80 Days, kapitel 20, Gedankengut   356

Romane/Serien · Fantastisches · Fan-Fiction/Rollenspiele

Von:    Barbara Saskat      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 20. Juli 2011
Bei Webstories eingestellt: 20. Juli 2011
Anzahl gesehen: 1766
Seiten: 12

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Als sich die Tür zu Mogis Zimmer öffnete, obschon niemand erst klopfte, wusste er, dass es sich dabei nur um Near und sein Gefolge handeln konnte.

Zunächst trat Braun ein. Er machte ein betont freundliches Gesicht und grüßte ihn mit wohlwollenden Worten.

Maria trat direkt hinter Braun ein. Sie lachte und schien ausnehmend gute Laune zu haben.

„Mogi! Hey du Held“, sagte sie beim reinkommen und setzte sich auf seine Bettkante. Mogi schmunzelte und klopfte ihr freundschaftlich auf den Oberschenkel. Eine rein platonische Geste, wie beide es wußten.

Dann betrat Near den Raum.

Er hatte gleich den Stuhl im Auge, den Aizawa für die letzten Tage für sich beansprucht hatte und steuerte wortlos darauf zu. Nun, Aizawa war noch nicht da, also gab es niemanden, der dagegen hätte Protest einlegen können. Allerdings, überlegte Mogi, wäre Near auch nicht auf Widerstand gestoßen, wenn Aizawa da gewesen wäre.Ohne Mogi auch nur an zu sehen machte es sich der junge Mann auf seine Art darauf gemütlich.

Er zog ein Bein an und legte sein Kinn auf das Knie wobei er jetzt Eddie im Auge hatte, der mit einem Plastikbecher voll Kaffee die Tür hinter sich schloß.

„Ohne Kaffee mach ich gar nichts.“, betonte er. Near hatte sich daran gewöhnt und zuckte nur mit den Schultern. Ein solche brillanter Hacker, wie Eddie es war, durfte sich wohl den ein oder anderen Spleen erlauben. Erst nachdem sich Eddie, in den Becher pustend, an eine Wand gelehnt hatte, wandte er sich an Mogi, nicht ahnend, dass ein weiterer Besucher den Raum betreten hatte.

Ryuzaki stellte sich zu Mogis Rechten und legte ihm eine Hand auf die Schulter.

Seine Augen ruhten dabei auf Light, der sich mit vor der Brust verschränkten Armen hinter Near aufgestellt hatte wie ein Mahnmal.

Light hatte kein unfreundliches Gesicht. Aber Ryuzaki konnte nicht mal genau sagen, was sich für Emotionen in dem Gesicht seines ehemaligen und bestätigtem Hauptverdächtigen spiegelten.

War er überhaupt nicht überrascht, ihn zu sehen? Ryuzaki hätte sich am liebsten in die Hosen gemacht vor Schreck, aber das blieb ihm dank seines Zustandes erspart.

Er hatte sich hinter Near aufgebaut, also musste Ryuzaki davon ausgehen, dass Near „sein“ Mensch war. Oder wußte Near nichts von Lights Anwesenheit?

Nein, sicher wußte er es.
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Aber warum erklärte Light nicht sofort die Situation. Wäre es nicht besser wenn er Near gleich erzählen würde, dass er ihn, also Ryuzaki gesehen hatte? Das sie hier nicht mit Mogi alleine waren?

Ryuzaki dachte darüber nach.

Vermutlich tat er es auch dem gleichen Grund nicht, aus dem auch Ryuzaki Mogi nicht davon berichtete, dass er Light zu Besuch hatte.

Es würde erstens alles sehr verkomplizieren und davon ab würde es Mogi verängstigen.

Die Situation musste erst einmal gründlich analysiert werden, bevor man sich zu unüberlegten Aktionen hinreißen ließ.

Ryuzaki leckte sich über die Lippen und versuchte, seine Gedanken zu ordnen, als er Near sprechen hörte.

„Mr. Mogi. Zunächst einmal möchte ich ihnen sagen, dass ich wirklich froh bin, dass ihnen nichts schlimmeres passiert ist und es ihnen schon besser geht.“

Mogi zog eine Augenbraue hoch. Er neigte den Kopf ein wenig und seine Haltung verriet seine Skepsis.

„Wirklich? Hm.“, sagte er nur und setzte sich ein wenig aufrechter. Er wollte zumindest in Augenhöhe mit dem Kleinen sein.

Nun zauberte sich ein unwiderstehliches und offenes Lächeln in Nears Gesicht.

„Ja, ich habe mir Sorgen um sie gemacht. Wenn ich auch nur im Traum geahnt hätte, welche Entwicklungen dieser Fall annehmen würde, hätte ich sie entweder über die Situation aufgeklärt, oder aber einen anderen Mitarbeiter geschickt. Es wäre schlimm gewesen, sie aufgrund einer falschen Überlegung zu verlieren.“

Mogi war eine Sekunde versucht, Ryuzaki einen verwunderten Blick zu zuwerfen, aber Ryuzaki erkannte es. Er legte seine Hand fester auf Mogis Schulter.



“Bitte geh gar nicht darauf ein. Warte noch.“

Mogi räusperte sich und Near schien tatsächlich etwas irritiert. Er hatte wahrscheinlich erwartet, dass Mogi aus der Haut fahren würde.

Near zog nun das andere Bein ebenfalls an und sah damit Ryuzaki erschreckend ähnlich.

„Ich weiß, dass ich sie vermutlich mit meiner Informationspolitik sehr verärgert und enttäuscht habe , aber sie dürfen mir glauben, dass ich mir etwas dabei gedacht habe.
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“Bitte sagen sie folgendes: Sie wollen mir damit also sagen, dass sie bewusst das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Menschen, die bereits getötet wurde oder verletzt, wissend und billigend in Kauf genommen haben?“



Mogi sagte:“Haben sie gewusst, dass Menschen sterben würden? War es ihnen wichtiger, Informationen so zu verdrehen, um an das Ziel zu gelangen? Ist es das, was sie mir sagen wollen? “

Mogi hatte die Frage zu umformuliert, dass es auch klang, als wäre es SEINE Frage. Er musste Ryuzakis Worte schon in seine Sprache übersetzten.



Near blinzelte. Oh ja, das hatte ihn getroffen. Der junge Mann hatte längst nicht das Pokerface, mit dem L spielte.

Mogi hatte ihn gerade vor seiner gesamten Stammbelegschaft zum korrupten Drahtzieher degradiert, dem ein Menschenleben weniger wert war, als die Schuhe, in denen es drinsteckte.

Near sah auf die Spitzen seiner leichten Turnschuhe, die er neuerdings gerne trug. Er hatte sich an den gemütlichen Tragekomfort gewöhnt. Sie waren ebenso weiß, wie beinahe alles, was er trug.

Er seufzte.

„Mogi. Sie enttäuschen mich. Glauben sie wirklich, dass ich den Tot von nur einen Menschen in Kauf genommen hätte?“

Ryuzaki schnaufte verächtlich. Er wollte es gar nicht. Es entwich ihm einfach so.

“Unwichtig. Eine Beantwortung dieser Frage bringt uns nicht weiter. So einfach ist das.“

Mogi sagte:“ Na, ja, ist ja auch egal, oder? So eine Diskussion würde uns nicht wirklich weiter bringen.“

Nun sah Near wieder auf. Er hatte die junge Stirn gerunzelt. Mogi hatte ihn einen verpasst, so viel war mal sicher.

„Mogi. Ich möchte, dass sie verstehen, dass ich niemanden einer Gefahr aussetzten wollte. Ganz im Gegenteil. Ich war davon überzeugt, dass die Geheimhaltung bestimmter Informationen wahrscheinlich ungefährlicher wäre. Ich habe mich geirrt. Aber zu einem hohem Prozentsatz ...“

Mogi unterbrach ihn scharf und ohne von L dazu aufgefordert zu sein.

„Lass das. Sprich nicht in Prozentsätzen. Das war L`s Ding.“

Er bemerkte nicht mal, dass er den Jungen Dutze.

Near zuckte zusammen. Nur leicht. Wieder ein Schlag ins Gesicht.

„Ich bekleide seine Position.
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Mogis Gesicht zeigte deutlich, dass er in Rage geriet und auch die nun fester drückende Hand auf seiner Schulter vermochte daran nichts zu verändern.

„Du bekleidest DEINE Position.“

Nears Blick folgte dem frühen Sonnenstrahl, der sich frech auf den Boden gelegt hatte, als würde er heimlich zu hören wollen und blickte aus dem Fenster.

„Ja, ich bin nicht Eru Lawliet. Was wohl auch gut so ist, denn L ist tot.“

Mogi wagte kaum zu widersprechen.

„Er war zumindest ehrlich und hat nicht versucht, uns hinters Licht zu führen.“

“Kanzo, lass das. Das wird überhaupt nichts bringen. Und es stimmt auch nicht. Ich habe euch genau so zu lenken versucht.“

„Ich führe sie nicht hinters Licht. Ja, ich habe versucht ihr Wissen und ihre Erinnerungen an dieses Gebäude sowie ihr vertrautes Verhältnis zu Mr. Lawliet dazu zu verwenden, diesen Fall in die gewünschte Richtung zu führen, aber...“

“Welchen Fall?“

„Welchen scheiß Fall denn? Um was geht es denn hier?“

Near drehte sich mit dem kompletten Stuhl zu Mogi herum.

„Um offensichtlich verbliebene Seiten des Death Notes, welche in die falschen Hände geraten könnten.“

Mogi sah Near Sekunden lang nur sturr und irgendwie belustigt an.

“Wie kommt er darauf, dass es verbliebene Seiten geben könnte.“

„Sie meinen Reste eines Death Notes? Reden wir von ein paar Seiten?“

Near hätte Mogi in diesem Moment einfach ins Gesicht schlagen können. Einfach so. Gott, man konnte es in seinen Augen ablesen. Mogi sah es ganz sicher und innerlich jubelte er.

„Ja. Wenige Seiten. Sie wissen sicherlich, dass diese ebenso tödlich sind, wie ein komplettes Buch.“

“Woher kommen die Seiten?“

Mogi holte tief Luft.

„Ok. Gut. Nehmen wir also an, es gäbe noch Seiten. Woher kommen die? Wer soll die raus gerissen haben.“

Near haderte ein wenig. Er schluckte deutlich hörbar und sein Blick wich wieder aus.

„Near. Woher kommen die Seiten?“, hakte Mogi nach.

„Watari.“ Es war ein Wort, das zu laut und zu hart aus dem jungen Detektiven heraus schoß.

„Was?“

Der junge Mann schaute wieder auf die Spitzen seiner Turnschuhe.
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Er kämpfte mit sich selbst.

„Watari hat sie hinterlegt. Er hat sie versteckt. Er hat sie auch entnommen. Wahrscheinlich in einem Augenblick, als L nicht in der Nähe war. Vielleicht auch mit seinem Wissen.“

“Ganz bestimmt nicht.“

„Sicher nicht. Das hätte er nicht zugelassen.“

„Nein, vielleicht hätte er es nicht zugelassen, aber Tatsache ist, dass Watari ….nun. Bitte seien sie ihm nicht böse. Meine Güte. Ich bin froh, dass L tot ist. Er braucht das alles nicht noch zu erfahren.“

Ryuzaki spürte, wie sich sein Herz zusammen zog. Genau dieses Gefühl hatte er von Zeit zu Zeit. Etwas wie eine böse Ahnung, einen üblen Vorgeschmack auf eine bittere Mahlzeit.

“Von was redet er. Von was zum Teufel redet er da!“

Nun hätte Mogi seinen alten Boss am liebsten beruhigt.

Es war nicht Near, der antwortete, sondern Maria. Sie legte Mogi eine Hand auf das Bein.

„Mogi. Watari wollte natürlich immer nur das Beste für alle, das weißt du. Er hat alle Kinder, die in seinen Heimen aufgewachsen waren, geliebt wie seine Eigenen.“

„Ja, vor allem L.“ Nears Stimme klang belegt, als er das einwarf. Sein Blick war immer noch nach draußen gerichtet „Vor allem anderen L. Er lebte für ihn. Für seine Nummer eins, aber...“

Mogi wusste es. Etwas würde nun gesagt werden, dass immer, so lange wie es L gab in der Luft war, aber das niemals jemand aus zu sprechen gewagt hatte. Etwas, dass so tief in der Seele vergraben lag, dass es wie ein Piratenschatz gehütet wurde.“

„Near....was aber?“

Marias schüttelte den Kopf. „Lass ihm Zeit zu reden.“

“ Vielleicht sollte ich lieber rausgehen. Ich weiß nicht, ob ich das hören möchte.“

Near hob den Kopf. Er sah zur Decke, als ob es dort etwas zu finden gäbe.

In seinem Kopf arbeite es. Er suchte nach den richtigen Worten.

„Watari war L`s Förerer, Lehrer und Ersatzvater. Aber man darf nicht vergessen, dass er, bei allem, was er für L tat, immer einen größeren Plan im Auge hatte. Vor allem, als er feststellte, was für Talente L hatte. Es war ihm wie eine Verheißung. Wie Schicksal, dass gerade er, der immer gewillt war, den Schwachen zu helfen, nun über den Jungen, den er zu sich nahm, die Möglichkeit hatte, das auch zu verwirklichen.
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Es war ihm immer ein Bedürfnis, die Welt zu verbessern. Sei es mit seinen Erfindungen, oder eben auch mit den Förderungen, die er den Kindern zu Teil werden ließ.

Doch er....nun ja.....sein Bedürfnis war so groß, dass er etwas aus den Augen verlor. Nämlich letztendlich das, was er am meisten liebte. Die Kinder. Und vor allem L.“

Mogi drehte sich ein wenig auf die Seite um Near besser ansehen zu können.

„Wie soll ich das verstehen.“

„Es wurde zu einer Obsession. Nahezu zu einem Wahn. Er war davon besessen, für die Menschen als eine Art Schutzengel zu agieren und das Verbrechen, also die Geisel der Menschheit nach Hunger und Krieg, zu eliminieren.“

Near lächelte bitter.

„Und in L sah er das Werkzeug dazu. Sein Werkzeug. Seinen verlängerten Arm des Gesetztes, quasi.“

Near machte eine kleine Pause. Er beugte sich nach vorne, schnappte sich Mogis Wasserglas und nippte kurz daran.

Er hielt es in den Händen, als er weiter sprach.

„Können sie sich vorstellen, was L für ein Leben hatte? Und letztendlich auch wir Anderen. Wissen sie, was wir waren?“

Mogi schüttelte den Kopf.

„Wir waren nichts weiter als Gedankenklone. Wir sollten ihn ersetzten, wenn ihm etwas zustoßen sollte. Ja, wir waren vorgesehen, seinen Stuhl ein zu nehmen. Wir alle arbeiteten nur auf dieses Ziel hin. Es war das Einzige, was uns immer gesagt und suggestiert wurde. Wie er zu denken, wie er zu handeln.....“

Er lachte wieder trocken. „Er zu sein.“

Er blickte in Mogis Wasserglas, dass nun zu seinem wurde.

„Einige sind daran zerbrochen, Mogi. Wirklich. Glauben sie nicht, dass es nicht so war. Sie sind daran zerbrochen, sich mit dem Unmessbaren messen zu müssen. Das Unerreichbare zu erreichen. Und L selbst? Ich meine, sie haben ihn gekannt. Er führte ein Leben am Computer. Tag und Nacht. Was glauben sie, warum er war, wie er war? Wieso wirkte er so gebrochen? Wieso schlief er nie? Wieso weinte er nie? Oder lachte niemals.“

Mogi dachte darüber nach. Vor allem, woher der Junge das alles wissen konnte.

„Watari blockierte alles, was L in ein normales Leben hätte bringen können.
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Oder glauben sie, es war seine Entscheidung, völlig vereinsamt zu sein? Keinen Freund oder auch Freundin zu haben? Watari war sein einziger Vertrauter und das war auch so beabsichtigt...bis sie alle kamen. Bis zu dem Fall „Kira.“

Light blickte kurz auf. Er war in seinen Erinnerungen an L und die vergangene Zeit gefangen gewesen und nun sah er ihm direkt in die Augen, die dunkel und feucht waren. Auch L erinnerte sich. Erinnerte sich sehr gut.

Einige Sekunden sahen sie sich an, dann drehte Light den Kopf zur Seite. Er konnte ihn nicht länger in die Augen sehen.

Near fuhr fort.

„Als sich damals der Kira Fall ereignete, war es Watari, der als erster das Potenzial der Macht erkannte. Selbst als L noch ermittlungstechnisch in den Kinderschuhen steckte, wußte Watari schon, dass er es hier mit mehr zu tun hatte, als sie es sich würde erträumen können. Er begann sehr früh mit eigenen Ermittlungen und setzte auch noch andere Leute auf Kiras Spur an.“

Mogi wurde hellhörig. „Eigene Leute? Soll das heißen, dass nicht nur L sich mit dem Fall beschäftigt hatte?“

Fast automatisch ging sein Blick Richtung Ryuzaki, der ins Leere schaute. Zumindest schien es so.

Near deutete Mogis Blickrichtung nicht.

„Ja, er hat eigene Leute darauf angesetzt, ohne das L etwas davon wußte. Es ging vor allem darum. Heraus zu finden unter welchen Aspekten die Personen, die getötet wurden, ausgewählt wurden. Allerdings stellte sich sehr schnell heraus, dass dies beinahe völlig wahllos passierte. Aber als L dann in dem Besitz des Death Notes kam, stieß Watari auf eine Besonderheit, die sonst niemanden aufgefallen war. Es war wohl purer Zufall..“

“Was meint er?“

Mogi stöhnte laut.

Er wußte genau, auf was Near hinaus wollte. Und das war gar nicht gut. Es ging darum, dass Watari in Erfahrung gebracht hatte, wie man dem Tod durch einen Eintrag in das Death Note entgehen konnte und das war eine Sache, die Mogi aus gutem Grund noch nicht mit Ryuzaki besprochen hatte. Er wollte nicht, oder wenigstens noch nicht, das Ryuzaki davon erfuhr. Seine Welt war schon schwierig genug, auch ohne zu wissen, dass sein einziger und langjähriger Vertrauter seinen Tod billigend hatte in Kauf genommen.
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Noch ehe Mogi auch nur darüber nachdenken konnte, wie er die Situation in eine Richtung lenken konnte, damit Ryuzaki noch nicht erfuhr, was er und wohl alle anderen schon wußten, sagte Near die Worte, die er ungesagt haben wollte.

„Watari erfuhr, wie man dem Tode durch das Death Note entgeht.“

“Das ist völlig unmöglich. Völlig unmöglich. Er lügt offensichtlich. Wie sollte er es in so kurzer Zeit geschafft haben, an so eine Information zu gelangen?“

Mogi war resigniert. Es war nun sowieso schon alles zu spät.

„Wie kam er an die Information?“, fragte er also.

Near begann zu erklären.

„Es war wohl, wie gesagt, ein Zufall. L gab die Anweisung, die Daten der Verstorbenen mit denen im Buch zu vergleichen. Watari tat es einfach anders herum. Er schaute nicht, ob die Namen der Verstorbenen auch in das Death Note geschrieben waren, sondern er schaute, ob die Menschen, die im Death Note standen auch wirklich tot waren...ein simpler und ebenso genialer Irrtum.“

„Irrtum, hm?“

Near zuckte mit den Schultern.

„Nun, mag sein, dass Taktik dahinter steckte, aber Fakt ist, dass er dabei fand, was er eben fand. Einige Menschen starben nicht.“

Mogi sah ihn an.

„Welche Menschen.“

Und nun war der Punkt gekommen, an dem Near sich befand.

Nun war er da.

Also sagte er die Wahrheit. Das einzige Mittel, dass ihm blieb.

„Nun, Mr. Mogi. Das weiß ich nicht.“

Mogi glotze ihn an. „Wie bitte?“ Er lachte spöttisch und Near lächelte unschuldig.

„So ist es, Mogi. Ich weiß es nicht. Das ist das große Geheimnis, dass ich zu lüften versuche.“

Mogi blinzelte ein paar Mal verständnislos.

„Sie wissen, wie er es heraus gefunden hat und sogar was, aber sie haben keine Ahnung......naja....was nun des Rätsel Lösung ist? Wollen sie mich eigentlich verarschen?“

“Ich sage ja, dass er lügt.“ Ryuzaki klang wirklich erleichtert.

Near ließ sich nicht beirren.

„Mr. Mogi. Es gab zur Zeit Kiras mindestens zwei Death Notes. So viel ist mal sicher. Eines, dass Miss Misa verwendete und eines, dass durch Light Yagami verwendet wurde. Es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sogar noch mehr waren.
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„Wie viele verdammte Todesgötter hielten sich denn hier auf?“

Eddie, der gerade seinen Becher vorsichtig auf den Fenstersims stellte, zuckte mit den Schultern.

„Weißt du, Mogi. Wir können nicht mal sagen, ob sich nicht ständig irgendwelche Todesgötter hier aufhalten. Nun, sie hatten vielleicht nicht alle den selben Anspruch wie Ryuk und suchen sich andere Menschen aus, aber kannst du denn mit Sicherheit sagen, dass es gerade keinen Todesgott auf der Erde gibt? Irgendwo in Afrika oder Europa oder weiß der Geier wo? Nur weil der Mensch, der gerade von seinem Todesgott begleitet wird, nicht die Ambitionen hat, die Welt zu verändern, heißt das ja nicht, dass sich kein Shinigami hier befindet.“

„Was hat das damit zu tun, dass ihr keinen Plan habt, wieso einige Menschen ihr Leben nicht verloren haben?“

Near ließ sich nicht entmutigen.

„Weil wir keine Vergleichsmöglichkeit haben. Als wir die Death Notes in die Hände bekamen, zerstörten wir sie. Wir verbrannten sie.“

Mogi schnaufte kurz.

„Och. Tatsächlich? Wir hatten schon die Theorie, dass sie Teru Mikami damit getötet hatten.“

Jetzt war Near baff.

„Woow, wirklich? Mogi, das hätte ich nicht erwartet. Mikami war einfach psychisch völlig instabil, das war alles. Er war weniger ein Verbrecher, als vielmehr ein Kranker. Deswegen war er ja auch in der Psychiatrie.

Mogi schüttelte den Kopf.

„Ok, nun mal ganz langsam.“

Er schwang die Beine aus dem Bett und überwand den kurzen Schwindel.

„Ich will das mal zusammen fassen. Sie wissen, dass es noch Seiten des Death Notes gibt, sowie Aufzeichnungen, wie man dem Tod durch das Death Note entgehen kann. Sie wissen, dass Watari selbst Ermittlungen angestellt hat und eigene Leute darauf angesetzt hat, haben aber keine Ahnung, was er heraus gefunden hat?“

„Richtig. Wir wissen zwar, wie er vor gegangen ist, aber wir haben die Death Notes nicht mehr, um die Namen ab zu gleichen. Und alle Unterlagen dazu wurden von Watari versteckt.“, stimmte Near zu und erklärte weiter:

„Und wir wissen, dass es jetzt mehr als Wichtig ist, genau diese Unterlagen und die Seiten des Death Notes wieder zu bekommen, sehr sehr wichtig, Mogi.
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Mogi hob die Hände. „Und wieso? Wenn sowieso niemand weiß, wo alles ist, weil Watari es versteckt hat, dann ist doch an sich alles in Ordnung.“

Near nickte.

„Es wäre schön, wenn es so wäre. Aber es gibt bedauerlicher weise Menschen, die sehr wohl davon wissen und jetzt auf der Suche sind. Und die Ermordung der Menschen in dem Gebäude zeigt mehr als deutlich, dass wir handeln müssen.“

Mogi verstand nur eines nicht. „ Wie sind denn dann diese Leute an die Informationen gelangt? Wie sollen irgendwelche Leute plötzlich so mir nichts, dir nichts von dem Death Note und dem „Gegenmittel“ erfahren.“

Es war Ryuzaki, der antwortete. Er hatte das Puzzle schon zusammen gesetzt. In seinem Kopf arbeitete es so hart, aber nun verstand er alles. Er hatte es schon durchschaut.

“Watari vertraute den falschen Menschen, als er seine eigenen Leute darauf ansetzte. Es war der berühmte Griff ins Klo, wenn ich das mal so sagen darf. Die Menschen, die er in die Ermittlungen einweihte, spielen jetzt ihr eigenes Spiel. Und weil Watari ihnen vertraute, wissen sie mehr als sie sollten. Sie wissen.....sie wissen sogar deutlich mehr als ich.“

Near drückte sich weitaus kürzer aus. „Watari hätte eben sorgsamer mit der Wahl seiner Mitarbeiter sein sollen.“

Ganz einfach.

Near trank noch einen Schluck aus dem Glas und übergab es wieder an Mogi, der es kurz anglotze, den Kopf schüttelte und wegstellte.

Near fuhr fort.

„Watari wusste, das L niemals, niemals! Zugestimmt hätte, dem Death Note eine Verwendung in der Verbrechensbekämpfung zukommen zu lassen. Niemals! Er wusste, das L alles daran gesetzt hätte, die Death Notes zu vernichten. Aber Watari sah in den Death Notes nicht nur ein Werkzeug des Todes....nein. Er glaubte daran, fast ebenso wie Kira, dass man die Welt mit einer solchen Macht in den richtigen Händen zum Guten wenden könnte. Watari hatte in seiner Funktion als L`s Vertrauter so viel schreckliches in der Welt gesehen, dass er der Meinung war, dass die Menschen sich nicht mehr selbst helfen würden können. L war da anderer Meinung. Er glaubte daran, dass Menschen einen guten Kern besitzen, und sie nur von der schlechten Schale befreit werden müssen. Watari war nicht so romantisch.
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Er sah es nüchterner.“

Das hat er nicht geglaubt, Mogi. Das hat er einfach nicht geglaubt.“

Aber Mogi hörte aus Ryuzakis Flüstern, dass Near Recht hatte. Near hatte einfach Recht.

Und so mehr er darüber nachdachte, desto klarer wurde das Bild.

„Also traf Watari die Entscheidung, die unser aller Leben veränderte. Um die Menschheit zu retten, musste L sterben. Wenn er ihn nicht hätte davon überzeugen können, dass das Death Note in seinen Händen, oder den auserwählten Händen, die Welt wirklich hätte zum Guten wenden können, dann musste das Hindernis L sterben. Ganz gleich, wie sehr er ihn liebte. Watari hätte aber nicht etwas gefordert, dass er nicht von sich selbst erwartet hätte. Nein. Denn dennoch wußte er. Wenn L sterben würde, würde er mit ihm gehen. Also suchte er sich von Vornerein Menschen aus, die seine Ansichten teilten und dann, eines Tages, seine Gedanken umsetzten würden können.“

Maria nahm nun Mogis Glas und trank davon.

Ihr Hals war trocken und in ihren Augen standen Tränen.

„Watari war ein guter Mensch. Er opferte das Liebste, dass er hatte und sein eigenes Leben, um den Menschen helfen zu können. Und all das war umsonst. Denn nun sind wirklich böse Menschen hinter dem Geheimnis her, Mogi. Du musst uns helfen.“

Mogi schwieg und blickte dabei auf seine Hände, die ruhig auf seinen Oberschenkeln lagen.

„Wissen wir, wen Watari alles eingeweiht hat?“, fragte er dann nach einigen Sekunden.

Near schüttelte den Kopf.

„Nein. Wir wissen weder, wer Kiras Werk, wenn man so will, weiter führen soll, noch wen Watari die Informationen gegeben hat, wo seine Unterlagen zu finden sind.“

Nun blickte Mogi auf.

„Woher weißt du von all dem?“

Wieder dutze er ihn, ohne das es ihm bewusst war.

„Einer der Menschen, die Watari damit beauftragt hatte, eigene Ermittlungen an zu stellen, kam aus dem Wammy House, der Einrichtung, in der hochbegabte Kinder gefördert wurden. Er erkrankte an einem Bronchialkarzinom. Kurz vor seinem Tod schrieb er auf, was er persönlich wusste. Sie müssen wissen, Watari war schlau genug nicht jedem alle Informationen zu geben, sondern jeden nur ein Puzzleteil. Diese Informationen gelangen nach seinem Tod in die ihre Hände.
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Near zeigte auf Maria.

„Ich habe sein Zimmer ausgeräumt. Ich war....er war....“

Sie schluckte.

Near half ihr.

„Es war ihr Bruder. In seinen letzten Stunden entschied er, dass es wichtig ist, alles zu erfahren, was er wußte. Er selbst hätte nichts mehr wenden können, aber er wusste zu dem Zeitpunkt schon, das einige der Leute, die Watari beauftragt hatte, ihre eigenen Wege zu gehen beabsichtigten. Und dann ging alles Knall auf Fall.“

Maria nickte.

„Sie erfuhren, dass ich die Informationen meines Bruders bekommen hatte und entschlossen sich, früher zu handeln. Eigentlich sollte es wohl anders laufen.“

Mogi sah Near an.

„Wie sollte es denn laufen.“

Der junge Mann sah Mogi hart an.

„Eigentlich, Mogi, sollten, bevor Wataris Plan zum Tragen kommt, alle Mitglieder aus dem Team L und dem Team N sterben. Jeder, der etwas von dem Death Notes und den Ermittlungen wusste, sollte erst tot sein um völlig sicher zu gehen, dass man ungehindert agieren könnte.“

Mogi wischte sich mit den Händen durch das Gesicht.

„Mein Gott.“

Near wurde forderner.

„Sie müssen also bitte begreifen, dass wir alles wissen müssen, damit wir die Menschen schützen können. Das war der Grund, warum sie nichts davon erfahren sollten. Ich weiß nicht, wie alles aus dem Ruder gelaufen ist. Ich weiß nicht, wie plötzlich Zivilisten wie Martina Holmes oder sonst wer davon erfahren konnte. Es ist mir ein Rätsel.“

Mogi wusste es.

Nur durch die ganze Sache mit Ryuzaki waren Mattie und Souta mit hinein gezogen worden.

“Und ich hatte mich die ganze Zeit gefragt, was ich hier noch mache.“ , warf Ryuzaki ein.

“Aber meine Erinnerungen beginnen erst mit Mattie und mit allem, was dann dazu gehörte. Ich ...ich denke...“

„Ich denke, wir haben wohl noch etwas zu erledigen.“, vollendete Mogi den Satz, ohne das Near genau wusste, wovon er sprach. Light wusste es.

„Es ist noch nicht vorbei. Wir kämpfen immer noch gegen Kiras Gedankengut.“, machte Near unmissverständlich klar.



**



Ryuzaki nahm seine Hand von Mogis Schulter.
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“Bitte entschuldigen sie mich. Ich möchte nur wenige Minuten alleine sein.“

Mogi konnte das gut nach voll ziehen, als er Ryuzaki aus den Raum treten sah.



Light sah ihm nach und beugte sich dann nach Near runter.

„Nate, ich geh kurz raus. Ich brauche Luft.“

Near nickte kaum merkbar.



Als Light durch die Wand auf den Flur traf, sah er Ryuzaki am Fenster stehen. Er hatte die Hände in die Taschen gesteckt und den Kopf gesenkt. Light gesellte sich zu ihm und folgte Ryuzakis Blick. Draußen tobten ein paar Kinder, die sich gegenseitig mit Laub bewarfen. Eine alte Dame lief aufgebracht zwischen ihnen hin und her und ermahnte sie zur Ruhe. Aber die Kinder hatten mehr Gefallen am Spiel als an den leeren Drohungen der Frau.

Eine Weile standen sie nur so nebeneinander, ohne das jemand etwas sagte.

Erst nach einer guten Minute sagte Light vier Worte.

„Es tut mir leid.“

Ryuzaki drehte sich nach ihm um.

Seine Augen ruhten auf das nach wie vor hübsche Gesicht des jungen Shinigamis, der einmal ein Mensch und vielleicht sogar eine Zeitlang einmal so etwas wie ein Freund war.

°“Warum bist du hier? Warum sind wir hier? Warum lässt es uns nicht ruhen?“°

Light leckte sich über die Lippen.

„Der Vorhang kann sich erst schließen, wenn der letzte Akt gespielt ist.“



°“Weiß Near von mir?“°

Light schüttelte den Kopf.

„Ebenso wenig, wie Mogi von mir weiß. Nur wir wissen voneinander, L."

Ryuzaki nickte.

°"Gut. So steht es also wieder eins zu eins. Wie ich das sehe.."°, er drehte sich zu Light und grinste ein unwiderstehliches Lächeln. °"Wie ich das sehe, stehen wir wieder am Anfang."°

Light schwieg erst, dann schmunzelte auch er.

"Doch nun wissen wir voneinander. Wir kennen den anderen nun sehr genau. Es gibt keine Geheinnisse."

°"Nun, das macht die Sache doch nicht weniger spannend, oder?°"

Light schüttelte den Kopf.

"So denn, mein Freund.."

Ryuzaki konnte sich ein Schnaufen, das wie ein lachen klang, nicht verkneifen."

°"Nun denn, mein Freund.
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"°, wiederholte er.

°"So spielen wir den letzten Akt."°

Light zwinkerte ihn zu.

"Ich hoffe auf ein dramatisches Finale."

Ryuzaki nickte.

°"Lassen wir die fette Frau singen...°"

....

...
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Punktestand der Geschichte:   356
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Kommentare zur Story:

  Hallo Barbara, mitten im spannensten Moment machst du Schluss. Wann geht es denn endlich weiter? Bitte noch einen Teil, ja?  
   Else08  -  02.08.11 21:57

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Near und seine Getreuen scheinen völlig auf Light zu hören. Es geht um die herausgerissenen Seiten der DeathNotes, die sie unbedingt haben wollen "damit diese nicht in falsche Hände" geraten. Aber auch Ryuzaki ist nicht mehr allein. Neue und alte Freunde werden ihn in seinem letzten Kampf unterstützen. Da kann man nur gespannt abwarten.  
   Gerald W.  -  22.07.11 22:12

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Oho, Light und Ryuzaki, das wird noch etwas werden. Und jeder von ihnen glaubt fest an seine Mission. Die Frage ist nur, wie und auf welche Weise bekämpfen sich Geister? Jedenfalls haben sie schon mal die Menschen fest in ihrer Hand. Sehr tückisch, wenn sie die noch aufeinander hetzen. Wobei Ryuzaki eigentlich eine Seite verteidigt, die auch ich akzeptieren kann. Deine Kapitel sprühen nur so vor Leben. War wieder ein Genuss das zu lesen.  
   Else08  -  22.07.11 20:30

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Es ist gut, dass du diesen Rückblick machst, dadurch kommt man noch viel besser in die Story rein. Ryuzaki und Light gehen fast freundschaftlich miteinander um, dabei ist die letzte Runde noch nicht gespielt. Spannend bis zum Schluss!  
   Dieter Halle  -  21.07.11 15:29

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

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Letzte Kommentare

Kommentar von "Else08" zu "Hamster-Käufe"

Donnernwetter, da ist dir aber wieder mal ein Hit gelungen. Ganz große Klasse. Ich habe mich köstlich amüsiert und du hast ja so Recht, die armen Hamster!

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