Ein Abschied und gute Vorsätze ( In den Hügeln der Montagnola )   87

Romantisches · Romane/Serien

Von:    Wolfgang scrittore      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 19. März 2017
Bei Webstories eingestellt: 19. März 2017
Anzahl gesehen: 636
Seiten: 12

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


„Mein Freund will nicht so recht", seufzte sie wieder und hatte Tränen in den Augen.

„Ist er denn dann auch der Richtige", tröstete Eva sie.

„Ich weiß nicht recht", Claudia liefen die Tränen über die Wangen. Eva tröstete Claudia noch ein wenig, dann gingen wir wieder heim. Die Kinder hatten ihre Eisportionen aufgeschleckt und hüpften übermütig vor uns den Hügel hinauf. Jetzt agierte Miriam wieder ganz kindlich. Lena und Miriam veranstalteten ein Wettrennen bis zum Haus.

Wir legten die friedlich schlafenden Zwillinge wieder in ihre Körbchen, bis zum füttern war noch etwas Zeit, wir wollten sie nicht unnötig aufwecken.

„Bitte lächeln", rief Miriam plötzlich und knipste uns. Sie hatte ihren Fotoapparat gezückt. Da ahnte ich noch nicht, dass sie uns auch heimlich im Laufdreß aufgenommen hatte. Mich hatte sie in besonderer Pose von schräg hinten erwischt. Josefa erzählte uns später in einem Telefonat davon und schickte uns einen Abzug davon.

Eva lachte und meinte das Bild käme auf ihren Schreibtisch im Büro.

Morgen war Zeit für den Abschied, daher fuhren wir noch einmal nach Panzano um uns in der Antica Macelleria Cecchini mit Leckereien als Mitbringsel einzudecken, wie Finocchiona, Prosciuto Toscano und Wildschweinpastete für Tante Maria. Die Kinder bekamen jeder eine Salsicce zum naschen. Wir nahmen auch eine Finocchiona mit und ein Pfund feingeschnittenen Schinken für die Vorratskammer. Auf dem Rückweg fuhren wir bei Don Luigi vorbei und bestellten wieder einen ganzen Schinken vom Cinta Seneseschwein. Ich mußte, wenn wir hier waren, immer daran denken, wie Valeria hier versucht hatte, mich zu verführen. Sie hatte mir, als ich im Kühlraum einen Schinken aussuchte, an den Hintern gelangt und gesäuselt, dass sie großen Appetit auf warmes, lebendiges Fleisch hätte. Ich hatte seitdem den Laden nur noch in Begleitung betreten. Seit ihrem Unfall vor Monaten aber war Valeria nicht mehr hier beschäftigt. Eva erzählte Josefa die Geschichte und die bösen Gerüchte, Valeria sei eine Orchessa, eine Menschenfresserin, die ihre Männer, wen sie deren überdrüssig war, eigenhändig verwurstete. Josefa schüttelte sich und meinte „Dann würde ich hier nichts mehr kaufen."

Eva tätschelte mir den Hintern „Da bist du ja einem bösen Schicksal gerade noch von der Schippe gesprungen." Sogar Tante Maria mußte lachen. Zuhause zog ich mich wieder um und ging in den keller um im Fitneßraum noch etwas zu trainieren.
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Nach einer halben Stunde bei größtem Widerstand auf dem Hometrainer, ruderte ich eine Viertelstunde und arbeitete dann an der Beinpresse, die besonders Oberschenkel und Gesäßmuskulatur kräftigte. Ich hatte auch hier die höchste Stufe gewählt. Lena und Miriam kamen die Treppe heruntergepoltert. Sie setzten sich auf die Bikes und schauten mir neugierig zu. Zum Schluß stemmte ich noch ein paar Gewichte, dann wollte ich duschen. Ich scheuchte die Mädchen nach oben, um in Ruhe zu duschen.

„Geht hoch ihr Mäuse und helft beim Abendessen", rief ich. Beide murrten zwar, liefen aber nach oben. Jetzt kam die Stunde der Wahrheit, der gang auf die Waage. Zu meinem Entsetzen hatte ich ein Kilo zugelegt, dafür war der Körperfettanteil etwas heruntergegangen und der Muskelanteil hatte gut zugelegt. Es hieß ja Muskelmasse sei schwerer als Fett. Laut Maßband waren es in der Taille 2 cm weniger, dafür war es am Hintern unverändert. Ich duschte ausgiebig, dann lief ich im Laufdreß nach oben und zog mich wieder um.

Eva lachte „Die Mäuse haben sich beschwert, dass sie dir nicht beim duschen zuschauen durften." Miriam und Lena kicherten bei Evas Worten. „Der Onkel Peter hat ganz schön kräftige Muskeln", meinte Miriam andächtig und musterte mich dabei. Lena versuchte meinen Oberschenkel zu umfassen, dann gab sie mir einen Klaps auf den Hintern. „Du bist so dick Papa" kicherte sie dann.

Eva lachte, „Dein Papa ist nicht dick, er hat nur kräftige Muskeln."

"Das ist doch dick", meinte Lena vorlaut und grabschte noch einmal.

„So, jetzt hör auf, deinen Papa zu ärgern, Lieschen, sonst legt er dich übers Knie."

Lena rannte kreischend davon, auf der Treppe drehte sie sich um, streckte mir die Zunge heraus und rief „Fang mich doch Papa."

„Da haben wir uns etwas herangezogen Peterl", meinte Eva resignierend.

„Ich muß ein paar Kilo abnehmen Schwesterchen", Josefa klopfte sich auf die Hüften.

„Was soll ich denn da sagen. Ich trage noch mindestens fünf Kilo Schwangerschaftsspeck mit mir herum", jammerte Eva. Ich schaute mir die beiden an, mir gefiel der Anblick. Ich mußte lächeln.

„Du mußt gerade lachen, schau nur auf deinen eigenen Speck Peterl", schimpfte Eva. Tante Maria mischte sich ein, „Jetzt hört aber mal auf, ihr drei seid doch beneidenswert schlank, was soll ich denn da sagen?"

„Und morgen vormittag, wenn Lieschen in der Schule ist, gehen wir laufen, wir haben es beide nötig, nicht wahr", meinte Eva und gab mir einen Klaps.
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„Laß dich von meiner kleinen Schwester nicht zu sehr piesacken Peter", entgegnete Josefa lachend. Eva tätschelte intensiv weiter

„Mein Peterl liebt das Schinkenklopfen doch, nicht wahr Peterl?"

„Was macht deine Mama da mit Onkel Peter", wollte Miriam neugierig wissen und beobachtete uns genau.

„Die Mama macht das immer so. Nur ich darf das nicht, dann schimpft sie", entgegnete Lena.

„Das ist nur etwas für Große", beschwichtigte Josefa die Kleine.

„Darfst du das auch Tante Josefa", wollte unsere neugierige Tochter wissen. „Ich bin auch schon groß", beteuerte Miriam kichernd. Doch Eva wehrte die neugierigen Hände, mit einem energischen

„Nichts da" ab.

„Schade Schwesterchen, ich hätte dich gerne abgelöst. Ich bin doch schon groß", lachte Josefa verschmitzt.

„Ich verschwinde lieber, bevor jetzt alle über mich herfallen", entschied ich und setzte mich auf die Terrassenbank. Strega uind Leone sprangen hoch und schmiegten sich an mich, dann hüpfte Strega auf meinen Schoß und rollte sich gemütlich zusammen.

„Wenn ihr heute Abend in die Sauna wollt, kümmere ich mich um die Mädels", schlug Tante Maria vor. Lena und Miriam protestierten vehement.

„Wir Großen haben uns noch viel zu erzählen, wir wollen heute mal ohne Kinder entspannen", entschied Josefa.

Die Kinder fügten sich leise murrend. Ihre Mienen hellten sich erst wieder auf, als Tante Maria versprach, mit ihen Karten zu spielen.

Ohne Kinder war die Sauna auch mal ganz schön, obwohl Eva und Josefa das Lästern wieder nicht lassen konnten. Aber das ließ ich mir in meiner Eitelkeit gern gefallen.Später, als wir wieder oben waren, Josefa packte gerade ihr Gepäck, lud sie uns nach Podersdorf ein.

„Wir kommen gerne, wenn die Zwillinge soweit sind", meinte Eva." Lena war ja damals auch erst wenige Monate alt gewesen, als wir mit ihr in Podersdorf waren. In einem guten Vierteljahr könnten wir fahren.

Der Abschied verlief tränenreich, besonders Tante Maria und Eva kullerten die Tränen herunter, Miriam und Josefa wollten da nicht zurückstehen. Ich verlud das Gepäck ins Auto, dann fuhr Josefa vom Hof den Hügel hinunter.
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„Hast du deine Sachen herausgelegt Lena, morgen habt ihr doch Sport", wollte Eva wissen.

„Mach ich gleich Mama", rief Lena und rannte ins Haus.

„Wenn du im Weinkeller fertig bist Peterl, könnten wir eigentlich noch eine Runde laufen. Was meinst Du?"

Ich war einverstanden, eine gute Stunde würde ich brauchen, Eva rief Laura an, die gerne währenddessen auf die Zwillinge aufpassen würde.

Wir hatten uns gerade umgezogen und standen lauffertig auf dem Hof, als Laura den Hügel heraufschlenderte. Sie musterte uns von oben bis unten und reckte den Daumen nach oben. Wir liefen den Hügel hinunter und wandten uns dann in Richtung San Cimento. Wir wollten bis zur Tenuta laufen, kurz einkehren und dann den gleichen Weg zurücklaufen. Dann kamen wir wieder rechtzeitig, um Lena vom Schulbus abzuholen. Wir spulten routiniert die Kilometer ab und kamen in einen gleichmäßigen Rhythmus. Die Strecke war nicht sehr anstrengend, aber die Feld- und Waldwege forderten unsere ganze Aufmerksamkeit. Schnell konnte man sich an einer den Weg querenden Wurzel den Fuß verstauchen. Kurz vor der Tenuta querten wir die Straße nach Scorgiano und mußten ein paar Autos passieren lassen. Beatrice, die junge Aushilfskellnerin der Tenuta, musterte uns unverholen neugierig. Wir kannten sie noch, da sie einige Zeit in Gaspares Ristorante gearbeitet hatte. Sie trug enge Jeans und eine mehr als offenherzige Bluse. Eva drohte mir mit dem Zeigefinger.

„Paß auf, dass dir die Augen nicht herausfallen Peterl. Sie hat dich ja förmlich ausgezogen mit ihren Augen und dir auf den Arsch gestarrt. Weiber!"

Wir tranken ein Wasser und aßen einen Energieriegel, dann machten wir uns auf den Rückweg. Auf halber Strecke machten wir nocxh einen Abstecher auf der anderen Straßenseite bis zum Gehege der Cinta Seneseschweine. Heute waren sie nicht neugierig, sie drehten uns ihre Schinken zu und wühlten mit den Schnauzen nach Futter.

Ich bekam einen Klaps auf den Hintern „Vorwärts Peterl, nein, ich ziehe keine Vergleiche", kicherte Eva. Wir erreichten verschwitzt den Hof, Eva drückte Laura den vereinbarten Lohn in die Hand und wir liefen hinauf, um zu duschen. Ich hatte noch eine halbe Stunde Zeit, bis ich Lena vom Schulbus abholen mußte.

Eva beobachtete mich beim anziehen meines Slips.

„Auf ein Eis verzichtest du lieber Peterl.
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" Ich zuckte meine Schultern, schlüpfte in Bermudas, Shirt und Socken, bekam von Eva ein Busserl mit auf den Weg Lena busselte mich auch ab, nahm meine Hand, strebte mit mir über die Straße zu Matteos Bar und bestellte bei Claudia ein Eis. Auf Claudias fragenden Blick hin, schüttelte ich meinen Kopf, was sie zur spöttischen Frage veranlaßte „Eva hält dich wohl kurz?"

Ich grinste und Claudia schüttelte den Kopf.

"Deine Mama meint wohl, dein Papa wird zu dick?"



Lena zwickte mich und bemerkte frech „Der Papa hat so einen dicken Po."

Ich zog die Kleine an den Ohren, was sie schimpfend mit "Du böser Papa" kommentierte. Claudia beobachtete unser Scharmützel mit einem breiten Grinsen. Ich zahlte, wir verabschiedeten uns und liefen nach Hause. Ich durfte den ganzen Weg Lenas Schultasche tragen.

Eva hatte eine Insalata Caprese zubereitet, dazu gab es eine Scheibe Ciabatta. Ich verstand, Kalorien sparen war angesagt.

„Lena braucht neue Turnschuhe", bemerkte Eva. Also holte ich die Giulia aus der Garage, lud die Körbchen mit den Zwillingen auf den Rücksitz. Ich setzte mich zwischen die beiden, um sie notfalls während der Fahrt zu bespaßen. Lena nahm stolz ihren Kindersitz auf der Beifahrerseite und Eva fuhr.

„Du kaufst dir am besten auch eine neue Radlerhose Peter, die Zebrahose mustern wir aus, die ist dir viel zu eng, Paola hat das auch schon bemerkt."

Während Eva mit Lena neue Turnschuhe aussuchte, bediente mich meine Lieblingsverkäuferin. Sie nahm grinsend Maß und lief dann mit mir durch die Reihen.

„Sie sollten eine Farbe nehmen, die nicht so aufträgt und ihre Problemzone noch betont." Dazu sind sie zu fett, schien sie noch insgeheim zu denken. Sie drückte mir eine dunkelblaue Hose in die Hand. „So eine gedeckte Farbe, würde ich ihnen empfehlen. Sie hat eine Kompressionsgewebeeinlage im Gesäßbereich, die hält alles zusammen und fällt etwas größer aus."

Ich probierte die Hose an, durch das enge Kompressionsgewebe bekam ich sie nur mühsam über meinen Hintern, obwohl sie eineinhalb Nummern größer war, als meine gewohnten Hosen. Eva und Lena warteten mittlerweile darauf, dass ich meine Neuerwerbung vorführte.

„Die sitzt ganz schön prall", meinte Eva stirnrunzelnd "ist die nicht zu knapp", wandte sie sich an die Verkäuferin.

Die schüttelte ihren Kopf „Bei seinem ausgeprägten Gesäß erscheint das halt so.
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Das Kompressionsgewebe hält alles in Form und paßt sich an."

Ich durfte mich wieder umziehen und wir fuhren heim. Lena hielt den Karton mit ihren Schuhen auf dem Schoß.

Ich grübelte, meine Lieblingsverkäuferin hatte mal wieder einen empfindlichen Nerv bei mir getroffen.

„Nun schau nicht so grimmig Peterl, die Verkäuferin hat es doch nur gut gemeint und sie hat doch recht, oder?"

„Warum guckst du so böse Papa", mischte sich jetzt auch noch Lena ein.

Heute nachmittag würde ich noch eine Extraübung mit der Beinpresse einlegen. Morgen konnte ich dann meine neue Hose bei einer kleinen Tour mit Eva und Lena einfahren.

Zuhause meinte Eva

„Essengehen ist ab sofort gestrichen, ich werde dir die Kalorien kürzen, mir tut es auch gut und wir werden jeden Tag laufen und einmal die Woche eine Radtour machen, außerdem stellst du dich jeden früh auf die Waage und ich werde unter der Dusche ein Auge auf dich haben. Mir gefällt zwar, das du keinen Speck am Bauch ansetzt, am Hintern sind die Polster erotische Spielwiese für mich, aber dein Gejammer stört mich schon."

„So jetzt sind die Kleinen dran, ich mache die Flaschen fertig und du kannst einen schon im Kinderzimmer säubern und wickeln."

Gianni krähte fröhlich, als ich ihn hoch nahm und auf den Wickeltisch legte. Sein großes Geschäft hatte er erledigt. Ich legte die alte Windel zur Seite und säuberte ihn mit ein paar Feuchttüchern, dann tupfte ich ihn ab, puderte ihn und gab ihm eine neue Windel. Gianni hielt sich erfreulich ruhig, Giulia zappelte beim Windelwechseln mehr. Eva kam hoch, drückte mir die eine Flasche in die Hand und ich konnte den Kleinen füttern. Er nuckelte gierig und schaffte beinahe die ganze Flasche. Eva hatte sich Giulia geschnappt und war mit ihr im Schlafzimmer verschwunden, wo unser zweiter Wickeltisch stand. Ich hörte Giulias aufgeregtes Geschnatter und Evas Mahnung, doch endlich mit dem Zappeln aufzuhören. Endlich war es geschafft und Giulia erfolgreich gesäubert und gewickelt. Eva lächelte

„Das umtriebige Weib kostet mich noch graue Haare. Nächstes mal überlaß ich dir die kleine Hexe."

Dann nuckelte sie aber brav an ihrer Flasche, während Gianni schon wieder eingeschlafen war. Ich legte den kleinen Mann in sein Körbchen und beobachtete unseren Sohn noch ein paar Minuten.
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Eva kam hinzu und legte auch Giulia in ihr Körbchen. Die Kleine kasperte noch ein wenig herum, dann wurden auch ihre Augen schwer und die Prinzessin geruhte einzuschlafen.

„Da haben wir doch ein paar allerliebste Mäuschen zustande gebracht Peterl." Ich nickte und Eva busselte mich ab. Zum Abend gab es ein paar Bruschettascheiben.

„Ist das alles", maulte Lena.

„Du hast dir dein Bäuchlein schon mit einem Eis vollgeschlagen und es würde mich nicht wundern, wenn du nicht Matteos Pistazienvorräte geplündert hast."

Lena verstummte schuldbewußt.

„Bevor du zu Bett gehst Fräulein kannst du mir noch in der Küche helfen, wir bereiten Polenta mit Pilzen vor. Du kannst beim rühren helfen, du bist doch schon so stark."

„Und was macht der Papa?"

„Der Papa hat noch Arbeit im Büro du Naseweis."

Ich nahm mir die Belege des laufenden Monats vor und gab sie ins Programm ein, mittlerweile ging mir die Computerarbeit schon flott von der Hand. Ich speicherte alles und machte eine Kopie auf Diskette, dann verschloß ich die Diskette im Schrank.

Mal sehen, was meine Zwei Lieblinge machten. Lena rührte energisch die Polenta um, während Eva die eingeweichten Trockenpilze ausdrückte und sie in die Polenta gab. Dann löste sie Lena beim rühren ab. Eva klopfte mir auf die Finger, als ich kosten wollte.

„Ja nicht Lena, und du Peterl denk an deine Pfunde."

„Was für Pfunde, Mama?"

Eva klopfte mir auf den Hintern und Lena aufs Bäuchlein."

„Ihr steht beide gut im Futter, keine Widerrede." Lena maulte und ich schaute auch nicht fröhlich drein.

„Ich habe keinen dicken Bauch", protestierte Lena und zog vorsichtshalber ihren Bauch ein. „Schaut mal."

Eva schaute mich kritisch an „Willst du auch motzen Peterl", sagte sie warnend. Ich schüttelte den Kopf.

„Ist auch besser so", stellte Eva fest.

„So ihr beiden könnt noch einen Spaziergang durch die Weinfelder machen, dann seid ihr mir unter den Füssen weg", schlug Eva vor.

„Ich hole nur meinen Stock", rief Lena und rannte in ihr Zimmer. Ein paar Augenblicke kam sie stockschwenkend die Treppe herunter. Wir liefen über den Hof, Strega und Leone schlossen sich uns an und dann gings in die Weinfelder. So weit ich sah, standen die Stöcke hervorragend und der Fruchtansatz war ebenfalls optimal.
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„Ich glaube heute brauchst du keinen Stock, die Katzen verscheuchen die Schlangen Lena."

Lena klopfte mir mit dem Stock auf den Hintern. Ich protestierte.

„Ach, ich dachte, da war eine Schlange Papa. Bevor die dich in deinen dicken Po beißt."

„Vorsicht, du Wicht, die frißt eher dich, ich bin zu groß für die Schlange."

Wir waren stehen geblieben, Straga und Leone drehten sich zu uns um und maunzten. Ich befestigte einen Draht von der Verspannung neu, der sich gelockert hatte.

„Na, was habt ihr heute in der Schule gemacht Lena?"

„Geturnt, gerechnet.. Ich kann schon bis Hundert zählen Papa, uno, due, tres, cinque...." Sie ratterte die zahlen bis Fünfzig herunter, bevor sie sich verhaspelte. Ich lobte sie, was sie mit einem Strahlen zur Kenntnis nahm.

„Hast du nicht heute malen bei Trudi?"

Sie nickte und schaute mich entsetzt an.

„Keine Angst, es ist noch genug Zeit, aber wir gehen jetzt heim und du suchst deine Malsachen zusammen. Dann gehen wir mit der Mama und begleiten dich."

Eva war in der Küche fertig und wartete schon vor dem Haus auf uns. Sie drückte Lena die Malsachen in die Hand und wir machten uns auf den Weg. Trudi nahm Lena im Empfang und begrüßte uns. Was sollten wir während der Zeit unternehmen? Für ein Liebeslager im Wald und ein anschließendes Bad im Teich, war es heute zu frisch, also beschlossen wir, einen Spaziergang zu machen. Als wir zurückkamen, waren wir noch zu früh, also stöberten wir in Trudis Scheune. Ich nahm mir die Bücher vor und blätterte darin. Von Andrea Camilleri gabs nichts Neues, aber ich fand ein paar andere Krimis, die ich noch nicht kannte. Eva erstand ein Windspiel aus bunten Klanghölzern für unsere Terrasse.Mich interessierte noch eine große Truhe, die wie mir schien aus Olivenholz gebaut war.

„Ich mach euch einen guten Preis, für 500.000 Lire könnt ihr sie haben. Du weißt sicher, was solche Truhen sonst kosten Peter?"

Ich schaute Eva an, sie nickte und wir wurden uns handelseinig.

„Wenn ihr sie abholt, kann euch Enrico beim aufladen helfen. Du kommst doch mit der Ape?"

Ich versprach Trudi, morgen die Truhe abzuholen und ihr das Geld zu überreichen. Plötzlich wurde es laut, die Kinder vom Malkurs stürmten heraus.
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„Das Bild muß noch trocknen, aber ich habe Strega und Leone gemalt. Morgen können wir es abholen", verkündete sie ganz aufgeregt.

Am nächsten tag fuhr ich mit der Ape zur Kunstscheune und Enrico half mir beim aufladen. Trudi drückte mir Lenas Bild in die Hand, nachdem ich ihr das Geld in die Hand gezählt hatte. Sie hatte die Katzen ganz niedlich getroffen, auch wenn sie mehr Ähnlichkeit mit struppigen Fabelwesen hatten. Enrico erklärte sich bereit mitzufahren, wenn ich ihn hinterher wieder zurückbringen würde.

Wir wuchteten die Truhe in die Diele und stellten sie unter die Fensterwand. Hier kam sie besonders gut zur Wirkung. Ich bedankte mich bei Enrico und brachte ihn zurück. Ich tankte die Ape noch bei Funaioli an der Staatsstraße auf, dann fuhr ich heim und stellte die Ape in der Garage ab. Eva hatte ein Deckchen und eine Blumenvase auf die Truhe gestellt.

„Mama ist im Garten und holt Blumen für die Vase", informierte mich Lena. Ich lobte sie für ihr Bild." „Nächste Woche male ich euch", kündete sie an. Ich hattte noch ihr letztes Bild vor Augen, zwei Strichmännchen mit Beulen für den Po und einer zusätzlichen Beule bei Eva für den Busen. Dazwischen hatte sie ein kleineres Strichmännchen gemalt, das sie darstellen sollte. Na, ja, da war ich gespannt. Die letzte Zeit hatte sie wieder viel fotografiert und uns in allen möglichen Situationen erwischt. Am liebsten hätte sie uns auch noch unter der Dusche abgelichtet, aber da hatte sie Angst, dass ihr Apparat naß werden könnte. „Malst du uns wieder vor dem Haus", wollte ich von ihr wissen.

„Nein, das habe ich doch schon. Ich male euch beim laufen, oder nackert unter der Dusche", grinste sie dann. Eva kam wieder herein und bewunderte Lenas Gemälde auch gebührend, stellte dann die frischen Blumen in die Vase und strich Lena über den Kopf.

Na, das konnte ja etwas werden, dachte ich und hatte das Bild vor Augen, das sie von uns in Siena gemacht hatte, von hinten natürlich. In der engen hellen Hose stach mein Hintern beinahe bildfüllend ins Auge.





Als ich Eva im Bett davon erzählte, meinte sie kichernd nur „Na allzu viel wird man von uns da nicht erkennen, laß sie nur." Vorm duschen hatte ich mich noch auf die Waage gestellt. Sie zeigte immer noch ein Kilo über dem grünen Bereich an und der Körperfettanteil war immer noch reichlich hoch. Eva hatte sich intensiv meinem Speck gewidmet und mein Sitzfleisch Zentimeter für Zentimeter unter die Lupe genommen und dabei mit sarkastischen Kommentaren nicht gespart.
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Hinterher walkte, knetete und massierte sie mein Fleisch wie einen Brotteig, das gewünschte Resultat war, dass sich meine Lebensgeister unverkennbar regten und Eva mich aufnahm. Wir kamen beide gleichzeitig und stöhnten erleichtert auf. Eva legte sich auf mich und ich streichelte jetzt ihren Po.

„Komm ja nicht auf die Idee, meinen Speck zu messen, sonst klopfe ich dir nachher die Schinken, bis du um Gnade flehst", schimpfte sie als ich sie liebevoll zwickte.

„Zum Glück habe ich nicht alleine zu viel Carne seduti, ich bin nicht alleine zu fett, bei dir hat sich auch ein ganz schönes Fettpolster breit gemacht, wie ich eigenhändig gefühlt habe. Außerdem waren dir die Hosen zu eng, schon vergessen."

Etwas später schliefen wir entspannt ein. Ich wurde wach, weil Evas Haare mich im Gesicht kitzelten. Wir waren immer noch vereint und meine Lebensgeistern waren wieder ausgesprochen rege geworden. Ich knuddelte Evas Po, was sie leise, im Halbschlaf schimpfend, hinnahm. Dann hob Eva ihren Kopf und sah mir in die Augen, ich bekam ein Guten Morgen Busserl. Dann löste sie sich von mir, rollte sich auf die Seite und forderte mich auf, mich auf den Bauch zu legen.

„Ich hab dich gewarnt, jetzt wird Speck gemessen", kicherte sie und hockte sich auf meine Oberschenkel. Mit spitzen Finger griff sie mein Fleisch und hob es an. Sie arbeitete sich wieder Zentimeter für Zentimeter über meine Backen. Dann bekam ich einen kräftigen Klaps und Eva grabschte intensiv tief ins Fleisch. Der Schmerz ihrer dolchscharfen Fingernägel, machte mich eher noch an. Dann verpflasterte sie die Kratzspuren mit einer Salve von Küssen. „So aufstehen", meinte sie nach einem letzten Grabscher, „bevor Lieschen hereinschneit und mitmachen will." Es dauerte ein paar Augenblicke, bevor sich meine Erregung legte und ich Eva unter die Dusche folgte. Da kam Lena hereingeplatzt.

„Was macht ihr denn da? Ich kann nicht schlafen. Darf ich bei euch schlafen?"

„Na dann ab ins Bett", ordnete Eva an, „aber benehmt euch." Eva grabschte noch einmal herzhaft zu. Lena nahm das zum Anlaß, ebenfalls tätlich zu werden. Ich schimpfte und lief ins Schlafzimmer, schlüpfte in meine Schlafhose und machte es mir bequem. Lena fläzte sich in der Mitte und Eva legte sich auf ihre Seite.
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Sie trug ein dünnes, durchscheinendes und fantasieanregendes Negligé. Lena grabschte und forderte „Mach mal Platz du dicker Papa."

Eva forderte energisch Ruhe. Ich rückte ein wenig zum Rand, damit der kleine Quälgeist endlich Ruhe gab. Jetzt drückten ihre angezogenen Knie gegen mein Hinterteil. Ich versuchte zu schlafen, Lena schnarchte mittlerweile leise und auch Eva schien zu schlafen.

Mitten in der Nacht protestierte Lena und knuffte mich energisch.

„Mach mal Platz, du hast mich mit deinem Po zur Seite geschoben Papa."

„Halt deinen Schnabel du Wicht" mahnte ich und rückte wieder etwas zum Rand.

Ich wurde wach, als Lena an meiner Hose zupfte und das Gummiband schnappen ließ. Dann hörte sie damit auf, schmiegte sich eng an mich, schob ihren Arm über meine Hüfte und versuchte mir Haare am Bauch auszuzupfen. Der kleine Quälgeist ließ nicht locker und quengelte in mein Ohr „Steh endlich auf Papa, ich habe Hunger. Ich beiße dich sonst gleich."

„Steh du schon mal auf, und bereite den Frühstückstisch vor. Ich dusche erst einmal."

Lena lief die Treppe hinunter, polterte unten etwas herum. Als ich gerade unter der Dusche stand, platzte Lena wieder herein und musterte mich neugierig.

„Was ist los, ab mit dir und Frühstück machen." Lena grinste und meinte „Ich will dich doch nächste Woche malen Papa." Dann verschwand sie langsam aus dem Bad und ich hörte sie die Treppe hinunterpoltern.

Eva kam verschlafen und verstrubelt ins Bad, schob mich mit einem Hüftschwung auf die Seite. „Was war denn mit Lena", wollte sie wissen.

„Sie ist wieder ins Bad gekommen und hat mich neugierig gemustert. Sie sagte, sie will mich nächste Woche malen."

„Na, dann kannst du dich ja auf etwas gefaßt machen. Auf das Bild bin ich gespannt." Eva lachte. Wir duschten zuende, zogen uns an und liefen die Treppe hinunter.

„Die Brötchen müßt ihr noch machen. Orangensaft habe ich mir schon eingeschenkt." Eva legte die Brötchen in den Backofen und ich brühte den Kaffee auf.

„Und was knabberst du alte Naschkatze da?" Lena kaute und schluckte es dann abrupt herunter.

„Nur ein Stück Salami, ich habe so einen Hunger", gab sie kleinlaut zu. Eva schnitt die Brötchen zu und schob sie uns hin. Ich bediente mich bei Schinken und Salami, Eva verzehrte ein Käsebrötchen, während Lena ihr Brötchen großzügig mit Honig bestrichen hatte.
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Sie war eben im Gegensatz zu uns, eher eine Süße.

„Während du Lena zum Bus bringst, versorge ich die Zwillinge. Dann rufe ich Laura an und ziehe mich schon einmal um. Wir wollen doch laufen." Ich nickte und trank noch einen Schluck Kaffee. Lena stopfte sich das letzte Stück vom Brötchen in den Mund, lief dann hoch, um sich zu duschen, anzuziehen und ihre Schultasche zu holen.

„Ihr lauft aber zur Bushaltestelle, ihr braucht beide Bewegung", wies Eva uns an. Lena stöhnte etwas theatralisch, grinste aber dann. Lena nahm meine Hand, während ich ihre Schultasche schulterte. Sie hatte ein ordentliches Gewicht.

„Hast du Steine darin", wollte ich wissen.

"Aber Papa, ich habe doch keine Steine in meiner Schultasche."

„Und warum ist sie so schwer?"

Sie schaute etwas betroffen „Ich glaube, meine Turnschuhe sind noch drin", gab sie dann kleinlaut zu. Beim Abschied busselte mich Lena ab und stieg dann in ihren Schulbus. Ich hatte die Turnschuhe herausgeholt und trug sie jetzt an den Schnürbändeln.

„Hat der kleine Schussel wieder seinen halben Hausrat mitgeschleppt", wollte Eva wissen, als sie mich sah.

„Komm zieh dich um, damit wir loslaufen können. Eva hatte mir drei Hosen zur Auswahl hingelegt. Ich zwängte mich in die weiße Laufhose und streifte dazu ein blaues Shirt über. Dann schlüpfte ich in die Schuhe und lief die Treppe hinunter.

Eva schüttelte ihren Kopf, als sie mich unten musterte.

„Weiß trägt ganz schön auf, damit lasse ich dich nicht durchs Dorf laufen, da fallen den Weibern nur die Augen heraus. Wir laufen wieder Richtung Scorgiano. Unterwegs überholte uns eine Radlerin, Beatrice, auf dem Weg zur Arbeit, vermutete ich. Sie klingelte und winkte uns zu. Kurz vor der Tenuta legten wir eine kurze Pause ein, die Blasen drückten. Ich brachte meine Hose wieder über den Hintern und wir konnten weiterlaufen. Wir setzten uns an einen Tisch, Beatrice kam auf uns zu und fragte nach unserer Bestellung. Auch heute trug sie wieder eine hautenge Jeans und eine offenherzige Bluse. Ich bemühte mich, nicht zu neugierig hinzuschauen, was Eva mit gehobenem Daumen quittierte.

„Ich bringe die Gläser weg und zahle", meinte Eva, "Wir brauchen ihr ja nicht noch mehr Fantasieanregungen zu geben." Zurück liefen wir den gleichen Weg.
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Laura saß auf der Terrasse und hatte die Körbchen links und rechts von sich aufgestellt. Während Eva noch mt Laura redete, lief ich hoch, zog mich aus und duschte ausgiebig. Ich war schon fertig angezogen, als Eva hochkam. Sie duschte ebenfalls ausgiebig und zog sich eine kurze Hose und eine Bluse an.

„Haben dir die anderen Hosen nicht gepaßt, oder warum hast du ausgerechnet die Weiße angezogen", wollte sie dann wissen. Ich schüttelte meinen Kopf und meinte, ich habe eben die Erste genommen.
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