Der Ausstieg, vollständig   339

Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    Renate Neff      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 15. Februar 2012
Bei Webstories eingestellt: 15. Februar 2012
Anzahl gesehen: 1458
Seiten: 6

Sieben junge Männer grölten durch die Straßen: „Ihr seid so scheiße! Wir sind die Größten“ und rempelten dabei die Leute an. Es war heiß, die Passanten ließen sich im Menschenstrom treiben. Zwei aus der Gruppe betraten einen Supermarkt. Sie waren stiernackig, glattgesichtig und hatten Übergewicht. Die Muskelshirts ließen dicht tätowierte Arme sehen von den Handrücken bis hinauf zu den Schultern, weiterlaufend unter den Shirts bis zu den kahl rasierten Hinterköpfen. Sie traten hart auf in ihren Stiefeln, versorgten sich mit je zwei Bierkästen, schrieen durch den Laden: „Ihr seid so scheiße!“ und erschreckten Verkäufer und Kunden. Vor einer älteren Frau baute sich einer auf und knallte ihr ein: „Buh!“ ins Gesicht, dass sie zu Tode erschrocken erstarrte. Niemand reagierte. Die Verkäuferinnen taten so, als hörten sie nichts und kassierten weiter, ganz auf Deeskalation getrimmt. Die Kunden schwiegen auch, ebenfalls bemüht, sich nicht provozieren zu lassen. Der Filialleiter rief in seinem Büro vorsorglich die Polizei.

Überraschenderweise zahlten die Männer brav ihre Bierkisten und verschwanden zu den Kumpanen. Ein hörbares Aufatmen ging durch den Laden.



Draußen zogen die beiden grinsend je eine Flasche Wodka aus ihren Taschen. Die hatten sie geklaut. Dann beschloss die Bande, zur alten Brücke zu gehen, die eine Nebenstraße über den noch jungen Fluss führte. Zwei schwere Pfeiler standen im Wasser und wurden von Strudeln und Wirbeln umspült.



„Kommt, wir springen!“ rief der Anführer, Oskar mit Namen, und zog sich Stiefel und Jeans aus. „Bist du verrückt, das ist viel zu gefährlich!“ warnte einer, ein anderer: „Das Wasser ist nicht tief genug!“

Oskar lachte: „Seid ihr Feiglinge?“ kletterte auf die Brüstung und stürzte sich mit einer Arschbombe ins Wasser. Es spritzte gewaltig, sogar bis zu ihnen hinauf. Unten tauchte Oskar auf, schüttelte sich prustend und schrie nach oben:

„Das ist geil! Los, wer traut sich?“



Keiner kam so recht aus der Deckung. Sie drucksten alle herum. „Hey, ihr Schlappschwänze! Ihr habt's doch gesehen! Ist völlig ungefährlich. Der erste, der sich traut, darf meine Braut bumsen!“



Der Jüngste kicherte.
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Er war ein mageres Bürschchen mit Sommersprossen. Auf dem Schulhof hatten sie ihn angesprochen, hatten ihm eine Musik-CD geschenkt, die hatte ihm gefallen. Er war neugierig geworden und nun war er hier. Es war auf jeden Fall besser als zuhause, wo niemand auf ihn wartete.



Der neben ihm haute ihm auf die Schulter.

„Na Kleiner, wär’ das nichts für dich?“

„Das ist nichts für Babys. Der muss erst noch wachsen!“ sagte sein Nachbar. Die anderen lachten und sahen einander an.

„Zieh mal deine Hose runter und zeig, was du hast!“ rief ein Langer und griff nach den Boxershorts des Kleinen. Dem wurde mulmig.



Ungeduldig rief Oskar: „Was ist denn da oben? Kommt ihr jetzt?“



Da fiel’s ihnen wieder ein. Mit der Braut des Anführers bumsen? Hey, warum nicht? Der Preis lohnte sich. Die Mutigsten schwangen sich schon über die Brüstung, standen auf einem schmalen Sims, hielten sich rückwärts fest und sahen in die Tiefe. Ein vorbeifahrender Autofahrer hielt bei der Gruppe an.

„Was macht ihr denn da? Seid ihr lebensmüde?“

„Ach, halt's Maul! Hau ab!“ beschieden sie ihm grob.

Kopfschüttelnd trat der Fahrer auf das Gaspedal und verschwand.



Es war, als hätte es nur dieser Warnung bedurft, um den Damm der Ängstlichkeit zu durchbrechen. Keiner wollte dem anderen nachstehen, keiner wie ein Feigling aussehen. Sie waren harte Männer, das war gewiss, furchtlos und risikobereit. Einer von untersetzter Gestalt, schon jenseits der Brüstung, ließ los und stieß sich ab. Im Sprung ging er in die Hocke, juchzte laut und landete mit einer gewaltigen Fontäne in der weiß aufspritzenden Gischt.



„Hey, Alter“, schrie er Oskar entgegen „Ich krieg deine Braut!“ und lachend begannen sie, sich gegenseitig unter Wasser zu drücken.



Nun wollte sich keiner mehr eine Blöße geben und nacheinander sprangen sie. Es begann, ihnen Spaß zu machen. Sie sprangen in die Strudel, schwammen ans Ufer, kletterten durch niederes Buschwerk zurück auf die Brücke und sprangen wieder. Dazwischen flossen das mitgebrachte Bier und etliche Kurze durch ihre Gurgeln und alle grölten: „Wir sind die Größten!“ und „Deutschland den Deutschen!"



Wieder war die Reihe an Oskar.
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Er balancierte auf der Brüstung, schwankte ein wenig, lachte darüber und stellte sich in Positur. Doch diesmal verlor er das Gleichgewicht. Das Bier und der Wodka hatten ihre Wirkung getan. Er taumelte, stürzte, stieß im Fallen mit dem Kopf an den Pfeiler, das Wasser überschwemmte ihn, er kam nicht mehr hoch, benommen wirbelte er mit dem Strudel abwärts, wurde wieder ausgespuckt und trieb leblos in der Strömung.



Panisch schrieen die Jungen auf:

„Scheiße, scheiße! Der ersäuft! Was machen wir jetzt?“

Einer, der bereits die Brüstung überklettert hatte, kletterte zurück und rief:

„Weg hier, schnell! Ich hab noch Bewährung!“

und dann liefen sie auf und davon.



Ein junger Radfahrer auf dem Uferweg hatte den Unfall beobachtet. Er sprang ab, warf sein Rad ins Gras und ohne zu zögern stürzte er sich in den Fluss. Als guter Schwimmer erreichte er, die Strömung kreuzend, den Ertrinkenden, hievte ihn so weit aus dem Wasser, dass der Kopf sichtbar wurde und er ihn unter die Achseln greifen konnte. Dann brachte er ihn mit kräftigen Beinstößen ans Ufer, schleppte ihn ins Gras und merkte nicht, wie er sich mit dessen Blut verschmierte, das aus einer Platzwunde am Kopf rann. Er erinnerte sich seines Erste-Hilfe-Kurses und begann mit Wiederbelebungsversuchen. Rhythmisch presste er den Brustkorb des Verunglückten und blies ihm abwechselnd seinen Atem in die Nase, bis der sich bewegte und begann, das ganze geschluckte Wasser auszuspucken. Da fiel dem Retter sein Handy ein; er lief flussaufwärts zum Fahrrad, holte es aus der Jackentasche, rief Feuerwehr und Polizei, wusch sich im Fluss und fuhr davon. – Er hatte die Tätowierungen am Körper des Verunglückten gesehen und machte sich so seine Gedanken. In diese Sache wollte er nicht hineingezogen werden.



Er war Moslem, in Deutschland aufgewachsen, hatte die Gesamtschule besucht und machte nun eine Lehre als Bauzeichner bei seinem Onkel, der ein Architekturbüro leitete. Seine Lebensrettungsaktion fand er nicht der Rede wert. Jeder hätte so gehandelt wie er. Jetzt war er auf dem Weg zur Familie seiner Freundin.
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Heute war Samstag und er war zum Essen eingeladen. Dort würden sie sich wundern, wo er so lange blieb und warum seine Kleider nass waren.



Oskar wurde im Notarztwagen versorgt und sofort ins nächste Unfallkrankenhaus gebracht. Die angeordnete Blutuntersuchung brachte einen Alkoholspiegel von zwei Promille zu Tage. Er wurde geröntgt, seine Kopfwunde verbunden. Es zeigte sich, dass er noch einmal Glück gehabt hatte. Der Schädel und andere Knochen waren heil geblieben. Später nahm die Polizei die Personalien auf und überprüfte sie. Dabei kam heraus, dass er schon mehrfach wegen Körperverletzung und Prügeleien aufgefallen war. Die Polizei befragte ihn nach dem Unfallhergang. Er erzählte eine herzzerreißende Geschichte, die ihm niemand glaubte, nach der er sich aus Liebeskummer von der Brücke gestürzt hatte, weil seine Braut mit einem anderen durchgebrannt sei. Heimlich lachte er sich ins Fäustchen ob des aufgetischten Märchens.



Am nächsten Tag erschien die Geschichte in der Lokalzeitung. Man fahndete nach seinem Retter. Doch anscheinend hatte keiner den Vorfall beobachtet. Lediglich der Autofahrer, der die Gruppe auf der Brücke angesprochen hatte, meldete sich und erzählte den wahren Hergang. Die Polizei erstattete Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung und veranlasste, dass die Brüstung der Brücke mit einem Drahtgitter gesichert wurde.



Oskar hatte seine Gehirnerschütterung auskuriert, nun traf man sich wieder. Es gab da einen speziellen Club, da kamen nur sie und andere Gleichgesinnte hinein. Sie kannten sich untereinander und es wurde sehr lustig. Die meisten waren mit ihrer Braut gekommen. Die Musik, wummernde Bässe mit hetzerischen Texten, zerhämmerte ihnen das Hirn, während sie mitstampften und mitgrölten. Bier und Schnaps flossen in Strömen.



Oskars Freundin fand die Idee geil, als Preis für den mutigsten Springer ausgerufen worden zu sein. Der war auch da, forderte seinen Preis, schob seine Hand unter ihren Lederrock und presste sie an sich. Sie küsste ihn aufreizend langsam mit ihrer Zunge, die sich sichtbar schlangengleich bewegte, denn ihre geöffneten Lippen berührten die seinen nicht, und beobachtete aus dem Augenwinkel Oskar, wie der den beiden interessiert zusah.
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Schließlich verdrückten sie sich in einen Nebenraum.

Oskar war scharf geworden und wollte auch. Rüde schickten sie ihn weg.

„Verschwinde! Das war nicht Teil der Abmachung.“



Knurrend verzog sich Oskar und stürzte sich in die Party. Vorne, auf einem Podest des rauchgeschwängerten Saals stand einer und erzählte was von Türken und Negern, die die arische Rasse versauten und den Deutschen die Arbeit wegnähmen. Vor Eifersucht und unbefriedigter Geilheit wild stänkerte Oskar herum und fand schließlich ein paar Kumpane, mit denen er sich verabredete, die nächtliche Stadt aufzumischen. Ausländer jagen wollten sie. Das würde Spaß machen.



Mit Baseball-Schlägern, Sprühdosen und Bierflaschen bewaffnet zogen sie in die City. Auf ihrem Weg rissen sie die Arme hoch zum Hitlergruß und schrieen wie gewohnt ihr eintöniges: „Deutschland den Deutschen!“, bedrängten Frauen und Mäd-chen, die noch unterwegs waren, hebelten Gulydeckel aus, sprühten Hakenkreuze an Wände, zerkratzten Autotüren, schlugen mit Fäusten gegen Schaufensterscheiben, dass sie vibrierten.



Eine Gruppe junger Türken kreuzte ihren Weg. Sie kamen gut gelaunt aus dem Kino, rappten auf der Straße, hörten türkische Musik aus ihren Handys und wollten nachhaus. Einer rief erschrocken: „Hey, passt auf! Da sind Skins! Die haben Baseball-Schläger! Scheißdeutsche!“ Das war das Startsignal. Mit Geheul stürzten sich die Skins auf sie. Panisch stoben die jungen Türken auseinander. Einige verdrückten sich in eine Toreinfahrt und tippten mit bebenden Fingern die Nummern ihrer Freunde und Verwandten ins Handy. Die kamen schnell zu Hilfe und brachten ihre Klappmesser mit. Es entwickelte sich ein erbitterter Kampf mit Verletzten auf beiden Seiten.



Oskar packte einen der Türken am Kragen, der war unbewaffnet, drehte sich zu seinem Angreifer um – und starrte entsetzt in zwei mordlustige Augen. Die kannte er. Der Sekundenbruchteil des Erkennens dehnte sich zu einer Ewigkeit. Es war der verunglückte Springer, den er aus dem Fluss gezogen hatte, der durch seine Hand hatte weiterleben dürfen.



Oskar schwang den Schläger für einen mächtigen Hieb und – hielt mitten im Schlag inne.
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Dieses Gesicht – auch er kannte den Anderen, wusste nicht woher. Aus dem Nebel der Wut stieg Erinnerung auf. Er war von der Brücke gesprungen, war mit dem Kopf an Beton geknallt und benommen vom Strudel nach unten gezogen worden. Dann wusste er nichts mehr, bis er am Ufer erwachte. Jemand drückte immerzu auf seinen Brustkorb. Es tat weh, er wollte das nicht. Dieses Gesicht – es legte sich immer wieder auf sein Gesicht und hauchte ihm seinen Atem in die Nase, bis er Rotz und Wasser spie. – Er hatte den Atem eines Türken in den Lungen gehabt und der hatte ihm das Leben gerettet.



Oskar hielt inne, konnte den Schlag nicht weiterführen, öffnete den Griff seiner Faust. Augenblicklich floh sein Lebensretter.



„Was ist los? Hast du ein Gespenst gesehen?“, fragte einer aus seiner Bande. Oskar wusste nicht, wie er antworten sollte, knurrte nur: „Mir ist schlecht.“ Blitzartig war ihm klar geworden: Wenn der Türke nicht gewesen wäre, wäre er irgendwann als Wasserleiche ans Ufer geschwemmt worden. Er rief laut: „Scheiße!“, warf den Knüppel weg und ging.
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Punktestand der Geschichte:   339
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Kommentare zur Story:

  Liebe Kollegen,

ich bin in mehrfacher Weise beeindruckt:
1. habe ich schon in manchem Autoren-Forum veröffentlicht, aber in keinem! Forum so
ausführliche und kompetente und zahlreiche Kommentare erhalten. Häufig sogar hat niemand
kommentiert. Es war, als ob man ins Leere hinein veröffentlicht hätte. Danke also für Euer
besonderes Interesse. Das zeichnet Euch aus.http://www.webstories.cc/img/3.gif
2. Gerade die Geschichte "Der Ausstieg" erzeugt sehr gespaltene Reaktionen. Von totalem
Verriss (flach, klischeehaft usw.) über völlige Nichtbeachtung bis zu hohem Lob ist alles drin.
Ich habe den Eindruck, dass das Thema von den Lesern wie mit der Feuerzange angefasst
wird und sie nicht wissen, wie sie reagieren sollen.http://www.webstories.cc/img/7.gif
Ich selbst habe mich mit der Geschichte sehr schwer getan. Es gab bei uns eine
Massendemonstration von Neonazis und ich hatte das Gefühl, dem musst du etwas
entgegensetzen. Um überhaupt die Geschichte schreiben zu können, musste ich erst lange
recherchieren, weil ich mich völlig außerstande sah, mich in die Gedankenwelt der Neonazis
hineinzudenken. So unsympathisch wie die Leute war mir auch die Geschichte. Deshalb ist die
Figur des Oskar auch so oberflächlich und nur in ihrer äußeren Erscheinungsform
charakterisiert. Der auktoriale Blickwinkel war für mich die einzig mögliche Darstellungsweise,
da er allein die Distanz ermöglichte, die ich für mich brauchte.

Ich werde versuchen, mich zu revanchieren und fleißig meinerseits Eure Werke
kommentieren. Teilweise machen sie mir großen Spaß zu lesen.
Bei der Gelegenheit würde ich mich freuen zu erfahren, wer hinter den Pseudonymen steckt
und Euch auch persönlich etwas mehr kennenlernen. Wie? Indem Ihr in Euren Profilen erzählt,
wer Ihr seid und wo Ihr lebt. Auch würde mich interessieren, aus welchen Menschen die
Redaktion besteht. Ich tue desgleichen. Internet ist ja ganz schön, aber die Anonymität nervt,
jedenfalls in diesem Zusammenhang.http://www.webstories.cc/img/9.gif  
   Renate Neff  -  17.02.12 12:52

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  Hat mir außerdordentlich gut gefallen. Ich kann dir nur raten, alles zu lassen so wie es ist. Jeder Zusatz würde nur stören, auch Sätze in der direkten Rede. Im Gegensatz zu Jingizu finde ich, dass man keine Beweggründe braucht, weshalb Oskar eben so ist, wie er grad ist, um die Geschichte besser zu verstehen. Es soll ja keine Psychoanalyse über Oskars Verhaltensmuster werden, keine Enträtselung seiner Seele, sondern nur ein einschneidener Moment in seinem Leben geschildert werden. Es gefällt mir sogar ausgesprochen gut dass Oskar z.B. am Ende der Story nichts weiter einfällt als laut : "Scheiße!" zu brüllen, sich immernoch derbe zu benehmen. Was er anscheinend gewöhnt ist. Das drückt aber umso stärker seine Hilflosigkeit aus, die er in dieser überraschenden Situation empfindet. Eine ergreifende Story, gerade weil sie eben keine rührseligen, großartigen Emotionen zeigt, als, dass Oskar am Schluss "nur" den Knüppel wegwirft und geht. Wirklich sehr gelungen.  
   Gerald W.  -  16.02.12 16:14

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  Auch mir gefällt die Grundidee der Geschichte, leider bleibt dein Charakter nur ein stereotypes Abziehbild eines Neonazis ohne Tiefgang. Ein paar mehr Emotionen und kleine Ausschnitte die Einblick in Oskar und seine Beweggründe (oder eben seinen grundlosen Hass) gewähren, könnten aus diesem Text noch so viel mehr machen.

Und warum ruft dein Türke "Scheißdeutsche"? Das ergibt für mich innerhalb der Geschichte keinen Sinn. Es klingt für mich schon fast wie eine Rechtfertigung der darauffolgenden Ausschreitungen - schließlich wurden die Nazis ja provoziert.
Sind das nun einfach nur friedliche Leute die aus dem Kino kommen oder ist es eine ebenso grundlos gewaltbereite, antideutsche Gruppierung in deren Mitte Oskar seinen ehemaligen Retter findet?

Wie auch immer ein paar mehr Emotionen und Dialoge/Ausrufe jenseits stereotyper Parolen könnten das richtig aufpeppen.

(Ich hoffe ich mecker nicht schon wieder zu viel... es ist schon spät :)  
   Jingizu  -  15.02.12 23:32

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  Ah da ist er ja der Schluß..;-)
Auch der zweite Teil gefällt mir gut.

Ganz am Ende, da könntest du eventuell Oskar noch ein wenig mehr Emotion geben, den Schock des Begreifens und das damit vebundene Dilemma noch ein wenig besser hervorheben.  
   Tis-Anariel  -  15.02.12 22:13

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  Der zweite Teil ist noch besser als der erste, aber eigentlich sollte man das ja als zusammenhängende Story sehen, wie du geschrieben hast. Da finde ich es gut, dass du erstmal ganz langsam damit anfängst und dann wird es zunehmend spannender. Zum Schluss war ich gerührt und das soll bei mir schon etwas heißen. Einfach toll geschrieben, das muss ich wirklich sagen. Hat mich an die berühmte Erzählung von Marie von Ebner- Eschenbach "Die Spitzin" erinnert. Also ein dickes Lob auch von mir.  
   Marco Polo  -  15.02.12 22:11

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  Hervorragend! Ich habe selten eine so gute Kurzgeschichte gelesen wie deine. Hat gar nichts gemacht, dass du sie in zwei Teilen gebracht hast.  
   Evi Apfel  -  15.02.12 21:17

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Unbekannt" zu "Violett"

schöö :-)

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Kommentar von "axel" zu "Mortal Sin November 2005- Dollface"

Hallo Joho24, ich bewundere immer wieder deinen sicheren Schreibstil. Auch diese Story liest sich locker runter und ist äußerst spannend. Es knistert nur so. L.G.

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