Kurzgeschichten · Erinnerungen

Von:    heidi palm      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2002
Bei Webstories eingestellt: 26. Oktober 2002
Anzahl gesehen: 1862
Seiten: < 1

Erinnerungen an Dich,

wenn ich von Dir träume.



Erinnerungen an Dich,

beim Gedanken wie

ich mit dir die Schule säumte.



Erinnerungen an Dich,

wenn ich Deine Fotos ansehe.



Erinnerungen an Dich,

wenn ich an Dich denke.



Erinnerungen an Dich,

wenn ich Nachts weine.



Erinnerungen an Dich,

wenn ich an Deinem Grabe steh?.







Dies habe ich vor einigen Jahren mal geschrieben. Es handelt sich um ein Mädchen mit der ich befreundet war .

Sie hatte einen Gehirntumor und starb mit 12 Jahren. Ich war damals 13.

Ich denke noch oft an sie, sie war sehr stark und beklagte sich nie über ihre Krankheit.

Sie war blind, konnte aber wunderschön Orgel spielen, ich hörte ihr gerne zu.

Ich wollte damals immer, dass sie sehen kann, ich beschrieb ihr wie ich aussah und sie tastete mein Gesicht und meine Haare.

Sie aß sehr gerne Weintrauben ich mußte ihr wohl die Kerne vorher rauspicken.

In der Schule hatte ich sie mal an einer Treppe stehen lassen, alleine, ich mußte für einen kleinen Augenblick weg.

Sie war mir nicht böse, aber sie erklärte mir was es heißt nicht zu sehen und so alleine da zu stehen ihr das Angst machte.

Ich schloß meine Augen für eine Weile und verstand was sie damit meinte .

Ich schreibe das alles hier, weil wenn es mir mal nicht gut geht oder ich krank bin, ich dann an sie denke daran was für eine Kraft sie hatte und so stark war.

Man ist oft als gesunder Mensch so unzufrieden, so undankbar man sollte mal öfter an die denken denen es nicht so gut geht.

Danke, Heidi
Punktestand der Geschichte:   47
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Kommentare zur Story:

  Hi, ich habe die Kommentare gelesen und denke, als eine kleine Geschichte wäre das Teil vielleicht besser bei den Lesern angekommen.
Könnte anfangen mit: Draußen regnet es, ich sitze am Tisch und blättere in alten Fotoalben. Das Bild von uns beiden, damals als wir 12 und 13 waren … und dann einfach loslegen. Beschreiben, wie eure Freundschaft war, kleine Erlebnisse etc und dann dranhängen, dass sie starb. Die Story könnte enden mit: An Tagen wie diesen denke ich oft an sie. An unserem letzten gemeinsamen Tag regnete es auch. Ich werde unsere Freundschaft nie vergessen etc...
Ach ja - das Gedicht könnte in dieser Story unter dem Foto geschrieben stehen. So könnte die Story dann auch anfangen. Gedicht, dann blickt sie vom Fotoalbum auf, sieht den Regen an der Scheibe. Regen... wie damals bei unserem letzten Treffen … und dann geht die Geschichte los.
Nur so ein Vorschlag von mir. Weil man aus deiner Nachbemerkung deutlich herauslesen kann, dass dir die Sache wichtig war und ist.  
   Stefan Steinmetz  -  15.05.20 18:31

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  die Geschichte habe ich geschrieben, leider bekomme ich mich nicht mehr unter diesem Namen eingeloggt, daher habe ich ein neues Profil eröffnet,.. freue mich aber mich nun hiermit für die positiven Kommentare zu bedanken :)  
   Heidi elro Schumacher  -  24.12.19 06:12

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  Hallo, der vorige Kommentar ("sentimentaler Quatsch") ist zwar überflüssig und dumm, hat mich aber glücklicherweise auf diesen tollen Text aufmerksam gemacht. Das Gedicht ist ja schon etwas älter, wie du sagst. Der Text gefält mir sehr gut. Ich kenne selbst Menschen mit Behinderungen und diese haben es nie wirklich einfach, strahlen aber oftmals so viel Fröhlichkeit aus, haben Humor und sind stark.
Da sollte man sich manchmal wirklich selbst an die Nase packen und die für uns meist selbstverstädnlichen Dinge wie "Gesundheit, sehen, gehen können" mal etwas mehr schätzen. Das ist gewiß auch nicht immer einfach, aber holt Einen manchmal auch auf den Teppich zurück. LG Sabine  
   Sommertänzerin  -  19.11.08 08:53

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  sentimentaler quatsch.  
anonym  -  18.11.08 23:05

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  "Man ist oft als gesunder Mensch so unzufrieden, so undankbar man sollte mal öfter an die denken denen es nicht so gut geht."
--------------------------------------------------------------------------

Genau ! Du hast vollkommen Recht !  
H.Offnung  -  21.06.05 21:34

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  Ich kann vorallem nicht verstehen, wie man mit solchen Beiträgen soviel Punkte einheimsen kann.
Dieser sentimentale, persönliche Gefühlsausbruch mag mir nur sehr wenig zu vermitteln.  
Ingo Ries  -  09.08.03 13:30

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  Erfahrungen kommen dich oft teuer zu stehen, aber geschenkt haben will sie keiner... wie man mal wieder an Maxson sehen kann... ich schließ mich Rolf an. Aber bewerten möchte ich es nicht so gern, das wäre als würde ich deine Gefühle für deine Fruendin bewerten... mhh vielleicht hättest du es besser "verpacken" sollen, damit es auch bei anderen besser ankommt.
Lieben Gruß  
*Becci*  -  04.11.02 12:35

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  Löblich, so lieb über die verstorbene Freundin zu denken. Der Gedichtteil mag ja noch Gefühle beim Leser auslösen, die Erklärung zum Schluß nicht, Es sei denn, es ist ein ganz Sensibeler.
Das ist eine persönliche, schmerzhafte Erfahrung die Du verarbeiten musstes. Ich will Dir nicht zu nahe treten, Aber als Geschichte finde ich Deinen Beitrag völlig ungeeignet. Meine Meinung  
Maxson  -  28.10.02 22:31

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  hallo heidi,
eine freundin hat dir gezeigt was es heißt zu sehen, eine freundin hat dich scheinbar alleine gelassen. doch sieh nur in den herz und du wirst sehen, sie ist bei dir und lehrt dich sehen. dag gute kehrt nicht nur zurück, es bleibt
vielen dank, ich sehe du hast verstanden  
Rolf  -  27.10.02 03:00

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