Nachdenkliches · Kurzgeschichten · Sommer/Urlaub/Reise

Von:    LE4K      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 10. Juni 2005
Bei Webstories eingestellt: 10. Juni 2005
Anzahl gesehen: 2258
Seiten: < 1

Ich sitze unter einem vor Kraft strotzenden Baum,

einer Birke, die sich sanft im Wind der das Tal hinaufweht

neigt. Ich blicke hinab und löse mich von meinem Schmerz.

Frei von meinem Selbst bewege ich mich durch den Wald hinab,

in das weite Auenland des Tales. Die Tiere rennen nicht vor mir weg,

auch die Menschen, die es ihnen sonst immer gleichtaten, bleiben.

Ich will sie ansprechen, doch meine Zunge ist nur eine Illusion.

Sie können mich nicht hören, so laut ich auch schreie.

Nur ein Rabe blickt verdutzt von einem morschen Ast auf mich herab.

Er gleitet in die Luft und kommt auf mich zu.

Vor Verwunderung über diese Aufmerksamkeit, bleibe ich benommen stehen.

Ich strecke meinen Arm aus, so dass der schwarze Vogel landen kann.

Aber er fliegt durch mich hindurch und holt sich ein Stück Aas, dass

auf der Straße liegt.

Wut packt mich und ich fühle , wie ich zurückgezogen werde unter den Baum,

auf dem ansonsten kahlen Berg.

Die Wächter rufen zum Appell und die Freiheit ist verloren.
Punktestand der Geschichte:   4
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Kommentare zur Story:

  Du hast die Gefühle in schöne Bilder gehüllt, mich erinnern diese Gedanken irgendwie an einen Traum voller Sehnsucht, denn momentan hängt da eine besondere Schwere drin.
Hat mich zum Nachdenken gebracht.....  
Marion Lady Aline  -  18.01.06 12:56

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Nausicaä" zu "frühling z2"

einfach toll, dieses frühlingsgedicht. du findest in deinen gedichten häufig ganz eigene, besondere bilder. wunderschön, ohne kitschig zu sein.

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