Crysella und der Schwarze Mond/Kapitel 13   80

Romane/Serien · Schauriges

Von:    rosmarin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 17. Februar 2010
Bei Webstories eingestellt: 17. Februar 2010
Anzahl gesehen: 1888
Seiten: 6

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13. Kapitel

_________________

„Klar, Otto.“

Crysella bewunderte wirklich Ottos Schwanz. Das reinste Prachtexemplar. Mit ihrer Hand fuhr sie zärtlich daran auf und ab. Einfach wunderschön, dieses Ding der Lust. Der Wolllust. Braun und aderig. Und nicht so ein weißes lebloses Etwas wie Rudis. Sie schüttelte sich unwillkürlich. Nur nicht daran denken. Jetzt war sie hier. Hier, bei Otto. Und das so ganz zufällig. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht hat Lilith ihn ihr beschert. Als Geschenk sozusagen. Als Vollmondgeschenk. Sie brauchte es nur in Besitz zu nehmen.



„Du weißt, was zu tun ist.“ Liliths Stimme.



Crysella beugte sich zu Ottos Prachtexemplar und küsste es auf die Spitze. „Bin gleich wieder da“, sagte sie und gab ihm einen kleinen Stups, so dass es lustig hin und her wippte. „Muss nur mal kurz ins Bad.“



„Wie schön du bist. Lilith. Und deine Augen funkeln.“ Crysella schmiegte ihr Gesicht fest an das Glas des Spiegels in Ottos Badezimmer, küsste Lilith zärtlich auf den Mund. „ Ja“, sagte sie, „ich weiß, was zu tun ist.“



Liliths schöne Gestalt löste sich langsam auf, verschwand endlich ganz. Der Spiegel wurde schwarz. Doch plötzlich kam Bewegung in die Schwärze. Eine geteilte Frau erschien. Die rechte Hälfte glich Lilith, jedoch ohne Schleier. Das Gesicht war rosig, das grüne Auge dämonisch groß und offen, der Nasenflügel von klassischer Schönheit, der Mundwinkel leicht nach oben gebogen.

Das gewellte Haar bedeckte eine nackte, wohlgeformte Brust.



„Die linke Hälfte symbolisiert den Tod. Fleischlos. Haarlos.“



Crysella stand unbeweglich, gepackt von Gruselschauern, die in rhythmischen Wellen ihren Körper durchfluteten. Das Kribbeln begann in ihren Zehen, stieg langsam, aber stetig, höher und höher, um in ihrem Kopf zu enden und gleich einem Vulkan zu explodieren.



„Das kann nicht sein“, flüsterte sie entsetzt. „So etwas gibt es nicht.“



In Liliths bleicher, knochiger Gesichtshälfte mit der tiefen Augenhöhle lauerte der Tod. Dessen war sie sich sicher. Bestimmt würde etwas ganz Furchtbares geschehen.
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Sofort. Hier auf der Stelle.

Aber vielleicht war sie ja schon tot. Tot wie Lilith. Ein Geist. Ein Dämon. Oh, Gott. Und alles, was geschah, war das Leben nach dem Tod. Wer konnte schon wissen, was Traum war oder Realität. Leben oder Tod.

„Jeder hat seine eigene Realität“, hatte Ricardo mal nach einem Streit gesagt. „Oder zumindest die Vorstellung davon.“

Sie, Crysella, wusste nicht, was ihre Realität war. Nicht in diesem Augenblick. Vielleicht war ja das, was sie jetzt erlebte, das Leben. Und das, von dem sie glaubte, das Leben zu sein, der Tod, vielmehr das Leben nach dem Tod.

Nur weg von diesem schrecklichen Ort, war der einzige Gedanke, der sie mehr und mehr beherrschte. Weg von diesem Ort des Grauens, des Verderbens. Ja, des Verderbens. Fast körperlich spürte sie den Schmerz, den diese Erkenntnis auslöste. Den Zyklus von Werden und Vergehen, der ihr soeben in den zwei Gesichtern der Lilith so bewusst geworden war. Ja, es fällt uns schwer, uns von dem zu trennen, was wir geschaffen haben. Und besonders von Menschen, die wir mögen. Aber sie durfte nicht zurückschauen; sie musste loslassen. Sie musste Ricardo vergessen, so schwer es ihr auch fiel, sonst würde sie womöglich zur Salzsäule erstarren, wie Lots Weib. Also, auf keinen Fall zurück blicken.

Zaghaft wagte sie wieder einen Blick in den Spiegel, schloss schnell ihre Augen, öffnete sie wieder. Das konnte nicht sein.

Da, wo eben noch die zwei Teile der Lilith zu sehen waren, war nichts mehr. Der Spiegel war wieder schwarz.

„Ich bin wahnsinnig!“, schrie sie „Otto! Otto! Komm her!“

Entsetzt taumelte sie aus Ottos Bad. Otto lag auf der Couch. Ruhig, entspannt. So, als schliefe er. Vielleicht war er ja auch tot.

Auf Zehen schlich sie zu ihm hin, betrachtete sein weißes Gesicht mit den regelmäßigen Zügen, die geschlossenen Augen. Lange, dunkle Wimpern lagen wie Schatten unter ihnen.

„Wie schön du bist, Otto.“

Und da war sie wieder. Die Musik. Ihre Musik. Die Sethmusik.

*

Crysella tanzte zu der ungewöhnlich geheimnisvollen Musik. Ihr Körper schien sich ohne ihr Zutun zu bewegen, zu verschmelzen im Rhythmus dieser lieblichen Töne. Immer machtvoller erklang die Musik, mysteriöser, magischer.
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Wie von selbst glitten ihre Hände über ihren Körper. Berührten ihre Brüste. Verharrten an den sich immer mehr erigierenden rosigen Warzen. Streichelten langsam über ihren Bauch. Verharrten zwischen den leicht geöffneten Schenkeln. Streiften ihr kurzes rotes Hemd herunter, griffen wieder in ihr volles, braunes Haar. Berührten sanft ihr Ohr. Anmutig neigte sie ihren Kopf und tanzte einen imaginären Schleiertanz. Immer schneller drehte sie sich im Kreis. Schneller. Wilder. Sehnsüchtiger. Bald hatte sie alles um sich herum vergessen, ergab sich willig der Musik. Zärtlich und leidenschaftlich. Und ihr Körper, dessen Bewegungen mit den lieblichen Tönen zu verschmelzen schienen, wand sich schlangengleich. Ihr schien, als tanze sie zu den im Nebel der Zeit verborgenen Inseln des Glücks und ein süßes Ziehen erfasste all ihre Sinne.

*

Plötzlich verharrte sie in der Bewegung. Otto starrte sie bewundernd an.

„So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Otto sprang von der Couch, umschlang Crysella mit seinen Armen, warf sie auf die schwarze Couch. „Nicht mal die Mädchen in Thailand konnten so gut tanzen.“

„Die Mädchen in Thailand?“

„Ja. Die.“ Otto drückte Crysellas Arme über ihren Kopf und stützte sich etwas ab, so dass er ihr direkt in die Augen schauen konnte. Sein Schwanz verharrte fordernd vor ihrem Eingang. „Und in den anderen wunderbaren Dinge waren sie auch besonders gut“, lachte er anzüglich. „Aber ich bin sicher, du bist besser. Viel besser.“

„Aber sicher doch.“

Mit einem Ruck befreite sich Crysella von Ottos Griff und schwang sich auf ihn. Nun lag er wieder unten. Das soeben im Bad Erlebte schien vergessen. Entsetzen und Beklemmung dem ihr schon so bekannten, lüstern gierigen Gefühl gewichen. Alle angestaute Energie vermischte sich auf die absonderlichste Weise. Sie wollte nicht unter Otto liegen. Otto war nicht Adam. Sie nicht Lilith. Nicht Eva. Sie war Crysella. Die Goldblume. Die Wachsende. Werdende.



Der verdammte Mond symbolisiert Liebe, Sexualität, Geburt, Erschaffung, Erneuerung. Nicht von ungefähr bringen ihn die Menschen mit Tod, Dämonen, Werwölfen, Vampiren, Wahnsinn, in Verbindung. Und nicht ohne Grund hat ihn schon Goethe angedichtet.
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Das Gedicht - An den Mond - war in der Schule ihr Lieblingsgedicht. Wieder und wieder hatte sie es aufgesagt, sich dabei andächtig im Rhythmus dieser seltsamen Verse vor der lauschenden Klosterklasse gewiegt. Und schon als ganz kleines Mädchen hatte sie auf jedes aufzutreibende Blatt Papier einen schönen, großen, runden dicken, gelben Vollmond gemalt, nicht ahnend, dass einmal ihr Leben in den Vollmondnächten ein verhängnisvolles Abenteuer sein würde.

In allen Kulturen wurde der Mond, die Mondin, verehrt und gefürchtet. Aber Lilith, die Schwarze Göttin, verdammt. Als Mörderin und Vampirin geächtet. Dabei ist sie es, die eine so wichtige Rolle in unserem Leben spielt. Die Verdrängtes an die Oberfläche und unsere geheimsten Wünsche offenkundig werden lässt. Sie ist die dunkle Mutter der Dreifaltigkeit - Jungfrau, Mutter, Greisin. Und jede hat das Recht, in Gleichstellung mit dem Mann zu leben.



Crysellas Blick ruhte auf Otto, der jetzt ganz entspannt erwartungsvoll dalag.



„Geh zu ihm. Du weißt, was zu tun ist.“ Liliths Stimme.





-Fließe, fließe, lieber Fluss!

Nimmer werd' ich froh;

So verrauschte Scherz und Kuss

Und die Treue so.



Ich besaß es doch einmal,

was so köstlich ist!

Dass man doch zu seiner Qual

Nimmer es vergisst! -



Ganz langsam nahm Crysella Otto in sich auf. Glitt vorsichtig auf ihm auf und nieder. Sie kam sich vor wie Goethes Brockenhexen in der Walpurgisnacht. Obwohl sie sich mit keiner Hexensalbe eingerieben hatte. Sie kicherte hexisch und sang:



„ - Einst hatt‘ ich einen schönen Traum;

Da sah ich einen Apfelbaum,

Zwei schöne Äpfel glänzten dran,

Sie reizten mich, ich stieg hinan. -



Na, Otto, mein Monsterchen, willst du meine schönen Äpfelchen kosten?“

„Ja, bitte, bitte, gib sie mir.“



„ – Der Äpfelchen begehrt Ihr sehr,

Und schon vom Paradiese her.

Von Freuden fühl ich mich bewegt,

Dass auch mein Garten solche trägt.-“



Herausfordernd schwangen Crysellas Brüste über Ottos Gesicht.
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Ihre Bewegungen wurden schneller, hektischer; mit monotoner, leiser Stimme sang sie weiter:



„ – Einst hatt‘ ich einen wüsten Traum;

Da sah ich einen gespaltnen Baum,

Der hatt‘ ein ungeheures Loch ;

So groß es war; gefiel’s mir doch.- „



Jetzt ritt sie Otto wie eine Furie. Besessen. Hysterisch und sang laut, fast grölend:



„ – Ich biete meinen besten Gruß

Dem Ritter mit dem Pferdefuß!

Halt Er einen rechten Pfropf bereit,

Wenn Er das große Loch nicht scheut.-“



Mit Genugtuung spürte sie, wie Otto stöhnend, dann schreiend, in eine andere Welt versank, entschwebte in die Welt der Lüste, des Vergehens, der Dunkelheit. In die Welt nie geahnter Ekstase.

Ein irres Gefühl nahm Besitz von ihr; ihre Lippen lagen fest auf Ottos.



„Jetzt!“ Liliths Stimme.



Fordernd spürte Crysella das Messer in ihrer Hand. Das Buschmesser. Mit der scharfen Klinge kühlte sie Ottos Haut, stieß sie dann mit einem Aufschrei in seinen Bauch, geriet von einem Augenblick zum anderen in einen grausamen Blutrausch, der sie alles um sich her vergessen machte. Es gab nur noch sie und Otto. Und das Messer in ihrer Hand. Das Buschmesser. Das Ricardo aus Amerika mitgebracht und im Bad vergessen hatte.

Otto war Ricardo. Otto war Luzifer. Und sie der Furcht erregende Racheengel.



„Räche dich.“ Seths Stimme. „Räche dich!“



Immer wieder stieß Crysella die scharfe Klinge in Ottos weißes, warmes Fleisch. Gespenstisch erhellte der Vollmond Ottos Zimmer, tauchte es in sein delphisches Licht. Die Sethmusik schwoll an in rhythmischen Klängen, lauter und lauter, übertönte bald Ottos unartikulierte Schreie. Bis zum Wahnsinn erregt, erhaschte sie Ottos irrsinnig erstaunten Blick aus seinen brechenden Augen. Mit beiden Händen versuchte er, seinen Bauch zusammenzudrücken. Umsonst. Das Blut schoss wie eine Fontäne daraus hervor. Wie bösartige Schlangen bewegten sich die Gedärme darin, krochen, zuckten über- und untereinander, unlösbar ineinander verschlungen.
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Völlig irr starrte sie auf das Blut besudelte Messer in ihren Händen, das zuckende Ungetier in Ottos offenem Bauch. Bestialischer Gestank stieg ihr in die Nase, die Augen, den Mund, vermischte sich mit dem Duft der brennenden Kerzen auf dem Tisch. Wie konnte ein Mensch nur so stinken. Ganz nah schob sie ihr Gesicht an Ottos Bauch, atmete gierig die Verwesung. Wie im Park, in dem sie Otto begegnet war. Das Friedhofflair. Und lachte laut auf.

„Alles hat seinen Sinn.“ Wieder stach sie zu, betrachtete dann erstaunt ihren von Ottos Blut rot befleckten nackten Körper, und stach nochmals kräftig zu. „Na? Hast du wieder so ein geiles Gefühl?“

Mühsam versuchte Otto zu sprechen, brachte aber nur einige unartikulierte Laute hervor.

„Äaaaahaäh... “

„Ich habe gelesen, dass die Männer kurz vor ihrem Tod mehrere Orgasmen kriegen sollen.“ Hämisch zog Crysella das blutige Messer aus der tiefen Wunde. „Na, dann viel Spaß der letzten Lust.“

Sorgfältig wischte sie das Messer an Ottos weißem Büßerhemd ab, warf es dann achtlos auf den grauen Teppich vor die schwarze Ledercouch.



Aus Ottos Körper wich langsam das Leben. Er verfiel mehr und mehr, stieß die Luft aus seinen Lungen, die Lust aus seinem Fleisch.

“Crysella...“, röchelte er mit letzter Kraft, „...du bist ... total ... übergeschnappt ...“

„Ja.“ Crysellas Gesicht war jetzt dicht über Ottos. „Ein Spiel. Ein irres, ein total verrücktes Spiel. Ein Lilithspiel.“ Sie lachte höhnisch. „Hättest dein Kreuz nicht verlieren sollen.“ Bedächtig stieg sie von Otto. „Vielleicht hätte es dich geschützt.“

So, als sei nichts geschehen, nahm Crysella das Messer vom Boden, ging in den Korridor, zog ihren schwarzen Mantel an, steckte das Messer in die Manteltasche.



„Das Andenken.“ Liliths Stimme.



Das Andenken. Das hatte sie in ihrer Rage ganz vergessen.

Crysella ging noch mal zurück in Ottos Wohnzimmer, betrachtete ohne jegliche Reue ihr zerstörerisches Werk und säbelte sich ihr nun lebloses Andenken ab. Dann huschte sie zufrieden, ein Wahnsinnsglücksgefühl im Körper, durch die langen Gänge. Wieder ohne einem Menschen begegnet zu sein.
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Mit erhobenem Kopf ging sie durch die Tiefgarage. Ottos amerikanischer Jeep stand noch an seinem Platz.

„Den siehst du nie wieder.“ Sie lachte hexisch und eilte durch die Mond erhellten Straßen der nächtlichen Stadt.



Erleichtert und befreit, so, als hätte sie nach dieser grausamen Tat ein Kreuz weniger zu tragen, betrat sie ihre Wohnung, duschte lange und ausgiebig, setzte sich dann nackt vor den Spiegel.



„Du warst das.“ Sie zwinkerte Lilith verschwörerisch zu. „Du.“

„Die Tat hast du begangen. Meine Aufgabe ist es, dich in die tiefsten Tiefen deiner Seele zu führen.“

„War es ein Traum?“

„Sieh das Blut an deinen Händen.“

„Es geht nicht ab.“

„Erkenne dich selbst.“

„Die Wahrheit liegt hinter dem Licht.“

„Der Mensch ist zu allem fähig.“



Lilith verschwand. Der Spiegel wurde schwarz. Und mit ihm der Himmel. Und der eben noch so helle Glanz des Mondes vermischte sich mit seiner Dunkelheit.





***



Fortsetzung folgt in diesem Theater
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Kommentare zur Story:

  hallo, doska, ich habe es auch nicht als kritik im negativen sinne angesehen. ich freue mich ja, wenn du es kommentierst und es solche gefühle auslöst. einer mörderin kann man ja nicht auch noch wohlgesinnt sein. aber ich bin unschuldig daran, die geschichte verselbständigt sich. und doch ist mir meine crysella sehr lieb und nah.
grüß dich  
   rosmarin  -  18.02.10 15:55

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  Du hast Recht und das sollte auch keine Kritik an deiner Story sein. Gerade weil du alles so bildhaft und direkt geschrieben hast, wurde ich ja auf diese Frau zornig. Ich hatte Crysella buchstäblich vor Augen und da musste ich etwas tun - zumindest geistig. Im übrigen hat ja auch Steven King mit seinen schaurigen Romanen großen Erfolg. Schaurige Geschichten muss es eben auch geben.  
   doska  -  18.02.10 15:09

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  wo dunkle mächte sinnlos walten, muss ich meinen kopf hinhalten. habt dank für die kommentare. dieses grausame kapitel gehört nun mal zu der geschichte. und es wird nicht das einzigste sein. in den alten mythen kommt ja auch nicht alles gesittet daher. und in den grimmschen märchen auch nicht. oder denkt mal an das alte testament der bibel. wichtig ist, wie man etwas schreibt. und ich schreibe gerne sehr bildlich und direkt.
hier kommen ganz liebe grüße an euch.  
   rosmarin  -  18.02.10 14:04

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  Das waren jetzt nur ein paar Witzchen. Ansonsten hast du das wirklich klasse grausam geschrieben.  
   doska  -  18.02.10 13:26

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  Das ist auch ein Zeichen dafür, wie gut du so etwas neschreiben kannst. Naja, vielleicht hätte ich Crysella doch nicht erwürgt und sie lieber mit einer Vase erschlagen....hm ...hmm? Mal sehen, was mir noch so alles dazu einfällt.  
   doska  -  18.02.10 13:23

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  Nee, jetzt ist mir Crysella gar nicht mehr sympathisch. Als sie auf den armen Otto mit ihrem Messser einzuhacken begann - krank hin krank her - wäre ich am Liebsten in deinen Roman gesprungen, hätte mich leise angeschlichen und Crysella von hinten erwürgt. Da siehst du mal welche Gedanken bei so einer Geschichte in einem frei werden können. *gg*  
   doska  -  18.02.10 13:15

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  oh je, jetzt hat sie es getan, der mensch ist zu allem fähig, schreckliches kapitel exellent geschrieben.
auch die verse passen unheimlich gut...
lieben gruß  
   Ingrid Alias I  -  18.02.10 10:29

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  Sehr grausig und traurig. Nicht so ganz mein Geschmack. Aber wenn es denn so sein muss. Gut geschrieben ist es auf jeden Fall.  
   Jochen  -  17.02.10 22:14

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