Die Leidende Träne ~Kapitel 4~   9

Romane/Serien · Romantisches · Fan-Fiction/Rollenspiele

Von:    Nessi Strack      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 26. August 2011
Bei Webstories eingestellt: 26. August 2011
Anzahl gesehen: 1841
Seiten: 4

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


~ Flashback ~



''Hiko Warte !''. Mein Vater rannte mir Lächelnd hinterher. Ich trug ein Rot-weißes Sommerkleid und eine Gelbe Schleife im Haar. Als kleines Kind war ich schon immer ein Freund der Bunten Farben. Sie trugen nur noch mehr zu meinem Wundervollem Leben bei. Über den Tod meiner Mutter war ich schon lange hinweg. Mein Vater machte sich richtig gut. Ich streckte meine Arme in die Luft und sprang in Höhe. Ich landete auf einer großen weichen Wiese. Mein Vater kam auf mich zu gerannt und hob mich hoch. Wir beide fingen an zu lachen. Wir fielen zu Boden und fingen an uns gegenseitig zu Kitzeln. Nach einer Weile strich er mir durch mein Dichtes Blondes Haar und gab mir einen Kuss auf die Stirn. ''Hiko mein Engel, ich Liebe dich über alles und nichts und Niemand auf der Welt wird uns jemals trennen'' sagte er Sanft und nahm mich behutsam in den Arm. ''Da bin ich mir ganz sicher Papi'' stimmte ich lachend zu und kuschelte mich an seine Brust.



~ Flashback Ende ~



Nach dem Spaziergang konnte ich immer noch nicht schlafen. Ich saß an meinem Fenster. Schaute dem Nebel zu, wie er ganze Wälder im Mondschein verschlang. Das Fenster war ein kleines Stück offen und ich konnte die Eulen rufen hören. Es war ein gruseliges Bild. Tränen fielen. Sie bahnten sich den Weg über meine Wangen hinunter zum Kinn und schließlich fielen sie auf das Buchenholz der Fensterbank. Ich vermisse ihn so sehr. Ich trat von der Fensterbank hinunter und zog mich bis auf die Unterwäsche aus, um mich danach auf mein Bett zu legen. Ich kuschelte mich in mein Kissen, zog die Decke bis zum Hals und schlief ein.



Am nächsten Morgen wachte ich wieder auf. Ich sah, wie die Sonne aufging, wie der Nebel über den Wiesen die Wälder wieder freigab. Ein kurzes Lächeln huschte über mein Gesicht. Aber schnell verfiel ich wieder in Trauer. Ich habe öfters solche Momente im Leben. Man wird mit der Vergangenheit konfrontiert und es ist schwer wieder davon los zu kommen. Widerwillig stand ich von meinen Bett auf und lief hinüber zum Spiegel. Meine Augen waren ein wenig errötet von dieser Nacht und mein Haar total zerzaust. Schnellen Schrittes lief ich ins Bad und machte das Wasser der Dusche an. Ohne mich meiner Unterwäsche zu entledigen, ging ich in die Dusche und setzte mich auf den Boden.
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Meinen Rücken und Kopf, lehnte ich an die Kalten Fliesen hinter mir. Das kalte Wasser prasselte auf mich hinab und hinterließ einen wohligen Schauer an den Stellen. Warum muss mein Leben auch so Scheiße sein. Ich bin noch nicht einmal Stark genug, das hinter mir zu lassen, was mir die Kraft nimmt weitere Schritte nach vorne zu wagen. Immer noch tief in Gedanken versunken, überhörte ich fast, dass jemand wie wild an meine Zimmertüre klopfte. '' HAAAAALLOOOO HIKO BIST DU WACH ?''. Ohne jeglichen Zweifel, Shizune. Ich drehte das Wasser der Dusche zu und zog meine nasse Unterwäsche aus. Diese ersetzte ich dann durch neue Kleidung. Mein Haar war immer noch nass und Tropfte auf mein schwarzen Top. Langsam ging ich hinüber zur Türe und öffnete diese Schließlich. Als Shizune mich musterte, schaute sie mich peinlich berührt an. '' Oh äh tut mir leid, ich wollte dich nicht beim Duschen stören '' sagte sie und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Ich schaute sie immer noch fragend an und wartend auf eine Antwort weswegen sie zu mir kam.



''Tsunade hat eine Mission für dich und möchte dich unverzüglich sehen''. Mit diesen Worten verschwand sie auch schon wieder. Na Toll, eine Mission. Dazu hatte ich nicht gerade unwahrscheinlich viel Lust. Aber ich war nun mal jetzt ein Jonin aus Konoha, also war ich dazu verpflichtet auf den Hokage zu hören. Ich nahm ein Handtuch und trocknete meine Haare ab, kämmte einmal kurz durch und begab mich auch schon auf den Weg zum Büro von Tsunade. Als ich dort ankam, klopfte ich einmal kurz an und betrat daraufhin den Raum. '' Ah Hiko, gut du bist da '' fing sie an und stütze ihre Ellebogen auf ihren Schreibtisch, nur um danach ihren Kopf auf ihren Händen ab zu stützen. '' Wie du von Shizune schon sicherlich erfahren hast, habe ich eine Mission für dich. Du musst eine Schriftrolle hinüber nach Sunagakure bringen und sie dort dem Kazekage überreichen '' beendete sie ihren Vortrag. Soweit so gut. Aber werde ich wirklich alleine gehen ? Als könnte Tsunade meine Gedanken lesen fuhr sie auch schon fort. '' Da das für dich alleine zu gefährlich wäre, habe ich dir zwei weitere Jonin zur Hilfe an deine Seite gestellt...'' wie aufs Wort wurde auch schon die Tür geöffnet und der grüne Frosch höchst persönlich betrat den Raum. Das kann nicht ihr ernst sein.
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Was habe ich getan, um dies zu verdienen ? '' MAITO GAI IST HIER UND BEREIT FÜR DIE MISSION '' rief er und streckte seinen Daumen in die Höhe und fing an schmierig zu Grinsen. Oh man, das kann ja was werden. Zu meinem Glück trat auch direkt der zweite Ninja den Raum. Er stand lässig im Türrahmen und schaute mich mit seinem Auge an. Kakashi. Wenigsten ein einziger vernünftiger Mensch dabei. Ich nickte noch einmal kurz und verschwand dann auch schon wieder.



Ich ging direkt zum Tor, anstatt vorher nach Hause zu gehen. Ich würde weder was Essen noch was Trinken, was sollte ich dann Packen ? Dort traf ich dann auch auf Gai. Wie kann er ? Ich meine er war doch gerade noch im Büro. Ich bin vor ihm gegangen. Der Typ ist wirklich hyperaktiv. Langsam trottete ich zu ihm hinüber. Ich schlürfte ein wenig, sodass der Sand unter meine Füßen sich in eine kleine Staubwolken verwandelte. '' Na kleine ? Das wird bestimmt Toll ich spüre schon wie die Kraft der Jugend in mir zu Tage kommt '' schrie er voller Euphorie. Bitte Gott, mach das er Ruhig ist. Er laberte und laberte und laberte. Irgendwas von irgendeinem Lee und Feuer in ihm und sonstiges. Ich werde es nicht mehr lange aushalten. Das Eis wird Dünner und Dünner. So schnell konnte er gar nicht gucken hatte er schon meine Faust in seinem Gesicht. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt er sich seine Stark blutende Nase. Ich weiß nicht ob ihr es auch hört aber es ist auf einmal so Ruhig. Genervt ließ ich mich auf den Boden fallen. Wo bleibt denn bitte Kakashi ? Er ist schon ganze 20 Minuten zu Spät. Gai's Nase hatte mittlerweile aufgehört zu Bluten, aber sie schien immer noch sehr zu schmerzen. Na ja, solange er Ruhe gibt. '' Ich muss mich wohl entschuldigen, mir ist eine Schwarze Katze über den Weg gelaufen und danach habe ich mich auf dem Weg meines Lebens verlaufen '' hörte ich eine, mir nur zu bekannte Stimme. Er blieb vor uns stehen und schaute verwirrt in die Richtung von Gai. Ich stieß einen Seufzer aus und erhob mich langsam, damit wir heute nochmal hier Weg kämen. Stumm folgten mir, Gai und Kakashi. Traut sich keiner von den beiden etwas zu sagen ? Na mir soll es Recht sein. Von Schritt zu Schritt wurde es immer Dunkler. Ab und zu Raschelte etwas hinter oder neben mir und erhielt sofort meine Aufmerksamkeit. Doch der Wind spielte mir heute den ganzen Tag nur einen Streich.
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Ich schaute auch gar nicht nach hinten, um zu gucken ob es den beiden gut geht, ich Konzentrierte mich einfach nur darauf, dass die Mission ohne weitere Schwierigkeiten ausgeführt werden kann. An einer kleinen Lichtung die von Bäumen umgeben waren machte Kakashi halt und schaute sich prüfend in der Gegend um. '' Ich denke hier sollte wir eine kleine Pause machen, damit wir genug Kraft für Morgen sparen '' sagte er und Gai und ich nickten einstimmig. Alle schlugen wir unsere Zelte auf und verschwanden auch schon dort drin.



Mitten in der Nacht fuhr ich hoch. Was hatte ich geträumt ? Ein Weg. Licht von alten, flimmernden Straßenlaternen und zu beiden Seiten des Weges undurchdringliches Dickicht. Was hatte am Ende des Weges gewartet? Oder war einfach gar nichts passiert. Ich war schweißgebadet und zitterte am ganzen Körper. Schon seit Jahren hatte ich keine Albträume mehr. Und dieser war ganz anders gewesen als alle bisherigen. In diesem Traum kannte ich meinen Feind nicht. Was hatte mich so geschockt ? Es fühlte sich auch gar nicht an wie ein richtiger Traum. Eher als würde jemand meine Gedanken kontrollieren. Bei dem Gedanken lief mir ein Eiskalter Schauer über den Rücken. Dies kannte ich nur zu gut. Noch immer Zitternd schlug ich die Decke von mir Weg und ging erst einmal nach Draußen, um mich ein wenig zu beruhigen. Vor meinem Fenster erstreckte sich ein Wald, silbern-bläulich angestrahlt vom Mondlicht. Das Dickicht aus meinem Traum. Ich kniff die Augen zusammen und riss sie wieder auf. Ich starrte entgeistert auf den Wald vor meinen Augen. Das Gestrüpp schien zu leben. Die Äste, eng ineinander verschlungen, tanzten zu einer nur ihnen bekannten Melodie. Jetzt erkannte ich, dass die Bäume gar nicht blau angestrahlt wurden, sie hatten tatsächlich einen blauen Schimmer auf der schwarzen Rinde. Lichter geisterten zwischen den Blättern umher wie leuchtende Insekten, aber ich konnte keine Tiere entdecken, die das Leuchten ausstrahlten. Was lauerte in dem Astgewirr ? Meinen Blick immer noch auf den Wald gerichtet spürte ich, wie mir eine eiskalte Hand auf die Schulter gelegt wurde und an der Stelle eine Gänsehaut hinterließ. '' Hallo Hiko '' flüsterte mir die Stimme ins Ohr. Ich erstarrte. Nein, das kann nicht sein.
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Punktestand der Geschichte:   9
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Kommentare zur Story:

  Spannend, ob sie es schaffen werden, die Schriftrolle hinüber nach Sunagakure zu bringen?  
   Petra  -  28.08.11 10:41

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Nathanahel Compte de Lampeé" zu "Manchesmal"

... welch ein wunderschöner text ! lg nathan

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