Romane/Serien · Nachdenkliches

Von:    Tintentod      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2010
Bei Webstories eingestellt: 22. Oktober 2010
Anzahl gesehen: 1538
Seiten: 14

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


7

Seine Klamotten hatte Sophie allesamt in die Waschmaschine gepackt, er saß mit einem alten T-Shirt und einer weiten Jogginghose von Sophie in der Waschküche und sah zu, wie sich seine Wäsche im Kreis bewegte. Er hatte sich das Haus angesehen, war bei den vielen Kinderfotos von Sophie und Candy ewig hängen geblieben und hätte gerne Fragen dazu gestellt, aber Sophie meinte, sie sei zu beschäftigt und er solle sich die Zeit selbst vertreiben, wenn er Langeweile habe.

Wenigstens setzt sie mich nicht vor die Tür, dachte er.

Die Aussicht von der Veranda zum Meer hinunter war von einigen kahlen Bäumen versperrt, aber er konnte das Meer sehen, den Holzsteg zum Strand hinunter, der über die kleinen Klippen führte, auf denen die Häuser gebaut waren. Wäre es nicht so kalt gewesen, hätte er einen kleinen Spaziergang gemacht, aber so vertrieb er sich die Zeit vor der Waschmaschine. Seine Gedanken kreisten um viele kleine und um einen großen Gedanken.

Was ist, wenn sie wirklich schon einen Job hier hat? Vielleicht keine Werbeagentur, aber irgendwas anderes, was sie sonst noch kann. Dann bleibt sie vielleicht wirklich, verkauft ihre Wohnung in Brooklyn, wenn das nicht schon passiert ist und das war’s dann. Was bleibt mir dann noch, als in Neu-England zu versauern? Ich kann die Jungs in New York schon wiehern hören vor Lachen.

Candy erwischte ihn, wie er gedankenverloren vor der Waschmaschine hockte, sie kicherte stumm in sich hinein und dachte bei sich, dass er aussah, als habe er den Fernseher mit der Waschmaschine verwechselt und es noch nicht bemerkt. Sie stand in der Tür, räusperte sich und grinste breit, als Rick zusammenzuckte.

„Was machst du da?“

„Nach was siehts denn aus?“ Er versuchte vergeblich, sich nicht genervt anzuhören, aber an Candy tropfte seine schlechte Laune ab, ob er sie zu verbergen versuchte oder nicht.

„Keine Ahnung“, sagte sie, zog sich einen der Holzhocker heran und setzte sich neben ihn, als habe er sie dazu eingeladen.

Die will sehen, wie du die Wand hochgehst, dachte Rick.

„Erklärst du mir etwas?“

Er sah sie nur an und versuchte sich vorzustellen, ob Sophie in ihrem Alter genau so gewesen war und ob Candy eine ähnliche Version von Sophie abgeben würde, wenn sie ein paar Jahre älter war.
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Aber vermutlich nicht. Ebenso hätte er darüber nachdenken können, ob er bald so werden würde wie sein Bruder Curtis. Eine komische Vorstellung.

„Ich kann versuchen, dir irgendwas zu erklären, aber ich kann dir nicht versprechen, ob du die Erklärung verstehen wirst.“

„Du bist hier, um sie wieder nach New York zu holen?“

Er nickte nur, zuckte gleichzeitig mit den Schultern.

„Und wenn sie nicht zurück will, bleibst du dann hier?“

„Weiß ich noch nicht.“

Sie sah ihn an, dann sahen sie gleichzeitig in die wirbelnde Wäsche hinter dem Bullauge.

„Seid ihr deshalb so sauer aufeinander? Weil du dir nicht sicher bist?“

„Ich bin nicht sauer auf sie.“ Gleichzeitig registrierte er, dass sie gesagt hatte, dass Sophie sauer war – und er hatte geglaubt, alles wäre besser geworden, seit sie ihn ins Haus gelassen hatte. Ihm fehlte der Durchblick.

„Ich denke, ich überlasse ihr die Entscheidung. Wenn sie nicht zurück will, und wenn sie will, dass ich hierbleibe, in Ordnung. Wenn sie will, dass ich verschwinde, nehme ich meinen Hund und verschwinde.“

Candy schnaubte durch die Nase. Rick brauchte sie nicht anzusehen, um zu wissen, dass sie die Nase rümpfte.

„Das ist nicht dein Ernst, oder? Du tauchst hier auf und willst ihr dann die Entscheidung überlassen? Du hast sie ja nicht mehr alle.“

Rick konnte ihr nicht erklären, dass er nicht anders konnte, als ihr die Entscheidung zu überlassen, weil es schließlich auch ihre Entscheidung gewesen war, New York und ihn zu verlassen. Er konnte sie zu nichts zwingen, er konnte nicht anders reagieren, selbst wenn er in den Augen der kleinen Schwester wie eine Lusche dastand.

„Wenn sie schlechte Laune hat, liegt es nicht an mir“, sagte er, „ich hab nichts gemacht.“

„Hast du sie letzte Nacht in ihrem Zimmer besucht?“

Rick tat entsetzt und sagte: „Sie hätte mich mit ihrer Strumpfhose erwürgt, wenn ich es versucht hätte.“

„Vielleicht ist sie deshalb sauer.“

Rick hantierte mit der Wäsche, die endlich sauber war, steckte sie in den Trockner und marschierte zurück ins Wohnzimmer. Er hatte plötzlich wieder Mascots leise Stimme im Ohr, er flüsterte ihm etwas zu, was er nicht verstand, er war zu weit weg.
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Er kommt nicht durch bis nach Maine, dachte Rick, er lässt sich durch die Straßen wehen und hat keine Ahnung, wo ich stecke.

Der Gedanke schien komisch. Und gleichzeitig machte es ihn traurig, dass er nicht einfach zum Telefonhörer greifen konnte, um Mascot mal eben anzurufen und zu sagen, wo er gerade war und was er machte.

Er ignorierte Candy, die ihn in der Tür stehend beobachtete, und als er nicht reagierte, in ihrem Zimmer verschwand.



Sophie entdeckte ihn zwei Stunden später am Panoramafenster des Wohnzimmers, er hatte die Füße hochgelegt und war in dem alten Ohrensessel eingeschlafen. Sie betrachtete ihn einen Moment, streckte die Hand aus und wollte ihn wecken, überlegte es sich aber im letzten Moment anders. Sie drehte sich von ihm weg, sah aus dem Fenster hinaus auf die Straße. Es hatte wieder geschneit und die Nachbarn verbrachten einige Zeit damit, ihre Einfahrten freizuräumen. Einige mit Schneeschiebern, andere mit kleinen motorbetriebenen Schneeräumern, einige rackerten sich selbst ab, andere bezahlten die Jungs des Nachbarn, um die Arbeit erledigen zu lassen. Sophie würde ihren Vater daran erinnern, sich nicht allein die Arbeit zu machen, er würde es nur wieder übertreiben. Schließlich war Rick noch da und konnte ihm helfen. Sie wagte sich die erste Begegnung der beiden nicht vorzustellen, lieber übersprang sie diese Szene in ihrem Kopf und kam direkt zu der Stelle, wo sie sich bereits kannten, akzeptierten und Rick sich zu benehmen wusste.

„Hey“, sagte Rick, sie zuckte herum und hätte in diesem Moment alles darum gegeben, wenn sie beide wieder in New York gewesen wären – wenn sie niemals die ausgebauten Radios in ihrem Kofferraum gefunden hätte, sorgfältig verdeckt von einer alten Feuerwehrdecke. Oder noch besser, wenn Rick niemals auf diese bescheuerte Idee gekommen wäre, in ihrem Chevy Nova etwas zu transportieren, was dort nicht hineingehörte.

Sie wusste, dass Rick eine besondere Gabe dafür hatte, kleinste Zeichen zu sehen und auszunutzen; und sie konnte nicht verhindern, dass er ihr ansah, was sie dachte.

Wir kennen uns viel zu gut, dachte sie, er kann mich nicht anlügen, ohne dass ich es merke und er sieht mir jeden Stimmungswechsel sofort an.
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Wir gehören zusammen, aber ich kann es nicht durchziehen, wenn er sich nicht ändert. Unmöglich.

„Wie siehts aus?“ fragte er, „unternehmen wir was?“

„Wie kommst du darauf?“

„Du siehst aus, als hättest du was vor.“

„Niemals“, sagte sie, lachte über sein Ja-schon-klar-Gesicht und setzte sich zu ihm in den Sessel. Automatisch fanden sie ihre altvertraute Badewannen-Stellung; betrachteten eine ganze Zeit den fallenden Schnee durch das Fenster, ohne ein Wort miteinander zu wechseln. Candy fand sie so und wagte die beiden nicht zu stören. Sophie saß zwischen Ricks Beinen, den Hinterkopf an seine Brust gelehnt, Rick hatte beide Arme um sie gelegt und an seinem Unterarm stach ein besonders buntes und untypisches Tattoo hervor. Ein schillernder Schmetterling an seinem Unterarm. Rick hatte von Anfang an den Eindruck auf sie gemacht, als würde er sich diese Tattoos nicht gerade zu besonderen Anlässen stechen lassen, sondern nur, weil ihm danach war. Der Spontane Typ. Aber dieses Bild passte nicht zu den anderen und sie nahm sich vor, ihn bei Gelegenheit danach zu fragen. Sie wollte sehen, ob er möglicherweise die Wahrheit sagte oder ob sie ihn mit der Frage in Verlegenheit bringen konnte.



Sophie merkte erst, dass sie weggedämmert war, als draußen ein Auto mit defektem Auspuff vorbeiröhrte und sie zusammenzuckte. Sie wollte auf ihre Uhr sehen, aber Rick wollte ihren Arm nicht freigeben, sie kniff ihn und fragte: „Werde ich zu schwer für dich?“

„Keine Ahnung, meine Beine sind eingeschlafen.“

Sie erhob sich wenig grazil, als müsse sie auf ihre alten Knochen achtgeben, streckte den Rücken durch und sagte: „Wir müssen uns langsam auf den Weg machen.“

„Ich hab mal wieder irgendwas verpasst, oder hast du’s mir nicht erzählt, was wir vorhaben?“

Sie hatte ihm nicht erzählt, dass sie Carlos abholen konnten, weil sie befürchtet hatte, er könne sich daraufhin verrückte Aktionen einfallen lassen, um nicht wieder vor die Tür gesetzt zu werden. Aber das würde sie nie tun – das würde sie Carlos nicht antun.

„Wir können den Hund abholen“, sagte sie, „aber ich fahre.“

Rick protestierte nicht. Der Schnee würde ihm zu sehr zu schaffen machen, selbst wenn alle halbe Stunde der Schneeräumer vorbeikam, sollte Sophie sich den Spaß machen.
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An der Zufahrtsstraße mussten sie fast zwanzig Minuten warten, bis die Jungs von der freiwilligen Feuerwehr einen dicken Ast beiseitegeräumt hatten, der auf die Fahrbahn gefallen war. Alle wartenden Autofahrer hatten die Motoren abgestellt und warteten geduldig. Einige waren ausgestiegen, plauderten mit ihren Nachbarn, rieben sich die kalten Finger. Sophie trommelte auf dem Lenkrad herum, drehte am Autoradio, bis Rick bemerkte, dass in dieser Einöde die Radiostationen niemals anständige Musik sendeten.

„Wir sind keine Landeier“, sagte Sophie, „für die großen Stationen ist nur meist der Empfang zu schlecht.“ Sie zeigte auf das Handschuhfach. „Da ist eine Tüte mit Bonbons drin. Gib mir die mal.“

Rick reichte ihr die Gummibonbons, fragte nur nicht, seit wann sie so was in sich reinstopfte, weil in dem Moment die Straße wieder freigegeben wurde. Die Karawane rollte langsam an den Männern in den Feuerwehruniformen und Handkettensägen vorbei, Sophie drehte das Fenster runter und rief einem der Männer, den Mund voller Bonbons zu: „Gute Arbeit, Eli. Nimmst du den als Brennholz mit nach Hause?“

Ein junger Mann mit dem Bemühen, sich einen Vollbart wachsen zu lassen, weil ihn das sicher älter und reifer aussehen lassen würde, bückte sich ein Stück herunter, grinste breit, als er Sophie erkannte. Er bückte sich noch ein Stück tiefer, um sehen zu können, wer neben ihr im Nova saß. Rick verzog keine Miene.

„Hey, Sophie. Mein Dad hat behauptet, sie hätten dieses Jahr wieder gewettet, obwohl meine Mom es ihm verboten hat nach dem Disaster letztes Mal.Stell dich unwissend, wenn es rauskommt.“

Rick versuchte es erst gar nicht zu verstehen, wovon der möchte-gern-Bärtige sprach, aber Sophie kicherte, winkte und fuhr wieder an. Wieder stopfte sie sich eine Handvoll Bonbons in den Mund.

„Diese Wette“, sagte sie undeutlich, warf Rick einen vielsagenden Seitenblick zu, „das machen die beiden alten Herren schon seit Jahrzehnten, aber letztes Jahr hat sein Dad dabei fast das Zeitliche gesegnet. Candy hat mir die ganze Geschichte erzählt. Er hatte einen Herzstillstand, weil er die Finger an der elektrischen Leitung hatte.“

Was genau er mit der elektrischen Leitung vorgehabt hatte, konnte Rick nur raten, allerdings ging in dem Moment sein Pager los, den er immer in der Jackentasche mit sich herumtrug, den er allerdings schon ganz vergessen hatte.
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„Was ist das?“ fragte Sophie.

„Scheiße, mein Pager.“

Er brauchte nicht auf die Nummer zu sehen, es gab nur eine Person, die ihn anpiepen konnte.

„Ich muss nur kurz telefonieren, während du Carlos abholst.“

Sie bogen auf den Parkplatz des Tierhospitals ab, Sophie suchte einen Parkplatz in der Nähe des Eingangs, stellte den Motor ab.

„Hast du schon eine Ahnung, was du ihm sagen wirst?“

Rick überlegte nicht. Er hatte ehrlich gesagt, keinen blassen Schimmer, was er José sagen sollte – es kam wohl darauf an, welche Fragen er ihm stellen würde. Die einfachen Fragen konnte er leicht beantworten. Wie geht’s dir? – Was macht Sophie? – Wie sehen deine nächsten Pläne aus? Schon schwieriger. Wann kommst du zurück? Unmöglich zu beantworten.

„Na, ich werde ihm sagen, dass es Carlos schon viel besser geht.“ Er wollte es wie einen richtig guten Scherz klingen lassen, aber es hörte sich selbst in seinen Ohren wie eine schwache Ausrede an.

Nicht gut genug, flüsterte Mascot von seiner rechten Seite und er drehte automatisch den Kopf herum.

„Ich meine…“ begann er erneut, aber Sophie war bereits aus dem Nova gestiegen, drehte sich im Gehen zu ihm herum, schüttelte den Kopf und ging weiter.

„Voll ins Klo gegriffen, ich weiß schon“, murmelte Rick, „ich bleibe hier sitzen und werde keinen verdammten Ton mehr von mir geben.“

Er wühlte nach dem Pager, starrte auf die angezeigte Nummer und steckte ihn wieder weg.

Du wirst Carlos wiedersehen, flüsterte Mascot, du solltest dich freuen, dass er wieder gesund ist. Man könnte meinen, dass du ihn überhaupt nicht vermisst hast.

Genauso, wie ich dich vermisse, buddy, aber ich versuche, es zu unterdrücken.

Carlos wird sich ein zweites Loch in den Arsch freuen, wenn er dich sieht.

Aber was sage ich José? Ich kann ihm nicht sagen, dass ich keine Ahnung habe, wann das hier zu Ende sein wird und ob ich überhaupt zurückkomme. Das wird ihm nicht gefallen.
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Rick erahnte eine schemenhafte Bewegung am rechten Seitenfenster, aber er sah nicht hin. Mascot wollte, dass er hinsah, aber er wandte den Kopf und starrte zum Eingang der Tierklinik, wo Sophie verschwunden war. Er behielt die Blickrichtung bei, bis er erst Carlos, dann Sophie durch die Schwingtür kommen sah.

Wenn Mascot ignoriert wurde, verschwand er von selbst, aber diesmal war er hartnäckig und Rick fragte sich, ob er durch Josés Anruf in so tiefer Scheiße steckte, und dass Mascot es ihm in seiner seltsamen Art beizubringen versuchte.

Rick stieg aus dem Wagen, lief auf Carlos zu, der an der Leine auf ihn zuzog und dabei japsend hechelte, ignorierte das flimmernde Licht auf seiner rechten Seite.

„Hey!“ rief er, ging in die Hocke und empfing den Hund mit offenen Armen, der ihn ansprang, sich wie wild gebärdete und dabei ununterbrochen jaulte vor Freude. Sophie stand lächelnd daneben, betrachtete das Schauspiel und unterbrach das Gerangel erst mit einem „Lass uns in den Wagen steigen“, als sie kalte Füße bekam.

Rick beförderte Carlos auf den Rücksitz, überließ Sophie das Fahren und sagte, sie solle an einem Supermarkt vorbeifahren.

„Ich will ihm sein Lieblingsfutter kaufen.“

Er grinste zu Sophie hinüber und sie sparte sich die Bemerkung, von welchem Geld er das Hundefutter kaufen wolle. Sie wusste, dass er entweder sie fragen würde, sobald sie an der Kasse standen oder er hatte Candy um Geld angepumpt. Seinem selbstzufriedenen Grinsen nach zu urteilen hatte er sich Geld geliehen.

Sie fuhren ins Einkaufszentrum, ließen Carlos im Auto, der zufrieden auf der Rückbank lag und auf der verhassten Leine herumkaute. In der Regalreihe beim Hundefutter suchte Rick zielstrebig nach der Sorte, die Carlos am liebsten fraß (obwohl es kaum ein Futter gab, was er stehen ließ, wenn er es einmal in seinem Napf hatte), schulterte den zehn Kilo Sack, drehte sich zu Sophie um und sagte: „Hattest du was mit ihm?“

Sie drehte sich einmal um die eigene Achse, hielt nach dem Mann Ausschau, den er mit dieser Frage meinen könnte, hatte die Erwiderung auf der Zunge liegen, welchen der Anwesenden er denn ins Auge gefasst habe, aber die Drehung verursachte ihr ein so plötzliches heftiges Schwindelgefühl und ihr wurde schwarz vor Augen, dass sie ins Taumeln geriet und blind nach dem Regal tastete.
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„Hey“, machte Rick, ließ den Sack Hundefutter fallen, umfasste sie mit beiden Armen und hielt sie fest. Noch immer taumelte sie, unsicher auf den Beinen, hatte die Augen geschlossen und murmelte auf Ricks Frage, was mit ihr los sei nur, dass ihr nur schwindelig sei und es sei schon wieder in Ordnung. Auch, als sie sich aus seinem Griff zu befreien versuchte, ließ er sie nicht los, hielt sie bei der Taille und sah sie prüfend an.

„Es ist schon wieder in Ordnung“, wiederholte sie, „du kannst mich wirklich loslassen. Mir war nur schwindelig.“

„Du sagst mir, wenn etwas mit dir nicht in Ordnung ist?“

Sophie machte eine ungeduldige Bewegung und er ließ sie los. Die Farbe kehrte in ihr Gesicht zurück, sie deutete mit einer Kinnbewegung auf den Hundefuttersack. Rick hob ihn auf, schulterte ihn und folgte ihr Richtung Kassenreihe.

Etwas stimmte nicht. Es war nicht nur ein ungutes Gefühl, was er plötzlich entwickelte, als er sie mit hektischen kleinen Schritten zur Kasse gehen sah, die Bewegungen ihres Rückens, ihrer Schultern und ihres Hinterns beobachtete, es war auch die winzige Stimme, die sich wieder in seinem Kopf meldete.

Frag sie, flüsterte Mascot, frag sie.

Den Sack legte er neben Carlos auf den Rücksitz, warnte ihn davor, den Sack anzuknabbern, wartete geduldig, bis Sophie sich angeschnallt und den Motor angeworfen hatte.

„Du hattest was mit ihm“, sagte er.

„Wen meinst du? Den Feuerwehrmann?“

„Wusste ich’s doch, dass er es war.“

Auf dem Rücksitz untersuchte Carlos den Plastiksack, kratzte erst mit der rechten, dann mit der linken Vorderpfote, nagte dann eine Ecke auf und steckte die Nase in das Loch. Rick ignorierte sein begeistertes Mampfen.

„Das hier ist eine Kleinstadt und jeder kennt jeden. Du willst doch nicht etwa behaupten, dass ich hier mit jedem Kerl in die Kiste gehüpft bin, nur weil ich ihn kenne? Du bist ein solcher Idiot.“

Sie wusste genau, dass er sie nur aufzog und trotzdem reagierte sie wütend und beleidigt. Nur mit Mühe konzentrierte sie sich, den Wagen von dem Parkplatz rollen zu lassen, sich im Verkehr einzufädeln und dabei ruhig zu bleiben. Die Situation machte sie rasend, diese verdammte Situation und ihr Zustand.
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Während der Fahrt drehte Rick sich ständig zu Carlos um, spielte mit ihm und ignorierte die Tatsache, dass er sie erfolgreich wütend gemacht hatte. Und um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, stand der Wagen ihres Vaters vor dem Haus, als sie in die Einfahrt einbogen.



Sidney und Martha, dachte Rick, die Namen kenne ich, ich habe sie auf einigen Fotos gesehen, aber das heißt nicht, dass ich bereit bin, ihnen gegenüberzutreten und sie kennenzulernen. Ich habe keinen blassen Schimmer, welche Fragen sie stellen werden und welche davon ich beantworten kann. Ehrlich beantworten.

„Rick?“ Sophie hatte den Motor des Novas abgeschaltet, der Nova stand vor dem Haus neben dem Station Wagon ihres Vaters, aber sie war noch immer angeschnallt und hielt das Lenkrad umklammert.

„Egal, was du den Rest des Tages tun wirst, du musst mir eines versprechen.“

„Okay.“

„Wenn du Lügen erzählst, mach es bitte so, dass es nette Lügen sind. Du musst keinen guten Eindruck hinterlassen, also übertreibe es nicht. Versuche nicht, ihnen zu erzählen, du wärst ein untergetauchter russischer Atomphysiker.“

„Wann hab ich denn so was behauptet?“

Noch immer sah sie ihn nicht an, starrte geradeaus durch die Windschutzscheibe, die langsam zuschneite.

„Das war nur ein Beispiel. Meinem Vater habe ich mehr erzählt als meiner Mutter, was uns beide angeht, aber sie wissen nicht viel über dich. Dad wird dir keine neugierigen Fragen stellen, aber er behält dich im Auge. Mom wird dir Fragen stellen und deine Antworten ziemlich schnell wieder vergessen. Kannst du damit umgehen?“

„Ich konnte mit der Situation in Ft. Lauderdale umgehen, da mach ich das hier mit links.“

Sophie sah ihn endlich an, bemerkte sein verzweifeltes Grinsen und sagte: „Danke.“

Als sie endlich ausstieg, Carlos von der Rückbank springen ließ, hatte Rick sich noch immer nicht bewegt.

„Wenn du bereit bist, kannst du deinen Sack Hundefutter in den Mud Room tragen.“



Oh nein, Rick war nicht bereit. Er wäre am liebsten aus dem Wagen gestiegen und davongerannt, aber was hätte das für einen Eindruck hinterlassen? Er fürchtete sich nur vor Situationen, die andere als ganz normal empfanden, machte sich dafür herzlich wenig Gedanken um die Konsequenzen, wenn er sich am Eigentum Fremder vergriff oder so viel Dope einwarf, als versuche er, sich die Hirnzellen vorzeitig abzutöten.
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Du rennst nicht weg, flüsterte Mascot, du gehst da jetzt rein. Und vergiss nicht, sie zu fragen. Du hast eine wichtige Frage an sie.

Er hörte Carlos fröhlich bellen, er war Sophie in das Haus gefolgt und jagte fröhlich durch das Haus, vermutlich auf der Suche nach seinem Fressnapf. Der Hund hatte das neue Heim schon angenommen, obwohl er bisher kaum zwölf Stunden dort verbracht hatte.

Und obwohl es ihm nicht leicht fiel, schleppte er den Sack Hundefutter ins Haus, zog sich die schmutzigen Schuhe und die eingeschneite Jacke aus und ließ alles im Mud Room liegen und horchte. Er konnte nicht ausmachen, wo sich Sophies Eltern befanden, tastete sich in den Wohnraum hinüber, wo Candy mit einem Buch und einem Walkman auf der Couch hockte, die Beine untergeschlagen, das Haar hing fast bis auf die Buchseiten hinunter. Sie schielte zu Rick hinüber, als er den Raum auf seinen Socken durchquerte und wieder in dem Sessel am Fenster Platz nahm.

„Sie sind oben“, sagte sie, „und Carlos ist in die Küche gerannt. Da solltest du ihn rausholen, bevor die beiden hier auftauchen.“

Rick pfiff durch die Zähne und Carlos kam mit munteren Sprüngen zu ihm gelaufen, sprang an ihm hoch und versuchte, ihm auf den Schoß zu klettern. Er verstand nie, weshalb er dazu zu groß war. Rick knuffte ihn, bis Carlos in gespielter Wut die Zähne bleckte und laut knurrte, in Ricks Ärmel biss, dabei aufpasste, nur den Stoff zwischen den Zähnen zu haben und zog und zerrte. Rick packte das lose Fell unter seinen Ohren und schüttelte ihn, worauf der Hund noch stärker knurrte und sich zu befreien versuchte. Sie rauften sich auf dem Boden weiter, als Rick komische Geräusche von sich gab, versuchte Carlos an sein Gesicht zu kommen, nicht, um hineinzubeißen, sondern um diese Geräusche zu stoppen. Er hasste es, wenn Rick diese hohen quiekenden Töne von sich gab. Rick hielt die Arme um den Kopf verschränkt, kicherte in sich hinein, als die feuchte Hundeschnauze zwischen seinen Armen und seinem Hals eine Lücke suchte. Er bemerkte erst, dass jemand vor ihm stand, als Carlos von ihm abließ und er das Gesicht aus der eigenen Umarmung befreite.
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„Oh“, machte er, kam auf die Knie und erhob sich hastig, Carlos nutzte die Gelegenheit und sprang auf den freien Sessel. Es war Martha, die ihn mit einem leicht verwirrten Lächeln ansah. Sie war jünger, als er sie von den Fotos in Erinnerung gehabt hatte, vielleicht lag es aber auch nur an ihrer Kurzhaarfrisur und an den sportlichen Klamotten, die sie trug. Einige Sekunden lang musterte sie ihn, dann fiel ihr Blick auf Carlos, der sich im Sessel liegend den Rücken schubberte und dabei alle viere in die Luft streckte und paddelte. Bei ihrem Gesichtsausdruck wusste Rick sofort, dass er wohlmöglich bleiben konnte, wenn Carlos es richtig anstellte und keine Haufen in die Ecken setzte.

„Ach“, sagte Martha, „wir hatten schon seit Jahren keinen Hund mehr im Haus. Als die Mädchen klein waren, hatten wir immer Hunde, aber nachdem der Letzte gestorben ist, haben wir keinen mehr angeschafft. Ihr beide seid herzlich willkommen.“

Sie machte einen Schritt auf ihn zu und Rick dachte, sie wolle ihm die Hand geben, aber sie umarmte ihn, hielt ihn einen Moment fest. Rick versuchte sich zu entspannen, versuchte ein Grinsen, versuchte sich so zu benehmen, als sei alles in Ordnung mit ihm.

„Sophie ist noch oben“, sagte Martha, „Sidney hat mal wieder eine seiner Diskussionen angefangen, ich glaube, die beiden werden noch eine Weile beschäftigt sein.“ Sie wandte sich an Candy und fragte, ob sie schon etwas gegessen hätten.

„Wir haben uns schon versorgt“, sagte Candy.

Martha wandte sich wieder Rick zu, wollte fragen, ob er mit dem Wagen den ganzen Weg aus New York gekommen sei, aber Rick starrte an ihr vorbei in die Luft und murmelte: „Oh Scheiße, ich hab vergessen, ihn anzurufen. Kann ich mal telefonieren?“

„In der Küche“, sagte Martha. Sie drehte sich wieder zu Candy um, um mit einem stummen Blick zu fragen, ob sie richtig gehört habe, aber Candy zog es vor, sich in das Buch zu vertiefen und vorzugeben, die Musik so laut aufgedreht zu haben, dass sie das böse Wort nicht gehört habe.



Rick tippte die New Yorker Telefonnummer ein, eine der vielen Nummern, die er auswendig kannte. Er setzte sich auf die Arbeitsfläche neben dem Telefon, das an der Wand befestigt war, wartete nervös, bis jemand am anderen Ende abnahm. Es war kein Problem, dass ihn die ganze Familie belauschen konnte bei dem Gespräch – er würde einfach ins Spanische wechseln.
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Nach dem vierten Klingeln wurde abgehoben und José meldete sich mit einem knappen „Ja?“, dass es Rick sehr schwer machte, einen lockeren und fröhlichen Ton anzuschlagen. Er musste im Hinterkopf behalten, dass er José nicht bescheid gesagt hatte, dass er nicht mehr in der Stadt war – dass er unmöglich mal eben vorbeikommen konnte, um eine der üblichen Kleinigkeiten zu erledigen.

„Rick hier“, begann er, „entschuldige, ich hatte kein Telefon in der Nähe, als du mich angepiepst hast.“ Er hörte Rockmusik im Hintergrund, Stimmengewirr wie auf einer Party.

„Bleib dran“. José rief seinen Gästen etwas zu, eine Tür klappte und die Hintergrundgeräusche waren gedämpft. Als er den nächsten Satz sprach, klang seine Stimme ruhig und gelassen, als habe er sich mit einem Glas Wein in den Nebenraum verzogen, um in Ruhe sein Gespräch zu führen.

„Wieso entschuldigst du dich schon, bevor ich überhaupt etwas gesagt habe? Wo steckst du, Rick? Jetzt ist es der richtige Moment, eine gute Entschuldigung anzubringen, weshalb du aus der Stadt verschwunden bist.“

„Ich musste nach Maine. Ich hatte ein paar Probleme mit Sophie und ich bin dabei, es zu regeln.“

„Du bist dabei, es zu regeln. Schön. Wie lange wird das dauern?“

„Du hattest doch bestimmt nichts für mich zu tun, oder? Ich hab keine Ahnung, wie lange ich hier festsitzen werde. Das Wetter ist so schlecht, das kannst du dir nicht vorstellen.“

„Rick?“

Er hielt die Luft an, merkte es nicht einmal. Er wusste, dass José ihm das Fell über die Ohren ziehen würde, und dass ihm vermutlich nichts anderes übrig bleiben würde, als auf dem schnellsten Wege nach New York zurückzukehren. Das Argument, dass er nicht wirklich für José arbeitete, ihm nur ab und zu kleine Gefallen tat, zählte nicht. José hatte ihn schon so oft aus der Scheiße geholfen, dass er ihm nichts abzuschlagen wagte.

„Wie lange wirst du dafür brauchen, was glaubst du?“

„Ich kann heute noch zurück sein, und…“

„Rick? Muss ich mich wiederholen?“

„Vier Wochen?“ Es war das erste, was Rick einfiel.
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Es mochte ausreichend Zeit sein, um Sophie umzustimmen und er konnte früher als in vier Wochen zurück sein und sich selbst gut aussehen lassen. Ein Monat musste doch ausreichen. Wenn José ihn runterhandelte, war er noch immer auf der sicheren Seite.

„Ich gebe dir zwei Monate“, sagte José, „ich bin großzügig. Du meldest dich bei mir, wenn du wieder in der Stadt bist und dann sehen wir weiter. Ich werde dich nicht anpiepen. Du meldest dich bei mir, Okay?“

„Okay“, sagte Rick, „danke, José. Du weißt gar nicht, wie du mir damit hilfst.“

José kicherte in sich hinein und Rick hatte ihn sehr deutlich vor Augen, wie er in einem Nebenraum seines großen Apartments aus dem Fenster hinaus auf die Stadt sah, in Gedanken schon wieder bei seiner kleinen Party, die bis in den frühen Morgen dauern würde.

Das letzte, was José zu ihm sagte, bevor jemand die Tür öffnete und ihn fragte, wo er denn bliebe, war: „Schon in Ordnung, Rick. Wenigstens muss ich dich mal nicht aus einem Kleinstadtknast holen und einen fettärschigen und engstirnigen Richter bestechen.“

Er legte auf, bevor Rick noch etwas sagen konnte.

Zwei Monate, dachte Rick, das ist fabelhaft. Wenn es nur nicht gerade Winter wäre.



Er pfiff nach Carlos, verließ das Haus über die Veranda und lief mit ihm bis an die Klippen, wo er eine Zigarette rauchte. Carlos wagte sich über die Holzstufen an den Strand hinunter, Rick rief ihm wie einem kleinen Kind nach, er solle nicht ins Wasser gehen. Der Hund schnüffelte herum, hob überall kurz das Bein, trabte weiter, mit der Nase tief am Boden, jagte ein paar einsamen Möwen nach, die in dem heftigen Wind aufstiegen und ihn von oben auslachten.

„Sophie hat mir erzählt, weshalb du hier bist“, sagte Sidney, der plötzlich neben Rick stand, die Hände in seiner Lammfelljacke vergraben. Er war einen Kopf größer als Rick, ein großer kräftiger Mann, der ein wenig an den Schauspieler Dennehy erinnerte – die gleichen Augen, das gleiche Lächeln, das gleiche Haar.

Rick versuchte, nicht zurückzulächeln. Was immer sie ihrem Vater erzählt hatte, weshalb er hier war – er würde nicht so ehrlich lächeln, wenn er die ganze Wahrheit wusste.
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„Ich versuche mein bestes“, sagte er, hob einen Stein auf und warf ihn über die Klippen.

„Sie sagte, du schläfst im Gästezimmer. Das ist besser so, Martha ist in der Beziehung sehr altmodisch. Sie wird nicht unfreundlich sein, das meine ich damit nicht, aber sie ist halt – altmodisch.“

„Was hat sie sonst noch erzählt?“ Rick warf den nächsten Stein hinunter an den Strand. Ihm wurde kalt, er hatte nur seine Schuhe angezogen, aber die Jacke weggelassen. Er erinnerte sich daran, dass Martha sagte, Sidney diskutierte gerne.

„Ich habe ein besonderes Verhältnis zu meinen Töchtern“, begann Sidney, „die beiden sind schon immer mit ihren Problemen zu mir gekommen, anstatt zu ihrer Mutter zu gehen. Schon, seit sie klein waren. Ich habe ihre Knie verpflastert, ich habe ihnen erklärt, weshalb die Katze weggelaufen ist oder weshalb der Goldfisch bauchoben im Glas schwimmt. Ich habe ihnen bei den Hausaufgaben geholfen. Und irgendwann kamen die beiden dann, erst Sophie und später Candy, zu mir mit ihren kleinen und großen Sorgen bezüglich ihrer ersten Bekanntschaften und Nöten. Martha hat ihnen, wie soll ich es ausdrücken“, Sidney hob ebenfalls einen Stein auf, wog ihn in der Hand und warf ihn hinunter an den Strand, „mehr die technischen Ratschläge gegeben. Es sind gute Mädchen. Wir sind sehr stolz auf sie. Und als Sophie anrief und sagte, sie würde für eine Weile nach Hause kommen, weil sie ihren Job verloren habe, waren wir gespannt, was sich sonst noch dahinter verbergen könnte.“

„Möglich, dass ich es war.“

Rick pfiff nach Carlos, der die Nase ein letztes Mal in den Wind hielt, neugierig schnupperte und dann den Steg hinaufgelaufen kam. Er umwedelte Sidney, hoffte auf ein paar Leckerchen, die für ihn abfallen könnten, aber Rick hatte seine Hosentaschen noch nicht wieder aufgefüllt, nachdem der Hund die Tage in der Klinik verbracht hatte.

„Geh rein“, sagte Rick zu ihm, zeigte auf die Veranda, „da bekommst du was“, und Carlos trabte davon.

„Und?“ sagte Sidney, den Blick auf das Meer gerichtet, „was könnte das sein, was du zu verbergen hast?“

„Wenn deine Tochter dir nichts erzählt hat, weiß ich es auch nicht“, sagte Rick. Es würde noch früh genug alles rauskommen, da musste er der Familie nicht den ersten gemeinsamen Tag verderben.
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les rauskommen, da musste er der Familie nicht den ersten gemeinsamen Tag verderben.
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Kommentare zur Story:

  Juchhu, Carlos ist wieder der Alte. Hatte wirklich meine bedenken, ob du ihn am Leben lassen wirst. Ein sehr lebensechtes Kapitel. Klar, dass Sophies Vater so einiges von Rick wissen will.  
   Petra  -  17.01.11 19:48

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Auch auf mich macht Sophies Vater einen sehr guten Eindruck und ich kann mir nicht vorstellen, dass Rick auf ewig dessen Fragen ausweichen kann. Drollige Szene wie Carlos die Tüte mit seinem Lieblingsfutter aufbeißt.  
   Jochen  -  30.10.10 20:14

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  HEY...alles sehr homogen geschrieben,und die Dialoge gefallen, zuletzt der mit dem Vater...die Spannung fällt ein bisschen ab, aber es reicht noch, umden nächsten Teil zu lesen...beste Grüße  
   Jürgen Hellweg  -  24.10.10 22:06

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