoch. Die Ladefläche war voll mit Schotter. Domenico und Manfredo stiegen aus und holten drei Schaufeln von der Ladefläche. Domenico drückte mir eine in die Hand.

Ich begrüßte Beppe, der jetzt langsam anfuhr, dabei leicht die Ladefläche anhob und den Schotter auf den Weg verteilte. Mit den beiden anderen verschoben wir den Schotter gleichmäßig auf die Lücken.
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Mittlerweile war unten Bianchi mit der Walze erschienen und fuhr jetzt langsam den Weg hoch und walzte den Schotter fest. Beppe wollte mir die Rechnung zuschicken. Ich verabschiedete mich von ihm und seiner Mannschaft und lief wieder hoch zu Eva. Mittlerweile war es zehn Uhr. Eva telefonierte noch einmal mit Claudia. Sie würde auf Eva warten. Eva zog sich um und lief los, nachdem ich ein Busserl bekommen hatte. Laura war vorhin hochgekommen und hatte Lena zum Bus gebracht. Ich schaute auf meine Kleinen, die eifrig vor sich hin schnatterten. Als Eva zurück kam, nahm ich sie in meine Arme. Dann lief sie nach oben, duschte und zog sich wieder um. Eva brachte mir meine Laufsachen mit. Ich zog meine Arbeitshose aus und schlüpfte in meine Laufkombi. Dann übernahm Eva unsere Kleinen und ich lief los, die frisch geschotterte Strada Bianchi hinunter, hinter La Suvera tauchte ich in den Wald ab, sprang über einen Bach und lief den schmalen Weg entlang. Ein Kaninchen flitzte über den Weg, in einem dichten Busch schimpften Vögel. Ich erreichte das einzeln stehende Häuschen, den letzten Rest der alten Sielung San Michele. Das Haus war nicht mehr bewohnt und stand wie ein altes Hexenhäuschen mitten im Wald. Ich mußte unwillkürlich an das Märchen von Hänsel und Gretel denken. Ich hatte keine Lust der Hexe in die Hände zu geraten und als Hänsel zu enden. Ich schüttelte mich und lief weiter. Der Weg wurde schmaler und ich mußte aufpassen, dass meine Kombi nicht in Dornengestrüpp geriet. An einer Baumgruppe sprang ich über einen Bach, geriet kurz ins Straucheln und lief wieder Richtung Heimat. Ich überquerte die Straße in Höhe der Weinfelder unserer Nachbarn, lief Richtung Süden und erreichte unsere neu gewalzte Strada Bianchi. Eva wartete schon auf mich. Ich bekam zur Begrüßung ein Busserl und einen Klaps. Ich wollte gerade auf der Terrasse meine Kombi ausziehen, als Eva meinte

„Behalte die Sachen erst mal an, oder soll Laura dich in deiner ganzen Pracht sehen. Da kommt sie schon." Ich bekam einen Klaps auf den Hintern und lief ins Haus. Oben duschte ich und zog mir Bermudas und ein Shirt an und lief wieder zu Eva und unseren Kleinen hinunter. Ich sah Laura gerade noch mit imposanten Hüftschwung um die Ecke biegen.

„Ich glaube, ich werde mir auch so ein heißes Höschen zulegen, wenn der Anblick dein Blut so in Wallung bringt", spottete Eva.

„Willst du so Unkraut zupfen Peterl, es wäre schade um die weiße Hose.
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" Ich schüttelte meinen Kopf, zog meine Bermudas und mein helles Shirt aus und holte meine Arbeitshose aus der Werkstatt. Unter Evas Blicken schlüpfte ich hinein, dann holte ich noch einen Eimer aus der Werkstatt und machte mich auf, Unkraut zu zupfen.



„Ach Peterl, zieh dir heute nachmittag etwas manierliches an. Ich habe Claudia zum Kaffee eingeladen." Ich staunte, ausgerechnet Claudia.

„Claudia hat von ihrer Nichte etwas zum anziehen für Lena. Die Kleine ist zwei Jahre älter als Lena."

Ich verbrachte die nächste Stunde damit, das Unkraut aus unseren Beeten zu zupfen. Ich lockerte rund um unsere Küchenkräuter den Boden. Ich stand auf, meine Knie waren von der Erde verschmutzt.

„Schaut nur euren Papa, diesen Dreckspatzen an. Bring die Hose gleich in den Keller Peterl." Ich nickte „Bist du schon fertig?" Ich nickte wieder. Eva hatte Giulia auf dem Schoß. Ich zog meine Hose gleich auf der Terrasse aus, nahm sie über den Arm und lief zum Haus.

„Schau dir diesen Nackefrosch an Giulia, das ist dein Papa", hörte ich Eva sagen. Ich legte die Hose vor die Waschmaschine, duschte mich oben kurz ab und schlüpfte in meine weiße Bermudas, dazu ein helles Shirt und ich war landfein.

Eva hielt mir Giulia hin „Nimm das kleine Weib mal Peter. Gianni hat gesabbert." Eva nahm ein Tuch und putzte Gianni den Mund ab.

„Sau dich damit nicht auch noch ein, sonst mußt du Claudia mit deinem Arbeitshöschen empfangen und ich werfe dich ihr zum Fraße vor." Eva lachte „Ich warne dich, dein Weib kann Gedanken lesen."

„Wenn du Lena abholst, kannst du vorher bei Marisa noch ein Bund Zwiebelschloten kaufen", trug Eva mir auf.

Ich machte mich auf den Weg zur Bushaltestelle und setzte mich auf die Bank. Als der Bus abkam, sprang Lena heraus und lief auf mich zu.

„Ich will noch ein Eis Papa", forderte Lena. „Später Mäuschen", beruhigte ich die Kleine. Ich nahm ihre Schultasche, Lena nahm meine Hand und wir bogen um die Ecke zu Frutta e Verdura. Marisa begrüßte mich mit Wangenküßchen und wurde von Lena abgebusselt. Ich erstand ein Bündel Zwiebelschloten und Lena bekam noch eine Aprikose als Geschenk. Wir verabschiedeten uns von Marisa und liefen den Hügel hinauf.

„Leg die Schloten in den Korb an der Spüle Peterl. Und du Lieschen, paß auf, dass du dich nicht bekleckerst, zieh dir erst deine Spielsachen an.
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" Lena streckte uns ihren Po entgegen und schlüpfte aus der Jeans, dann wackelte sie mit ihrem kleinen Hintern und rannte Richtung Haus.

„He du Fratz, komm zurück und nimm deine Jeans mit." Lena blieb stehen und kam zurückgerannt, schnappte ihre Hose und lief wieder zum Haus. Unter der Tür blieb sie stehen und wackelte noch einmal mit ihrem Po.

„Hast du ihr heute früh was in den Saft getan Eva. Unser Lieschen ist ja richtig aufgekratzt." Eva schüttelte ihren Kopf.

„Deine Tochter ist jetzt eine Berühmtheit Peter, da darf man schon etwas spinnen."

Lena kam wieder in ihrer roten Kombi herunter.

„Mama, machst du mir den Reißverschluß mal bitte zu."

„Die ist dir doch zu eng Lieschen", warf ich ein.

„Ich hab nicht so einen dicken Po wie du Papa", protestierte Töchterchen.

„Gut gekontert Lieschen, wir lassen uns von den Männern nichts gefallen." Lena nickte und grinste. „Komm Lena dreh dich mal um und halt die Luft an, damit ich dich nicht zwicke." Mit einiger Mühe bekam Eva den Reißverschluß zu. Der Anzug war Lena wirklich etwas zu eng, besonders am Hinterteil. Doch solange Lena sich wohlfühlte. Lena kletterte die Strickleiter empor und hockte sich in ihr Baumhaus.

„Ich müßte noch einmal den Bachdurchlaß inspizieren", meinte ich. Aber nicht in deiner weißen Hose Peterl, da saust du dich nur ein. Da mußt du wohl noch einmal die Luft anhalten und in dich in dein Streifenhöschen zwängen. Ich streifte meine Bermudas ab und holte das Arbeitshöschen aus der Werkstatt. Eva hatte wieder Giulia auf dem Schoß.

Ich stieg in die Hose und zog sie hoch

„Dein Töchterchen zweifelt, ob der Papa seinen Po in dem Höschen unterbringt. Komm mal her Papa." Ich präsentierte den Beiden meine Rückseite und fühlte Giulias Händchen auf mein nacktes Hinterteil patschen. Dann zwängte ich mich in mein Arbeitshöschen und atmete durch. Noch einen Patscher, aber diese Mal, fühlte es sich eher nach Evas Hand an.

Ich bekam von Eva ein Busserl und rückte auch Giulias eins auf. Giulia drehte ihr Köpfchen zur Seite. Eva grabschte noch einmal, dann lief ich den Weg hinunter, nachdem ich mir aus der Werkstatt noch eine Stange und einen Eimer geholt hatte. Ich kniete mich hin und stocherte mit der Stange im Durchlaß herum. Ich beförderte reichlich Grünmasse hervor, die ich in den Eimer warf.
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Schließlich war der Durchlaß durchgängig und ich lief heim. Den Eimer entleerte ich auf unserem Kompost und brachte Stange und Eimer wieder in der Werkstatt unter. Ich zog mein Höschen aus und legte es ebenfalls in der Werkstatt ab. Unwillkürlich wischte ich meine Hände an den Hüften ab.

„Schau mal diesen Dreckspatz an Giulia, das ist dein Papa."

„Bevor du dich umziehst, dusch erst einmal", rief Eva mir hinterher. Mein Slip war auch reif für die Wäsche, ich suchte mir den neuen weißen Slip hervor, denn ich bei Genesis gekauft hatte. Er kontrastierte gut zu meiner braunen Haut. Ich lief wieder hinunter, meine Bermudas lagen noch unten auf der Bank. Ich schlüpfte wieder hinein und setzte mich neben Eva, nachdem ich mir Gianni geholt hatte.



„Sind sie nicht süß, unsere Kleinen", meinte Eva zu mir. Ich nickte, die Zwei waren uns geglückt. Ich war stolz auf unsere Kinder, auf alle drei.

Wir hatten noch Reste vom gestrigen Abendessen, ich bereitete mit Lena alles vor, während Eva bei den Kleinen saß. Ich ging in unseren Vorratskleller und schnitt ein Stück vom Schinken ab. Gemeinsam mit Lena trug ich alles nach draußen. Lena lief noch einmal hinein, nach ihrer Apfelschorle, während ich für Eva und mich eine Flasche Wein holte. Gianni lutschte an einer Zucchinischeibe, wendete aber bald angewidert den Kopf ab. Ich steckte mir das Stückchen in den Mund. Eva stopfte mir ein Stückchen Pecorino zwischen die Zähne. Ich genoß das Aroma. Wir vertilgten alles, Lena strengte sich besonders an. Mit einem Stückchen Brot stippten wir das restliche Öl auf. Lena und ich räumten alles ab.

Lena erzählte von der Schule.

„Mama, Papa, ich war heute schneller als die Jungs. Ich bin erste geworden vor Emilio." Wir gratulierten ihr.

„Darf ich mal mit euch laufen, ich bin ganz schnell", bettelte sie.

„Ich will aber so einen Anzug haben wie ihr", forderte sie. Aber hautenge Einteiler gabs zu ihrem Leidwesen nicht in Kindergrößen. Später saß Lena wieder in ihrem Baumhaus.

„Mama, Papa, Claudia kommt.", krähte Lena von ihrem Hochsitz. Claudia schien auf dem Kriegspfad zu sein. Sie führte stolz ihre hautenge weiße Leggins vor, dazu eine kurze weiße, weit aufgeknöpfte Bluse. Eva runzelte die Stirn, ich bemühte mich sicherheitshalber, nicht genau hinzusehen.
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Claudia begrüßte uns mit Wangenküßchen und gewährte mir dabei einen atemberaubenden Einblick in ihre Oberweite.

„Komm Claudia, du kannst mir beim Kaffe zubereiten und Tischdecken helfen. Peter paßt solange auf die Kleinen auf."

Claudia wiegte sich aufreizend in den Hüften , sie ahnte, dass ich ihr hinterherschaute. Kurze Zeit später kamen Eva und Claudia mit Tabletts wieder heraus. Claudia saß mir gegenüber und versuchte mich zu reizen. Ich schaute demonstrativ zur Seite, was Eva wohlwollend bemerkte. Wir tranken unseren Kaffee, dann reichte Claudia die Tüte an Eva. Eva holte die Kleidungsstücke heraus und rief Lena. Lena war beeindruckt.

„Das probieren wir nachher an Lena, jetzt kannst du weiter spielen", wies Eva sie an.

„Eure Kleine ist ganz schön proper", meinte Claudia bei Abschied. Mit wiegenden Hüften lief sie den Weg hinunter.

„Am liebsten hätte sie noch gesagt, ganz der Papa", schimpfte Eva.

„Mit ihrem dicken Hintern sollte sie sich nicht in eine Leggins zwängen. Ihre Laufkombi wird auch bald gesprengt. Sie hofft, damit Männer zu ködern." Eva schimpfte noch eine ganze Weile.

Dann nahm sie die Kleidungsstücke und trug sie ins Haus. Ich setzte Giulia auf meinen Schoß, ich hatte mein Shirt wieder abgelegt. Giulia bohrte ihren Finger in meinen Bauch und dann versuchte sie mich wieder zu rupfen. Eva kam zurück und musterte uns. Giulia bohrte ihren Finger wieder in meinen Bauch.

„Deine Tochter interessiert sich für deinen Bauchspeck Peterl."

Ich protestierte, aber Eva lachte nur und Giulia schien auch zu lachen.

„Brühst du uns noch einen Kaffee auf Peterl?" Ich reichte Giulia weiter, stand auf und ging zum Haus. Ich brühte uns noch eine Kanne auf und wir tranken genüßlich jeder zwei Tassen.

„Holst du mal den Kleiderpack Peterl?" Ich lief zum Haus und holte die Sachen heraus.

„Lena, kommst du, Anprobe." Lena kam herbei und zog sich bis aufs geblümte Höschen aus. Die Stoffhosen paßten, Claudias Nichte, war ja zwei Jahre älter. Die Shirts und Blusen gefielen ihr auch. Nur die Blümchenkleider mochte sie nicht. Die Unterwäsche legte Eva wieder in den Beutel, sie hatten die richtige Größe.

Lena zwängte sich in ihre Feuerwehrkombi. Eva half beim Reißverschluß. Dann kletterte Lena wieder ins Baumhaus. Sie vertiefte sich in ihr Buch.
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„Drehen wir noch eine Runde Peterl?"

„Lena kommst du?"

Wir luden die Zwillinge in ihre Wagen, verließen den Hof und schoben die Wagen die Strada Bianca hinunter zur Straße. Nach Überquerung der Straße liefen wir über einen Feldweg zur Torre Dogana.

„Mama, Papa, krieg ich noch ein Eis", forderte Lena. Wir setzten uns an einen freien Tisch. Ich holte Lena das Eis vom Tresen und brachte es ihr. Eva forderte Lena auf, sich mir gegenüber zu setzen. Das Schokoladeneis schien ihr zu gefährlich, zumal ich meine weiße Bermudas anhatte.

„Miri hat dem Papa mal Schokoladeneis über seine weiße Hose gekleckert", meinte Eva erklärend zu Lena.

„Ist der Papa dann nackert nach Haus gegangen", kicherte Lena.

„Nein, Claudia hat dem Papa ihre Vespa geliehen und Papa hat sich zuhause umgezogen."

„Wir könnten mal wieder mit Bruno und Paola laufen. Quer durch die Hügel hier. Bei Marmoraia sind etruskische Reste der Tumulo Etrusco di Mucellena, ein Grabhügel mit Kammer mitten im Wald. Das sind von hier aus 9 km überwiegend im schattigen Wald."

„Ich rufe die Beiden mal von daheim an", meinte Eva.

„Kann ich mitkommen", wollte Lena wissen.

„Nein Mäuschen, dafür bist du noch zu klein." Lena maulte. Wir drehten wieder um und liefen über La Suvera heim.

„Heute Abend gibts einen leckere Tomatensuppe meine Lieben. Das sind wenige Kalorien. Ich muß schließlich auf euch aufpassen." Zuhause ging Eva in die Küche. Ich legte die Kleinen in ihre Körbchen und wartete auf unser Tomatensuppe. Lena lief ins Haus um Bestecke und Gläser zu holen. Als Eva und Lena zurückkamen, meinte Eva „Hol bitte noch die Getränke, Peter und diese Hose ziehst du aus. Tomatenflecke kriegen wir da nicht mehr heraus. Zieh dein Arbeitshöschen an. Ich holte Getränke und Gläser, dann zog ich meine Bermudas aus und holte aus der Werkstatt meine Arbeitshose. Ich bekam sie nur mühsam über meinen Hintern, Lena beobachtete mich und grinste.

„Du brauchst gar nicht zu grinsen Lieschen, du paßt in dein rotes Höschen auch kaum noch hinein. Ihr seid beide hintenrum ganz schön rund. Da ist ein kalorienarmes Süppchen gerade richtig."

Wir verkniffen uns Proteste, Eva hatte ja recht.

„Ich will mir von niemandem nachsagen lassen, ich würde euch mästen."

„Wie die böse Hexe im Märchen Mama", wollte Lena kleinlaut wissen.
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Sie kannte natürlich das Märchen von Hänsel und Gretel.

Lena hatte eine blühende Fantasie.

„Dann ist Papa der Hänsel und ich bin Gretel und schubse die böse Hexe in den Ofen", stellte sie triumphierend fest.

Eva lachte „Du bist ganz schön schlau Mäuschen."

Eva kniff mich in den Oberschenkel und lachte wieder.

Wir löffelten jetzt unsere Suppe, tunkten Ciabattstückchen ein und tranken ein Glas Wein dazu.

Anschließend machten wir jetzt ein wenig Gartenarbeit. Ich steckte neben den Tomatenpflänzchen die Tomatenstäbe ein, aber es war noch zu früh zum anbinden.

Eva schnitt vom üppig wuchernden Basilikumbusch einige Strünke ab, sie wollte noch ein frisches Pesto machen. Pinienkerne hatten wir noch genug, Lena hatte sie bisher nicht entdeckt. Statt des Parmesans rieb ich eine entsprechende Menge Pecorino. Ich löste zwei Knoblauchzehen aus der Knolle und pellte die Zehen. Dann hackte ich die Basilikumblätter fein zurecht.





Zutaten

40 g Pinienkerne

2 frische Knoblauchzehen

3 Bund Basilikum

0.5 Tl grobes Meersalz

250 ml Oliveno?l

50 g Parmesan



Zubereitung

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Knoblauch pellen und grob hacken. 75 g Basilikumblätter abzupfen.

Basilikumblätter, Salz und Knoblauch in einen Blitzhacker geben. Im Blitzhacker fein zerkleinern. 150 ml Olivenöl nach und nach zugießen und die Masse gut durchmixen. Abgekühlte Pinienkerne zugeben und fein zerkleinern.

Parmesan fein reiben und unterrühren, nicht mehr mixen. Zum Aufbewahren das Pesto in 1-2 saubere Gläser füllen, die Oberfläche mit Olivenöl bedecken und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. So hält es sich 3-4 Tage.



Eva drückte mir die Tüte mit den restlichen Pinienkerne in die Hand.

„Hier für unser verfressenenes Lieschen, aber nasch nicht Peterl."

Während Eva das Pesto zubereitete, lief ich hinaus zum Baumhaus und reichte Lena die Tüte mit den Pistazien.

„Hast du genascht Papa, die Tüte ist ja beinahe leer?"

„Nein, den Rest hat die Mama gebraucht.
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Sie macht Pesto."

„Uih Pesto. Ich liebe Pesto." Lena rieb sich erwartungsvoll ihr Bäuchlein, dann stopfte sie sich eine Handvoll Pistazien in ihren Mund. Lena rieb sich erwartungsvoll ihr Bäuchlein, dann stopfte sie sich eine Handvoll Pistazien in ihren Mund. In der Küche roch es schon verlockend. Eva reichte mir einen Löffel zum kosten. Ich probierte vorsichtig, es schmeckte sehr lecker. Ich lobte Eva.

„Nun geh wieder hinaus und schau nach den Kleinen, nicht dass Strega oder Leone in die Körbchen springen.

Dann bekam ich einen Klaps „Du solltest eh nicht so viel naschen Peterl." Ich lief hinaus und sah nach unseren Kleinen. Giulia zappelte und verlangte lauthals auf den Arm genommen zu werden. Ich schnappte mir den kleinen Krakeeler und setzte sie mir auf den Schoß.

„Was ist los du Schreihals, du weckst noch deinen Bruder auf. " Giulia brabbelte und gab seltsame Laute von sich. Warum nur versteht mich der Papa nicht, schien sie zu denken. Giulia interessierte sich wieder für meinen Bauchnabel und steckte ihren Zeigefinger in die kleine Höhle. Dazu gab sie unverständliche Kommentare von sich. Ich fühlte ebenfalls ihren kleinen Bauchnabel. Giulia quietschte überrascht, wie mir schien. Lena kam und setzte sich neben mich. „Darf ich Giulia mal halten Papa?"

„Aber Vorsicht, laß sie nicht fallen." Lena schaute mich empört an. Giulias Händchen glitt unter Lenas Hemd." „Na guckst du dir jetzt das Speckbäuchlein deiner großen Schwester an", spöttelte ich und reizte Lena damit.

„Ich habe gar kein Speckbäuchlein du böser Papa", protestierte Lena erwartungsgemäß. Lena zwickte mich in den Bauch.

„Schau mal Julchen, dein Papa hat einen Speckbauch." Julchen schien das auch zu finden und bohrte wieder ihren Zeigefinger in meinen Nabel. Ich war zwar stolz auf mein Sixpack, mußte aber zugeben, dass sich rings um meinen Nabel ein Fettpolster gebildet hatte, mit dem die Kleine jetzt spielte.

Jetzt holte ich mir Gianni und setzte ihn auf meinen Schoß. Die Zwillinge schienen Händchen halten zu wollen, jedenfalls reckte Giulia ihr Ärmchen herüber. Eva kam wieder heraus, nahm Giulia von Lena entgegen und setzte sich neben mich. Lena strebte zu ihrem Baumhaus.

Eva zwickte mich auch in den Bauch

„Muß ich das jetzt im Auge behalten", spottete sie.

„Habt ihr euch wieder gegenseitig getriezt? Ich habe Lenas Worte gehört.
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"

„Du weißt doch, dass sie sich nichts gefallen läßt Peterl."

Am Himmel zogen dunkle Wolken auf, langsam tröpfelte es, aber wir saßen sicher unter der Markise. Der Regen würde in den aufgelockerten Boden in den Rebreihen eindringen und die Rebstöcke mit dem nötigen Wasser versorgen.

Lena kam angerannt, sie hatte Angst, dass es ein Gewitter geben könnte.

„Schaltest du noch die Sauna ein Peterl? Laß uns jetzt hineingehen." Wir nahmen jeder ein Körbchen und Lena rannte mit ihrem Winnie Puuh hinterher. Die Tropfen fielen jetzt dichter und fühlten sich auf meinem nackten Oberkörper kalt an.

„Ich hole die Wäsche und die Kleider von oben, du wolltest die Sauna einschalten." Wir brachten die Körbchen in den Keller und ich schaltete die Sauna ein. Eva kam herunter mit Unterwäsche und unseren Mikrofasersachen. Ich legte die Handtücher bereit. Nach einer halben Stunde war es soweit, die Sauna hatte ihre Temperatur erreicht. Wir zogen uns aus und gingen unter die Dusche. Evas Hand fuhr über meine Hüfte.

„Was ist denn das, eine rote Kerbe. Da hat sich dein Höschenbund in deinen Hüftspeck gegraben."

„Ich habe keinen Hüftspeck", protestierte ich energisch.

„Die Spuren lügen nicht, das werden Love Handles", konterte Eva und zwickte mich in die Taille.

Wir nahmen unsere Handtücher, Lena war schon in der Kabine verschwunden, und betraten ebenfalls die Sauna." Ich machte den Aufguß.

„Was hast du da für einen roten Rand Papa", wollte Lena prompt wissen.

„Da hat sich Papas Hosengummi in seinen Speck eingegraben Lenchen. Soll ich bei dir auch mal schauen Lena?"

Lena protestierte, die Unterstellung, sie könnte Speck haben, gefiel ihr nicht. Sie war für ihre Jahre schon recht eitel.

Langsam lief mir der Schweiß über den Körper, auch Evas und Lenas Körper glänzten. Ich wischte mir die Stirn ab.

„Willst du mal nach unseren Mäusen schauen Peterl?" Ich stand auf, band mir mein Handtuch um und schaute in die Körbchen unserer Racker sie schliefen. Bevor es mich fröstelte, ging ich wieder hinein. Lenchen hatte sich meinen Platz gesichert und ich mußte eine Stufe höher. Ich legte mich lang hin, die Sitzung strengte heute ganz schön an. Ich döste vor mich hin. Zwei Klapse meiner Weiber ließen mich hochschrecken.
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„Genug für heute Peterl, es reicht." Ich stand auf und wir stellten uns unter die Dusche, dann relaxten wir noch eine halbe Stunde auf den Liegen. Wir kleideten uns wieder an und trugen die Körbchen mit den Kleinen nach oben ins Wohnzimmer. Lena war schon voraus gerannt und hockte jetzt mitten auf dem Sofa. Sie klaubte gerade aus einer Schale die letzten Erdnüsse auf. Giulia und Gianni mußten dringend gesäubert werden, die Windeln waren voll. Während des putzens zappelten sie wieder herum, kurz pudern und eine frische Windel anzubringen, war recht mühsam. Dann nahmen wir sie wieder hinunter ins Wohnzimmer. Eva bereitete die Fläschchen und wir fütterten sie.

„Haben wir noch Pistazien", fragte Lena vorsichtig. Ich hatte neulich noch eine Tüte mitgebracht.

„Schau mal in der Küche, in der Schublade neben den Besteckkasten", wies ich sie hin. Lena kam mit der Tüte zurück und schüttete die Pistazien in die Schale. Dann nahm sie sich eine handvoll und mümmelte sie auf. Sie schaute argwöhnisch, als ich mir auch zwei Pistazien nahm.

„Laß sie doch der Kleinen", mahnte Eva.

Ich stand auf und goß mir ein Glas Whisky ein. Eva schüttelte ihren Kopf, als ich sie fragend ansah.

„Gib mir lieber ein Glas Vin Santo und wir müßten noch Cantucci haben Peterl." Ich holte die Karaffe mit dem Vin Santo und goß Eva ein Likörglas ein. Eva öffnete die Tüte, nahm ein Cantucci heraus uns stippte es in das Likörglas. Dann bot Eva mir auch ein Cantuccistück an.

„Ich weiß, das sind auch Kalorien", seufzte Eva.
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