Gone with the death? – Teil 2 WARUM, WIESO, WESHALB?   94

Romane/Serien · Amüsantes/Satirisches · Fan-Fiction/Rollenspiele

Von:    Ingrid Alias I      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 22. Mai 2011
Bei Webstories eingestellt: 22. Mai 2011
Anzahl gesehen: 1999
Seiten: 8

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Ungefähr vierzehn Monate früher:



Spike hockte auf der Bettkante und hatte den Kopf in seine Hände gestützt.

Er konnte es immer noch nicht fassen. Er ein Mensch? Das war so... unangenehm, fast schon peinlich. Er fühlte sich unbehaglich und frustriert, ähnlich wie ganz früher, als er noch William war. Aber das mit William, dem „Dichter“, hatte sich doch wohl erledigt, oder? Drusilla hatte sich ja auch erledigt, seine dunkle Göttin... Und Angel? Buffy? Oh Gott, auch die hoffentlich – und zwar beide!

Verfluchte Erinnerungen – und warum zum Teufel musste er immer noch an Buffy und Angel denken? Er hatte doch genug an seinen eigenen Missetaten zu knacken. Dauernd träumte er von irgendwelchen furchtbaren Gemetzeln, in denen er die Hauptrolle spielte. Diese Träume raubten ihm den Schlaf, den er als Mensch nun mal brauchte und ließen ihn immer als entnervtes Wrack zurück. Gut, das war seine Seele, die ihn wohl zwackte. Aber das hatte sie auch schon getan, als er noch ein Vampir war.

Gab es denn überhaupt Vorteile des Menschseins? Er versuchte, darüber nachzudenken, aber es ging einfach nicht, er konnte keinen klaren Gedanken fassen, weil die verdammte Vergangenheit ihm immer wieder in die Quere kam. Spike kratzte sich zerstreut am linken Arm, denn ein leichter Sonnenbrand juckte auf seiner zarten weißen Haut. Danke Sonne, er musste grinsen.



Er musste an das Gespräch denken, das Buffy mit Angel führte – nachdem die beiden sich heiß und innig abgeknutscht hatten. Er war noch mal zurückgekehrt, um auch den bitteren Rest mitzukriegen. Sie konnte sich also nicht vorstellen, mit ihm, Spike, einen Stall voll Kinder zu haben. Gut, das war verständlich, denn es war unmöglich, und Spike musste vor sich selber zugeben, auch nie an so etwas gedacht zu haben. Aber dieses Brotteiggerede, was für ein hirnrissiges Zeug! Weiter: Sie hatte ferner drüber nachgedacht, irgendwann zu Angel zurückzugehen, es könne aber dauern.

Na super! Sollte sie doch! In der Zwischenzeit, in der womöglich sehr langen Zwischenzeit hatte sie bestimmt viel, viel Zeit, mit anderen Typen und Vampiren rumzumachen, um dann schließlich doch zu Angel zurückzugehen als fertig gebackenes Brot! Die beiden hatten sich wirklich verdient! Der Oberheld und die Jägerin.
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Der Bäcker und das Brot!

Hatte sie den guten Spike nur als Amulettträger auserkoren, weil sie Angel beschützen wollte? Denn sie wusste bestimmt, dass sie den Träger des Amuletts in den sicheren Tod schickte.

Ach, ist Liebe nicht schön? Spike lächelte schief vor sich hin.

Und obwohl er das alles damals schon wusste, hatte er sich für Buffy geopfert. Das war schon seltsam. Oder hatte er sich etwa für die Menschheit geopfert? Nein, im großen und ganzen war es die Menschheit wohl nicht wert. Oder doch?

War die Aufopferung ein Reflex, weil er zu diesem Zeitpunkt schon seine Seele besaß?

Was zum Teufel war eine Seele überhaupt? Manchmal hatte er den Eindruck, dass sehr viele Menschen gar keine hatten.

Er wusste keine Antworten auf all seine Fragen.



Also noch einmal: Was waren die Vor- beziehungsweise Nachteile seines neuen Menschseins? Spike konzentrierte sich angestrengt, und diesmal schien es zu klappen.



Vorteil: Er konnte sich am Tage draußen aufhalten.



Nachteil: Aber er tat es nicht gerne, denn die Sonne war grell und unangenehm. Seine Augen waren zwar die eines Menschen, aber er konnte immer noch in der Dunkelheit besser sehen als am Tage. Er war halt ein Nachtschwärmer. Er stutzte, den Satz kannte er doch, angestrengt dachte er nach – und kam schließlich auf den Film ‚Tanz der Vampire’. Der Graf hatte es gesagt: Ich bin ein Nachtschwärmer, am Tage bin ich kaum zu gebrauchen. Spike lachte kurz auf, dann grübelte er weiter.



Vorteil: Er brauchte kein Blut mehr trinken. Er konnte alles mögliche essen. Spike hatte eine Vorliebe für Pizza entwickelt. Ein Vorteil also?



Nachteil: Das meiste, was es jetzt zu essen gab, war ungesunder Schweinefraß, außer Pizza vielleicht, und die machte dick.



Vorteil: Er konnte sich im Spiegel sehen.



Nachteil: An manchen Tagen nach gewissen Saufereien war sein Anblick im Spiegel ziemlich deprimierend.



Nachteil: Er hatte jetzt diesen unangenehmen Verdauungstrakt. Was für eine beschissene biologische Sache, im wahrsten Sinne des Wortes!



Nachteil: Er hatte jetzt vom Saufen viel länger Kopfschmerzen als früher.
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Und das Rauchen – nun denn, das würde er irgendwann mal aufgeben, ja vielleicht, aber nicht sofort. Daraufhin steckte er sich sofort eine an, aber mit schlechtem Gewissen.



Nachteil: Seine Haare wuchsen jetzt viel schneller. Er war gezwungen, alle drei Wochen zu einem Frisör zu gehen, um sie nachschneiden zu lassen, und Frisöre sind wie jeder weiß Vertrauenssache...



Nachteil: Auch der Bart wuchs, er musste sich tatsächlich jeden dritten Tag rasieren. Vergeudete Zeit!



Nachteile, Nachteile, Nachteile... Spike fühlte sich ziemlich frustriert. Vielleicht sollte er W&H mal einen Dankesbesuch dafür abstatten, dass sie ihn zurückgeholt hatten – zu allem Überfluss auch noch in einem anderen Aggregatzustand als vorher – und sie kräftig in den Arsch treten.



Doch dann fiel ihm noch etwas zum Thema Vorteil-Nachteil ein. Nämlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Er dankte einem imaginären Gott dafür, dass seine Gefühle nicht mehr da waren, er war von ihnen befreit worden.

Also Vorteil: Er liebte Buffy nicht mehr! Halleluja! Gone with the death… Ja wirklich, der Tod hatte manchmal nette Nebeneffekte. Er war frei von ihr. Frei?



Nachteil: Er war jetzt zwar frei, aber er fühlte ein gewaltiges Vakuum in seinem Innersten, und es war absolut nichts in Sicht, womit er dieses Vakuum ausfüllen konnte.



Seltsamerweise hatte er seine frühere körperliche Stärke behalten, obwohl sie ihm jetzt anders vorkam, intensiver irgendwie. Und die Selbstheilungskräfte waren auch noch da. Vielleicht nicht so schnell wirkend wie in seinem Vampirdasein, aber der Sonnenbrand zum Beispiel würde in ein paar Stunden Geschichte sein, und er vermutete, dass es mit größeren Wunden ähnlich wäre. Gut, er war also nicht vollkommen menschlich, er war vielleicht vergleichbar mit ’ner Jägerin. Spike musste lachen. ’Ne männliche Jägerin, das war ja wohl ein Hammer! Das hörte sich an wie in dem Film ‚Ich war eine männliche Kriegsbraut’, ein amerikanischer Nachkriegsschinken mit Cary Grant. Für Spike war der 2. Weltkrieg immer der einzig richtige Krieg gewesen, alles was danach kam, war Killefitt aus der Sicht eines Vampirs. Aber er war ja jetzt kein Vampir mehr.
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Wie auch immer, also Jägerin... Tatsächlich hatte er manchmal das Bedürfnis, einen besoffenen Opa über eine stark befahrene Straße zu geleiten, ein Bedürfnis, das er bis jetzt immer mannhaft unterdrückt hatte. Na ja, bis auf die beiden Male... Ein seltsames neues Bedürfnis. Denn als Vampir hatte er die Menschen nicht sonderlich geliebt, bis auf Buffy und ihre kleine Schwester Dawn. Und vielleicht Willow, die hatte er immer schon gemocht. Zum Beißen gerne... Er grinste vor sich hin.

Was also war im Krater passiert. Buffy hielt seine Hand, die Strahlung war nicht mehr zum Aushalten, Buffy sagte ihm, dass sie ihn liebte, er schickte sie fort, und sie verließ ihn. Eigentlich war nix passiert, außer dass sie gesagt hatte, dass sie ihn liebte, vermutlich aus Mitleid – und außer dass er im Krater verglüht war und mit ihm all die verdammten Teufel. Spike stand von seinem Bett auf, verbeugte sich vor einem imaginären Publikum und verkündete diesem theatralisch: „Hi Leute, ich habe die Welt gerettet...“ Dann ließ er sich wieder aufs Bett fallen und dachte weiter nach.

Das Amulett besaß große Kräfte, es hatte sich an seinen Hals geschmiegt, als wäre es ein Teil von ihm, es hatte ihm eine Art LeckmichamArsch-Stimmung verliehen – und den Mut, endgültig zu sterben. Auf eine gute Art zu sterben. Außerdem hatte Willow einen Zauber veranstaltet, damit Buffys Stärke auf die neuen Möchtegern-Jägerinnen überging. Vielleicht hatte er ja etwas davon mitgekriegt...



Grübel, grübel, blöderweise änderten alle Überlegungen nichts an der Tatsache, dass er seit vier Monaten wieder lebte, und zwar als Mensch, er war kein Vampir mehr, kein Untoter. Er hatte drei Monate in der Krankenstation von W&H verbracht – und als man ihn dort entließ, war er so geschockt gewesen, dass er nur zaghaft ein paar Erkundungsausflüge von seinem Hotel aus unternahm. Aber nun wollte er allmählich wissen, was überhaupt los war.



Spike erhob sich vom Bett, schlenderte zum Telefon und wählte die Nummer von Wolfram & Hart, der dämonischen Anwaltsfirma, mit der auch Angel irgendwie zu tun hatte. Allerdings überlegte Spike es sich spontan anders und legte den Hörer wieder auf.
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Er hatte sich entschlossen, persönlich dort zu erscheinen.



Das Hotel, in dem er jetzt fast schon einen Monat wohnte, lag nicht weit entfernt vom Wolfram & Hart Gebäude. Der Weg dorthin führte nur durch ein paar verwinkelte dunkle Gassen.

Natürlich hatte er das Hotel vom Standpunkt eines Vampirs ausgesucht. Die Gassen waren so schmal, dass nie ein Sonnenstrahl sie erreichen konnte – und außerdem handelte es sich um eine ziemlich heruntergekommene Gegend, wo die Menschen beflissentlich wegschauten, wenn jemand tot oder halbtot in einem Müllcontainer lag.

Es war halt noch so in ihm drin, das mit dem Verstecken und das mit der Sonne. Er liebte sie nicht. Sie knallte in seine Augen, die immer noch etwas von einem Nachtraubtier hatten und blendeten ihn auf der Stelle. Und er konnte Hitze nicht gut vertragen – möglicherweise war die Ursache dafür seine permanente Untertemperatur, die so um die 34° Celsius lag, wahrscheinlich ein Überbleibsel aus seiner Vampirzeit.



Bei Wolfram & Hart ließ man ihn sofort hinein. Es sah so aus, als hätte der Rausschmeißer oder besser gesagt der Reinlasser, der eindeutig dämonischer Natur war, ihn schon erwartet. Man geleitete ihn recht flott in die Gemächer der Chefetage, wo sich ihm alsbald einer der leitenden Typen zuwandte und ihm die Hand reichen wollte, was Spike generös übersah. Verlegen zog der Typ seine Hand zurück.



„Mister, äääh... Spike, mein Name ist Watson. Wie geht es ihnen?“

„Keine Ahnung Doctor Watson – sagen Sie es mir, denn ich bin leider nicht Sherlock Holmes!“

„Äääh... ja, Sie werden sich bestimmt schon gewundert haben, weshalb Sie wieder hier auf der Erde sind.“

„Und auf dieser wandele? Sagen Sie es mir, oder...“

„Gut. Die äääh... ganze Sache beruht auf einem Missverständnis.“

„Tja, dann bin ich ja beruhigt...“

„Wenn Sie das sagen... Denn Mr. Spike, eigentlich wollten wir ja Mr. Angel äääh hier... haben.“

„Oh Gott!“, stöhnte Spike. „Was wollt Ihr nur alle mit dem Kerl!“

„Es handelt sich um ein Experiment, Mr. Spike. Wir sind aber mittlerweile zu der Ansicht gelangt, dass SIE uns in diesem Experiment um einiges nützlicher sein könnten als Mr.
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Angel.“

„Ihr Typen habt also gedacht, dass Mr. Angel“, Spike sprach den Namen affektiert und mit einer guten Portion Verachtung aus, „sich in Sunnydale das Amulett umschnallt und sich für die Menschheit opfert?“

„Sie haben es erfasst, Mr. Spike.“

„Und wie passe ich jetzt ins Bild?“

Watson druckste ein wenig herum, bis er dann zugab: „Mr. Spike, Sie und Mr. Angel haben eine Sache gemeinsam. Das scheint irgendwie in der Familie zu liegen...“

„Was meinen Sie? Dass wir uns immer in die gleichen Frauen verknallen?“ Spikes Stimme klang ein wenig ärgerlich.

„Nnnein, das nicht“, stammelte Watson und fummelte an seiner Brille herum. „Es ist das mit der Seele, das Sie beide gemeinsam haben.“

„Ach Gottchen! Eigentlich habe ich mit dem Wichser nichts gemeinsam. Aber gut. Und wie weiter?“

„Es handelt sich um eine... äääh Langzeitstudie über beseelte Vampire, oder vielmehr über Exvampire mit übermenschlichen Kräften, und wir würden alles in unserer Kraft Stehende tun, um Sie während der nächsten paar Monate tatkräftig zu unterstützen.“

„Sie meinen Knete und so...?“

„Genau das, Mr. Spike! Wenn Sie eventuell noch einen besonderen Wunsch haben? Möchten sie vielleicht die Jägerin wiedersehen? Sie standen sich doch recht nahe. Wir tun alles, um Ihre Wünsche wahr werden zu lassen...“

„Alles, nur das nicht“, konterte Spike, „Nein, ich möchte gerne einen Schwanz haben, der mir bis zum Boden reicht, wohlgemerkt ohne dass man mir die Beine abhackt. Wäre das zu machen, Doktor Watson?“ Seine Stimme klang höhnisch.

„Wir dachten eigentlich an Dinge, die eher geldmäßiger Natur sind“, stöhnte Watson peinlich berührt ob Spikes obszöner Rede.

„Gut – dann möchte ich gerne ein Rockstar werden“, Spike lümmelte sich bequem in seinem Sessel herum und guckte Watson provozierend an.



„Das ließe sich machen, Mr. Spike.“



„Häääh!!!“ Spike war bestimmt immer schlagfertig gewesen, aber dieses Mal war er geschlagen. Und er sprang sofort drauf an – verflucht noch mal!

Schon kamen ihm die Bandmitglieder in den Sinn – er konnte sie vor seinem geistigen Auge sehen, halb Dämonen, halb Menschen.
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Snikkers war immer schon ein verdammt guter Schlagzeuger gewesen. Dann war da noch Bronson mit seinem Bass. Und er selber hatte sich im Laufe der Jahrzehnte das Gitarrespielen beigebracht, und er konnte recht anständig singen. Seine etwas raue aber wohltönende Stimme war wohl das Beste an ihm, abgesehen von seinem Aussehen, Spike musste grinsen. –



„Wir sind uns also einig, Mr. Spike?“, unterbrach Watson seine Gedanken.

„Klar doch, ich heiße von nun an Bill Castaway, und meine Band heißt „THE BIG BAD THING“. Abgekürzt, wie es heutzutage Sitte ist: ‚TBBT’. Haben Sie das verstanden, Doc!“

„Aber natürlich, Mr. Sp... äääh... Castaway. Wir werden alles in die Wege leiten.“ Watson schien ein Stein vom Magen zu fallen.



„Ich brauche natürlich ein passendes, ja wie soll ich sagen – Anwesen vielleicht?“, forderte Spike unerbittlich, „damit ich genug Inspiration für meine Karriere bekomme.“

„Wir werden für Sie ein Konto eröffnen, über das Sie nach eigenem Ermessen verfügen können“, ächzte Watson.

„Soso, nach eigenem Ermessen...“, äffte Spike ihn nach, „Heißt das, wenn ich mir ein Häuschen zulege, ich auch im Grundbuch eingetragen bin? Als Bill Castaway? Als der Brite Bill Castaway? Sir?“

„Das heißt es“, seufzte Watson und fügte hinzu: „Sie sind ein harter Verhandlungspartner, Mr. Sp... äääh Castaway, aber wir werden uns schon einig werden. Sie erhalten von uns absolut wasserdichte Papiere, und wir haben die Absicht, ihre Karriere mit allen Mitteln zu fördern.“

„Die Papiere müssen nicht unbedingt wasserdicht sein, es reicht schon, wenn mir die Bullen vom Hals bleiben“, witzelte Spike, aber er wurde sofort wieder sachlich. „Können wir das mit der Banksache auf der Stelle klarmachen!?“

„Natürlich, ich werde Ihnen jetzt sofort eine größere Summe Geldes übergeben, Mr. Castaway, und die restlichen Formalitäten erledigen wir, sagen wir nächsten Mittwoch um siebzehn Uhr hier in diesem Raume? Wäre das Ihnen das angenehm?“



„Klar doch“, Spike griff nach dem prall gefüllten Umschlag, den Watson ihm hinhielt.
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Er sah nicht nur prall gefüllt aus, sondern fühlte sich auch so an. Spike überlegte nicht lange, sondern wandte sich reflexartig zur Tür und ging hinaus, bevor dieser Watson-Typ es sich anders überlegen konnte.



Als Spike das Zimmer verlassen hatte, ertönte aus dem Nebenraum eine träge Stimme: „Nun, hat er es geschluckt?“

„Es scheint so. Doch, ich bin mir sicher“, antwortete Watson. „Der Köder mit dem Rockstar war einfach zu gut.“

„Nächsten Mittwoch also... Ist alles vorbereitet? Haben Sie die Frau präpariert?“

„Sie liegt in Zimmer 88. Und sie hat keine Ahnung, was für eine große Rolle sie in unserer äah... Geschichte spielen wird.“

„Sehr gut. Und wie sind seine Gefühle für die Jägerin?“

„Meines Erachtens nach ist er nicht gut auf die Jägerin zu sprechen.“

„Er lässt jetzt wohl seinen Verstand walten, und die Gefühle sind in den Hintergrund getreten. Das ist gut, denn wir möchten ihn doch von der Jägerin fernhalten“, die träge Stimme hatte jetzt einen boshaften Unterton. „Leiten Sie das mit dem Rockstar in die Wege. Wir wollen unserem ‚Superstar’ doch ein wunderschönes Leben bieten, bevor der Alptraum über ihn hereinbricht.“ Die Stimme kicherte boshaft im Hintergrund und verstummte dann.



Fortsetzung mal gucken
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Punktestand der Geschichte:   94
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Kommentare zur Story:

  @ barbara
hast recht, für spike war das vampirdasein quasi eine erlösung...
@ pia
also ich fänd's vampirdasein auch sehr viel besser. ;-)
lieben gruß an euch und danke fürs lesen!  
   Ingrid Alias I  -  12.06.11 16:38

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  Was habe ich gelacht bei "Langzeitstudie" und die Überlegungen der Nachteile, ein Mensch zu sein ... Großartig!

Liebe Grüße DublinerTinte  
   Pia Dublin  -  12.06.11 15:12

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  Diese Nachteil - Vorteil Geschichte ist echt gut. Hab Schmunzeln müssen.
Wo Spike doch ein Vampir aus Leidenschaft war, quasi.

:)  
   Barbara Saskat  -  12.06.11 11:48

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  genau! ;-) weiß auch nicht, warum man so'n bahei drum macht...
lieben gruß an dich  
   Ingrid Alias I  -  09.06.11 15:10

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  Ha ^^ es hat ja wahnsinnig viele Nachteile ein ganz normaler Mensch zu sein.  
   Jingizu  -  09.06.11 11:45

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  Auch der knisternde zweite Teil reiht sich nahtlos an deinen ersten Teil an. Ich bin gespannt, wie es mit Spike weitergeht. Der Schluss lässt nichts Gutes erahnen.
LG. Michael  
   Michael Brushwood  -  24.05.11 18:26

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  ein danke schön an doska, tis-anariel, jochen, petra und dieter!
und ja, es wird noch ein weilchen dauern, bis das alles so in die gänge kommt, ich muss viel viel viel überarbeiten, so'n erstlingswerk ist... seltsam irgendwie. ;-)
lieben gruß von mir  
   Ingrid Alias I  -  24.05.11 14:28

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  Auch der zweite Teil ist gut und flüssig geschrieben. Man ist gespannt was Watson & Co mit Spike vorhaben.  
   Dieter Halle  -  23.05.11 21:18

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  Aha, so war das also in Wirklichkeit. Gut, dass du den Spike wieder ins Leben gerufen hast. Aber sie haben wohl nichts gutes mit ihm vor.  
   Petra  -  23.05.11 12:01

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  Und wie geht`s nun weiter. Sehr schön spannend das Ganze.  
   Jochen  -  23.05.11 11:58

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  schön...das beginnt gleich sehr spannend und huii, der Spike hats ja doch irgendwie überlebt...fand ich am Ende der Serie eh sehr ärgerlich, dass sie grade den haben sterben lassen.;-)
Die Welt kennt man ja und so wie du schreibst, ist man sofort wieder drin.
Ich warte schon gespannt wie es weitergeht.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  23.05.11 02:47

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  Das beginnt ja schon gleich sehr spannend. Was haben die mit dem armen Spike vor? Warte gierig auf das nächste Kapitel.  
   doska  -  22.05.11 21:06

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