Andacht - Im AT gibt ´s keinen Sohn Gottes - Doch, gibt s wohl ...   8

Kurzgeschichten · Nachdenkliches

Von:    martin suevia      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 27. März 2026
Bei Webstories eingestellt: 27. März 2026
Anzahl gesehen: 59
Seiten: 4

Im Alten Testament gibt ´s

keinen Sohn Gottes …

Doch … gibt´ s wohl...



Ihr Lieben



Es gibt nicht wenige Internetforen - und die nehmen, gefühlt, immer mehr zu - in denen behauptet wird, es gäbe keinen „Sohn Gottes“ im alten Testament. Hauptsächlich handelt es sich um atheistische, agnostische oder muslimische Kanalbetreiber sowie deren Besucher und Kommentatoren.



Es ist durchaus richtig, dass der Name „Jesus“ im alten Testament nicht auftaucht; es gibt jedoch Bezeichnungen für denjenigen, den die Welt vor etwa 2000 Jahren unter dem Namen Jesus kennen lernte und den das alte Testament durchaus schon kannte und von ihm schrieb.

Es sind drei Titel die mit ihm assoziiert werden:

SOHN – GESALBTER - KÖNIG



Gehen wir zuerst einmal zum Propheten Daniel, der von einer Vision berichtet:

7 .9  Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer.



Es ist wohl nicht übertrieben anzunehmen, dass GOTTVATER hier dargestellt wird.



10 Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm; das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden geöffnet.11 Ich sah fortwährend hin wegen des Lärms der hochfahrenden Reden, die das Horn führte; ich sah zu, bis das Tier getötet und sein Leib umgebracht und einem brennenden Feuer ausgeliefert wurde.12 Auch den übrigen Tieren wurde die Herrschaft weggenommen; und ihre Lebensdauer wurde ihnen auf Zeit und Stunde bestimmt.



Ab Vers 13 erkennen wir dann den „Gesuchten.“



13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.14 Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.





In Sprüche 30.
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4 lesen wir:

„Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in seine Fäuste?Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf?

Was ist sein Name und WAS IST DER NAME SEINES SOHNES? Weißt du das?“



In den PSALMEN findet man „ den Gesuchten“ in

Psalm 2

Vers 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf und die Fürsten verabreden sich

Gegen den HERRN und seinen GESALBTEN

Vers 4

Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet über sie

Vers 5

Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn

Und sie schrecken mit seinem Grimm



-jetzt spricht Gott:



„ich habe MEINEN KÖNIG eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg



-jetzt spricht (der spätere) Jesus



Vers 7

ich will den Ratschluss des HERRN verkünden

ER hat zu MIR gesagt:

DU BIST MEIN SOHN

Heute habe ich DICH gezeugt …



im Konzil zu Nizäa 325 n.Ch. wurde die Aussage formuliert



„aus dem VATER geboren VOR ALLER ZEIT“



Der Prophet MICHA sagt in 5. 1 voraus WO „der Gesuchte“ in die Welt, ins Irdische, kommen würde:



„Und du Bethlehem – Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.“



Interessant sind Verse 6 und 7 ,in dem der Glaube und dessen Wirkung unter die Völker der Welt, also außerhalb Israels, vorhergesagt wird, auch NACH der sogenannten Endzeit.

6„und der Überrest JAKOBS (das geistliche Israel) wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau vom HERRN, wie Regenschauer auf das Gras, das auf niemand wartet und nicht auf Menschenkinder hofft …

7. und der Überrest JAKOBS wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker sein, wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurch geht, niedertritt und zerreißt, sodass niemand retten kann. (In der Tat, unser Christentum wurde nicht immer und ausnahmslos „friedlich“ verbreitet)

Der eine oder andere Glaubensprofi wird sich wundern, warum ich die berühmte Stelle beim Propheten Jesaja in 7.
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14, nicht erwähne … nämlich den Namen „Immanuel.“

Es gibt darüber zig auseinandergehende Ansichten von wegen – ist es „der Gesuchte“ oder nicht ... Deswegen möchte ich die Interessierten hier auf Wikipedia – Stichwort Immanuel – verweisen. Dort gibt es eine tolle Interpretation dazu …



Deutlich jedoch hat Jesaja über den tieferen Sinn u. das Leiden des Messias geschrieben in Kapitel 53. Gerade in der Diskussion mit Muslimen und „progressiven Gläubigen“ wird gerne argumentiert, dass es „verrückt“ sei, anzunehmen, dass jemand stellvertretend für die Sünden anderer stürbe … womit sie wiederum DAS WORT aus Korinther 1.18 bestätigen indem sie ´s gleich praktizieren – „den Griechen eine Torheit, den Juden ein Ärgernis“ …

Hier also der Text zu Jesaja 53.

2Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 3Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. 4Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.…

5Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.…

6Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.…



Wohlgemerkt: Dieser Jesaja lebte lt. Info etwa zwischen 740 und 700 VOR Christi Geburt.

Es ist überdies bemerkenswert, dass Muslime und Agnostiker so gut wie nie diesen und andere Propheten erwähnen, welche die Ankunft des Messias in der irdischen Welt ankündigen u. dessen Leidensweg beschreiben.



Das Kapitel 11 beschreibt den späteren Jesus auch nach der Endzeit:

Besonders die Verse 10 – 12 nehmen auf Jesus Bezug. Wir wissen, dass Jesus auch

„die rechte Hand Gottes“ genannt wird.

Text:

1Aus Isais Stumpf wächst ein Spross, aus seinen Wurzeln schießt ein neuer Trieb.
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 2Auf ihm wird ruhen der Geist Jahwes, der Geist der Weisheit und des Verstands, der Geist des Rates und der Kraft, der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor Jahwe. 3Jahwe zu fürchten ist ihm eine Lust.

Er urteilt nicht nach Augenschein, verlässt sich nicht auf das, was er hört, 4sondern richtet auch die Geringen gerecht und hilft den Gebeugten zu ihrem Recht. Seine Befehle halten das Land in Zucht, der Hauch seines Mundes bringt den Gesetzlosen um. 5Sein Hüftschurz heißt Gerechtigkeit. Und Wahrheit ist der Gurt, der seine Lenden umschließt.

6Dann ist der Wolf beim Lamm zu Gast, und neben dem Böckchen liegt ein Leopard. Kalb und Löwenjunges wachsen miteinander auf; ein kleiner Junge hütet sie. 7Kuh und Bärin teilen eine Weide, und ihre Jungen legen sich zusammen hin. Und der Löwe frisst Stroh wie das Rind. 8Der Säugling spielt am Schlupfloch der Schlange, in die Höhle der Otter steckt das Kleinkind die Hand. 9Auf dem ganzen heiligen Berg wird niemand Böses tun, niemand stiftet Unheil, richtet Schaden an. Und wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt, so ist das Land von der Erkenntnis Jahwes erfüllt.

10An dem Tag wird es Isais Wurzelspross sein, der als Zeichen für alle Völker dasteht; dann kommen sie und suchen Rat bei ihm. Sein Palast ist voller Herrlichkeit. 11Wenn diese Zeit gekommen ist, erhebt der Herr noch einmal die Hand. Dann wird er den Rest seines Volkes befreien, von Assyrien und Ägypten, von Nubien und vom Oberlauf des Nil, von Elam, Schinar und Hamat und von jedem Küstenland. 12Er stellt diesen Völkern ein Feldzeichen auf und sammelt Israels Verstoßene ein. Die Versprengten Judas holt er vom Ende der Welt. 13Dann verfliegt die Eifersucht auf Efraïm, dann ist die Feindschaft Judas vorbei. Efraïm wird gegen Juda nicht mehr eifersüchtig sein, und auch Juda bedrängt Efraïm nicht mehr. 14Gemeinsam stürmen sie die Hänge hinab nach Westen gegen die Philister. Und im Osten plündern sie die Wüstenstämme aus. Edom und Moab sind in ihrer Hand, und die Ammoniter werden ihnen hörig sein. 15Jahwe teilt den Golf am ägyptischen Meer und droht dem Euphrat mit seiner Hand. Er zerreißt den Strom in sieben Bäche durch seine Glut, dass man zu Fuß hindurchgehen kann. 16So entsteht eine Straße für den Rest seines Volkes, der in Assyrien überlebt hat, wie es damals eine Straße gab, als Israel Ägypten verließ.
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Ihr seht also, das alte Testament kannte und wusste um „ihn“ und wenn behauptet wird, ein Paulus oder irgendwelche Kirchenschreiberlinge hätten das neue Testament „erfunden“ und wenn der Koran behauptet, Gott hätte keinen Sohn, weil dem Allerhöchsten derartiges „nicht gezieme" Sure 19.92 und man ihm sich nicht anders nähern dürfe denn als „Sklave“ 19.93... und alles oder ein Großteil oder ein Teil oder irgendwelche „ganz bedeutenden Worte“ wären gefälscht – was von der jüngsten Offenbarungsschrift behauptet wird, ohne, dass diese ein „Original“ zur Beweisführung präsentieren könnte – die dann nämlich älter als die Tora, älter als die Prophetenschriften und definitiv älter als der Koran sein müsste, dann sind das definitiv „GEGENARGUMENTE“.



Amen!
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