Trauriges · Kurzgeschichten

Von:    René Oberholzer      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 14. November 2012
Bei Webstories eingestellt: 14. November 2012
Anzahl gesehen: 2967
Seiten: < 1

Vor 10 Jahren hat er den letzten Bären im Tal erledigt. Das Fell liegt auf dem Boden seines Schlafzimmers.



Als seine Frau noch lebte, schlüpfte er ins Bärenfell, zog es sich über und schlich seine Frau damit an. Beim Lärm, den er verursachte, erwachte sie jeweils und erschrak sehr heftig. Er brummte dann unter seinem Fell hervor: "Ich liebe dich", worauf sie sich im Bett umdrehte und weiterschlief. Wegen der vielen Schlafstörungen verliess sie ihn, nahm an einer Expedition nach Alaska teil und fiel dort einem leibhaftigen Bären zum Opfer.



Der Mann, der seit jenem Tag noch immer mit dem Bärenfell ums Bett herumschleicht und einmal "Ich liebe dich" auf das leere Kissen seiner verstorbenen Frau flüstert, plant demnächst eine Reise nach Alaska zu unternehmen. Er will den Bären erschiessen gehen, dem seine Frau zum Opfer gefallen war. In Alaska gibt es 1576 Bären.
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  Da muss man wirklich ein hartes Fell überziehen, angesichts dieses schweren Schicksalsschlages. Bei 1576 Bären ist es gar nicht so einfach, den wahren Täter herauszufinden. Vermutlich muss ein unschuldiger Bär für die Tat eines anderen büßen. So verhält es sich im wahren Leben auch unter uns Menschen, was du uns mit dieser tollen Geschichte sicher sagen wolltest. Viel zu oft trifft es die Unschuldigen!
Sehr humorvoll geschriebene Geschichte, die mir sehr gefallen hat!
LG. Michael  
   Michael Brushwood  -  14.11.12 09:29

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