Tag vier im Austauschprogramm   65

Fan-Fiction/Rollenspiele · Experimentelles · Fantastisches · Kurzgeschichten

Von:    Andreas Kretschmann      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 20. Mai 2017
Bei Webstories eingestellt: 20. Mai 2017
Anzahl gesehen: 684
Seiten: 2

Es ist einfach ein schöner Job als Passagierbegleiter beim Passagiertransfernetzwerk der Erdraumflotte zu arbeiten, man sieht ,hört und erlebt viele interessante Dinge und Geschichten. Aber es gibt auch ruhige Phasen des Jobs, während des Sprungmanövers, wenn die „Riegel III“ in der Sprungpassage von einem Sternensystem zum anderen reist. Dann gibt es genug Zeit um sich den Anliegen der Passagiere zu widmen, jeder Passagierbegleiter hat eine kleine Anzahl von Passagieren in seinem Arbeitsbereich um die er sich kümmert. In meinem sind 20 Passagiere, die Zuteilung der Passagiere zu den Passagierbegleitern erfolgt über die Tische im Passagierabteil. In meinem Aufgabenbereich sind es fünf Tische mit jeweils vier Sitzplätzen, drei Tische am Fenster und zwei in der zweiten Reihe vom Fenster aus. Natürlich haben alle Tische ein interaktives Display in der Tischplatte integriert, über das man Speisen und Getränke bestellen, auf das Flottennetzwerk und alle planetaren Informationsnetzwerke zugreifen oder eine einfache Kommunikationsverbindung herstellen kann. Die Kommunikation mit dem Passagierbegleiter erfolgt über eine Kommunikationsverbindung, die Passagiere übermitteln ihr Anliegen und ich stelle die gewünschten Informationen zusammen um diese dann direkt an den Tisch der Passagiere zu übermitteln von dem aus die Anfrage kam. Die Lieferung von Speisen und Getränken an die Tische erfolgt über das interne Teleportersystem des Schiffes, ebenso der Abtransport des benutzten Geschirrs.



Eine kleine Information für meine Freunde von der Erde: In unserer terranischen interstellaren Republik gehören eine Reihe von Grundbedürfnissen zur Grundversorgung, welche von allen Bürgern der Republik zu gleichen prozentualen Anteilen vom Einkommen finanziert werden. Dazu gehören die Unterkunft, Energie- und Wasserversorgung, ein Standard-Bekleidungssortiment, Speisen und Getränke, eine uneingeschränkte Kommunikation sowie Mobilität. Für die Grundversorgung im Bereich Mobilität ist das Passagiertransfernetzwerk zuständig, das Reisen mit den P.T.N.- Schiffen ist also bereits für jeden Bürger der terranischen interstellaren Republik finanziert. Der Preis für diese Grundversorgung liegt bei jedem erwerbstätigen oder Beihilfe empfangenden Bürger (z.B. Auszubildenden) bei fünfzig Prozent des Brutto-Einkommens, in Ausbildungs- und Arbeitsverträgen wird daher als Lohn nur das reine Netto-Einkommen vermerkt. Von ihrem Netto-Einkommen bezahlen die Bürger nur Dinge welche über dem Standard liegen, das sind zum Beispiel: Erwerb und Unterhalt eigener Schiffe, reisen mit Schiffen von freien Piloten, Spezielle Bekleidung welche sich vom Standard abhebt und andere besondere Dinge.
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Wie gesagt, es war heute ein ruhiger Arbeitstag an Bord der „Riegel III“, es gab nur wenige Anfragen von Passagieren und ich hatte Zeit im Netzwerk zu recherchieren was ich Euch erzählen könnte. Es wäre doch schade gewesen wenn ich Euch auf der Erde nichts von meinem vierten Tag im Austauschprogramm hätte berichten können. Gemäß meinem Dienstplan habe ich jetzt drei Ruhetage, die nächste Schicht beginnt am Mittwoch, den 24. Mai und geht von 16:00 bis 1:00 GMT+2 (deutsche Sommerzeit). Bis dahin verbringe ich meine Zeit auf der Erde, es ist zwar sehr schön in den anderen extra-terrestrischen Lebensräumen aber ich stamme von der Erde und betrachte sie deshalb als meine Heimat. Auf den Lebensstandard der terranischen interstellaren Republik muss ich dort aber nicht verzichten, ich habe ein Quartier im administrativen Komplex von Erdraumflotte und terranischer Republik in München, dort lebt es sich wie in einem planetaren oder orbitalen Lebensraum unserer Republik.
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Punktestand der Geschichte:   65
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Interessante Kommentare

Kommentar von "Aya" zu "Zirkuslöwenleben"

Erinnert mich sehr an das berühmte Gedicht über den Panther, wirklich auch sehr schön geschrieben.

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