80 Days, Kapitel 9. Der G. und die Finsterniss   337

Romane/Serien · Fantastisches · Fan-Fiction/Rollenspiele

Von:    Barbara Saskat      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 10. Juni 2011
Bei Webstories eingestellt: 10. Juni 2011
Anzahl gesehen: 1458
Seiten: 13

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Der G. und die Finsterniss



Als Souta am Vorabend nach Hause kam, war er immer noch ärgerlich über sich selbst. Er hatte sein Handy zu Hause liegen lassen und als er nun, um viertel nach Acht am Abend drauf schaute, hatte er einen Anruf. Von Mattie. Sein Herz machte einen Sprung.

Schnell wählte er ihre Nummer und wurde augenblicklich blass als sie ihm erzählte, was passiert war und dass sie Mogi kennen gelernt hatte.

„Soll ich vorbei kommen. Jetzt sofort.“, fragte er.

Doch Mattie lehnte ab.

Sie bräuchte Schlaf und er vermutlich auch. Ob er nicht zum Frühstück kommen wolle.

Er wollte das ganz sicher sogar.

Zum einen, weil er sich große Sorgen machte, zum anderen, weil er sie gerne wiedersehen wollte.

Als er auflegte und unter die Dusche sprang, fragte er sich, ob er sich schon verliebt haben könnte.

Und es war diese Frage, die ihn ein bisschen betrübte. Schließlich blieb sie nur ein Jahr.



**



Tag 9, 08.30 Uhr



Der Tag nach Mogi



„Ich kann nicht fassen, was du gestern alles durchgemacht hast und ich kann nicht glauben, dass ich nicht hier war um dir bei zu stehen.“

Souta hatte wirklich ein schlechtes Gewissen. In den wenigen Tagen, die er die junge Frau kannte, hatte sich schon etwas mehr wie eine Freundschaft entwickelt, die er nicht mehr missen wollte, auch wenn er das Ende des Jahres fürchtete. Er ließ sich von Mattie Kaffee einschenken. Wenn das so weiter ginge, würde er sich wirklich noch an Kaffee gewöhnen. Bisher war er eher ein Teetrinker.

Mattie setzte sich ihm gegenüber und strahlte ihn an.

„Dafür habe ich aber viel heraus bekommen. Ich weiß nun, wer Mogi wirklich ist. Und dass er tatsächlich mit L zusammen gearbeitet hat und warum er dich, und nun wohl auch mich ein bisschen beschattet .“

Mattie hatte ihm die Story erzählt, aber er war immer noch hin und weg.

„Natürlich konnte er mir nicht alles erzählen, aber immer hin so viel, dass ich sicher sein kann, dass die Geschichte mit L stimmt. L, der ursprüngliche L ist tatsächlich gestorben bei den Kira Ermittlungen.“

Souta nahm sich ein Brötchen und schnitt es in zwei Hälften.
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„Unfassbar, dass er es dir erzählt hat. Ich meine, das ist ein Skandal. Und es gab einen direkten Nachfolger?“

Mattie nickte.

„So wie ich das verstanden habe, gab es eine ganze Reihe direkter Nachfolger. Aber es schien mir so, als ob Mogi an seinem L ganz besonders hing. Er redete mit großem Respekt von ihm. Beinahe liebevoll. Er arbeitete dann auch mit dem nächsten L zusammen, aber er mag ihn wohl nicht so.“

Souta verstand das. L war seinerzeit ein Phänomen, das jedem auf der Welt bekannt war.

„Es hieß mal, dass, rein statistisch gesehen, die Kriminalitätsrate ohne ihn weltweit um 20% steigen würde.“

°22,34%°, erklärte Ryuzaki trocken, ohne dass einer der beiden es hörte.

Er hatte sich zu ihnen gesellt und wartete darauf, dass Mattie ihm ebenfalls einen Kaffee einschenken würde. Gestern funktionierte das besser. Gestern klappte einiges besser. Hatte er da noch anscheinend alle Möglichkeiten gehabt, waren sie nun schon wieder begrenzt. Aber warum nur? Er zerbrach sich den Kopf darüber und kam nicht drauf.

Er hatte versucht, an einer Tasse zu klopfen, an der Maschine zu rütteln und den Zuckerpott zu stupsen, aber alles war fehlgeschlagen.

Was war heute anders an ihm als gestern?

„Wer der Einbrecher war konnte Mogi mir nicht sagen, aber ich glaube, er hatte einen Verdacht. Er war im übrigen mehr als überrascht, dass ich so viel über ihn wusste. Auch, dass wir ein Foto gemacht haben. Ich habe es ihm gezeigt. Es war ihm peinlich, weil er drauf gepennt hat.“ Sie kicherte ausgelassen und ein wenig überspannt.

Souta schmierte Marmelade auf sein Brötchen und Ryuzaki begann der Magen zu knurren.

„Hast du ihm erzählt, warum wir es gemacht haben?“

Mattie schüttelte den Kopf. „Ich habe ihm nicht gesagt, dass es hier spukt und es wahrscheinlich der Geist seines verstorbenen Bosses ist. Ich glaube, das hätte ihn zu sehr mitgenommen. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich das lieber für mich behalten sollte. Er war so schon sehr mitgenommen.“

„Besser so.“, ergänzte Souta. „Wer weiß, wie er letztendlich zu ihm stand.“

Ryuzaki stöhnte übertrieben laut, als Mattie sich nun selbst an der Marmelade bediente.
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Die waren schon beim Essen und er hatte noch nicht mal einen Kaffee! So langsam fühlte er sich wirklich ausgestoßen.

Wütend rüttelte er an der Kaffeekanne...und es klappte! Warum klappte es jetzt und nicht die Zeit davor? Mattie sah auf und hörte auf zu kauen.

„Oh..tschulbibe. Du billst Paffee...“, brummelte sie mit vollem Mund.

Souta schüttelte den Kopf. Die Situation war vor allem deswegen so verrückt, weil es schon fast normal war. Diese junge Amerikanerin hatte sich völlig mit der Situation arrangiert.

Mattie nahm eine Tasse aus dem Schrank, schüttete Unmengen von Zucker hinein...Souta stand der Mund dabei offen, vermutete aber, dass ein Geist nicht an Diabetes erkranken konnte.... und dann lächelte sie....

„Du glaubst, ich habe dich gestern nicht verstanden.“, sagte sie in den Raum und kramte in ihrer Tüte, die sie vom Bäcker mitgebracht hatte. „Trommelwirbel, bitte.“, verlangte sie und holte eine Packung Milch hervor.

Ryuzaki war glücklich. Sie war wirklich nicht so dumm, wie er dachte.

°Mattie, ich liebe sie.°, strahlte er.

Sie schüttete etwas Milch auf den Zucker und füllte alles mit Kaffee auf, bevor sie sich wieder setzte.

„Du glaubst, er kann das zu sich nehmen?“

Mattie sah ihn ernst an.

„Trink in ner halben Stunde nen Schluck und du wirst es wissen. Es ist, als habe er irgendwie geschafft, den Geschmack zu absorbieren. Nicht das Volumen oder die Menge. Sondern wirklich den Geschmack. Ich habe es ausprobiert. Wenn er etwas „gegessen“ hat, schmeckt es nach Sand.“

Während sie dasaßen und frühstückten, versuchte Souta die Tasse im Auge zu behalten. Seines Erachtens bewegte sie sich nicht einen Millimeter.

„Was soll jetzt werden? Wie bist du mit Mogi verblieben?“

Mattie zuckte mit den Schultern.

„Er wird sich noch mit dir unterhalten. Er hat dich in Verdacht, in Industriespionage verwickelt zu sein.“

Der Kiefer des jungen Japaners klappte runter.

„Ist das sein ernst? Was soll ich denn mit so was?“

Mattie winkte ab.

„Ich habe ihm dann erklärt, wieso du da warst. Wie das mit dem Alarm kam und so. Ich weiß nicht, ob ihn das zufrieden gestellt hat.
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Ich konnte ihn ja die Sache mit meinem Hausgespenst nicht erzählen.“

„Wäre gut, wenn wir wüssten, wer hier eingebrochen ist. Dann könnten wir wenigstens den Kerl im Auge behalten.“, begründete Souta. „Es macht mir Sorgen, dich hier allein zu lassen.“

Mattie kicherte.

„Ich bin nicht alleine.“, sagte sie und deutete mit einem Kopfnicken auf die Tasse, die sie für Ryuzaki zurecht gemacht hatte.

Er schnaubte.

„Und das macht mir auch Sorgen...“



**



Keine Stunde später hatten beide den Schrank komplett und vollständig ausgeräumt. Ihre Sachen lagen sehr ordentlich auf dem Bett. Zumindest für Matties Verhältnisse. Souta und im übrigen auch Ryuzaki, sahen das anders.

„Hier hat er alles durchwühlt.“, klärte sie ihn auf. „ Also muss der Eingang hier sein.“

Souta rüttelte an den Regalen. Sie waren fest und ließen sich nicht mal in der Höhe verstellen.

„Gut, dass du Mogi davon nichts gesagt hast.“, keuchte er, als er mit aller Kraft am unterem Regal zog und spürte, wie es sich ein kleines Bisschen rührte.

„Ich bin doch nicht ganz doof.“, erklärte sie und ging in die Knie um die Situation genau zu analysierten.

„Da sind doch Schrauben dran. Bauen wir das Ding doch auseinander.“

Souta wischte seine Hände an der Hose ab.

„Gut, hast du Werkzeug?“

Sie war eine Frau, natürlich hatte sie Werkzeug. Nur nicht solches, das man zum Handwerken gebrauchen könnte.

„Kein bisschen. Nur Wimpernzangen, einen Zollstock und nen Hammer wenn ich mal ein Bild an die Wand hängen möchte. Und ich glaube, ich habe nicht mal nen Nagen dazu.“

„Großartig.....gut, pass auf. Ich habe ne Menge im Wagen. Ich hols mal.“

Mattie sah ihm nach.

„Der ist süß, wa?“, fragte sie. Ryuzaki wusste mittlerweile, dass er aktiv von ihr dadurch angesprochen wurde, dass sie lediglich frei in den Raum sprach.

°Ich habe auch mal einen „süßen“ jungen Mann gekannt. Zu meinem Bedauern habe ich keine Ahnung, was aus ihm geworden ist.°

Mattie hörte ihn nicht. Sie war schon wieder auf die Knie gegangen und kroch nun weiter in den Schrank.
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„Och...Guck mal....da kann man ...Mensch...da ist so ne Kuhle...warte...warte....ich glaube..“

Er sah sie rückwärts wieder raus kriechen. Zuerst die Füße, dann die Beine, und schließlich der an ihrer Kehrseite befindliche Rest der Frau.

„Wenn wir die Regale raus haben, können wir die Rückwand verschieben, nicht war.“

°Das haben sie richtig erkannt.°

Mattie nickte, als habe sie ihn gehört.

„Ich bin sicher, du warst ein cleveres Kerlchen. Seltsam, dass er dich töten konnte.“

°Um sehr ehrlich zu sein, Mattie. Ich habe es darauf angelegt. Man könnte sagen, es war ein Suizid ohne selbst Hand an zu legen. Ich wusste, was passieren würde.°

Er erzählte es in einem emotionslosen „Das Wetter ist mal wieder furchtbar“ Ton.

„Er muss dich überrascht haben. Ich habe im Internet gelesen, dass er anscheinend Namen und Gesicht brauchte, um jemanden auf seine Weise töten zu können, aber viel ist ja nicht an die Öffentlichkeit gelangt.“

°Mein Gesicht, Mattie, hatte er immer vor Augen.°

„Ich wette, du hasst ihn dafür, was er dir und anderen angetan hat und deswegen bist du noch hier.“, vermutete sie.

°Mattie, ich habe ihn nie gehasst und tue es auch jetzt nicht. Ich hätte mir sehr gewünscht, aus Kira einfach wieder Light zu machen. Aber ich habe versagt. Ich habe einfach versagt und nachdem ich das wusste, kannte ich keinen Grund, mein Leben zu retten, wenn ich nicht mal seine Seele retten konnte. Er war verdammt....und ich…°

Mattie spürte plötzlich eine unendliche Traurigkeit und Einsamkeit um sich und in sich. Sie wurde davon übermannt. Sie bohrte sich in ihr Herz wie ein Rammbock und überwältigte sie.

Ein so tiefes und elendes Gefühl, dass sie nichts gegen die Tränen unternehmen konnte, die sich plötzlich unter ihren Lidern sammelte und dort brannten wie Feuer.

Eine endlose Verzweiflung, eine haltlose Niedergeschlagenheit. Sie begriff, es war sein Gefühl, dass er ihr vermittelte. Seine Gefühlswelt, die den Raum erfüllte und sie ertränkte.

„Es tut mir so Leid.“, flüsterte sie. „Es tut mir so unendlich Leid.
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Sie konnte nicht wissen, dass Ryuzaki auch weinte.



**



Souta hechtete durch die Tiefgarage und fand sein Auto auf Anhieb. Eine Kunst, die nicht jeder beherrschte.

Im Kofferraum suchte er sich alles zusammen, was er brauchen konnte und machte sich wieder auf den Weg nach oben.

Im Eingangsbereich der Halle sah er ihn. DAS war doch der Mann, der bei Mattie den einen Tag vor der Tür rum gelungert hatte. Er war sich sicher!

Souta ging zwei Schritte zurück und versteckte sich hinter einem der Säulen. Unsicher wagte er einen Blick um die Säule herum. Ja, er war sich wirklich sicher. Und wie gut standen die Chancen, dass sich jemand rein zufällig dahin verirrt und dann nichts mit dem Einbruch zu tun hatte.

Ryuzaki hätte es ihm errechnen können. Aber er war selbst so weit rechnerisch begabt, dass er wusste, dass die Chancen sehr schlecht standen, was eine Unbeteiligung des Mannes anging.

Souta hatte Angst weiter zu gehen und Angst stehen zu bleiben.

Wieso eigentlich? Wahrscheinlich konnte sich der Mann an Souta nicht mal mehr erinnern. Er selbst konnte es nur, weil so viele Dinge passiert waren, die seine Aufmerksamkeit geschärft hatten.

Zaghaft kam Souta aus seinem Versteck hervor und schlich an dem Mann vorbei, der eifrig telefonierte. Wie gern hätte Souta eine Weile zugehört, aber es wäre wohl mehr als auffällig gewesen, sich einfach dahinter zu stellen und zu lauschen.

Also verzichtete er darauf, seine Neugier zu befriedigen, aber er musste dennoch wissen, wer das war.

Sollte er einfach abwarten, was passiert? Er würde sicherlich auffallen und wenn er nun einen Fehler machte, und der Mann möglicherweise gefährlich war?

Er ballte die Hände zu Fäusten. So ein Mist!

Mattie wartete auf ihn und er wollte sie auf keinen Fall zu lange alleine lassen. Und wenn er ehrlich mit sich war. Er hatte Schiss.

„F uck.“, stieß er aus und ließ Klivebacker stehen. Es half nichts. Eines nach dem anderen. Er musste erst mal zu Mattie. Solange sie keine Ahnung hatten, was hinter dem Schrank war, brauchte er sich auch weiter um nichts zu kümmern.

Er ahnte nicht, dass keine drei Meter von ihm ein Mann in einem Mantel beide im Auge hatte.
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Klivebacker und Souta.



**

Aizawa konnte sein Glück kaum fassen. Erst lief er Klivebacker über den Weg und schließlich noch Kobayashi , Souta.

Er hatte sich nicht mal zu träumen erhofft, dass alles so schnell zusammen kommen würde. Und als Mogi dann noch am Abend vor seiner Tür stand, glaube er nicht mehr an Zufälle.

Dies war ein Schicksal. Eine Schicksalsfügung, wenn man so wollte. Er hatte lange auf genau das gewartet. Seid der Zeit der Kira Ermittlungen, als ihm klar wurde, wie schnell sich die Welt verändern konnte, wie hilflos man manchen Dingen gegenüber stand.

Aizawa steckte die Hände in die Manteltasche und lehnte sich lässig an die Wand der Eingangshalle.

Hier hatte sich wirklich viel verändert, aber das Wesentliche blieb wie immer bestehen.

Die Aufteilungen des Hauses, die grundlegenden Umrisse. Die kalte Aura.

Aizawa hörte Klivebacker telefonieren und sah die kleinen Schweißperlen auf seiner Stirn.

Dieser Mann hatte Angst und allen Grund dazu.



**



Sie brauchten eine gute Stunde. Und das nur um die Regale zu entfernen. Souta war völlig fertig.

Er schnaubte und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Wirklich körperliche Arbeit war sonst nicht so seine Stärke, aber zu seiner Verwunderung wusste Mattie durchaus mit an zu fassen. Die Bretter lagen nun verteilt in verschiedene Haufen auf dem Boden und sie blickten auf die hölzerne Rückwand.

„So weit, so gut.“, meinte Mattie. Sie saß im Schneidersitz auf dem Boden.

„Reißen wir jetzt einfach die Rückwand raus oder suchen wir nach dem G. Punkt?“

Souta sah sie überrascht an.

„Dem G. Punkt?“

„Du weißt schon, der Punkt, den man drücken muss, damit sich alles öffnet.“ Sie kicherte.

Schon wieder schaffte sie es, dass sich blasse Röte auf seinen Wangen sammelte.

Verlegen hockte er sich in den Schrank und klopfte die Rückwand methodisch ab. Er glaubte nicht, dass man da was reißen musste. Vielmehr dachte er an einen Mechanismus.

„Irgendwie muss das auf gehen.“ Er drückte an einer Stelle, dann wieder an einer anderen und probierte die Nächste.
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Mattie stand auf und stöhnte. Sie brauchte was zu trinken.



„Ich denke, wir können es vorsichtig einreißen.“, rief sie aus der Küche. „Wir sollten nur versuchen, es so heil wie möglich zu lassen. Ich meine...ich habe keine Lust das alles beim Auszug zu bezahlen und.....ähm...Souta?“

Sie stand mit zwei Tassen wieder im Schlafzimmer.....aber Souta war nicht da.

„Mein Gott...Souta!“

Gedämpft und amüsiert hörte sie seine Stimme von hinterm Schrank.

„Hier...Ich hab den G. Punkt gefunden. Komm rein. Es ist gemütlich.“



Gemütlich war nicht das Wort, was ihr in den Sinn gekommen wäre. Es war gigantisch! Sie standen in einem hohen Gang, dessen Wände gut und gerne drei Meter hoch ragten.

Sie erinnerte sich an Mikas Ausführung, warum man eine kleine Ungereimtheit zwischen den Stockwerken erkennen konnte.

Hier war die Erklärung.



Die Wände waren mit einer Art Stofftapete bezogen, die sie selbst nur aus alten Filmen kannte. Das Muster war grauenvoll. An der ganzen Wand entlang bis hin zur Decke, zogen sich meterlange Spinnweben. Eine Reinigungskraft hätte ihre wahre Freunde daran gehabt.

Der Gang war ca. 6 Meter lang und endete in einer Abbiegung nach recht. Anders wäre es auch nicht möglich gewesen, weil sie sonst die Außenwand durchbrochen hätten.

„Das ist ja Wahnsinn!“, staunte Mattie. Die Akustik war abenteuerlich. Ihre Stimme wurde von den Wänden verschluckt und erstarb unnatürlich schnell.

Und erst jetzt fiel ihr auf, dass sie von dezenten indirektem Licht aus kleinen Vertiefungen in der Decke angestrahlt wurden.

„Man....“ Sie konnte ihre Verblüffung nicht zurück halten.

Immer noch hielt sie die Tassen in den Händen.

„Wahnsinn....“, wiederholte sie.

„Also, das gibt dem Begriff “begehbarer Kleiderschrank“ doch eine völlig neue Perspektive.“, witzelte Souta und nahm Mattie die Tassen ab. Behutsam stellte er sie auf den Boden.

„Komm...lass uns da weiter gehen.“

Sie gingen den Gang entlang und schauten um die rechte Kurve. Hier musste man zwei Stufen runter laufen und die Decke fiel auf knapp zwei Meter steil ab.
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Hier stand dann vor einer metallischen Tür, die ein Sichtfenster hatte.

„Oh nein...“ Mattie deutete auf den grauen Kasten neben der Tür.

„Wieder so ein Code Kasten.“

Souta öffnete die kleine Klappe und schaute hinein.

„Der Alarm ist nicht das Problem, den habe ich in fünf Minuten außer Kraft gesetzt. Das Problem ist, dass die Tür dann dennoch nicht aufgeht.“

Mattie stellte sich hinter ihm und er spürte ihre angenehme Wärme. Roch sie nach frischem Obst? Er dachte es kurz.

„Was ist denn dann das Problem.“

Souta tippte auf etwas, das wie eine Linse aussah.

„Ein Netzhautscanner. Wenn wir niemanden haben, der hier eingespeichert ist, bekommen wir die Tür nicht auf normale Art und Weise auf.“

„ Normal ist auch mit Netzhautscanner was anderes, weißt du. Andere benutzen einen Schlüssel.“

„Ich meine nur. Ich kann den Alarm ausschalten, aber aufbrechen müssten wir die Tür trotzdem.“

Mattie bezweifelte nach einem Blick auf die Tür, dass so was möglich wäre. Vielleicht mit Dynamit oder so was. Vor ihrem geistigem Auge sah sie sich wie in einem Cartoon, lange, rote Stangen mit Lunte an die Tür kleben, die sich in einem Strick vereinten, an dessen Ende Souta einen Hebel runter drücken würde.

Sie war offensichtlich mehr als stabil. Zentimeter dicker Stahl, schätze sie.

Sie klopfte probehalber dagegen und verzog die Mundwinkel. Als würde man gegen eine massive Mauer klopfen.

„Souta, mein Süßer. Ich bin mir nicht sicher, ob wir die ohne weiteres auf bekommen.“

Souta sah das ebenso. „Und ich bin mir nicht sicher, ob ich so ohne weiteres neue Personen einscannen kann.“

Er suchte nach den Speicherchip, auf dem die Daten der Personen abgelegt sein mussten.

Vorsichtig zog er daran.



::!System Scharf. Bitte Code Eingabe in 10...9...8..!.



Mattie wurde blass.

„Oh nein, bitte nicht schon wieder!“



**



Man konnte nun zwei Dinge tun. In Panik geraten oder aber innerhalb von sieben Sekunden versuchen, das Problem zu lösen.

Mattie entschied sich zunächst erstmal für ersteres.
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„Was machen wir denn jetzt? Verdammte Scheiße!“

Souta bebte.



::: :::7::: ::



Code Eingabe, Code Eingabe, Code...

„Och, Scheiß drauf.“, empfahl er niemanden und steckte den Schraubenzieher, den er in seine Hosentasche hatte, zwischen Box und Wand. Nun war es eh alles egal.



::: 6 :::



„Was MACHST du denn da? Bist du wahnsinnig?“



Mit viel Kraft schlug er auf den Griff und die kleine Box brach eine Stück von der Wand.

Mattie quiekte auf und hielt sich die Hand vor dem Mund.

„Scheiße! Souta! Ich hoffe, du weißt, was du tust!“



:::5:::



Er hebelte den Schraubenzieher nach vorn und hängte sich mit aller Kraft daran, bis der Kasten vollends nachgab und an wenigen Kabeln baumelte.



::: 4 :::



Souta warf den Schraubenzieher weg und durchwühlte die Strippen.

Mattie glaubte wahrlich, dass er den Verstand verloren hatte, als ihr neuer und sehr sympathischer Bekannter...und am liebsten sehr guter Bekannter...anfing, an den Strippen zu kauen.

Er knurrte dabei wie ein tollwütiger Hund bis er..



::: 2:::



...zwei Strippen auseinander gekaut hatte. Hektisch fummelte er die kupferfarbenen Drähte aus den Kabeln und..



„Halt dir die Ohren zu oder so!“



Mattie machte, wie ihr geheißen.

Das nächste, was sie mitbekam war ein Funken und ein Knall, dann Dunkelheit.

Es war Stockfinster.



„Souta?“

„Ja Mattie.“

„Sag mir bitte nicht, dass es im gesamten Gebäude so ist.“

„Ok.“

„Ok was?“

„Ok, ich sags dir nicht.“



**



Es wurde Finster.

Aizawa musste sich im aufkommenden Tumult erst mal orientieren.

„Was zum Teufel....“

Ein dicklicher Mann rempelte ihn an und entschuldigte sich flüchtig.

Und eine Frau an der Rezeption...oder das, was man für eine in diesem Gebäude halten könnte, sagte: „ Bitte.
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...Bitte. Das ist nur ein Stromausfall. Ich bin mir sicher, in wenigen Minuten ist alles wieder ok. Bleiben sie ruhig.“

Aizawa schnaufte.

Im ganzen Gebäude hat es noch nie irgendwelche Stromausfälle gegeben. Außer das eine mal, als Matsuda Cola über einen der Server unten gekippt hatte.

Und dieser Ausfall dauerte nicht länger als ein paar Sekunden, weil Ryuzaki überall irgendwelche Generatoren hatten, die in so einem Fall an sprangen.

Aizawa registrierte, wie Klivebacker sich hektisch umsah.

Und noch etwas. Mogi stand draußen vor der Tür.

Die elektrischen Türen würden sich jetzt natürlich auch nicht öffnen.

Aizawa winkte ihm kurz und Mogi winkte zurück, zuckte mit den Schultern und deutete auf Klivebacker.

Aizawa nickte.

Verdammt, jetzt musste er an Klivebacker dran bleiben. So was fehlte ihm noch.

Nur nicht aufregen....

Er stapfte hinter Klivebacker her und verkniff sich alle Flüche.



**



Mattie klopfte die Taschenlampe zwei Mal gegen die Wand und war erleichtert, als sie wieder zu Leuchten anfing.

„In der Regel mache ich mit Männern im Dunkeln was anderes.“, schimpfte sie leise.

Und wieder....Souta musste unbedingt versuchen, das ständige Erröten unter Kontrolle zu bringen. Gott sei Dank war es Dunkel.

Er hatte eine Schere und andere Kleinigkeiten bei Mattie zusammen gesucht und arbeite sich durch das Kabelgewühl.

„Wir haben zwar einen Stromausfall verursacht, aber der wird schnell wieder behoben sein. Irgendjemand wird den FI Schalter wieder umlegen und wenn wir bis dahin keine Lösung haben, werden sie auf der Suche nach der Ursache gehen. Und das kann fatal werden. Mit einem speziellen Programm kann man die Quelle ausfindig machen. Und das führt sie dann genau hier her. Wenn wir Glück haben, suchen sie die einzelnen Etagen nach dem passendem Schalter ab. Das dauert dann ne Weile.“

Wieder zerschnitt er ein Kabel und fummelte dessen Ende mit dem eines Anderen zusammen.

Etwas blinkte kurz auf und Souta schien relativ zufrieden.

„Leuchte mal hier her.“

Mattie tat, wie aufgetragen.

„Und wir bekommen die Tür dann auf?“

Der Japaner schüttelte den Kopf.
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„Nein, ich kann höchstens was überbrücken, damit nicht ständig nach dem Code gefragt wird, aber um die Tür auf zu machen, müsste ich die Wand einreißen. Die Technik liegt dahinter. So viel weiß ich schon. Aber auch da müssen wir die Stromzufuhr unterbrechen. Dieses Schlitzohr hat wirklich an alles gedacht.“

Er zwirbelte wieder zwei Kabel zusammen und spürte Matties Hüfte gegen seine.



**



Aizawa nahm zwei Stufen auf einmal. Er würde Klivebacker sowieso nicht auffallen. Zum einem war er zu nervös, zum anderen haben natürlich alle Anderen im Gebäude ebenso entschlossen, die Treppen zu benutzen.

Er konnte locker hinter Klivebacker her, ohne dass der es auch nur ahnen würde. Klivebacker stoppte in der Sechsten und ging durch die schwere Treppenhaustür. Aizawa folgte ihm, blieb diesmal aber im gebührendem Abstand.

Erst als er Klivebacker durch seine Wohnungstür gehen sah, kam er hinter der Ecke hervor.

Über ihm begannen die Lichter erst zu flackern, schließlich erhellten sie wieder den Flur. Aizawa sah nach oben und kniff die Augen zusammen.

Soso...Der Strom war also wieder da.

Er wischte sich seine Hände an der Hose ab und kaute auf seiner Unterlippe.

Mogi würde jetzt sicherlich das Gebäude betreten.

Ärgerlich wandte sich Aizawa ab.

Es würde schon noch Zeit und Rat kommen.

Für den Rückweg nach unten nahm er nicht die Treppe, sondern den Aufzug. Nur aus reiner Neugierde gab er routiniert, ganz wie früher, den Code ein. Aber natürlich tat sich nichts. Es ist und blieb wie es war. Der Code war gelöscht. Man kam nicht mehr in die Zwischenetage. So einfach war das. Also drückte er E, um wieder nach unten zu gelangen. Auf dem ganzen Weg starrte er die Rückwand der Fahrstuhlkabine an.

Industriespionage...dachte er wieder. Mogi hatte ja keine Ahnung....





**



Als das Licht den Gang wieder erhellte, warteten sie gespannt einige Augenblicke, aber der Kasten blieb ruhig.

Müde blinkten einige der Lämpchen und die eiserne Metalltür reflektierte eifersüchtig das rote Licht.
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Souta sackte erleichtert zusammen und setzte sich mit dem Rücken an die Wand.

„Das war knapp.“

„Mehr als das.“

Mattie trat aufgebracht gegen die Tür.

„So ne S cheiße. Wieso muss alles so kompliziert sein.“

„Den Sicherheitseinrichtungen zu Folge muss hier was Großes sein. Hier muss etwas versteckt sein, dass niemals jemand finden sollte. Das ist keine Null Acht Fünfzehn Sicherung. Das ist was echt gutes und das dicke Ende kommt noch denn ich habe es nicht mal installiert!“

„War wohl das Konkurrenzunternehmen.“, witzelte Mattie und setzte sich neben Souta, der sie gespielt empört ansah.

„Sagte Mika nicht, dass es noch einen weiteren Zugang geben muss. In den Fahrstühlen?“

„Ja, aber auch hier wieder der selbe Mist. Man bekam ihn nur auf, wenn man eine bestimmte Kombination auf den Knöpfen drückt und die kenne ich nicht.“

„Ist die denn einfacher zu knacken?“

Souta schüttelte müde den Kopf.

„Das bezweifle ich sehr. Aber ich nehme an, dass jemand die Kombi wissen muss. Von hier aus ist keiner der Mitarbeiter am Kira Fall rein gekommen. Das war L`s Privatwohnung und denk dran, Mogi hat gesagt, niemand habe sie je betreten. Also müssen sie über die Fahrstühle rein gekommen sein.“

Die junge Frau nickte in Erinnerung daran, wie beeindruckt der riesige Japaner zu sein schien, allein in der Wohnung seines ehemaligen Bosses zu sein.

„Ich glaube, er hatte immer noch das Gefühl, was verbotenes zu tun als er da war.“

Mattie stand auf und klopfte sich den Staub vom Hintern.

„Dann also zurück ans Zeichenbrett, ja?“

Sie reichte Souta eine Hand, die er gerne nahm und sich hoch helfen ließ.

„Ja, zurück ans Zeichenbrett.“, seufzte er.



**



Ryuzaki sah den beiden nach. Er selbst blieb noch vor der Tür stehen. Er legte seine Hand auf das kühle Metall und fühlte die aufsteigende Kälte.

Was weder Mattie noch Souta wussten....und was ihn selbst überraschte. Er hatte niemals einen zusätzlichen Code einprogrammiert.

Da er der Einzige war, neben Watari, der diesen Zugang hier kannte, hielt er es für ausreichend, lediglich den Netzhautscanner zu aktivieren.
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So war er nicht weniger Überrascht wie Mattie und Souta, als der Kasten einen Code verlangte.

Er merkte, wie sein Verstand sich drehte und wandte.

Was hatte er damals übersehen und was übersah er jetzt? Wo war der Haken und wer hatte ihn geschlagen?

Seine großen Augen ruhten auf seiner eigenen Reflexion im blanken Metall. Ja, er konnte sich sehen.

Und plötzlich war ihm klar, dass er sich selbst viele Fragen stellen musste.

Wer lebte vom ursprünglichem Team noch?

Was war aus Light geworden?

War der Fall Kira überhaupt aufgeklärt worden und sie nächste Frage, die wichtigste von allen.

“Wo zum Teufel ist das Death Note...“

Seine Hand löste sich von der kühlen Tür und er steckte sie tief in seine Hosentasche. Eine Weile blieb er mit geschlossenen Augen einfach stehen. Genoß das Gebäude, die Luft, die seid jener Zeit niemand mehr eingeatmet hatte.

°Light....was ist passiert. Was habe ich nicht gesehen?°

Er versuchte sich alles wieder in Erinnerung zu holen, jeden Tag, jede Minute, jeden Augenblick bis zu seinem Tod. Es half nichts. Er musste alles noch mal durchgehen. Den gesamten Fall.

°Yagami Light, wie sehr du mich verfolgst..…°, flüsterte er und ballte die filigranen Hände zu Fäusten, was seine Taschen ungewöhnlich aus beulte.

Mattie formulierte es schlicht und richtig.

°Zurück zum Zeichenbrett°





**

20.14 Uhr



Es war nicht der Mann an sich, der Takahashi , Yuuto einen Schauer über den Rücken laufen ließ, sondern die Aura des Mannes, der ihn so unglaublich freundlich anlächelte, dass sich ein fußballgroßer Klumpen in seinen Magen bildetet der zu mächtig war, um ihn aus zu kotzen.

Er betrachtete den Ausweis des Mannes und sah wieder in das Gesicht des Europäers, das ihn intensiv zu beobachten schien.

„Wie lange haben sie vor, zu bleiben, Mr. Van de Voght?“

Rheiner legte den Kopf ein wenig schief und die stahlblauen, fast meerwasserfarbenen Augen blickten den Zollbeamten ruhig an. Takahashi , Yuuto widerstand nur schwer dem Drang, einfach weg zu laufen.
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„So lange, wie mich meine Geschäfte hier halten.“

Takahashi , Yuuto nickte und gab dem Mann seinen Ausweis wieder.

„Ich wünsche ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Tokio, Mr. Van de Voght.“

Rheiner nahm den Ausweis entgegen und beschloss spontan, den Mann zu erschießen, sollte er noch einmal seinen Namen so fürchterlich aussprechen.

„Danke.“





Es war hier nun schon nach acht. Sein fast zwölf Stunden Flug hatte ihn müde und leicht reizbar gemacht.

Außerdem knurrte ihm der Magen und er war noch nie ein Fan von asiatischem Essen. Er bekam davon Sodbrennen und die Art zu Würzen in diesen Breitengrade machte etwas mit seinem Stuhlgang, dass er niemanden zumuten wollte.

Rheiner suchte auf seinen Notizen nach seinem Hotel.

Es sollte sich in direkter Nachbarschaft mit dem Komplex befinden. Der große, dunkelhaarige Mann, dessen Schläfen sich schon einem angenehmen Grau zu wandten, stellte sich an die Straße und winkte sich ein Taxi herbei.

Gut, dass wenigstens so was genau so funktionierte wie in Amerika.

Er fuhr an Straßenzügen und fremdartigen anmutenden, haushohen Reklametafeln vorbei ohne alles wirklich wahr zu nehmen.

Was er jetzt brauchte war Essen und Schlaf.

Und alles andere würde sich Morgen ergeben.



*
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Kommentare zur Story:

  ´...So langsam fühlte er sich wirklich ausgestoßen.`Dein Geist wird mir immer sympathischer.  
   Else08  -  22.06.11 20:45

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  Spannend. Was wird sich daraus entwickeln?  
   Dieter Halle  -  11.06.11 22:25

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