Erotisches · Romane/Serien

Von:    rosmarin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 2. März 2013
Bei Webstories eingestellt: 2. März 2013
Anzahl gesehen: 1425
Seiten: 8

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


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  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


19. Kapitel

__________

Als ich erwachte, war es vierzehn Uhr. Ich hatte verschlafen. Würde nun Stunden später zur Arbeit kommen. Schnell lief ich ins Bad. Bleckte meine Zähne. Alles in Ordnung. Ich duschte. Zog mich an. Ging zur Arbeit. Hatte keine Zeit über das Erlebnis der vergangenen Nacht nachzudenken.



Am Abend rief Matthias an.

„Was ist denn los mit dir?“ wollte er wissen, „warum drückst du mich immer weg?“

„Ach Matthias“, erwiderte ich und dachte an Luzifer, „es macht doch keinen Sinn mit uns. Du hast doch Brigittchen.“

„Ich habe über uns nachgedacht.“

„Und was ist dabei rausgekommen?“

„Ich habe Sehnsucht!“, sagte Matthias zärtlich, „ich muss dich wiedersehen. Ich kann dich nicht vergessen.“

„Deine Fleischeslust treibt dich“, sagte ich fast böse, „gib es doch zu. So wie am Anfang. Und wir wären ein Paar.“

„Nein Crysella. Es ist mehr. Viel mehr.“

„Kannst du rechnen?“ fragte ich.

„Klar. Wieso?“

„Dann rechne nicht mit mir.“

„Haha, schöner Witz“, lachte Matthias.

„Und Brigittchen?“ provozierte ich.

„Ich will dich!“

„Also Matthias“, wurde ich wieder ernst, „was soll nun werden?“

„Ich bin verrückt nach dir Crysella.“

„Das reicht nicht.“

„Ich kann an nichts anderes mehr denken.“

„Denk an dein Brigittchen“, sagte ich, „wolltet ihr nicht ans Meer fahren?“

„Ich kann nicht mit ihr ans Meer fahren. Ich würde nur an dich denken“, seufzte Mattias. „Es geht einfach nicht. Ich will mit dir fahren. Wir könnten dort in dem Haus leben.“

„Klar“, sagte ich, „träum mal schön weiter.“



Der spinnt doch! Wütend legte ich auf. Ich wollte dieses Hin und Her nicht mehr. Mir war klar, dass ich mich in Matthias verliebt hatte. Doch er hatte Brigittchen. Und wenn er sich tatsächlich trennen würde, könnte ich ihren Schmerz nachvollziehen und wollte sie davor bewahren. Es bringt nichts, einen Mann zu lieben, der in einer festen Bindung lebt. Es war zu blöd. Matthias hatte unverkennbar Ricardozüge. Immer wieder fiel ich auf den gleichen Typ Mann herein.
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Ich wollte das nicht mehr. Schluss damit. Wären wir uns nur nicht begegnet.



Ich legte mich auf die Couch, hörte die Sizilianischen Chöre und heulte ein bisschen vor mich hin. Danach rief ich Helli an und erzählte ihr meine nächtliche Vollmondgeschichte.

„Ich glaube, es war der Frontmann, der Luzifer“, sagte ich.

„Und warum hast du ihn nicht gleich erkannt?“, zweifelte Helli.

„Weil es dunkel war. Und wir auch kaum geredet haben.“

„Klar“, lachte Helli, „ihr habt gesext. Wild gesext.“

„Und waren gedopt“, sagte ich, „man, Helli, war das geil.“



*



Wochen später, an einem Samstag, wollte Helli um neun Uhr zum Frühstück kommen, kam aber erst elf Uhr.

Rudi hatte sich für elf Uhr angesagt, kam aber schon kurz vor zehn Uhr.

„Crysella, sei doch mal so nett und faxe mir den Vertrag nach München.“

„Was denn für einen Vertrag?“

„So ein Verlag will meine Geschichten herausbringen.“ Rudi fuchtelte mit einigen DIN A4 Blättern vor meinem Geicht herum. „Die sind ganz begeistert“, sagte er und warf sich stolz in die Brust. „Und damit es schneller geht, will ich den Vertrag faxen.“

„Oh, ist ja toll“, freute ich mich und nahm die Blätter entgegen. „Her mit der Nummer.“

„Ich habe keine.“

„Und wie soll ich dann bitte faxen?“

„Du musst in München anrufen und fragen““, sagte Rudi als wäre das das Selbstverständlichste der Welt.

„Vielleicht ist die Telefonnummer auch die Faxnummer“, vermutete ich, „gib doch mal das Deckblatt her. Da müsste die doch oben unter der Adresse stehen.“

Rudi reichte mir das Deckblatt. Ich konnte keine Faxnummer erkennen.

„Hier steht keine“, sagte ich, „ist ja seltsam. Aber eine Mailadresse ist angegeben.“

„Siehst du“, sagte Rudi, als hätte er die Adresse entdeckt. „Da wird wohl auch irgendwo noch eine Faxnummer stehen. Guck doch noch mal.“

„Hier steht aber keine“, sagte ich ärgerlich. „Wir mailen. Das geht schneller.“

„Ich soll aber faxen.“

„Und ich soll ein teures Gespräch führen.
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“ Nun war ich echt sauer. Ich fragte mich, wozu Rudi seinen Kopf hatte. „Hier steht keine Faxnummer“, sagte ich nachdrücklich. „und wenn du nicht mailen willst und ich nicht anrufe, wirst du dem Verlag wohl oder übel den Vertrag schicken müssen. Gib mal her. Ich lese mir das mal schnell durch.“

Hastig überflog ich die Seiten.

„Taugt nichts“, stellte ich lakonisch fest.

„Wieso?“

„Hast du den Vertrag nicht gelesen?“ fragte ich verwundert. „Die wollen für jede Seite 10€!“

„10 €?“

„Ja. Pro Seite. Hier steht es schwarz auf weiß.“ Ich tippte mit meinem Finger demonstrativ auf die verhängnisvolle Passage. „Hast du Kohle?“

„Nötig“, sagte Rudi, „dann ist das wohl nichts. Ich bezahle doch wohl nicht noch für meine jahrelange Arbeit. Die spinnen doch.“

„Klar doch“, lachte ich, weil mir die Matthiasmoral in den Kopf gekommen war. ‚Meine Moral ist die Bank.‘. Genau. So wird es wohl sein. „Jeder will am anderen verdienen“, belehrte ich Rudi. „Eine Moral gibt es nicht. Du wirst auch nie klug. Immer fällst du auf die verdammten Abzockerverlage rein.“

„Ich hole mir schnell ein Bier“, sagte Rudi resigniert, „an dem Kiosk an der Ecke. Muss einen trinken auf den Schreck.“

„Bring gleich ne Flasche Wein mit!“, rief ich ihm nach. „Helli will noch kommen.“



Rudi ging und kam ewig nicht wieder. Stattdessen kam Helli.

Wir machten es uns in der Küche vor dem offenen Fenster gemütlich und tranken Kaffee. Es war ein sonniger Morgen. Die Vögel zwitscherten in dem Kastanienbaum. Der Himmel war weißblau. Ohne ein Wölkchen. Und die Sonne schon recht warm.

„Herrlich.“ Helli lehnte sich wohlig auf dem weißen Küchenstuhl zurück. „Ein wunderschöner Tag“, schwärmte sie, „und nun erzähl mal von dem, das du mir am Telefon angedeutet hast.“

„Von dem Mann?“

„Ja. Von dem. Den du in deiner letzten Vollmondnacht kennengelernt hast.“

„Luzifer meinst du aber nicht?“

„Nein. Davon hast du mir doch schon erzählt. Ich meine den danach.

„Gut“, war ich einverstanden und dachte an das schreckliche Geschehen.

„Du lernst ja ziemlich viele Typen kennen“; sagte Helli, „seit dein Ricardo dich verlassen hat.
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„Stimmt. Und das ist echt unheimlich. Aber ob du’s glaubst oder nicht Helli, ich weiß nicht, ob ich das geträumt habe oder ob es wahr ist“, sagte ich unsicher.

„Macht nichts“, sagte Helli, „das kenne ich ja von dir. Jedenfalls sitzen wir uns jetzt in echt gegenüber. Das ist kein Traum. Also fang schon an.“

„Ich habe den Beweis.“

„Welchen Beweis?“



Ich wollte nicht wahrhaben, was geschehen ist, hatte es immer wieder ganz bewusst ins Reich der Träume verbannt. Der Albträume. Diese abscheuliche Tat. Getreu meinem Luziferschwur. Vielleicht würde ich Klarheit erlangen, wenn ich es Helli erzählte. Und doch war ich mir sicher, dass es real war. Denn der Beweis schwamm im Glas. Neben Ottos.



„Du darfst mich aber nicht unterbrechen“, verlangte ich und sah in Hellis neugierig blau funkelnde Augen. „Diskutieren können wir später.“

„Großes Pionierehrenwort“, lachte Helli. „Mach ich nicht.“

„Na. Gut. Also, ich hatte gerade Theaterkarten für Die Stadt der Krieger besorgt. Da will ich nämlich mit Will noch mal hin. Der liebt doch das Stück so. Das Wetter war so schön, so sonnig warm. Also setzte ich mich vor dem Theater in dem Straßencafe' auf so einen roten Kunststoffstuhl und trank ein Mineralwasser. Und gerade, als ich meine uralte Sonnenbrille aufgesetzt hatte, stand plötzlich ein Mann vor mir. Groß, blondspärlich, jung.

'Ist der Stuhl hier neben Ihnen noch frei?’, fragte er und lächelte mich an.

‚Nein’, sagte ich, ‚da liegt meine Tasche.’

‚Und der daneben?’

‚Ja. Der ist frei. Das sehen Sie doch.’

Was geht mich der Mann an, dachte ich. Der kann sich hinsetzen, wohin er will. Ich blinzelte wieder in die Sonne. Der Mann setzte sich. Nach einer Weile fing er ein Gespräch an. Zuerst war ich ja ein bisschen wortkarg. Aber er schaffte es, mich aufzutauen. Wir plauderten über das schöne Wetter. Das Theater, die Sonne. Und den Mond.

'Heute Nacht ist Vollmond', sagte ich. Über meinen Körper gruselten die bekannten Gruselschauer. Ich dachte an die Vollmondnacht mit Horus vor vier Wochen.
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Tastete erschrocken nach meinen Zähnen. Sie waren in Ordnung. Vorerst jedenfalls. Es war ja noch kein Vollmond zu sehen. Also schaute ich mir den Mann genauer an. Er gefiel mir. Sogar auf den zweiten Blick. Irgendwie erotisierte mich dieser Kerl. Wenn du verstehst, was ich meine.

‚Manfred', stellte er sich vor.

‚Lilith’, sagte ich.

„Lilith? Wieso Lilith. Hattest du etwa deinen Namen vergessen?“, scherzte Helli.

„Menesch, Gabi, du sollst mich doch nicht unterbrechen.“

„Sorry.“

„Das kostet dich ne Lage. Wo war ich stehengeblieben?“

„Bei Lilith.“

„Ja. Ich weiß auch nicht, warum ich Lilith sagte. Ich war eben Lilith. Ich kann dir das nicht erklären. Es war eben so. Lilith zeigt uns die ungezähmtesten Seiten unserer Sexualität. Die ungebändigte Libido. Den reinen Sexualinstinkt. Die Erfahrung mit Lilith ist immer eine Grenzerfahrung. Wer einen Weg sucht, für den gibt es keinen Ausweg. Die Begegnung mit bestimmten Schatten führt uns zu Horror. Zur Panik eines Abstiegs in die Tiefe.“

„Wie wahr."

„Und ich musste diese Erfahrung machen. Ich musste dem Mann begegnen. Es war Schicksal. Und er hat mir diese Gefühle angesehen. Und konnte sie nicht deuten.“

„Woher weißt du das?“

„Ich habe die Angst in seinen Augen gesehen. Die Angst vor dem Unbekannten. Wilden. Und die Neugier. Beides zusammen löst ja auch eine ungewöhnliche Faszination aus.“

„Das kann ich gut nachvollziehen.“ Helli schüttelte ihre Locken. „Weiter im Text.“

„In den patriarchalischen Kulturen wurde die Frau immer mit Leidenschaft und Sinnlichkeit assoziiert“, sagte ich nachdenklich. „In der christlichen Welt sind das negative Eigenschaften. Deshalb wurde der Lilith - Mythos ja auch aus der Bibel verbannt. Er erinnerte wohl auch zu sehr an die sexuelle Natur des Menschen und hätte ein unerwünschtes Frauenbild modelliert, das die Gleichheit der Geschlechter schon damals gefordert hätte. Vielleicht hat er das gespürt und konnte es sich nicht erklären.“

„Verstehe. Aber deshalb brauchst du doch nicht so geschwollen daher zu reden“, schmollte Gabi. „Drück dich doch allgemein verständlich aus.“

„Manfred, so hieß der Mann, fragte, ob ich Lust hätte“, ignorierte ich Hellis Einwand.
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„Und stell dir vor, ich sagte ja. Sagte einfach ja. Und natürlich wusste ich, was der meinte.“

„Und was meinte der“, neckte Helli, „mit Lust, meine ich.“

„Sex meinte der. Klaro.“

„ Klaro meinte der Sex. Was sonst“, lachte Helli

übermütig.

„Und als mein ja heraus war“, erzählte ich weiter, „war ich so erschrocken, dass ich meine Augen seinen begehrlichen Blicken entzog und versonnen in mein fast leeres Glas starrte. Dann starrte ich ihn wieder an. Und da waren sie plötzlich.“

„Wer war da plötzlich?“

„Die Schmetterlinge in meinem Bauch.“

„Wahnsinn! Und?“

"Wollen wir?", fragte Manfrd.

"Und?"

„Ich setzte mich ganz selbstverständlich neben ihn in seinen roten Luxuscabriolettschlitten.“

„Das glaube ich nicht! Wo du doch immer so prüde warst. Und nur deinen Ricardo im Kopf hattest.“

„Stimmt aber.“

„Und dann?“

„In seinem Wohngebiet vor einem älteren Massenneubau schaltete Manfred den Motor aus. 'Wir sind da', sagte er.

Und und war ich schon etwas enttäuscht. Und als ich in seiner Wohnung stand, mehr als etwas.“

„Was hattest du denn erwartet? Ein Penthaus?“

„Mindestens. So, wie der Kerl aussah und auftrat. Und der Schlitten.“

„Ach, Lilith.“ Helli feixte schadenfroh vor sich hin. „Äh, Crysella. Du Arme. Gerätst aber auch an irre Typen.“

„Kannste laut sagen. Die Wohnung war typisch Junggesellenbude. Zwei kleine Zimmer, Küche, Bad, alles kärglich eingerichtet. Komisch war nur, dass mich das nicht wirklich störte, wo ich doch normalerweise Wert auf einen angemessenen harmonisch abgestimmten Rahmen lege. Nein, jetzt wollte ich ganz bewusst wieder etwas erleben, das Wie und Wo war egal. Mich trieb der Sextrieb.“

„Oh, oh“, kicherte Helli, „der Sextrieb verlangte also wieder mal sein Recht."

„Er wurde übermächtig“, sagte ich mit Nachdruck. „Er tötete den Verstand.“ Ich machte eine kleine Kunstpause, ehe ich weitersprach: „Ich war ein einziges Begehren.“

„Und? Hattest ihr Sex?“ Helli Gesicht war jetzt nah an meinem.
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„Ehrlich. Hattet ihr Sex. Wilden, perversen Sex?“

„Das überlass ich deiner Fantasie“, sagte ich und lachte. „Davon hast du wohl hoffentlich genug.“



Mit Schaudern dachte ich an diese Nacht. Diese schreckliche Nacht. Nein, was wirklich geschehen war, würde ich Helli nicht anvertrauen. Sie nahm mich nicht ernst. Würde mir sowieso nicht glauben. Jedenfalls nicht, wenn ich diese verrückte Geschichte so wiedergeben würde, wie ich sie tatsächlich erlebt hatte.



*



Ich wusste, diese Nacht würde mich der Vollmond wieder verrückt machen. Schon spürte ich seine übersinnliche Energie. Ich spürte Thoth. Den ägyptischen Mondgott.

Thoth wird meist als Ibis oder Ibisköpfig dargestellt. Oft auch als Pavian. Er hält ein Schreibgerät oder eine Palmrippe in seinen Händen. Damit schreibt er beim Totengericht das Urteil auf und begleitet danach die Verstorbenen durch die Unterwelt. Sozusagen als Seelenführer. Er ist auch der Sohn des Sonnengottes Re und entsprang dem Kopf des Gottes Seth. Seth, meinem ehemaligem Nachtgemahl. Dem Gott der unbändigen Lüste.



Ich hatte Mühe, nicht laut aufzulachen. Dem Gott der unbändigen Lüste. Dem Gott, der sich mit der Erdenfrau Crysella vergnügt hatte. Mit mir. Er hatte mich nicht geschwängert. Er konnte ja selbst gebären. Und zwar kopflastig. Er hatte es also nicht nötig, eine Frau in dieser Hinsicht zu seinem Werkzeug zu machen. Wie hatte überhaupt Lilith täglich ihre hundert Lilim geboren? So, wie die Erdenfrauen? Wäre vielleicht zu anstrengend gewesen. Vielleicht durch den Mund? Oder auch mit dem Kopf?

Davon ist jedenfalls nichts überliefert. Nur, dass bei den Dämonen alles möglich ist. Und wenn sie sich mit den Menschen vereinigen, ist auch bei diesen alles möglich. So, wie bei mir. Dämonen dringen in das Innere des Menschen, vergiften ihre Seele, stürzen sie in Dunkelheit, lassen sie Dinge tun, die sie ohne ihre Bekanntschaft niemals getan hätten.



Seit ich Lilith begegnet war und Seth und Eins mit ihnen geworden bin, war mein Leben ein irrlichternder wilder Garten. Ein unheimliches Labyrinth, aus dem es keinen Ausweg zu geben schien.
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Jedenfalls nicht in den Vollmondnächten nach der Vereinigung mit Luzifer. Mein Schwur musste sich erfüllen.



In jeder Vollmondnacht werde ich den Männern, die mir begegnen, ungeahnte Lust bereiten. Die Lust und die Qual, die Luzifer mich durchleben ließ. Ich werde ihre Retterin sein. Ihre Göttin einer Vollmondnacht und sie entschweben lassen in himmlische Sphären, auf dem Gipfel ihrer Ekstase.





Thoth soll auch Sohn der Nechmet-awaj und Vater von Nefer-hor sein und alle drei eine göttliche Dreiheit bilden.

Thoth diente Osiris, dem Gott der Vegetation und der Toten, als Schreiber. Nach Osiris‘ Tod konnte er dank seiner Kenntnisse Isis helfen, ihren Gatten so zu bestatten, dass sie noch Horus von ihm empfangen konnte. Na, ja.



Die Ottoszene:



„Ich habe gelesen, dass die Männer kurz vor ihrem Tod mehrere Orgasmen kriegen sollen.“



So wird es wohl gewesen sein. Danach ist er dann gestorben und mit Thots Hilfe beerdigt worden.

Horus herrschte lange Zeit über das Reich. Thoth wurde sein Nachfolger und regierte Ägypten über dreitausend Jahre. Dann stieg er zum Himmel auf. Und zwar auf Befehl des Sonnengottes Re. Erschwert wurde ihm dieses Amt jedoch durch irgendwelche Ungeheuer, die beständig von ihm fraßen. Doch der liebe MondThoth schien ungenießbar zu sein. Die Ungeheuer spieen die Teile immer wieder aus und gelangten wie durch einen geheimen Zauber immer wieder zu Thoth zurück. So leuchtet er bis heute als Vollmond vom Himmel herab.



Seltsam, was für kuriose Gedanken mir durch den Kopf gegangen sind. In so einer Situation. Alles war irgendwie traumhaft. Und doch auch wieder real. Völlig absurd. Vollmond eben.



***



Fortsetzung folgt
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  Und nun? Werde mir gleich das nächste Kapitel zu Gemüte führen.  
   Else08  -  02.03.13 21:12

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