Poetisches · Erinnerungen

Von:    Regenwolke      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 11. Juli 2006
Bei Webstories eingestellt: 11. Juli 2006
Anzahl gesehen: 1511
Seiten: < 1

Früher warst Du nett, hast Dich nur verstellt

Heut glaubst Du, bist Du der Nabel der Welt



Für Dich zählt nur Macht, Schikane und Geld

Du gehst über Leichen, fühlst Dich als Held



Hast Menschen ruiniert, sinnlos gequält

Wer sich in den Weg stellt, wird weggebellt





Aber dann, wenn der letzte Vorhang fällt

Gibt es keinen, der Dir das Händchen hält
Punktestand der Geschichte:   29
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Kommentare zur Story:

  hm... ich halte das weggebellt für nciht so passend, weil man (bzw natürlich ich^^) an einen kleinen kläffer denkt, der zwar beachtung findet, aber an dem man - wie von regenwolke beschrieben - majestätisch vorbeischreiten kann, ohne sich wirklich darum zu kümmern. das scheint mir aber nciht ganz die aussage zu sein...
naja, vllt findest du ein anderes wort oder eben nciht, aber es ist mir jetzt schon 5p wert!

lg darkangel

ps: was mir gerade noch auffällt: sonst stört es mich schrecklich, wenn ein gedicht holpert, hier hat es sich perfekt in meine empfindungen reingeholpert. passt also!;)  
darkangel  -  01.08.07 22:23

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  Hallo, ein gelungenes Werk. Gefällt mir gut. Interssante Überlegungen und eine gute Umsetzung - stilistisch & inhaltlich  
Kleine Meerjungfrau  -  05.02.07 09:19

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  Dein Gedicht IST gelungen und ich habe es wohl verstanden, wenn ich auch im ersten Moment über das Wörtchen "weggebellt" gestolpert bin.
Und-was ich geschrieben hatte, war auch nicht böse gemeint, sondern als Hilfe, weil ich weiß, wie mir es manchmal beim Reimen geht. Schreibe deshalb auch meist ohne Reim, das gelingt mir besser.
Also, Dir, Frauke, Sabine und Middel mal freundschaftlich den Spaten schüttel! Und für Dich speziell, gutes Gelingen beim Umzug!
Christa  
CC Huber  -  12.07.06 13:32

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Vielen Dank euch allen für das (ungewohnt) breite Echo! Bin momentan mitten im Umzugsstreß, deshalb habe ich erst jetzt mal wieder reingeschaut und war echt überrascht.
@Sabine: Danke!
@CC: Ich habe zwar diesmal bewusst das Reimen gesucht. Aber es soll und darf kein Sprachrhythmus (ich bleibe bei der alten Rechtschreibung ... ;-)) reinkommen. Das Gedicht MUSS holprig sein. Es darf deshalb nicht "rund laufen", weil der, dem es gewidmet ist, auch nicht "rund läuft". Dies scheint einigermaßen gelungen zu sein, wie Du mir ja (unbewusst?) bestätigt hast.
@Frauke: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein Schäferhund ist das friedliebendste Wesen der Welt. Sie möchte nur schmusen und kuscheln. Bellen tut sie so gut wie nie. Wenn wir spazieren gehen, kommen meistens die "kleinen Kläffer", stellen sich breitbeinig in den Weg und bellen sich fast die Seele aus dem Leib. Sie tut nichts, und schreitet majestätisch vorbei, während Herrchen bzw. Frauchen von Kläffi krampfhaft versucht, sich mit entschuldigenden Blicken und Gesten und einem Lächeln für das Verhalten ihres falsch erzogenen Hundes zu entschuldigen. Diese Szenen sind immer dieselben und immer wieder sehr amüsant. Und deshalb fand ich diese Metapher mit dem "weggebellt" ganz passend. Vielleicht sollte man auch über so etwas eine kleine Geschichte schreiben? Mal sehen …
@Middel: Deine Werke gefallen mir fast immer ganz ausgezeichnet. Ich meine sogar, auch wenn viele positive Kritiken Dich erreichen, so bist Du meistens noch unterbewertet bzw. man unterschätzt das, was so zwischen den Zeilen bei Dir rüberkommt.
@ll: Ich bin kein Freund von ausufernden Diskussionen. Sachlichkeit und gegenseitiger Respekt sollten immer oberstes Gebot sein. Schließlich sitzen wir ja alle in einem Boot. Das Wesen der Kunst bedingt immer zwei Arten von Menschen: Einen der sie macht, und einen, der sie braucht. – In diesem Sinne geben wir uns jetzt mal alle virtuell die Hand und sind wieder lieb zueinander. Okay?
Und ich nutze meine Hände momentan leider nur zum Packen von Umzugskartons …  
Regenwolke  -  12.07.06 13:15

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  @Frauke: Ja, du hast recht. Je öfter man es liest, desto deutlicher wird das das Bild.

@Middel: Du kannst doch wohl an gar nichts was Positives finden. Schön, wenn du immer die passenden Worte findest. Ich bewundere Dein Genie. Ich scheue mich nicht, zuzugeben, daß mir manchmal das "richtige" Wort fehlt.

Grüssle
Christa  
CC Huber  -  12.07.06 10:38

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  //PS. Beim Reimen hilft manchmal folgende Seite:
htp://www.2rhyme.ch/Tips/Default.asp//

und wenn du das brauchst, dann lässt du's lieber ganz!  
Middel  -  11.07.06 23:11

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  Hmm, nun muss ich CC Huber aber mal widersprechen (obwohl ich ein großer Fan von ihr bin :-)).
Das Wort "weggebellt" ist genau passend. Ich muss zugeben ich hatte auch erst meine Probleme damit, aber als ich es wieder und wieder las, sah ich einen sabbernden, keifenden Hund vor meinem geistigen Auge. Und glaube mir, von Hunden habe ich wirklich Ahnung. Dieses Wort kann gar nicht passender sein, es gehört genau dort hin (weggeekelt wäre wohl eher zu milde gewählt).
Gruß
Frauke  
Unbekannt  -  11.07.06 22:55

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  Thema Macht und Verdammnis. Schön umgesetzt, was mir nicht so gefällt, ist das Wort "weggebellt". Passt irgendwie nicht. Das Gedicht erinnert mich ein wenig (vom Thema her) an mein Gedicht Mephistos Beute. (keine Eigenwerbung)
Grüssle
Christa
PS. Beim Reimen hilft manchmal folgende Seite:
http://www.2rhyme.ch/Tips/Default.asp  
CC Huber  -  11.07.06 20:33

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  Weiter so!  
Unbekannt  -  11.07.06 12:43

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  Hallo, das Gedicht gefällt mir wirklich gut! Lg Sabine  
Sabine Müller  -  11.07.06 12:40

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