Unsichtbar/Kapitel 1/Der Tod, der Penner und Herr Flix   77

Experimentelles · Schauriges · Romane/Serien

Von:    rosmarin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 30. April 2015
Bei Webstories eingestellt: 30. April 2015
Anzahl gesehen: 1509
Kapitel: 5, Seiten: 29

Diese Story ist die Beschreibung und Inhaltsverzeichnis einer Reihe.

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Unsichtbar



Eine junge Frau wird in der U-Bahn brutal vergewaltigt. Sie verliert ihre Identität und irrt traumatisiert irrt durch die Straßen von Berlin. Immer auf der Suche nach dem Vergewaltiger. Bald wähnt sie sich unsichtbar, da keiner sie wahrzunehmen scheint. Sie schlüpft in die Gehirne der Menschen, die ihren Weg kreuzen. Kann ihre Gedanken lesen, ihre Gefühle fühlen. Ist mittendrin im Wahnsinn der Begierden, dem Schmutz, der Lust, dem Gestank, der über allem und jedem zu liegen scheint.

Wird sie ihren Peiniger finden?







Kapitel 1



Der Tod, der Penner und Herr Flix



Ich sitze in der S-Bahn. Allein im Abteil. Die Bahn fährt durch die Nacht. Hält.

Plötzlich überkommt mich ein mulmiges Gefühl. So etwas wie eine Vorahnung. Eine Warnung vielleicht. Ein Wissen, dass gleich etwas geschehen wird. Etwas Unangenehmes. Etwas überaus Schreckliches. Und dieses Schreckliche wird mein ganzes Leben verändern. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Mit diesen gruseligen Gedanken schaue ich erschrocken zur Tür. Die beiden Flügel gleiten fast geräuschlos auseinander.

Ein Mann tritt mit festen Schritten hindurch. Steuert zielsicher zu der Bank mir gegenüber. In seinen dunklen Augen ein seltsames Blitzen. Nur einen winzigen Augenblick. Dann offensichtliche Gleichgültigkeit.

Lässig setzt er sich auf die Bank. Verschränkt seine kräftigen Arme über der muskulösen Brust unter einem offenen grauen Hemd. Spreizt seine Beine in löchrigen Bluejeans. Stiert. Mich an. In mein Gesicht.

Ich senke die Augen. Will diese Blicke nicht sehen. Diese unverschämten gierigen Blicke, die zu meinem Dekolletee wandern.

Bestimmt sieht er meine nackten Brüste unter dem dünnen weißen Top. Es ist so warm. Noch immer einunddreißig und ein halbes Grad.

Verunsichert flüchte ich mich zu dem Minifernseher. Oben an der Decke. Nur einen Augenblick. Dann gucke ich wie unter Zwang wieder zu dem Mann. Traue meinen Augen nicht. Der Kerl knöpft seine Hose auf. Langsam. Ganz langsam. Den Blick in meinen Augen.

So ein Arsch. Der wird doch nicht. Vor meinen Augen.

Doch. Er wird.
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Seine Hand umschließt einen Schwanz. So ein Teil habe ich noch nicht gesehen. Herausfordernd reibt er das Teil. Schnell. Schneller. Noch schneller. Auf ab. Auf ab. Es kommt ihm. Er stöhnt. Stiert noch immer in mein Gesicht. Stöhnt lauter. Echt widerlich.



Die Bahn hält. Ich stehe auf. Muss raus hier. Sofort.

Der Kerl streckt ein Bein lang. Ich falle auf ihn. Sein Drecksglied zwischen meinen Brüsten.

„Bist du blöd?“

„Jetzt bist du dran.“

Mit mir doch nicht. Wozu bin ich im Kampfsport? Meine Faust landet unter seinem Kinn. War wohl nicht fest genug. Der Dreckskerl lacht ein Sacksaulachen, zieht mich auf seinen Schoß, reißt meinen Rock in die Höhe, zwängt eine Hand in meinen Slip. Die andere krallt er in mein langes schwarzes Haar.

„Schön ruhig, Süße“

„Lass das!“ Ich stöhne auf. Die Hand ist grob. Ich schreie.

Der Kerl stößt mich zu meiner Bank. Das schauerliche dunkle Ding in mich hinein.

„Du willst es doch auch. Bist schön nass.“

„Ohne Gummi!“, schreie ich. „Nicht!“

„Ich bin sauber.“

Wieder das dreckige Lachen.

Ich stöhne laut. Immer lauter. Das Ding ist zu groß. Der Kerl packt meine Hüften, bestimmt den Rhythmus, drückt meinen Oberkörper nach vorn. Ich stütze mich mit den Händen an meinen verlassenen Platz. Schreie. Noch lauter. Das Schreien vermischt sich mit dem Stöhnen des Mannes.



Ungerührt ruckelt die Bahn durch die Nacht. Meine Handtasche liegt auf dem Boden. Ich bücke mich tiefer. Der Mann stößt heftiger. Rast.

Mein Handy! Reiße es an mein Ohr. Muss die 110 anrufen. Bevor ich zerreiße.

„Nix da.“ Der Kerl schlägt darauf. „Eine Minute noch. Halt endlich still.“

Ich fasse durch meine Beine. Quetsche ordinäre Eier. Der Kerl jault auf.

„Verdammtes Biest!“

Der Stoß ist zu hart. Mir schwinden die Sinne. Um mich Nebel. Die Bahn hält. Der Kerl stößt mich aus der Tür.



*





Wohin ist das Licht. Die Freundlichkeit. Das Lachen. Dunkel ist der Tag. Wie die Nacht. Kein Unterschied.
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Die Sterne bedrohlich. Jede Nettigkeit Heuchelei.



Ich irre durch die nächtlichen Straßen. Wie lange schon? Ich weiß es nicht. Habe das Gefühl für Zeit und Raum verloren. Schwanke wie eine Blume im Wind. Zerrissen. Zerschlissen. Beschmutzt. Blut überall. Überall Blut. Schleim. Sperma. Besudelt. Auch von der Pisse, die ein Mann auf dem Bahnsteig um sich strudelte.

Mein erster, mein zweiter, dritter Gedanke - Polizei. Keine Traute. Die würden mir nicht glauben. Ich kenne das. Es würde heißen, ich hätte den Kerl herausgefordert. Wie sieht der überhaupt aus. Der Kerl. Erinnere mich nur an den widerlichen Tathergang. Tathergang. Genau. So würden die das nennen. Der Kerl hatte kein Gesicht. Nur Schwanz. Riesengroß. Dick. Brutal. Und Hände. Wie Schaufeln. Hände, die meinen Köper betasteten. In ihn drangen. Schmerzhaft. Sehr schmerzhaft. Nicht locker ließen.



In mir die Hölle. Höllenfeuer. An einer Häuserecke sinke ich zusammen. Kotze. Der Magen dreht sich um. Nur Galle. Gelbe Galle. Grüne. Kotze. Der Schmerz unerträglich. Im Magen. Im Unterleib.

„Mamaaa!“

„Miau.“

Eine Katze streicht um meine Beine. Es muss eine sein. Wer sonst miaut mitten in der Nacht. Kann sie nicht sehen, spüre nur ihr weiches Fell. Die Wärme.



*

„Miau.“

Ich laufe weiter. Immer weiter. Die Katze auf meinem Arm schnurrt zufrieden. Eine Tür gibt nach. Im Dunkeln stolpere ich eine Treppe runter. Ist das ein Haus? Ja. Ein Haus. Eine winzige Notlampe brennt. Ein Keller ist unverschlossen. Ich stolpere über Gerümpel. Kisten. Bretter. Kauere mich zusammen. Schlafe ein. Die Katze im Arm. Warm. Weich.

„Miau.“



Ein Sonnenstrahl huscht durch das winzige Fenster. Ich niese. Sonne. Gibt es die Sonne? Wo kommt die Sonne her?



Die Katze liegt neben einer Ratte. Tot. Beide tot. Ratte und Katze. Ihr Fell zerfetzt. Beides grau. Eines getigert. Blutverschmiert. Beide.

Panisch renne ich aus dem Keller. Stolpere die Treppen rauf. Das Haus ist alt. Uralt. Es stinkt. Putz bröckelt von den Wänden wie Schorf von alter, kranker Haut.



Das Handy piept. Wieso ist es in meiner Handtasche? Liegt sie nicht in der Bahn.
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Auf dem schmutzigen Boden? Ich starre das Handy an. Will nicht simsen. Wer ist Anton. Kenne keinen Anton. Drücke Anton weg. Kann nicht reden. Will nicht reden. Kenne keinen Anton. Kenne keine Amelie. Nie wieder reden. Nie mehr simsen. Kann nicht. Bin nicht mehr. Gestern ist tot. Heute ist tot. Morgen ist tot. Tot. Tot. Was ist Tod? Ich bin tot. Bin der tote Tod. Quatsch. Der tote Tod. Dann gäbe es ihn ja nicht. Den Tod.



*



Auf den Straßen schmiert Hundescheiße, vermischt mit Menschenurin. An der Ecke der Papierkorb ist nicht geleert. Zeugs liegt daneben. Ich wühle das Handy in den Müll, die Handtasche dazu. Laufe weiter, immer weiter, die schmutzige, verkotete, verurinierte Straße. Immer weiter.

Menschen hasten vorüber. An mir vorüber. Nehmen keine Notiz. Bestimmt bin ich unsichtbar. Auch gut. Das ist gut. Sehr gut. Aber auch gefährlich. Ich wundere mich nicht. Warum nicht? Keine Ahnung. Es ist wie es ist. Ich sehe die Menschen. Sie sehen mich nicht. Warum lache ich nicht? Das ist doch lustig. Wie im Märchen. Wo eine Zipfelmütze unsichtbar machen kann. Die brauche ich nicht. Aber seltsam ist es doch, dass ich mich nicht wundere, dass ich mich nicht wundere. Vielleicht bin ich ja doch tot.



*



Herr Flix kommt auf mich zu. Woher weiß ich, dass es Herr Flix ist? Ich weiß es eben. Basta. Es ist wie mit dem nicht wundern.

Herr Flix ist groß und schlank. Und sehr traurig. Er ist nicht gut gekleidet. Heute nicht. Hat nicht geschlafen. Hat seine Frau in flagranti erwischt. Dem Kerl die Rübe zerschmettert. Mit der chinesischen Bodenvase. Ein Erbstück von der verstorbenen Schwiegermutter. War echt. Die Vase. Sein Glück nicht. Der Kerl hatte nicht mal Zeit, aufzuheulen. Die Frau auch nicht. Ihre Rübe ist auch Matsch. Zwei Matschrüben. Herr Flix lacht. Blutflecken im Gesicht. Auf dem Anzug. Ja, er trägt einen Anzug. Hahaha. Einen grauen Anzug. Mit Blutflecken. Neue Mode.

Ich boxe Herrn Flix in den Bauch.

„Aua!“

Herr Flix schaut sich suchend um, betastet seinen Bauch. Ich gebe ihm noch einen, laufe weiter.

Herr Flix schüttelt die Fastglatze. Wenn ich unsichtbar bin, kann ich wohl auch durch Wände gehen. Gedanken lesen.
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„Autsch! Mein Kopf!“

Mit meinem Gehirn ist was nicht in Ordnung. Hat sich wohl aufgelöst. Alles scheint transparent. Fassade verbröckelt. Zerbröckelt. Gebröckelt.



*



Schnell weiter. Der Tag ist erwacht. Sonne wischt grell über die Wahrheit, lässt alles erstrahlen im schmutzigen Glanz. Menschen. Straßen. Häuser. Autos. Busse. Wischt über das graue Grau. Neckt es. Wischt darüber hinweg. Wie Laser über eine Bühne. Über den Zuschauerraum. Lässt das graue Grau strahlen. Erstrahlen. Glitzern. Huscht in die Blätter des alten, dürren Kastanienbaumes.

Ein alter, dürrer Hund hebt ein Bein. Ich zwicke ihn in den Schwanz. Der Strahl stoppt. Ich laufe weiter.

Lärm. Überall Lärm. Wie kann eine erwachte Stadt nur so viel Lärm machen. Die Müllmänner, Engel der Straße, zerren die Tonnen zu der Rampe. Klappe auf. Runter. Klappe zu. Rauf.

Der Dicke stößt die Tür wieder auf. Springt runter. Setzt die Flasche an.

„Musst du schon wieder saufen!“ Der Dürre dreht am Lenker. „Immer muss ich fahren.“

Der Dicke springt auf, wischt sich den Schaum mit dem Handrücken vom Maul. Lacht blöd. Setzt die Flasche nochmals an, stellt sie auf den Boden, zaubert zwei schlaffe Ratten aus einer Tüte, schwenkt sie vor dem Gesicht des Dürren. Lacht. Der Dürre hat den Fuß auf dem Gas. Der Dicke schlägt mit dem Kopf gegen die Frontscheibe. Die toten Ratten auch. Der Dürre lacht.



*



Ich laufe weiter.

Der Vater zerrt das Kinder hinter sich her. Das Kind weint.

„Ich will trinken!“

„Wir sind gleich da.“

„Ich will nicht in den blöden Kindergarten!“

„Der Kindergarten ist nicht blöd.“

„Doch! Er ist blöd!“

„Du bist blöd!“

„Du bist blöd!“

Das Kind stampft mit dem Fuß. Der Vater haut dem Kind eine runter. Das Kind reißt sich von der Hand. Der Dicke sieht es nicht. Der Dürre sieht es nicht. Das Kind ist Matsch. Wie die Ratten. Die Frau. Der Liebhaber.

Die Reifen quietschen zu spät. Sirenen heulen auf. Menschen gaffen.
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Der arme Vater. Das böse Kind. Das arme Kind. Der böse Vater. Krankenautos. Polizeiautos. Rauf auf die Bahre mit dem Kind. Eine Decke auf den Matsch. Der Vater kommt auf die Trage. Ohne Decke. Der Vater schreit. Wimmert. Schlägt um sich.

„Meine Schuld. Meine Schuld.“

Ein Pfleger fixiert den Vater. Sticht eine Nadel in seinen Arm. Der Vater wimmert ruhig.

„Meine Schuld. Meine Schuld.“

Der Vater schläft ein.

Das Kind ist tot.



*



Der Park ist noch kühl von der Nacht. Die Kuppel des Fernsehturmes glänzt im Gold der Sonne. Nichts ist geschehen. Die Kuppel dreht sich langsam. Ganz langsam. Erhaben. Stolz. Sie weiß nichts. Dreht sich zwischen Himmel und Erde. Langsam. Ganz langsam. Die Kunst der Langsamkeit. Nadolny. So ein Scheiß. Jeder wird langsam. Mit dem Alter. Oder schon vorher. Oder noch davor. Dazu braucht es keiner Kunst. So ein Scheiß.



*



Der Penner auf der Bank greift nach der Zeitung im Papierkorb.

„Scheiß.“ Der Penner starrt auf Johannes Heesters. „Scheiß.“

Der Penner starrt noch immer auf das Bild. Liest: -Johannes Heesters wurde am 5. Dezember 103 Jahre alt -ist das sein wahres Alter? - .

„Scheiß.“ Der Penner knüllt das Wichsblatt - Berliner Morgenpost - , stampft es mit dem Fuß auf die trockene Erde. „Scheiß.“

Der Penner rollt sich in seine Lumpen auf die Bank.

„Scheiß.“

Ich zwicke in seine Nase.

„Scheiß.“

Zwicke noch mal.

„Scheiß.“

Die Sonne glitzert durch die Blätter des Baumes hinter der Bank. Ein Vogel singt. Scheißt dem Penner durch die Zweige ins Gesicht.

„Scheiß.“

Der Penner verschmiert die Scheiße in seinem Scheißgesicht.



*



Ich biege in eine Nebenstraße. Hier ist es ruhig. Das Haus ist auch nicht übel. Im Treppenhaus ist es kühl. Die Stufen bedeckt roter Plüsch. Den durchsichtigen Fahrstuhl beachte ich nicht. Will meinen gedämpften Schritten lauschen. Den Schritten auf dem roten Plüsch.

Geile Wohnung. Altes fügt sich in Modernes.
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Modernes in Altes.

Ein Brief auf der Schreibplatte des alten Sekretärs.



- Geliebte. Für immer Geliebte. Verzeih mir. Verdammte Hure. Wir sehen uns in der Hölle. -



Da liegen sie. Auf dem weißen Bett. Frau Flix und ihr schöner Liebhaber. Ihr junger. Athletischer. Fitnessgestählter. Nackt. Beide. Halb übereinander. Frau Flix ist auch jung. Und schön. Ein Modell. Zermatscht die schönen Birnen, Blut getrocknet auf den langen, blonden Haaren, verkrustet auf den modellierten Brüsten. Eine Hure. Schön. Leblos. Wunderschön. Ihr Liebhaber auch. Mit zermatschten Birnen. Ein Lächeln um die zum Schrei geöffneten Münder, jeder einen Dildo in den verkrampften Händen. Sie einen blauen. Er einen in Rosa. Weich. Biegsam. Schmiegsam.

Auf dem weißen Nachttischen mehr Spielzeug. Das Lämpchen brennt noch immer rosa. Anheimelnd. Leuchtet auf die zermatschten Birnen. In den Scherben des Erbstücks.



Im Fernseher an der Wand läuft ein Video. Ein Porno. Die Frau kniet vor dem Mann vor dem weißen Bett auf dem roten Plüsch. Der Mann reißt den Kopf der Frau an den blonden, langen Haaren nach hinten, stöhnt mit aufgerissenem Mund:

„Aaah, jaaa, aaahhh, jaaa…, “



Pornos widern mich an. Wozu braucht man Pornos. Um die Frau zu erniedrigen. Vor einem Mann zu knien. Einem Mann, der die Frau an den Haaren reißt. Echt widerlich.



Auf dem anderen Nachttisch steht ein Telefon. Ein altes. Schwarzes. Mit Drehscheibe.

1 1 0 . Ich ziehe den Finger aus dem Loch. Die Scheibe schnellt zurück.



*



Der Mann in Weiß beugt sich über mich. Mit Augen, die lächeln. Mit weißen Augen. Alles ist weiß. Blendend weiß. Verschwunden das Dunkel. Der Mann ist ein Engel. Kein Müllmannengel. Ein Himmelsengel. Er hat die Flügel eingezogen, streift mir das weiße Hemd vom Körper, wäscht mich zärtlich. Es ist angenehm. Seine Hände sind weich und warm. Der Engel lächelt mit weißen Augen. Dann verschwindet er. Mit ihm das Lächeln. Das blendende Weiß. Ich bin allein.





***



Fortsetzung folgt.
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g folgt
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Kommentare zur Story:

  hallo Frank-Bao, danke für den kommentar. schön, dass dich die geschichte anspricht. ist ja nicht jedermanns geschmack. eben was experimentelles. und sie geht noch weiter.
gruß von  
   rosmarin  -  01.05.15 23:03

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo RosMarin,

Deine kraftvoll geschriebene Geschichte hat mir sehr gefallen. Schrecklich, ein Gewaltverbrechen raubt alles Licht, alles Leben. In der Dunkelheit nur Destruktion. Ansätze von Schönem brechen gleich wieder in sich zusammen. Wohin sich die Frau wendet, überall Zerstörung und Tod. Ständige Wiederholung der Gewalt. Am Ende weht ein Hauch von Hoffnung vorbei. Und verschwindet. In der Anonymität der Großstadt bleibt sie allein. Das hast Du sehr gut eingefangen.

Viele Grüße
Frank-Bao  
   Frank Bao Carter  -  30.04.15 23:56

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Interessante Kommentare

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Schön, echt wunderschön. Wundert mich, dass noch Niemand einen Kommentar abgegeben hat.

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