Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    Ludwig Weibel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2013
Bei Webstories eingestellt: 24. Oktober 2013
Anzahl gesehen: 498
Seiten: 3

Meine Auenwaldkreationen gehören mit zum Allerschönsten, was im Tal der guten Hoffnung dem erwartungsvollen Herz entgegenschlägt und es so erquickt, dass es sich wie in Liebesträumen wiegt und wunderlichen Tänzen in des Seins glückseligem Sich-selbst-Bewahren.

Die Natur entfaltet sich zu ihrem eignen Lob in so entzückend reichen, reinen Formen der Gefälligkeit am Leben, dass der Mensch nur all zu gerne sich in ihrer Pracht ergeht, um seine Liebe zu ihr selig und spontan zu feiern, als ein Fest des wahren Lebens und der wärmeblühenden Kultur.

Jawohl an sie, die unbescholtene und liebenswürdige Bewahrerin von Urkraft, auserlesner Schönheit und bezauberndem Elan des Wachsens und Gedeihens habe Ich Mich mit besondrer Innigkeit vergeben und vergebe Mich noch immer Tag für Tag an sie. Was glaubst du, dass dahinter steht, wenn sich ein all so hoffnungsvoller Frühling dem neugebornen Lichte öffnet und ob der zärtlichen Liebkosung seiner Strahlen in den wunderbarsten Tönen feierlich erblüht, um jedem Menschenauge Lebenslust und Freude zu bereiten? Ich Bin es, der in Götterglanz und Grazie die Felder überweht und ihres Wesens lauschende Empfindsamkeit mit soviel Seinsentzücken und Begeisterung begabt, dass es sich allsogleich dem Strahlenlicht entgegenreckt und aufersteht zu frischen, fabelhaften Formen.

Sei du gewiss, dass alles in Mir sprüht und sprudelt, Freudenspuren zieht und Kapriolen schlägt, um sich dann selig und beglückt zur wohlverdienten Ruh zu legen. Das ist nun Meinem Sinn gemäss die Art zu sein und in bewundernswertem Selbstgefühl zu schweben. Ich traue Mir dies alles zu in Mich verschenkender Behutsamkeit und Treue zur geschaffenen Natur, in der Ich wachend Bin und wese. Warmen Mich-Verglutens spend Ich ihr Mein Herzenswohl und Meines Sinnens Überlegenheit im Ewigen, aus dessen Sein sich aller Güte Fruchtbarkeit ergiesst und das in seiner eignen Schöne unerforschlich, liebevoll und leise ruht zu aller Welten seligem Genügen.



Tränenbitteres Verhalten wandelt mählich sich in einen Grundgehalt von Freude, Frieden und Begeisterung am Leben, die Meiner Disposition wohl anstehn, als von Weisheit, Mut und Seinsgerechtigkeit durchdrungen.

Vielen scheint das Leben garstig, zänkerisch, betrüblich, bitter und unendlich schwer.
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Ihr Bewusstsein ist es, das sich so belastet mit den Dingen der Alltäglichkeit, indem es wie in einer Sorgenmühle um und umgetrieben wird, ohne Aussicht auf Gesunden.

Kraft der lautern Liebe, Einsicht und gewissenhaftes Handeln im Vertrauen auf die Hilfe höherer Bezirke im betagten Weltgeschehn, führt die Seele allgemach ins Dämmerlicht und dann in die berückend volle Helle der Erkenntnis, dass ihr Wesen Gottes Wesen ist, wohl noch vom Prüfungsmantel der Alltäglichkeit umwunden, im Kern jedoch voll des Empfindens eines unbeschreiblich tröstlichen und talentierten Freiseins hoch und her.

Dein Leben wandelt sich in Mir zu einer unerschöpflichen Ereignisfolge von erfüllter Qualität und Güte, Leistungsfähigkeit, Gelehrsamkeit, Erhabenheit und dankbar akzeptierten Wehen, welche neue Auserlesenheit und Schicklichkeit zur Folge haben.

Du lässest Mich in dir zu hoher Blüte kommen, weil du überzeugt bist von der Einheit aller Dinge, wie von Meinem zärtlichen Beäugen deiner Allgeschichte, die, von Mir erdacht und inszeniert, Mein all so liebes Eigen ist und Meiner Eigenart Gefild, das Ich voll Muttersorglichkeit und immerwährendem Begüten pausenlos durchstreife, um Schwielen aufzubrechen, Wundmalheiler und Bereiter einer Welt zu sein von namenloser Schönheit ebenso, wie hingegebener Geschwisterschaft in der Wahrhaftigkeit beseelten Glutens.

So Bin Ich, was Ich immer Bin in aller Wesen Myriadenzahl als in Mir selbst in unverbrüchlicher Gewissheit Meines Strahlens. Geist vom Geist Bin Ich in seinshierarchischer Vollkommenheit und Fülle, Farbenprächtigkeit und genialer Ausdrucksweise in der Art der grossen, alten Meister, deren Ruhm Jahrtausende durchmisst und die, von Mir geprägt, das Stigma der Verklärten an sich tragen.

Ich begabe alles, was Ich Bin, mit Wonne der Begeisterung am Sein und Leben, mit Schaffensfreude, Energie und wohldurchdachtem Einsatz Meiner Kräfte durch das Freudenjahr, das bei Mir ebenso ein Schwick des Augenblicks, wie ein bedächtig hingebreitetes Äon sein kann, gespickt mit fabelhaften Innovationen.

Im Grund genommen trachte Ich danach, nichts Weiteres mehr anzugreifen, damit der Weltentag sich ausläuft in ein Meer von unerschütterlichem Frieden. In Meiner Götterinnheit ist’s getan, dass sich das Weiselose in sich selber wach, bewusst und seinsglückselig hält in einem nie verebbend, zart gefühlten Zuge.
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Es ist die Wunderkraft elysischer Behutsamkeit, die Mich beseelt und die Mein Glücklichsein besiegelt als ein sonnenhelles Mich-Verstrahlen ins All-Weite Meines Seinsbewusstseins, wie ins ewig unverbrüchliche Geheimnis Meiner selbst im Wunderbaren.
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