Gedanken vom Tod [Gedicht II]   98

Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Becci      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 4. Februar 2003
Bei Webstories eingestellt: 4. Februar 2003
Anzahl gesehen: 2284
Seiten: < 1

Lausche,

ich bin das Rauschen des Meeres,

das Rascheln der Blätter

und der Wind,

der dich sanft streichelt...



Ich bin in jeder Sekunde,

in jedem Tropfen Licht;

ich bin die Dunkelheit,

die dich des Nachtes sanft umarmt

und ich bin ein Stern am Himmel,

eine Muschel am Strand

und ein Engel auf deinem Weg...



Ich gebe auf dich acht,

und ich bin immer bei dir,

ich bin die, die an deinem Bette wacht

und verspreche mir,

sei tapfer, lebe weiter!



Denn ich bin nicht tot -

solange ich in deinem Herzen weiterlebe...







(11.11.2002)
Punktestand der Geschichte:   98
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Kommentare zur Story:

  Ein klein wenig kitschig angehaucht mit dem Engel... Aber nun ja.. weiterleben! Fette Message!  
Dr.ART  -  14.05.04 15:19

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  Da ist was wahres dran, wenn man sich überlegt, dass Menschen ewig leben, wenn man sich an sie erinnert (um es mit dem in Orwells "1984" verwendeten Wort auszudrücken: Erst das Vergessen macht einen zur Unperson).

So, was ist denn bitteschön unter einem Tropfen Licht zu verstehen? Außer dieser Ungereimtheit wieder mal sehr professionell gemacht, keine weiteren Makel gefunden (außer, dass es viel zu optimistisch ist...)

Sehr gut.  
Redfrettchen  -  27.03.04 12:44

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  Super, der rest wurde ja schon gesagt  
Judy  -  08.03.03 22:07

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  ZZZZZZZZZZZZZZZ  
Börk  -  05.03.03 14:41

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  Gut, gut klingt ja alles schön romantisch
ABER ich glaube das war es auch. Ich sehe fast wöchentlich Menschen sterben und habe noch nie irgend einen dieser mit Hoffnung schwangeren Ideen bestetigt gesehen (unsterbliche Seele usw.). Klar, man kann sagen die Quanten die einst die Person bildeten, bilden nun andere Dinge, aber Quanten verschwinden auch nicht, Menschen schon und dann entgültig und Erinnerungen an diese ebenso.
Trotz dem finde ich es lobenswert das Sie sich an diesem "tabu" Thema versuchten.  
Dirk Hardstock  -  01.03.03 13:05

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  Das Gedicht ist schön zu lesen, nachdenklich hat es mich auf jeden Fall gemacht.
Wenn man mit dem Tod selbst einmal konfrontiert war, dann kann man sich gut genug vorstellen, wie das sein mag. Ich will damit nicht sagen, dass ich selbst mal mit dem Tod konfrontiert war, jedoch in der Familie man zwangsläufig mitansehen muss, wie liebe Menschen von uns gehen. Es gibt bestimmte Menschen, von denen kann man nicht loslassen, daher ist der Schmerz umso größer.  
Marco Frohberger  -  07.02.03 23:05

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  Gepunktet habe ich schon (5) - hier nun der Kommentar.
Besser kann man den scheinbaren Widerspruch von Tod und Leben wohl kaum erklären. Mit Betonung auf SCHEINBAR.
Erinnert mich an ein anderes Gedicht, das ich vor langer Zeit einst las (nicht online), das ich aber leider bis auf die letzte Zeile vergessen habe. Die lautete: Ich kann im Tode selbst keinen Tod erkennen.
Wieder mal super hingekriegt, nix zu meckern!  
Gwenhwyfar  -  07.02.03 08:16

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  Mh. Ich finde, der Titel passt tatsächlich besser zu deinen Zeilen.
Habe nochmal drüber nachgedacht, ob das Gedicht für mich eher was mit Tod oder mit dem Leben zu tun hat. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß der Tod einem sagt: ...seit tapfer, lebe weiter...
Aber vielleicht erweitert dieser Satz auch meine bisherige Vorstellung vom Tod?! Habe irgendwie das Gefühl. Könnte es sein, das der Tod uns gar nicht "fressen" will? Daß es ihm/ihr reicht, unser ständiger Begleiter zu sein, weil ihm wir ihm sowieso immer näher kommen und schließlich endlich mit ihm...naja...irgendwie verschmelzen?
Es löst in mir die gleichen Fragen und Gefühle aus wie das Lesen von "Adonis" von Shelley...."Friede, denn er ist nicht Tod. Er ist nur aufgewacht vom Traum des Lebens...."
Leben und Tod sind untrennbar verbunden. Aber was gehört wohin. Sind wir jetzt vielleicht tot, und leben erst wenn wir gestorben sind?
Danke für jede Menge Inspiration und Verzeihung vor das Vollschreiben dieses Kommentarfeldes.
Nächstes Mal schreibe ich dir eine Email.  
Oliver  -  06.02.03 08:09

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  ICH habe mir Gedanken ZUM Tod gemacht. Das Gedicht selbst ist aus der Sicht eines Toten geschrieben... also hast du in sofern recht, dass es eigentlich VOM Tod ist... okay ich gebe zu, ich habe den Titel wohl nicht richtig gewählt, denn eigentlich sollte es den Gegensatz zu "Gedanken zum Tod" darstellen, wo AN einen Toten geschrieben wurde... mhhh doch du hast recht, ich werde es ändern...  
Becci [Autorin]  -  05.02.03 13:45

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  Sind das Gedanken VOM Tod, oder tatsächlich ZUM Tod?
Das ist für mich hier nicht eindeutig.
Hört sich für mich auch ein bißchen wie Gedanken vom/ zum Leben (anstatt Tod) an.
Weiß somit nicht recht, was ich davon halten soll.  
Oliver  -  05.02.03 13:16

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  ... einfach nur schön, Hoffnung spendend, poetisch und tranzendental. Tja so sind sie halt die Menschen man braucht den Glauben und die Hoffnung-------------------------------------  
Frank-Michael  -  05.02.03 01:35

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  ..hab auch nix anders erwartet, als dass dus immer genau die richtigen Worte findest...ein Engel, der viel Kraft geben kann....  
Marco  -  05.02.03 00:12

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  Schön!!!
gefühlvoll, erstklassig - etwas zum Ausdrucken und zum Einrahmen!
5 Punkte!  
Heidi StN  -  04.02.03 21:00

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