Holidays in Kampodia Kap. IV – Teil 2 DISCO-QUEEN der HÖLLE   77

Romane/Serien · Romantisches

Von:    Ingrid Alias I      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 22. April 2010
Bei Webstories eingestellt: 22. April 2010
Anzahl gesehen: 1592
Seiten: 7

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Zirza, Rebekka und die blonde hagere Biggi machen sich spätabends zurecht. Das bedeutet, dass Rebekka ihr Haar lässig hoch rafft, einen fast unsichtbaren Lippenstift auflegt und ein nicht ganz so sportliches T-Shirt überstreift. Die beiden anderen brauchen natürlich erheblich mehr Zeit für das Aufbretzeln...

Dieses geschieht an einem Samstag, weil am Samstag der Laden proppevoll sein soll, oder zumindest viel voller als an den anderen Tagen, sie wollen nämlich die berühmte Disco in Brunswick besuchen. Warum die berühmt ist? Weil es Brunswicks einzige ist.



Die Disco ist nicht besonders groß, aber schon recht voll. Es gibt ein paar Tische, eine quadratisch gebaute Theke mit Barhockern an allen vier Seiten und eine kleine Tanzfläche. Zirza ordnet an: „Wir setzen uns auf keinen Fall an einen Tisch, sondern an die Theke!“

Rebekka versteht sich gut mit Zirza, und sie sitzt gerne an der Theke. Sie hat verdammt gute Laune, fühlt sich erwartungsvoll, muss an den Likörchen liegen, die sie an der Bar im Herrenhaus schon genommen haben – ironischerweise von Biggis Mann serviert, dem es anscheinend egal ist, dass seine Frau ohne ihn ausgeht. Wie auch immer, die Welt ist heute Abend schön weich schattiert und sehr freundlich, Rebekka fühlt sich an alte Zeiten erinnert. Tatsächlich hat sie auch gute Zeiten gehabt. Ab und zu...



„Hallo Dennis!“ Neben sich hört sie, wie Zirza jemanden begrüßt.

„Hallo Zirza, wie geht’s denn so?“ Der Angesprochene sieht gar nicht übel aus, wie Rebekka nach einem kurzen Seitenblick feststellt. „Aber wer zum Teufel ist die bezaubernde Frau da neben dir?“

„Danke Dennis, mir geht es gut!“ Zirza lacht und stellt ihm Rebekka als liebe Freundin vor.

Rebekka findet es schmeichelhaft, dass der Typ so auf sie abfährt. Wie bewundernd er sie anschmachtet! Es passiert selten, sie ist nicht gut im Anmachen von Männern, sie wirkt abweisend, wahrscheinlich weil sie abweisend ist, aber wenn einer sich dann doch an sie herantraut, dann hat sie ihn ganz lange an der Hacke. Schlecht im Erwerben, aber gut im Behalten, bei vielen Frauen ist es anders rum: Gut im Erwerben, aber schlecht im Behalten... Sie überlegt, ob Zirza das für sie arrangiert hat. Würde sie ihr zutrauen, Zirza weiß, was Mädchen mögen.
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..

Rebekka kichert leise in sich hinein, doch dann auf einmal erblickt sie einen ihr bekannten Mann an der Theke gegenüber. Er schaut nachdenklich in sein Glas und hat keine Augen für seine Umwelt.



Sie schlendert lässig zu ihm hinüber, sie stellt sich neben ihn, stupst ihn an und sagt so ganz nebenbei, und es ist ein Schuss ins Blaue: „Du denkst an sie, nicht wahr?“

„Sieht man das so offenkundig?“ Max ist überrascht.

„Ich sehe es!“, behauptet Rebekka.

„Das ändert nichts daran, dass sie unerreichbar für mich ist.“

„Aber warum denn? Gut, du bist viel älter als Andy aber ihr seid so ein schönes Paar!“

„Es ist etwas aus meiner Vergangenheit...“ Der Schmerz in Max’ grauen Augen ist unübersehbar.

„Lass mich mal überlegen.“ Rebekka hat da so einen Verdacht und legt den Kopf in den Nacken. „Du hattest was mit Zirza!“, sagt sie schließlich triumphierend.

Max gibt darauf keine Antwort.

„Du schaust sie immer so hasserfüllt an. Das ist offenkundig!“

„Sieht man das?“ Max scheint erschrocken zu sein.

„Ich schon!“

Max blickt irgendwie durch sie hindurch, und dann sagt er etwas seltsames: „Rebekka, bitte nimm dich vor ihr in Acht. Sie kann unangenehm werden. Nein, das ist falsch, sie IST unangenehm.“

„Ich finde sie nett!“

„Nett?“ Max schweigt eine Weile, bevor er fortfährt: „Wenn nett sein bedeutet, dass sie dich manipuliert und dich zu Taten treibt, die du...“ Er spricht nicht weiter, sondern starrt in sein Glas.

„Och? Und hast du auch Beweise dafür?“ Rebekka ist ein bisschen betrunken, also nimmt sie Max nicht richtig ernst, und sie will sich auch nicht den schönen Abend versauen lassen.

„Leider nicht, das ist das Problem. Aber pass’ trotzdem auf deine Drinks auf...“, Max lächelt sie an, er sieht wirklich attraktiv aus. Komisch, dass sie so gar nichts dabei empfindet... „Willst du vielleicht tanzen?“, fragt er.

Rebekka überlegt und schüttelt dann den Kopf. „Nein besser nicht, du würdest ja doch nur an sie denken...“

„Da hast du Recht“, sagt Max. „Und du würdest auch nur an ihn denken. Und deswegen gehe ich jetzt besser nach Hause.
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„Wen meinst du?“ Rebekka stellt sich ganz blöd.

Max erhebt sich von seinem Barhocker und wirft einen Geldschein auf die Theke. „Na wen wohl!“

„Ach, du spinnst ja!“

„Na gut, ist ja auch egal. Aber trau’ ihr nicht“, sagt er noch einmal eindringlich.



Rebekka blickt ihm nach, als er die Disco verlässt. Wie kommt er nur darauf, sie durchschauen zu können? Außerdem glaubt sie nicht wirklich, dass Zirza gefährlich ist, das kann nicht sein. Max irrt sich, klar doch!

Rebekka verspürt das dringende Bedürfnis, sich jetzt zu amüsieren. Sie will sich mit einem netten gutaussehenden Mann amüsieren, der sie zu schätzen weiß. Ein durchgeknallter Ziegenbock ist ja ganz putzig, aber nicht das gleiche wie ein richtiger Mann. Und Daniel ist zwar ein richtiger Mann, an den strategischen Stellen auf jeden Fall, sie muss kichern, aber der ist so labil, der verliebt sich in jede Frau, mit der er pennt. Und das ist nicht sehr vertrauenswürdig. Außerdem hat er sie in den letzten Tagen ziemlich kühl behandelt. Das stört sie aus unbekannten Gründen irgendwie.

Also stürzt Rebekka sich in das Vergnügen. Sie trinkt einen grünen Likör, der bestimmt ziemlich hochprozentig ist und dieses durch seine Süße verbirgt.

Die Frauen kommen kaum dazu, dem guten Dennis auch mal einen auszugeben. Denn auf dem Land bezahlt immer noch der Mann, böse Zungen behaupten, dass schon diverse Männer pleite gegangen sind, weil sie dummerweise zwei oder noch mehr ihnen bekannte Frauen in einer Kneipe getroffen haben... Wie auch immer: Jedenfalls himmelt der Metzgermeister Dennis Rebekka bewundernd an und weicht nicht von ihrer Seite.

Bis sie auf die Tanzfläche geht. Ab da sind seine Blicke nicht mehr bewundernd, sondern anbetend und verlangend.

Rebekka tanzt für sich allein, gar nicht wahr, in Wirklichkeit tanzt sie für jemanden, der aber nicht hier ist. Und für jemanden, der es sicher nicht wert ist.

Also tanzt sie für Dennis, er ist hier, und er ist nett. Oder? Doch, er ist nett, und er bewundert sie.

Rebekka gerät immer mehr in einen wunderbaren euphorischen Zustand. Wenn sie aufs Klo geht, hört sie rhythmische Klänge und tanzt dazu, bis sie herausfindet, dass es sich um Geräusche handelt, die von der Lüftung produziert werden.
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Ist aber trotzdem ein irrer Sound, und er wiederholt sich immer wieder... Immer wieder... Sie muss kichern!

Und Dennis sieht wirklich nicht schlecht aus, tatsächlich sieht er im Laufe der Nacht immer besser aus, und seine Aufmerksamkeit gehört nur ihr allein, stellt Rebekka fest.

Sie gibt wahnsinnig witzige Sachen von sich, das glaubt sie jedenfalls, und Dennis ist fasziniert von ihr. Sie kann machen, was sie will, auch davon ist er fasziniert. Wenn sie sich von der Theke wegdreht, dann dreht er sich auch von der Theke weg. Wenn sie ein paar Schritte von der Theke weggeht, dann geht er auch ein paar Schritte von der Theke weg. Er hängt an ihr wie eine Marionette. Es ist irre, jemanden so dirigieren zu können, und es gibt ihr ein Gefühl von Macht, das den Frust verdrängen muss, den sie mit Daniel erlebt. Ha, Daniel ist doch sonst so ein Weichei, was ist los mit ihm? Aber Dennis ist nett, natürlich hat er nicht den Hauch einer Chance, aber er ist ein schöner Zeitvertreib, das denkt Rebekka vage, denn sie kann die Gedanken nicht mehr so richtig in Worte kleiden.



Zirza beobachtet Rebekka und Dennis. Für die blonde Biggi, die im Laufe der Nacht – und zwar als der Laden offiziell schon zu ist – eine schnelle Nummer mit dem gut aussehenden jungen Barkeeper auf einer Bank macht, interessiert Zirza sich nicht. Sie interessiert sich nur für Rebekka und für Dennis. Denn Rebekka ist trotz ihrer rauen Schale ein liebes Mädchen und auch ein liebebedürftiges Mädchen. Und Zirza möchte diesem lieben einsamen Mädchen ein wenig Spaß und ein bisschen Abwechslung verschaffen…

Der Witz ist, niemand ahnt, dass sie genau über Rebekka Bescheid weiß, sie weiß wo sie geboren ist, sie weiß wie alt sie ist, sie weiß, wer ihre Eltern sind. Und sie weiß, dass Morgaine kein gewöhnliches kleines Mädchen ist. Es ist fast so, als wären die beiden Verwandte von ihr. Aber wirklich nur fast... Bei diesem Gedanken muss Zirza ein Lachen unterdrücken.

Und sie glaubt nun, dass es an der Zeit ist, Rebekka die Tropfen in ihren grünen Likör zu geben.



~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~



Daniel klopfte um die Mittagszeit an.
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Keiner öffnete die Tür, und so ging er einfach in die Wohnung hinein. Er fand Rebekka ziemlich desolat und voll angezogen in ihrem zerwühlten Bett vor.

„Oh!“, sagte er mitleidig, denn Daniel wusste, wie man sich nach einem zünftigen Besäufnis fühlte.

„Geh’ weg!“

„Da ist ein Typ, der behauptet, du wolltest mit ihm frühstücken.“ Daniels Stimme klang spöttisch und irgendwie ungläubig.

„Was! Wie? Keine Ahnung“, murmelte Rebekka. „Wimmel’ ihn ab. Ich kenn’ keinen, mit dem ich... Oh! Frühstück? Mir wird schlecht!“ Sie griff sich an die Stirn.

„Hast du ’ne Amnesie oder was? Daniel war ein bisschen sauer auf diesen unverschämten Kerl, der Rebekka zum Frühstück in sein Haus eingeladen hatte.

„Nein, ich weiß nur nicht, was passiert ist“, sagte Rebekka stöhnend und hielt ihren Kopf vorsichtig fest.

Daraufhin musste Daniel lachen, obwohl er das gar nicht wollte. „War wohl ein bisschen viel gestern Nacht...“

„Ach w… Oh Gott!“ Rebekka spürte, wie ihr irgendwas hochkam, das sie unbedingt loswerden musste. Sie sprang eilig aus dem Bett – Gott sei Dank trug sie noch alles, was sie gestern Nacht angehabt hatte – und lief ins Badezimmer, um sich über der Kloschüssel zu übergeben. Als von alleine nichts herauskam, steckte sie sich einen Finger in den Hals, das war widerlich, aber sie würgte daraufhin ein ekelhaftes Zeug aus mit ein paar dicken Brocken drin. Das war wohl das Abendessen von gestern. Und die Vorstellung, dass sie mit ihrem Gesicht über einer Kloschüssel hing, war ekelerregend genug, dass sie wieder einen Schwall von Flüssigkeit in die Kloschüssel erbrach, ohne dass sie sich vorher einen Finger in den Hals stecken musste.



Als nichts mehr herauskam, setzte sie sich auf den Rand der Wanne und stierte vor sich hin. Es war entsetzlich! Sie hielt ihren Kopf über die Badewanne und brauste sich mit eiskaltem Wasser das Gesicht ab, wobei die Haare auch etwas Wasser mitbekamen. Das tat zwar kurzfristig ein wenig gut, hielt aber nicht sehr lange vor. Dann machte sie den Versuch, sich die Zähne zu putzen, aber dabei tat ihr der Kopf zu weh, also hörte sie schnell damit auf.

Was hatte Daniel da geschwätzt? Ein Frühstück mit einem Typen? Sie hatte keine Ahnung, was er meinte.
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Und warum fehlten ihr mehrere Stunden der gestrigen Nacht? Zu peinlich das.

Rebekka frottierte sich mit einem Handtuch vorsichtig die Haare, um ihrem höllisch wehtuenden Kopf nicht noch mehr weh zu tun, sie verließ das Badezimmer, öffnete den Kühlschrank und griff sich eine Flasche Mineralwasser. Setzte sie sich an den Mund und nahm einen endlosen Schluck daraus. Dann schleppte sie sich wieder ins Bett.

„Was soll ich dem Mann denn jetzt sagen?“ Daniels Stimme dröhnte in ihrem Kopf. „Was ist denn jetzt mit dem Frühstück?“

„Bitte nicht schreien! Ich kenne keinen. Ich kenne kein Frühstück. Lass’ mich doch in Ruhe!“

„Also wirklich Rebekka, du kannst den Typen doch nicht erst einheizen und dich dann verpissen, also, ich muss schon sagen...“

„Bitte bitte nicht so laut!“ Rebekka machte ein gequältes Gesicht, drehte sich zur anderen Seite und kringelte sich eng zusammen.

Daniel musste wieder lachen. Er war zwar ein bisschen sauer auf sie, aber es schien nichts passiert zu sein, weswegen er sich Sorgen machen musste. Oder weswegen sie sich Sorgen machen musste.

Er betrachtete sie eine Weile, dann legte er sich vorsichtig neben sie und umarmte sie zart. Sein Kopf war ganz nahe an ihrem, und er roch ihr Haar und ihre Haut. Er versuchte, ihr mit seinem Körper nicht näher zu kommen, obwohl ihre Anziehungskraft gewaltig war. Er wollte einfach nur neben ihr liegen und sie im Arm halten. Sie machte eine Bewegung und drückte sich mit dem Hintern näher an ihn. Das war nun wirklich fatal, denn die Ergebnisse waren danach. Trotzdem widerstand er der Versuchung, sie enger an sich zu ziehen und sich mit einem bestimmten Körperteil, das wahrscheinlich steif war wie, leider fiel ihm kein Vergleich ein, an ihrem weichen Körper zu reiben. Nein, es war gut so, er wollte sie nur im Arm halten für eine Weile, sonst wollte er nichts, obwohl... Nein, besser nicht.

Rebekka spürte es, es war nicht unangenehm. Aber das konnte sie ihm natürlich nicht zeigen. Also stöhnte sie auf und tat so, als ob sie schliefe. Instinktiv schob sie ihm ihr Hinterteil entgegen, aber leider reagierte er nicht, und sie war ein wenig enttäuscht. Aber in diesem Moment an Sex zu denken, aua, allein der Gedanke daran tat schon weh, und sie stöhnte wieder auf.
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Aber so war es auch gut. Eigentlich war es sehr angenehm. Sie entspannte sich und schlief ein.



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Zirza hatte eigentlich geplant, Rebekka mit Metzgermeister Dennis – frisch geschieden und scharf wie eine Rasierklinge – ins Bett gehen zu lassen. Aber die Pfeife Rebekka konnte überhaupt keinen Alkohol vertragen und hatte schon voll besoffen den entscheidenden Drink umgekippt, in dem sich die Tropfen befanden, die sie hilflos und geil machen sollten. Und Dennis wollte auch nicht so mitspielen, wie es Zirza vorschwebte, dieser Idiot hatte sich tatsächlich in Rebekka verliebt und sie zum Frühstück in sein Haus eingeladen. Und jetzt war er total fertig, weil die süße Rebekka nicht erschienen war.



Es hatte zwar nicht geklappt wie vorgesehen, aber so ging es auch, Dennis schlich nun wie ein liebeskranker Kater um das Gut herum, und das würde Daniel bestimmt nicht gefallen.

Das kostbare Kind war nämlich leichter zu kriegen, wenn man es von einem Elternteil isolierte. Das bedeutete Verlust an Schutz und so ’nem Scheiß!

Denn Daniel war wirklich der Vater, man hatte es durch unauffällige Gentests festgestellt, kein Problem für die Firma, welche auch mit Halluzigenen und Drogen herum experimentierte. Die Firma war fantastisch, Zirza verdiente dort wesentlich mehr als durch ihre Boutiquen, zudem gab man ihr alles, was sie verlangte. Früher musste sie deswegen immer ihren Exverlobten anbetteln, der als Chemiker arbeitete. Gut, seine beschränkten Mittel waren auch sehr effektiv...

Sie fragte sich immer noch, wieso Daniel und Rebekka in Kampodia aufeinander getroffen waren. Der Unwahrscheinlichkeitsfaktor war einfach zu hoch. Aber das Kind konnte anscheinend auch in die Zukunft sehen. Unglaublich! Zum Glück hatte der GWU sich gut bewährt, das Gerät hinderte neugierige kleine Telepathen daran, in anderer Leute Köpfen herumzuschnüffeln, es zerhackte Gehirnwellen. Auch eine geniale Erfindung der Firma, welche sich sehr für das Kind interessierte, man wollte feststellen, welche Enzyme, Hormone oder sonstigen Stoffe seine Fähigkeiten bewirkten. Man würde es wie ein Versuchstier benutzen, um diese Fähigkeiten nachahmen zu können.

Doch dazu musste man das Kind erst einmal haben! Gut, dann eben anders.
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.. Zirza hatte da schon einen Plan, sie musste lauthals auflachen, das war in ihrer Familie fast schon Tradition, ihre Mutter hatte es vorpraktiziert, die versoffene Nuss! Zirza verachtete ihre mittlerweile tote Mutter, und der Hass auf die von Kampes war das einzige, was sie gemein hatten, aber das damals war ein Geniestreich gewesen...

Tja, die Lakostas waren arm geblieben und die von Kampes reich, sie unterstützten ihre Bastarde nicht, und es war erwiesen, dass die Lakostas illegitime Nachkömmlinge der von Kampes waren. Und Sirza war besessen davon, sich ihr ‚Erbe’ zu verschaffen, dafür schreckte sie vor nichts zurück. Die ganze Familie musste weg! Auch die anderen Erben, von denen die hochherrschaftliche Familie gar nichts wusste und auch nie erfahren würde, auch die mussten weg! Tja, es gab viel zu tun...



Fortsetzung vielleicht...
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Kommentare zur Story:

  hallo jochen,
hat sie ihn nun vernascht oder nicht? mal gucken... ;)) wie auch immer, jedenfalls ist die frau hochgefährlich, und 'moderne hexe' trifft es sehr gut.
jedenfalls freue ich mich sehr, dass du es liest.
lieben gruß  
   Ingrid Alias I  -  25.04.10 18:08

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  Wow, Zirza scheint sich ja an alles heran gemacht zu haben, was männlich ist. Sogar den armen Max scheint sie früher mal vernascht zu haben. Der hat wohl heute noch schwer daran zu knacken. Aber wieso eigentlich, kann doch ganz nett gewesen sein? Was mag wohl damals passiert sein? Sehr spannend das Ganze, besonders wenn man an Zirzas Giftküche, äh, Firma denkt, mit der diese moderne Hexe wohl so Einiges zu tun hat.  
   Jochen  -  24.04.10 18:39

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  sie hat glück gehabt, dem himmel sei dank. sonst wäre das verhältnis zu daniel wahrscheinlich noch schlechter geworden. und genau das hat zirza beabsichtigt. mal schauen was sie sonst noch an 'nettigkeiten' drauf hat oder hatte...
danke fürs lesen und lieben gruß an dich  
   Ingrid Alias I  -  24.04.10 14:14

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  Puh, hab ich einen Schrecken bekommen, denn ich dachte zuerst, sie schluckt die K.O.- Tropfen. Daniel ist einfach süß wie er sich um die betrunkene Rebekka kümmert und sie tröstet. Jetzt bekomme ich Angst um Morgaine, denn Zirza hat wohl schlimme Dinge mit ihr vor.  
   Petra  -  23.04.10 22:23

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  ja genau, eine giftnudel ist das. ;)) und das mit max wird erst später aufgeklärt, weil vorher noch ein bisschen was passiert... ich hoffe, es bleibt gut - und danke schön!  
   Ingrid Alias I  -  23.04.10 12:04

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  Da tun sich ja die finstersten Abgründe auf, denn Zirza scheint die reinste Giftnudel zu sein, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Über Zirzas Gedanken erfahren wir eine ganze Menge und uns wird so Einiges klarer, aber gleichzeitig tun sich auch neue Fragen auf. Was ist zum Beispiel mit Max Schuldgefühlen? Es scheint nicht sein einziger Kummer zu sein, dass er früher mal etwas mit Zirza hatte. Da kann man nur gespannt auf das nächste Kapitel warten.  
   doska  -  22.04.10 22:56

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Es ist gut, dass du immer gleich zwei Kapitel veröffentlichst. So hat man mehr davon und ist nicht sofort fertig. Haben mir wieder sehr gefallen. Spannend!!!

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