Episoden aus der Montagnola (Neue Laufklamotten)   278

Erinnerungen · Poetisches

Von:    Wolfgang scrittore      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2020
Bei Webstories eingestellt: 2. Januar 2020
Anzahl gesehen: 1107
Seiten: 16

Lena hatte einen klaffenden Riß über dem Knie in ihrer Leggins.

„Bist du in der Schule hingefallen Lena?"

„Nein, das war Rebecca", gab Lena kleinlaut zu.

Warum macht Rebecca denn deine Leggins kaputt?"

„Weil ich ihr das gesagt habe?" Schließlich gab Lena zu, dass ihr Rebeccas zerissene Leggins gefielen, und dass sie auch so eine haben wollte und das Rebecca ihr den Riß in die Hose geschnitten habe."

„Mäuschen, die Leggins waren teuer", mahnte Eva.

„Mama, das haben alle Mädchen so", beteuerte Lena.

„Wir fahren jetzt zu Genesis, da fällt eure Radrunde mal aus. Die Leggins sind dir eh schon etwas knapp. Aber die neuen Leggins werden nicht wieder kaputt gemacht, ist das klar?" Lena nickte.

„Krieg ich dann auch so weiße Sachen wie ihr?"

Eva tätschelte mir den Hintern „Und für den Papa schauen wir auch mal."

„Ich brauche nur neue Schuhe", protestierte ich.

„Wir werden sehen", meinte Eva grinsend.

Bei Genesis marschierte ich demonstrativ zuerst zur Schuhabteilung und suchte mir ein paar Neue aus. Das Modell von Puma mit der Geldämpfung gefiel mir am Besten.

Lena kam mit einer neuen Leggins zu mir.

„Schau mal Papa. Du sollst gleich zur Mama kommen, du brauchst eine neue Hose, hat sie gesagt." Ich schlenderte durch die Reihen. Eva hielt mir einen weißen Einteiler hin mit Reißverschluß bis zum Schritt und einem Geldtäschchen vorne im Bauchbereich.

„Zieh den mal an, wenn du hineinpaßt." Ich ging in die Kabine, zog mich bis auf den Slip aus, dann zog ich den Reißverschluß hinunter und stieg in den Anzug. Dann versuchte ich den Reißverschluß ohne Blessuren wieder hochzuziehen, was mir auch gelang. Der Stoff saß wie eine zweite Haut.

Eva zog den Vorhang zurück.

„Der verzeiht wirklich keine überflüssigen Pfunde. Sei froh, dass du so schön abgespeckt hast." Eva tätschelte mir den Hintern. Die Verkäuferin runzelte ihre Stirn.

„Hast du schon Schuhe gefunden Peterl?" Ich nickte.

„Dann such mal dein Töchterchen, ziehe die Schuhe an und geh damit aufs Laufband, ich passe hier auf deine Sachen auf." Ich bahnte mir einen Weg durch die Reihen, passierte einen Pulk kichernder und tuschelnder Teenies. Schließlich entdeckte ich Lena und ließ mir die Schuhe geben. Lena bestaunte meinen Anzug und fühlte sich direkt zum grabschen animiert.
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Ich hockte mich hin, zog die Schuhe an und ging aufs Band. Ich stellte mir die ideale Härte und Geschwindigkeit ein und trabte los. „Schneller Papa, schneller", feuerte Lena mich an. Auch die Teenies hatten sich am Band aufgereiht und feuerten mich ebenfalls an. Die Gelsohlen dämpften hervorragend, ich war zufrieden. Dann verließ ich das Band, zog meine Schuhe aus, gab sie Lena und lief in Strümpfen zurück zur Umkleidekabine.

„Na, du scheinst ja den kleinen Weibern den Kopf verdreht zu haben Peterl." Ich zuckte meine Schultern.

„So zieh dich wieder um Peterl, wir müssen für Lenchen auch noch etwas finden." Ich zog mich wieder um und verließ die Kabine. Lena wartete schon ungeduldig auf uns. Ich nahm meine Schuhe in Empfang. Eva nahm Lena an die Hand, um für die Kleine auch einen weißen Laufdress zu finden.

Nach einer guten Viertelstunde kam Lena zurück. Sie trug einen stramm sitzenden weißen Einteiler, den sie mir stolz vorführte.

„So, die nächste Zeit sind Eis, Pistazien und Dessert gestrichen, ihr seid mir beide zu gut gefüttert."

Lena wollte protestieren, doch ein warnender Blick von Eva, ließ sie ruhig bleiben. Ich hielt auch lieber meinen Mund.

Lena zog sich wieder um. Sie reichte mir ihren Anzug und die Leggins und ich brachte die Sachen zusammen mit meinen Einkäufen zur Kasse. Eva fasste mich am Arm

„Wartet mal, ich brauche noch einen SportBH. Ich habe da gerade etwas gesehen." Ich wartete mit Lena an der Kasse bis Eva zurückkam. Eva kam heran und schwenkte einen weißen BH.

„Unter dem weißen Anzug kann ich keinen dunklen BH anziehen. Das gilt für euch auch. Lena, du ziehst darunter nur ein weißes Höschen an und du Peterl hast ja noch weiße Slips, oder?"

„Warte mal, da hinten ist ein Tisch mit sexy weißen Strings, das wäre etwas für dich Peterl." Eva eilte noch mal zurück und brachte einen Dreierpack mit.

Wir zahlten unsere Beute und verließen den Laden. Lena schaute zwar sehnsüchtig zur Pizzeria hinüber, wagte aber kein Wort. Wir fuhren wieder heim.

„Heute gibts kein Eis beim Spaziergang, aber morgen, wenn ihr eine Radtour macht, ist eine Portion genehmigt. Heute Abend stelle ich euch auf die Waage. Die Laufanzüge waren zu teuer, nicht daß euch die Nähte platzen."

Lena schaute ihre Mutter finster an.
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„Nun schau nicht so böse, du hast doch eine schöne Leggins und einen schönen Laufanzug Lena."

„Ich bin aber nicht zu dick", schimpfte sie mit Tränen in ihren Augen.

„Das hat doch keiner gesagt Mäuschen, aber zunehmen dürft ihr auch nicht, sieh das doch mal ein. Das wird mir zu teuer, alle paar Wochen neue Höschen für euch zu kaufen."

Jetzt wurde es Zeit unsere Zwillinge bei Francesca abzuholen. Sie hatte sich kurzfristig bereit erklärt, auf die Kleinen aufzupassen. Laura war ja in Siena auf der Uni.

„Komm Lena, wir machen uns jetzt einen leckeren Salat. Du kannst mir in der Küche helfen. Der Papa paßt solange auf deine Geschwister auf." Nach einer Weile kam Lena mit der Salatschüssel heraus. Eva kam mit den Tellern und Bestecken hinterher.

„So Peterl, du holst bitte die Getränke."

Lena schaute mürrisch auf ihren Teller.

„Die doofen Vitamine schmecken überhaupt nicht." Lena stocherte nur in ihrem Teller herum, bis Eva mit ihr schimpfte.

„Dann eß wenigstens ein Stück Brot." Lena stopfte unwillig ein Stück Brot in den Mund, dann schob sie mir ihren Salatteller hinüber. Sie mochte nicht mehr. Ich aß Lenas Salat.

„Futtere nur Peterl, der Salat hat nur ganz wenige Kalorien, außerdem hab ich mit dem Öl gespart."

„Lenchen, wir Beide räumen jetzt den Tisch ab, der Papa legt die Zwillinge in die Kinderwagen.

„Mama, darf ich meine alten Leggins anziehen?"

„Die mit dem kaputten Knie? Ist die dir nicht schon etwas eng?" Lena schüttelte ihren Kopf und Eva erlaubte es ihr.

„Peterl, du ziehst deine neue Mikrofasershorts an, die alte ist dir auch schon etwas zu eng. Ich passe in meine Sachen noch gut hinein."

Eva musterte uns noch einmal, als wir umgezogen herunterkamen.

Lenchens Leggins saßen recht stramm, aber sie fühlte sich darin wohl. Eva tätschelte uns Beiden den Hintern. Sie schien zufrieden.

Eva deutete auf Lenchen, die munter voraus lief.

„Der Fratz kommt bald in die Pubertät. Da sehe ich noch einiges auf uns zukommen. Sprich sie bloß nicht auf ihre Figur an, da ist sie sehr empfindlich. Sie schaut jeden Morgen in den Spiegel, ob die Brüste schon kommen."

Eva schmunzelte „Ich war auch nicht anders, meine Güte, was war ich neidisch auf Josefa, als sie langsam weibliche Rundungen bekam und ich noch so flach und schlaksig war.
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Vor der ersten Periode hats mich aber etwas gegraust, obwohl Josefa mich beizeiten behutsam aufgeklärt hatte. Mit Lenchen habe ich übrigens auch schon geredet, sie soll sich ja nicht ängstigen. Wenns mit Gianni soweit ist, bist du aber zuständig." Eva grinste.

„Deine Tochter liebt dich heiß und innig. Sie wird ihre Freunde mal an dir messen. Sie ist mächtig stolz auf dich, auch wenn sie dich liebend gerne neckt." Ich mußte lächeln.

„Ja, die Weiber stehen auf dich, manchmal zu meinem Leidwesen", seufzte Eva. Bald schon hatten wir den Garten der Torre Dogana erreicht. Lena rannte zum Spielplatz, während ich unsere Getränke holte. Eva tätschelte mir den Oberschenkel und gab mir ein Busserl.

Lena kam angerannt, sie hatte offensichtlich Durst und stürzte ihr Glas mit einem Zug herunter. Dann rannte sie wieder zum Spielplatz.

„Was meinst du, sollte ich Lenchen verbieten, die Leggins in die Schule anzuziehen? Was denkst du, du siehst doch die kleinen Weiber jeden Mittag?"

„Die Leggins und heißen Höschen bei den Mädchen sitzen alle ganz schön stramm überm prallen Po. Da fällt Lenchen nicht groß auf. So lange sie sich darin noch wohl fühlt, laß sie ruhig."

Eva lachte „Und das alles ist vergebliche Liebesmüh, die Jungs sind noch nicht so weit. Was meinst du, was ich in dem Alter alles angestellt habe?"

„In dem Alter haben mich Mädchen auch noch nicht interessiert, außerdem war ich ja, wie du weißt ein kleines Moppelchen, da hätte mich sowieso keine angeschaut. Meine Mutter fand mich immer so niedlich in viel zu engen kurzen Hosen."

„Ich liebe dich auch besonders in engen, kurzen Hosen, das unterstreicht deine properen Sahnestücke Peterl."

„Schade, dass ich morgen nicht mit dir laufen kann, wenn du deinen weißen Anzug einweihst Peterl. Dann muß ich mich eben aufs Wochenende freuen, wenn wir mit Paola und Bruno laufen."

Lena kam zu uns an den Tisch

„Ich habe Durst", meinte sie. Ich goß ihr ein Glas an und sie trank es wieder schnell aus.

„Wann gehen wir wieder nach Hause", wollte sie etwas quengelnd wissen.

„Trink deinen Saft aus, dann können wie los. Wir tranken unsere Gläser leer und brachen auf. Lenchen hielt sich einige Schritte hinter uns, dann kam sie vor und hielt sich an meiner Hose fest.
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Der kleine Frechdachs zupfte an meinem Hosenbein, meine Hose drohte über die Hüften herunterzurutschen. Lenchen ließ nicht los.

„He du Fratz, was soll das?"„Du kleiner Strolch, warum ziehst du dem Papa denn die Hose herunter?"

„Das macht Spaß, immer verbietet ihr mir alles", maulte sie.

„Dem Papa macht es bestimmt keinen Spaß mit nackertem Po herumzulaufen."

„Das sieht aber lustig aus", kicherte die Kleine und zog wieder an meiner Hose, die beinahe über meinen Hintern herabrutschte.

„Schluß jetzt Lieschen, sonst werde ich böse", schimpfte Eva und zu mir „Zieh dir deine Hose wieder hoch Peterl. Und du läufst jetzt vor uns du Fratz."

Lena brummelte vor sich hin, folgte aber.

„Reize sie heute besser nicht Peterl, sonst mußt du es nur ausbaden", warnte Eva mich.

„Was wollen wir heute essen Peterl?"

„Du könntest mal wieder eine Pizza machen. Wir haben doch noch alles, oder?"

„Dann müssen wir noch mal bei Marta vorbei und Reibekäse und Hefe holen. Sonst haben wir alles."

„Lenchen, hast du Appetit auf Pizza?" „Ja Mama, Pizza, Pizza, keine doofen Vitamine", jubelte Lena.

„Du müßtest mir aber in der Küche helfen, der Papa kann draußen das Gemüse schnippeln und auf die Babies aufpassen."

„Ich glaube, wir müssen vorher die Kleinen säubern, sie möffeln schon etwas. Lena beugte sich üüber Giulias Wagen und schnupperte. Angewiedert rümpfte sie ihre Nase.

„Du hast als Baby auch nicht besser gerochen, wenn du die Windel voll hattest Lena", erklärte Eva.

„Wir auch nicht", ergänzte Eva, als sie Lenas brummiges Gesicht sah.

„Du kannst noch ein wenig spielen, während der Papa und ich die Kleinen versorgen. Aber vorher bringst du noch Teller und Bestecke nach draußen."

Die Zwillinge waren friedlich, während wir sie säuberten und frisch windelten. Dann bereitete Eva die Fläschchen vor und wir nahmen die Zwerge mit nach draußen. Lena hatte den Tisch gedeckt und wir hörten sie schaukeln. Gianni und Giulia hatten einen großen Appetit. Dann schliefen sie wieder friedlich in ihren Körbchen. Ich holte mir noch einen Krimi von drinnen und brachte gleich Gläser und Getränke mit heraus. „Lenchen, kommst du", rief Eva. Die Kleine rannte herbei und begleitete ihre Mutter in die Küche.
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Ich las mich wieder in meinem Krimi fest. Nach einer guten halben Stunde kamen meine Beiden wieder heraus. Eva trug ein großes Tablett mit der frisch gebackenen Pizza, während Lena eine Decke auf dem Tisch ausbreitete, damit Eva das Tablett darauf abstellen konnte. Pizzagewürz und Knoblauch ließen mir das Wasser im Munde zusammenlaufen. Eva schnitt uns jedem ein großes Stück ab und wir schnabulierten voller Appetit. Alle drei gönnten wir uns noch einen Nachschlag. Schließlich waren wir satt geworden. Wir tranken einen Schluck, dann brachte ich die Reste wieder ins Haus. Lena schleppte die Teller.

„Das hat gut geschmeckt Papa", stellte sie befriedigt fest.

„Morgen radeln wir wieder gemeinsam, dann bekommst du auch ein Eis Lena." Ich war froh, dass meine Hose so locker saß, mein Magen war gut gefüllt.

„Ihr wollt morgen wieder radeln", meinte Eva zu uns. Wir nickten

„Das ist brav."

Eva tätschelte mir den Bauch. „Na, sehe ich da eine Wölbung Peterl? Muß ich jetzt auch noch deinen Bauchspeck kontrollieren."

Ich protestierte. „Ich habe nur etwas meinen Magen überladen."

„Wollt ihr nicht noch ein wenig ins Wasser? Das Wetter ist so schön", schlug Eva vor.

Eva hatte ihre Periode, wollte daher nicht mit ins Wasser.

„Ich spiele mit den Zwergen und sonne mich. Lena komm Badezeug anziehen." Lena kam jubelnd angerannt und ging mit Eva ins Haus, um sich umzuziehen.

„Wir bringen dir dein Badehöschen mit Peterl, paß solange auf die Kleinen auf. Ich trug die Körbchen unters Sonnensegel und wartete auf meine Lieben.

Lena schwenkte meine Badehose, dann drehte sie sich vor mir und wackelte mit ihrem Po, denn Eva nahezu freigelegt hatte. Da es für Kinder keine Badestrings gab, wollte sie mit den Großen mithalten und ließ sich von Eva ihr Badehöschen in Form bringen. Eva erfreute auch meine Augen und drehte sich in den Hüften wiegend vor mir. Ihr makelloser, wohlgeformter Po wirkte hypnotisierend auf mich.

„So Peterl, jetzt zeig uns mal, was du so zu bieten hast." Ich hatte die Handtücher ausgelegt und begann mich auszuziehen. Kaum hatte ich meinen Slip abgelegt und wollte gerade in meinen String schlüpfen, da attackierten mich meine Weiber auch schon.

„Mama, das macht so viel Spaß, den Papa in seinen dicken Po zu grabschen."

„Ich habe keinen dicken Po du Fratz", schimpfte ich.
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„Na, sagen wir mal prall und rund, dick wäre etwas übertrieben", lenkte Eva ein und beide grabschten schon wieder.

„Nicht so doll Lenchen, da kriegt der Papa ja blaue Flecken." „Zeig mir mal deinen Bauch Papa", forderte Lena.

„Du drehst dich erst um, wenn du dein Höschen anhast Peterl." Ich zurrte meinen String zurecht.

„Wie soll ich mich umdrehen, wenn ihr eure Krallen in mein Fleisch schlagt?" Ich drehte mich um, als die beiden von mir abließen. Lena bestaunte wieder meine gut verheilten Narben und strich vorsichtig darüber.

„Tut das noch weh, mein Papa?" Ich schüttelte meinen Kopf „Mir tut nur noch der Po weh. Ihr habt so spitze Fingernägel."

„Stell dich nicht so an, du bist immer noch gut gepolstert." Eva zupfte mit Daumen und Zeigefinger. „Siehst du, da sitzt noch genug Speck Peterl." Ich schwieg kleinlaut, die Waage hatte heute früh ein Kilo zu viel angezeigt.

„So jetzt aber ab ins Wasser mit euch." Wir sprangen ins kühle Naß und plantschten nach Herzenslust. Lena wurde wieder übermütig und spritzte mich naß, sprang aber immer wieder auf die Seite, so daß ich sie nicht zu fassen bekam.

„Papa, Papa, paß auf, da kommt ein hungriger Hai" und schon grabschte ihre Hand in meine Pobacke.

„Hilfe, Mama, der böse Hai will den Papa fressen. Er hat ihn gerade in den Po gebissen." Eva lachte „Dann ist ja der Hai bald satt." Ich kletterte hinaus und legte mich aufs Handtuch.

„Da scheint noch alles dran zu sein, jetzt muß der Hai hungrig davonschwimmen, oder er frißt unser Lenchen."

Lenchen kletterte fluchtartig aus dem Pool und warf sich neben uns auf ihr Handtuch.

„Soll ich euch jetzt die Schinken klopfen, was meint ihr?"

„Ich habe keine Schinken, ich habe nur einen kleinen Po", protestierte Lena und rollte sich vorsichtshalber auf den Rücken.

„Na, dann wollen wir mal beim Papa schauen." Ich sprang auf, holte mir Giulia und setzte sie mir auf den Bauch. Die Kleine robbte auf mir hoch und griff nach meiner Nase.

„Spielverderber", schimpfte Eva. Sie stand auf und holte Gianni aus dem Wagen, dann durfte der Kleine auf der Mama herumspielen. Er versuchte vergeblich an Mamas Brust zu saugen.

„Du kannst doch gar keinen Hunger mehr haben."

„Ich glaube, er will spielen, das scheinen Jungs schon sehr früh zu lernen", spöttelte ich.
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Giulia hatte meine Nase endlich gepackt und sich weiter hoch gearbeitet, jetzt befand sich ihr Gesicht direkt vor meinem. Der zahnlose Fratz versuchte in meine Nase zu beißen. Als ihr das nicht gelang, gab sie Jammerlaute von sich. Ich hob sie hoch über mich und ließ sie wieder auf meinem Bauch landen. Das machte Giulia großen Spaß. Lena kniete sich neben mich und kitzelte Giulia unter den Füßchen. Das gefiel der Kleinen überhaupt nicht, sie protestierte vehement und strampelte wild mit ihren Füßchen.

„Lena laß das bitte, du siehst doch, dass das deiner Schwester nicht gefällt. Lena murrte, ließ aber ab. Jetzt zupfte sie am Gummi meiner Badehose und ließ es kräftig schnippsen.

„Lena, mußt du uns unbedingt ärgern. Gleich schnappen wir dich und werfen dich ins Wasser", schimpfte Eva. Lena sprang auf und flitzte ins Wasser.

„So Peterl, jetzt haben die Zwerge genug Spaß gehabt. Wir legen sie wieder in die Körbchen." Wir standen auf, wiegten die Kleinen und legten sie dann in ihre Körbchen. Als ich Giulia hingelegt hatte, grabschte Eva bei mir zu.

„Der Anblick ist einfach zu verlockend", meinte Eva grinsend.

„Soll ich dir helfen Mama", tönte Lena frech.

„Wenn du heute nachmittag ein Eis haben willst, bist du besser lieb zum Papa."

„Ich bin doch eine Liebe", protestierte Lena.

„Ich bin auch eine Liebe", meinte Eva grinsend und grabschte gleich noch einmal.

„Wir haben noch genug Pizza übrig, hat jemand Hunger", wollte Eva wissen. Wir waren natürlich einverstanden.

„Peterl hol die Kleinen auf die Terrasse, Lena, du hilfst beim Tischdecken und Peterl bringt dann die Getränke heraus."

Auch kalt schmeckte uns die Pizza hervorragend.

„So jetzt bewegt euren Hintern, damit die Kalorien keine Chance haben sich festzusetzen", forderte Eva, nachdem wir den Tisch abgeräumt hatten.

Oben mühten wir uns in unsere Radlermonturen, bekam von Eva nach einer kritischen Musterung einen Klaps und radelten unsere Lieblingsstrecke zur Tenuta Bicchi Borghese. Lena strampelte eifrig voraus, sie war wieder besonders energiegeladen heute. Das versprochene Eis schien eine enorme Triebkraft zu haben.

Nachdem wir unsere Räder abgestellt hatten, faßte Lena mich an der Hand und zog mich gleich zum Kiosk.
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Lena fingerte wieder das Geld aus meiner Gesäßtasche ohne mich zu zwicken. Doch ich hatte mich zu früh gefreut. Auf dem Rückweg grabschte sie plötzlich zu, beinahe hätte ich mein Glas verschüttet. Wir setzten uns hin und genoßen die Sonne. Lena schleckte ihr Eis und ich trank meinen Wein. Als sie fertig war rannte sie zum Spielplatz. Die Schaukel war gerade frei geworden. Ich schaute mich um, sah aber keine bekannten Gesichter. Als ich ausgtrunken hatte, schlenderte ich durch die Reihen zum Spielplatz.

„Kannst du mich mal anschubsen Papa", forderte Lena. Lena flog hoch und juchzte. Ich setzte mich auf eine Bank und schaute ihr zu. Schließlich reichte es Lena und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Lena legte ein ordentliches Tempo vor, für sie war das ein Rennen und sie wollte unbedingt gewinnen. Mit hochrotem Kopf kletterte sie unsere Auffahrt hoch und erreichte jubelnd die Terrasse. Ich ließ ihr den Sieg.

„Ich habe gewonnen", jubelte sie stolz.

„So ihr Lieben duscht erst einmal." Als wir unter der Dusche standen, fing Lena an, mich zu zwicken und zu grabschen.

„Hör sofort damit auf, du Floh, sonst bist du dran und wirst mit der Fußfolter bestraft." Lena schaute mich beeindruckt an.

„Was ist denn die Fußfolter Papa", fragte sie zaghaft.

„Einer hält dich fest und der andere kitzelt dich mit einer Feder an der Fußsohle."

„Das ist gemein Papa, das kitzelt doch so furchtbar."

„Mich in den Po zu kneifen ist auch gemein du Lieschen."

Lena trocknete sich ab und verschwand aus dem Bad, um sich anzuziehen. Ich zog mich auch an, meine engen Mikrofasershorts und ein offenes Hemd.

„Eigentlich wollte ich dich noch mal zu Marta schicken, wir brauchen noch Brot und grobes Meersalz. Meinst du, ich kann dich so unter die Leute lassen?" Eva grabschte wieder und umarmte mich dann und drückte mir ein Busserl auf.

„Na, dann gönne ich Marta mal diesen Anblick", entschied Eva und gab mir einen Klaps zum Abschied. Ich holte noch Geld aus dem Büro und lief den Hügel hinunter. Marta reichte mir die Sachen

„Du hast Glück, Claudia ist schon auf dem Heimweg. Dein Anblick hätte wieder ihre Fantasien aufflammenlassen."

Ich lief hinauf und brachte die Einkäufe in die Küche. Lena saß mit Winnie Puuh in ihrem Baumhaus. Wir verbrachten den ganzen nachmittag auf der Terrasse, nur unterbrochen durch die Versorgung unserer Kleinen.
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Ich ging in den Kräutergarten und holte ein Büschel Basilikum und eine handvoll Tomaten. Heute kümmerte ich mich mal um den Salat. Ich schnitt die Tomaten, hackte das basilikum und schnitt den Mozarella di Buffala auf. Alles kam in eine Schüssel wurde großzügig mit Arrabiatagewürz bestreut mit reichlich Öl übergossen und mit ein paar Spritzern selbst gemachte Crema di Balsamico versetzt, dann gut umgerührt und der Salat war fertig. Nun schnitt ich noch das Brot auf und trug die Schüssel nach draußen, dann holte ich Bestecke und Teller sowie die Getränke. Lena hatte ein gutes Gespür, wann es etwas zu essen gab. Sie lugte bereits um die Ecke, als ich sie gerade holen wollte. Heute schien sie hungrig zu sein, denn es gab kein Gemecker über Vitamine und Grünzeug.

„Mama, der Papa will mich foltern, wenn ich ihn noch einmal grabsche."

„Hast du den Papa wieder geärgert du Schlingel?"

„Ich habe den Papa nur einmal gegrabscht, na ja ein paar mal", gab Lenchen zögerlich zu.

„Wie will der Papa dich den foltern Mäuschen?"

„Mit der Fußfolter, mit einer Feder unter dem Fuß kitzeln."

„Eine gute Idee, soll ich dir helfen Peterl?"

„Mama, du bist so gemein. Ich bin doch noch so klein", jammerte Lena.

„Wenn du groß genug bist, den Papa zu ärgern, darf er sich auch rächen."

„Das ist gemein, du grabscht den Papa doch auch immer."

„Deine Mama hat mich ja auch geheiratet, da darf sie mich grabschen, so oft sie will."

„Ich nehme dich beim Wort Peterl, warte nur bis nachher", entgegnete Eva und lachte. Dann summte sie „Warte, warte noch ein Weilchen."

„Willst du noch ein wenig spielen, oder bist du schon müde Lenchen?" Lena sprang auf und rannte zum Baumhaus.

„Dann mußt du wohl alleine abräumen Peterl, beweg deinen Hintern ruhig ein wenig."

Ich räumte den Tisch ab, räumte das Geschirr in die Spülmaschine und stellte sie an.

„Wo willst du morgen laufen Peterl, bitte nicht unbedingt bei Claudia vorbei. Versprichst du mir das?" Ich nickte und drückte Eva ein Busserl auf.

Früh zwängte ich mich in meinen weißen Einteiler, zog den Reißverschluß hoch, ohne meine Brusthaare einzuzwängen. Als Eva den heraufkam wurde ich intensiv gemustert. Sie umrundete mich, zupfte an meinem Trikot und tätschelte mir zu guterletzt das Hinterteil.
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„Sitzt perfekt und unterstreicht deine strammen Muskeln." Ich lief los, den Hügel am Weinkeller hinunter, ein Stück Richtung Scorgiano und dann ein Stück weiter gegenüber eines ausgedehnten Weinfeldes zum Wald hinüber. Am Gehege der Cinta Senese Schweine, hielt ein Tiertransporter. Don Luigi und zwei Arbeiter trieben einige Tiere auf den Wagen. Ihnen sollte es wohl an die Schinken gehen. Don Luigi grüßte und sah mir hinterher. Schaute er, ob auch ich schon für seine Wurstküche geeignet schien? Mein Anzug verbarg ja nichts. Ich kam mir nahezu nackt vor und schüttelte mich ein wenig über meine schwarze Fantasie. Dann lief ich weiter bis zur Lichtung, die den Ausblick nach Pietralata bot, wo Eva und ich uns im Gras geliebt hatten. Ich sah, dass uns jeder Wanderer hätte belauschen können. Wir hatten einfach Glück gehabt. Ich wandte mich nach Süden, überquerte den Borro del Regello, einen nahezu trockenen Bach und lief weiter einige Hundert Meter Richtung Torre Dogana.

Hier kaufte ich mir am Kiosk ein Glas Vernacchia. Die junge Bedienung musterte mich neugierig und lächelnd.

„Heute muß ich ihnen wohl helfen, sie sind ohne Töchterchen da." Ich schüttelte den Kopf und deutete auf mein Täschchen am Bauch.

„Schade, ich hätte ihnen gerne dabei geholfen", meinte sie leicht seufzend. Ich zahlte, nahm mein Weinglas und drehte mich um, um einen freien Tisch zu suchen. Ich ahnte, dass ihre Blicke mich verfolgten und sicher ihre Fantasie erregten. Irgendwie schmeichelte das meiner Eitelkeit. Als ich wieder die Straße erreichte, fuhr gerade Don Luigis Schweinetransporter vorbei. Ich überquerte die Straße und lief am Rande weiter, bis ich unsere Strada Bianca erreichte.

Eva hatte Giulia auf ihrem Schoß. Die Kleine schaute mich aus großen Augen an.

„Giulia ist bestimmt stolz auf ihren strammen Papa", meinte Eva lächelnd. Ich nahm Giulia und setzte mich zu Eva. Mein Töchterchen nutzte die Gelegenheit meines weit offenen Oberteils, um ihren Papa mal wieder zu rupfen. Sie hatte kaum Kraft, aber ich merkte es doch. Giulia gluckste vor Vergnügen. Ich erzählte Eva von meinem Erlebnis.

„Mich wundert, dass er dich nicht gleich eingefangen hat, die Gelegenheit war doch günstig. Vielleicht macht er mir demnächst ein Angebot." Die schwarze Fantasie meines Weibes ließ es mir kalt den Rücken herunterrieseln.
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„Wenn mir Don Luigi einen guten Kilopreis bietet, könnte ich in Versuchung geraten", kicherte Eva und lachte über mein verdutztes Gesicht.

„Du weißt doch, dass ich dich zum fressen gerne hab und Liebe geht nun mal bekanntlich durch den Magen."

Ich gab meiner Liebsten ein Busserl und lief dann zum Haus, um zu duschen und mich umzuziehen. Ich schlüpfte wieder in meine Mikrofasershorts und ein Shirt und lief hinunter zu Eva, meinen Laufanzug hatte ich auf der Schlafzimmerterrasse zum durchlüften aufgehängt.

Eva hatte Giulia wieder auf ihrem Schoß. „So sieht dein Papa doch auch sexy aus, was meinst du Giulia?"

„Du sollst dich mal umdrehen, meint deine Tochter." Ich drehte mich um und spürte schon gleich ihre kleine Hand auf meinen Hintern patschen. Ich mußte lachen und setzte mich neben Eva. Ich nahm mir Gianni auf meinen Schoß. Er schaute mich mit großen Augen an, ob er wohl maulte, weil er seinen Papa nicht rupfen konnte? Die Beiden unterhielten sich anscheinend in ihrer eigenen Babysprache. Was sie wohl für Geheimnisse miteinander teilten?

Beim Hoppe Reiter Spiel hatte Gianni anfangs noch etwas Angst, dann machte es im aber doch Spaß und er wollte gar nicht mehr aufhören.

„So Peterl, leg den Kleinen wieder ins Körbchen, du mußt Lena abholen." Lena und Rebecca sahen aus wie Zwillinge. Beide trugen ihre Leggins, mit den künstlerischen Rissen am Knie und ein weißes Shirt, als sie aus dem Schulbus stürmten. Lena umarmte mich und busselte mich ab, auf andere Tätlichkeiten verzichtete sie heute zu meiner Überraschung. Rebeccas Mutter kam vorgefahren, winkte mir zu und Rebecca stieg ins Auto. Lena hängte sich bei mir ein und wir liefen den Hügel hinauf. Eva wurde von ihr ebenso stürmisch begrüßt. Dann bekamen auch Giulia und Gianni ein Busserl. Sie schauten etwas verschreckt aus der Wäsche.

„Lena, zieh dir deine Spielklamotten an, sonst zerreißt du dir deine Leggins endgültig", forderte Eva. Lena kam in kurzem roten Höschen und einem ärmellosen grünen Shirt wieder herunter. Dann rannte sie zum Baumhaus und hockte sich hin und ließ die Beine baumeln.

„Ich mache euch heute eine Wurst- und Käseplatte, noch einmal Salat und Lenchen meutert."

„Du könntest aus dem Keller noch ein Stück Schinken mitbringen Peterl, Salami und Käse haben wir noch oben.
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Aber vorher brauche ich noch drei Tomaten und etwas Basilikum. Ich bleibe solange noch bei den Kleinen und sag Lenchen Bescheid."

Lena kam gleich herbeigerannt und ging mit mir in die Küche.

„Gibts schon wieder die doofen Vitamine", wollte sie wissen.

„Nein, die Mama macht eine Wurst- und Käseplatte, die Tomaten gibts dazu."

Ich ging in den Keller und säbelte ein schönes Stück vom Schinken ab. Dann löste ich Eva bei der Babyaufsicht ab. Lena kam mit der Platte heraus.

„Du sollst noch die Getränke holen Papa, Mama kommt auch gleich und bringt Bretter, Bestecke und Brot mit."

„Willst du noch mit mir radfahren Lena?"

„Ja, zum Spielplatz und krieg ich dann auch ein Eis Papa?" Ich nickte.

Eva kam heraus.

„Ihr könnt dann fahren, ich kümmere mich um die Zwerge."

„Morgen kaufen wir dir eine Gürteltasche Peterl. Dann braucht dir keiner mehr an den Hintern langen. Bis auf mich natürlich."

Lena und ich zwängten uns stöhnend in unsere Radlerklamotten und liefen hinunter, um uns von Eva zu verabschieden. Wir bekamen noch einen schallenden Klaps auf den Weg, dann radelten wir den Berg hinab. Lena trat kräftig in die Pedalen, das Eis und der Spielplatz schien zu locken. Heute ließ ich mir gleich am Tisch das Geld aus der Gesäßtasche klauben. Ein paar junge Frauen am Nachbartisch grinsten verstohlen. Dann spazierte ich mit Lena zum Kiosk und holten Eis und Wein. Lena kam noch mit zum Tisch, schleckte ihr Eis und rannte dann eilig zum Spielplatz. Eine der jungen Frauen kam mit einer Wanderkarte zu mir an den Tisch und bat um eine Auskunft.

„Wie kommen wir jetzt am Besten zu Fuß nach Pievescola. Wir wollen ins Ristorante al la Pieve", wollte sie wissen.

Ich empfahl ihnen den Weg über San Chimento und den Kirchplatz zu Gaspare. Sie bedankte sich. Sie deutete auf mein Outfit

„Haben sie eine größere Tour hinter sich mit ihrer Tochter?"

Ich erzählte ihr, dass wir aus Pievescola kamen und nahezu täglich diese Tour unternahmen.

„Wenn sie einkehren sagen sie doch, ich hätte sie geschickt. Mein Name ist Peter Steinhartinger. Wir haben ein kleines Familienweingut am Ortsrande." Die Frauen bedankten und verabschiedeten sich. Ich trank meinen Wein und schaute zu Lena hinüber, die vergnügt turnte. Dann lief ich durch die Reihen zur Spielplatzecke.
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Kommst du mit Krümel", wollte ich wissen. Lena nickte und hüpfte herunter.

Ich bekam einen Grabscher „Ich bin überhaupt kein Krümel", schimpfte sie. Zuhause wischten wir uns den Schweiß von der Stirn.

„Ich mache heute Mittag ein paar Antipasti, ihr könnt euch dann schon mal euer Badezeug anziehen und euch abkühlen. Geht nur hoch." Oben schlüpften wir erleichtert aus unseren engen Radlerklamotten und zogen Badehosen an. Ich band mir mein Handtuch um die Hüften und drückte Lena ihr Handtuch in die Hand. Ich setzte mich auf unsere Bank.

„Lenchen, du könntest mir kurz in der Küche helfen."

Die Antipasti schmeckten ausgezeichnet. Lena und Eva räumten den Tisch ab.

„Ich zieh mich dann auch mal um. Bringt schon mal die Zwerge auf die Wiese", meinte Eva.

Ich stellte die zwei Körbchen unter dem Sonnensegel ab. Lena schnappte sich bei der Gelegenheit mein Handtuch und rannte grinsend außer meiner Reichweite. Lena legte die Handtücher auf die Wiese.

„Zeig mir mal deinen Bauch Papa. Ich will nicht immer deinen dicken Po sehen." Lena strich mir über den Bauch und betastete meine gut verheilten Narben.

„Iihh, du bist so stachelig Papa", schimpfte sie dann und zog ihre Hand weg.

„Ihr seid ja noch gar nicht im Wasser." Eva kam hüftschwenkend in ihrem Bikinihöschen zu uns. Sie breitete ihr Handtuch aus und legte sich auf ihren Bauch.

„Cremst du mich mal bitte ein, ich bleib erstmal draußen." Ich nahm die Sonnencreme und rieb Evas Rücken und Beine ein. Besonders sorgfältig massierte ich die Creme in ihre Pobacken. Dann nutzte ich die Gelegenheit und zwickte ein paar mal.

Eva schimpfte „Behaupte jetzt ja nicht, mein Hintern sei fett geworden. Jetzt aber Finger weg."

„So jetzt aber ab ins Wasser mit euch. Wehe, jemand spritzt mich naß. Und Lena, heute gibts keine pobeißenden Haie."

„Och, die armen Haie haben so großen Hunger", protestierte sie.

Dann sollen sie ein kleines Mädchen fressen, da ist auch genug dran.

„Hat dir der Papa noch gar nicht dein Höschen umgekrempelt?"

„Ich habe Angst, dass der Papa mich zwickt. Das mache ich jetzt selber." Sie rollte den Saum ihres Badehöschens nach innen, dann hüpfte sie in den Pool.

„Papa, was ist eine Arschbombe, zeigst du mir das mal", verblüffte Lenchen mich.
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Ich fragte mich, woher sie das hatte. Ich sprang in den Pool, so daß es hoch aufspritzte.

„Nochmal Papa, noch mal", jubelte Lenchen. Ich schüttelte meinen Kopf und schwamm ein paar Bahnen. Lenchen verzichtete momentan, zu meiner Verwunderung, auf Attacken. Aber sie grübelte wie ich ihrer Miene ansah. Vorsichtshalber stieg ich aus dem Pool und legte mich in die Sonne.

„Darf ich dich eincremen oder soll ich heute Abend Grillschinken servieren?"

„Mama, machst du auch mal eine Arschbombe?"

„Nein du Fratz, die Mama macht keine Arschbombe." Eva stieg ins Wasser, tauchte kurz unter und schwamm dann ihre Bahnen. Lena versuchte auch zu tauchen, kam aber immer wieder prustend in die Höhe geschossen. Ich genoß die wärmenden Sonnenstrahlen, stand kurz auf und schaute in die Körbchen, dann legte ich mich wieder hin.

„Dreh dich um Peterl, es schnuppert schon leicht angebraten, deine Vorderseite kann auch Sonne vertragen. Leg dir etwas auf den Bauch um deine Narben zu schützen." Lenchen plantschte immer noch vergnügt im Pool.

„Oh nein, da kommt ein böser hungriger Hai. Mama, Papa, Hilfe", kreischte sie und kletterte in Windeseile aus dem Pool. Naß wie sie war, warf sie sich quer über uns. Wir schimpften, Lieschen hatte ein ganz schönes Gewicht.

„Steh sofort wieder auf, du bist schwer wie ein Mühlstein, und mach nicht so einen Lärm, du weckst deine Geschwister."

Eine halbe Stunde später wagte sich Lena wieder in den Pool, wir mußten zur Sicherheit mitkommen. Lena dachte sich wohl, dass dann eher die Mama oder der Papa vom Hai gebissen würden.

Dann wurde sie wieder übermütig, grabschte bei mir zu und kreischte „Oh je, jetzt hat der böse Hai den Papa in seinen dicken Po gebissen."

Eva spielte mit „Wenn er den Papa in seinen Po beißt, hat er bestimmt hinterher keinen Hunger mehr und er verschont uns."

Jetz grabschte sie bei Eva „Oh nein, da kommt noch ein hungriger Hai und hat die Mama in ihren Po gebissen." Jetzt zwickte ich die Kleine „Und das freche Lenchen verputzt er als Nachtisch", meinte ich lachend. Eva mußte auch lachen, nur Lenchen war etwas sauer und rieb sich übertrieben ihren kleinen Hintern. Das mochte Lena überhaupt nicht, wenn der Spaß auf ihre Kosten ging.

„Mama, krieg ich auch einen Badeanzug mit Oberteil? Rebecca hat auch schon einen.
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"

„Ihr Lieschen habt doch noch gar keine Oberweite."

„Mama, bitte", quengelte sie.

„Schon lustig, die, die eine Oberweite haben, legen den BH ab und die, die noch gar nichts vorweisen können, wollen ein Oberteil haben."

„Jetzt sind die Haie bestimmt satt und schlafen, also mach nicht so viel Lärm, wenn du wieder ins Wasser gehst Lena."

„Der Papa soll mitkommen und auf mich aufpassen", forderte Lena.

„Wenn die Haie schlafen, können eigentlich auch Giulia und Gianni mitplantschen." Die Kleinen waren begeistert und plantschen wild herum.

„Nicht so laut, sonst weckt ihr die Haie und werdet gefressen", warnte Lena.

„Ich glaube, Papas Po ist für die Haie leckerer", spöttelte Eva und grabschte zu.

„Keine Angst Peterl, das war kein Hai, das war nur dein liebes Weib. Es ist noch alles dran." Wir hoben die Kleinen aus dem Wasser und tunkten sie wieder leicht ein, das machte ihnen großen Spaß und sie krähten vor Vergnügen. Lena kletterte aus dem Wasser.

„Warum gehst du denn raus?"

„Giulia und Gianni machen so einen Lärm, sie wecken bestimmt die Haie." Lena marschierte zum Baumhaus und kletterte die Strickleiter hoch. Aus sicherer Höhe beobachtete sie uns.

„Papa, machst du wieder den Spielplatz für die Zwerge", wollte Eva wissen. Ich kletterte aus dem Pool, und Eva reichte mir Giulia. Ich legte Giulia aufs Handtuch. Sie drehte sich auf den Bauch und stopfte sich ein Stück vom Handtuch in den Mund. Ich konnte sie einen Moment alleine lassen und ließ mir von Eva Gianni reichen. Dann kam auch Eva heraus, schüttelte sich ein wenig und legte sich auf ihr Handtuch. Sie nahm die Zwei zu sich und ich konnte mich auf den Bauch legen. Dann legte sie Gianni auf meinen oberen Rücken, wo er zielsicher meine Ohren erwischte. Giulia wurde weiter unten plaziert. Sie drückte ihre kleinen Fäuste in mein Fleisch und versuchte sich erfolglos hochzustemmen.

„So mein Mädchen, jetzt zeige ich dir mal, wie man in Papas Po grabschen kann. Erstmal ich", Evas Hand grub sich in meine Pobacke. Dann legte sie Giulias flache Hände auf mein Fleisch und richtig sie grabschte. Töchterchen lernte schnell.

„Du bist ein Naturtalent Giulia." Eva grabschte noch einmal und Giulia machte es ihr reflexartig nach. Gianni zupfte immer noch an meinen Ohren und krähte vor Vergnügen.
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Giulia hatte ein neues Spiel entdeckt, den Papa in den Po zu grabschen. Juchzend kommentierte sie ihr erfolgreichen Attacken. Ich hielt ihr meinen Zeigefinger vor den Mund, sie griff danach und nachdem es mit dem saugen nicht klappte, versuchte sie zu beißen. Zum Glück hatte sie noch keine Zähne. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der mit seinen drei Zähnchen jetzt Papas Ohrläppchen verspeisen wollte. Es zwickte schon ganz schön. Schließlich befreite Eva mich wieder, legte den Kleinen ihre Windeln um und gemeinsam legten wir sie in ihre Körbchen. Noch ein Grabscher und wir legten uns wieder auf unsere Handtücher. Eva massierte mir noch einmal den Rücken und die Beine mit Sonnencreme ein, dann machte ich das Gleiche bei ihr. Ich zupfte Eva an ihren Badehöschen.

„Finger weg, ich habe gerade so schön geträumt Peterl." Dann schob sie ihre Hand herüber und grabschte wieder, dann ließ sie mein Badehosengummi ein paar mal schnappen.

„Aua", murrte ich, ließ mir ihre Attacken aber gefallen.

Eva hörte, auf, sie wußte, was sie damit bei mir anrichtete und Lenchen beobachtete uns.

„Geh noch mal ins Wasser Peterl zum abkühlen", schlug Eva vor.

„Lena zieh dich schon einmal um, der Papa kommt auch gleich."

Lena stand vor dem Spiegel und mühte sich in ihre Radlermontur.

„Papa, das ist alles so eng", jammerte sie. Ich half ihr und zog den Anzug etwas hoch, dann schloß ich vorsichtig den Reißverschluß. Jetzt war ich dran, die weiße Hose war mir heute eindeutig zu eng, also nahm ich den schwarzen Einteiler und mühte mich hinein. Lena klopfte mir aufs Hinterteil.

„Ist dir dein Anzug auch zu eng", meinte sie und grinste dabei. Ich nickte und dann liefen wir beide wieder hinunter auf die Terrasse. Eva musterte uns stirnrunzelnd.

„Heute abend gehts aber auf die Waage."

Lena trat kräftig in die Pedale, sie war voller Energie. Ich ließ Lena die Pace machen, ich wollte sie nicht überfordern. Lena schaute sich triumphierend nach mir um.

„Ich bin viel schneller als du Papa, wo bleibst du denn?"

Ich wollte der Kleinen den Vorsprung und ihren Triumph lassen.

Ich verzichtete heute auf ein Getränk, während Lena auf ihrem Eis bestand.

Eva empfing uns mit einem Patscher, als wir abgestiegen waren.

„Peterl, du ziehst nach dem duschen dein neues Mikrofaserhöschen an und Lena, du kannst deine Fußballerhose anziehen.
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" Wir machten mit den Kleinen einen Spaziergang zu Trudis Scheune.

Lena hüpfte voraus, sie war gut drauf.
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Kommentare zur Story:

  meine Weiber hatten ein Auge auf mich und trizten mich zu gerne  
   Wolfgang scrittore  -  22.01.20 10:57

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Kommentar von "Jean Paul Marat" zu "Warsteiner und kleiner Salat"

Lustige Darstellung von Stereotypen. Das sind auch nur Menschen. ---------------------------------------------- Nein, dass sind Armleuchter !!!!!

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