Holidays in Kampodia Kap. I – Teil 4 DINNER   66

Romane/Serien · Romantisches

Von:    Ingrid Alias I      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 1. März 2010
Bei Webstories eingestellt: 1. März 2010
Anzahl gesehen: 1595
Seiten: 7

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Kapitel I – Teil 4 DINNER



Die lange Treppe war fantastisch, aber auch fürchterlich. Jeder konnte sie sehen, und das galt sogar für die Ahnen der Familie von Kampe, deren Portraits entlang des Treppenaufgangs hingen. Da gab es ein bestimmtes Bild, es stellte eine blonde Frau dar, sie ähnelte Morgaine ein wenig. Ihre Augen schienen Rebekka zu verfolgen, doch die fand das tröstlich und zwinkerte der Dame unauffällig zu.

Sie waren alle da, wie Rebekka unauffällig feststellte. Sie saßen an einem riesigen Tisch, den man wohl aus mehreren anderen zusammengestellt hatte und der aussah wie König Arthurs Tafel.

Rebekka überlegte krampfhaft, wo sie sich hinsetzen sollte, es waren noch zwei Stühle frei, der zwischen Daniel und Archie – und der zwischen der namenlosen Schnorrerin und dem Mädchen Andromeda.

Sie spürte, dass alle auf sie starrten. Quatsch, sie starrten sicher alle auf Sabine. Sie selber tat nämlich das, was sie gelernt hatte: Sich unscheinbar machen bis zur Unsichtbarkeit...



>>> „Wie hübsch dieses Mädchen ist, diese wunderschönen großen braunen Augen! Natürlich hat sie ein bisschen Pech mit ihrem Mann gehabt, aber hübsch ist sie, das muss man ihr lassen...“ Rebekka fühlt sich verletzt. Zu ihr hat die Mutter nie so etwas gesagt, ganz im Gegenteil. Sie weiß natürlich, dass ihr exotisches Aussehen ungewöhnlich ist, vor allem wegen ihrer schrägen Augen. Wenn sie wenigstens blond wäre... Nein, sie ist hässlich! Wenn die eigene Mutter das findet, dann muss es stimmen, denn warum soll die eigene Mutter sie so herabsetzen? Sie ist ein Nichts, sie ist hässlich, und warum sollte sie überhaupt jemand sehen wollen? <<<



„Ich setze mich neben Andy und die... äääh Schnorrergurke“, flüsterte sie Sabine zu, und die kapierte es sofort.

Rebekka war froh, dass sie ohne großes Stolpern ihren Sitzplatz ereichte. Andromeda lächelte ihr zu, und sie lächelte zurück. Sie bemerkte, dass Sabine mittlerweile zwischen Daniel und Archie saß, und sie stellte fest, dass Sabine aussah wie eine Katze, die an Sahne geschleckt hat.

Der Wein war schon eingeschenkt, und Rebekka stürzte sich förmlich auf ihn. Er hatte eine beruhigende Röte und schmeckte außergewöhnlich frisch und fruchtig.
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„Er schmeckt gut, nicht wahr?“ Andromeda zwinkerte ihr zu. Sie trank allerdings keinen Wein, sondern Orangensaft.

„Woher weißt du das denn?“ fragte Rebekka.

„Genascht habe ich!“ Andromeda grinste, und wieder spürte Rebekka eine Verbindung zwischen ihr und dem jungen Mädchen, aber das war bestimmt nur Einbildung.

„Ich hab’ so einen Hunger!“ Das kam von der anderen Seite. Da saß nämlich die, Himmel wie hieß sie denn noch, ach ja, die Zigarettenschnorrerin.

„Die werden uns schon versorgen“, meinte Rebekka lässig, obwohl sie selber auch großen Hunger verspürte.

„Rehterrine, das hört sich toll an!“ Die Zigarettenschnorrerin klopfte mit ihrem Löffel demonstrativ auf den Tisch, was aber im allgemeinen Gesprächsgemurmel unterging.

„Ich glaube nicht, dass man davon richtig satt wird“, sagte Rebekka ein wenig anzüglich.

„Doch! Das hört sich gut an. Wie ein fetter Eintopf mit viel Wild und Pilzen!“ Wieder klopfte die Zigarettenschnorrerin mit dem Esslöffel auf den Tisch.

„Nein...“ Himmel, Rebekka fiel der Name dieser Frau einfach nicht ein. „Das ist kein fetter Eintopf...“

Just in diesem Augenblick wurde der erste Gang von einem jungen Mädchen aufgetragen. Die namenlose Frau ließ enttäuscht den Löffel fallen, als sie ihn erblickte. Es war nämlich nur die Scheibe von einer Pastete. Zugegebenermaßen vielleicht mit ein bisschen Rehfleisch darin, aber es war kein fetter Eintopf.

Und es gab wieder Wein. Rebekka stürzte sich förmlich auf ihn. Diesmal schmeckte er ein wenig kräftiger, aber gut...

Nach der Rehterrine ging es Schlag auf Fall: Eine köstliche Hühnerbrühe wurde serviert. Danach kam der Hauptgang, Medaillons auf Brokkoli-Gratin.

Und es gab wieder Wein, diesmal einen trockenen Weißen. Rebekka stürzte sich auch auf diesen, und sie fand ihn pikant und vor allem appetitanregend. Ab und zu lugte sie nach halblinks, wo Sabine sich sehr zu amüsieren schien. Kein Wunder, sie saß zwischen zwei ungewöhnlichen Männern. Rebekka lächelte, aber das Lächeln fiel ein wenig grimmig aus.

„Warum lachst du?“ Andromeda hatte ihr Lächeln bemerkt – und anscheinend auch den Blick nach halblinks.
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„Ach nur so...“

„Kennst du ihn?“ Andromedas Gesicht wurde eine Spur röter und somit noch frischer und lebendiger.

„Wen meinst du?“ Rebekka versuchte, sich blöd zu stellen.

„Daniel natürlich!“

„Ach so...“ Rebekka überlegte krampfhaft. Was sollte sie sagen? Die Wahrheit etwa, dass er ein Scheißkerl war, unzuverlässig und untreu und sich in jede Tussi verlieben würde? Nein, das konnte sie diesem Kind nicht erzählen.

„Ich kenne ihn. Zwar nicht so richtig.“ Das war einwandfrei gelogen. „Aber ich glaube, er hat schon einiges hinter sich.“ Das war zwar nicht gelogen, aber vieldeutig gesagt.

„Hmmm...“ Andromeda überlegte sichtlich, aber dann wechselte sie zu Rebekkas Erleichterung das Thema: „Willst du mal meinen Alfonso kennen lernen?“

„Ist das ein Freund von dir?“

„Na ja, ein Freund ist er schon, aber er ist ein Kater...“

„Ich liebe Kater! Leider kann ich keinen halten, der Vermieter erlaubt es nicht...“ Rebekka verstummte, denn sie musste an den kleinen Kater denken, sie hatte ihn von einem Bauerhof geholt, aber ihr Vater war im Dunkeln angeblich über ihn gestolpert, und das war’s dann. Eigentlich wohnten ihre Eltern nicht weit von hier, es waren höchstens hundert Kilometer, aber sie wollte nicht dorthin, hatte sie seit Jahren nicht mehr besucht. Nur ein gewisses Pflichtgefühl veranlasste sie, alle paar Wochen die Mutter anzurufen und sich ihre Krankheitsbeschreibungen anzuhören. Die Pflicht erfüllt, die Gleichgültigkeit geblieben.

„Du wirst ihn mögen!“, sagte Andromeda gerade.

„Wenn du das sagst...“ Rebekka blickte ihr in die Augen und fühlte wieder diese Vertrautheit zu dem jungen Mädchen. Es war, als hätte sie eine jüngere Schwester, es war ein gutes Gefühl, ganz anders als bei ihrem kleinen Bruder, den sie mit vierzehn bekam. Der verwöhnte Kleine erkannte schnell, dass sie in der Hierarchie der Familie das Schlusslicht war und nutzte das schamlos aus. Rebekka hatte aber sowieso die Nase voll, sie ging fort, als sie volljährig war und die Lehre aus hatte. Rebekka war hart geworden im Laufe ihrer Jugend. Das glaubte sie zumindest.
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Es gab nun kleine Zwiebelküchlein, die aber ungemein sättigend waren. Es lief alles locker ab beim Essen, während der Pausen zwischen den Gängen besuchten sich die Leute. Georg besuchte zuerst Sabine und hatte viel mit ihr zu reden – was von seiner Ehefrau misstrauisch beäugt wurde. Dann besuchte Georg Max und hatte auch mit dem viel zu reden. Klar, er war einer von Max’ besten Gästen gewesen, nur übertroffen von Sammy natürlich. Und just zu dem wanderte Georg nun hin.

Rebekka überlegte, wen sie besuchen könnte, und dann fiel ihr natürlich Max ein, er war im Augenblick frei und saß ja nicht weit entfernt. Sie erhob sich und ging die zwei Meter zu Max hin.

„Es scheint dir gut zu gehen, Max“.

Max lächelte und sagte: „Ich bin ja schließlich zuhause hier.“

„So richtig viel hast du aber nie von deinem zuhause erzählt“, meinte Rebekka ein klein wenig ironisch.

„Ich bin eben ein schweigsamer Typ.“

„Ja, das bist du wohl. Übrigens finde ich Andy sehr nett!“

Max schien leicht zu erröten. Er schaute schnell hin zu Andy, die aber mit ihrem Orangensaft beschäftigt war und verstohlene Blicke an Daniel sandte.

„Es ist seltsam, dich nicht hinter einer Theke zu sehen...“ Sie fand ihn immer noch so attraktiv wie damals und genauso verschlossen und beherrscht. Auch als er einmal total betrunken war, hatte er sich nicht mit der Kneipenschlampe eingelassen. So einen Mann möchte ich haben, hatte sie damals gedacht, einen Mann, der nicht auf jede hereinfällt, Und damit meinte sie nicht ihren Freund Michael, obwohl ihre Beziehung in den letzten Zügen lag, sondern einen anderen, von dem sie gewisse Dinge gehört hatte.

Wie Max allerdings die junge Andy ansah, war schon seltsam. Wieder fiel ihr der Name auf, Andromeda. Woher kam er, aus der griechischen Sagenwelt etwa? Und wieso beschäftigte Andromeda sie so? Aber Max schien sie auch zu beschäftigen. Warum? Andy war doch noch ein Kind irgendwie, und sie konnte sich nicht vorstellen, dass Max irgendwie pädophil war. Sie korrigierte sich: Nein, Andy war kein Kind mehr.

„Meine Kneipenzeit war eher zufällig“, Max lächelte sie an. Und Rebekka hatte wie früher das Gefühl, dass er zwar wohlgefällig auf sie schaute, aber irgendwie haarscharf daneben.
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Doch dann wusste sie es: Sie sah Andromeda ein wenig ähnlich, und durch das haarscharfe Danebenblicken wollte er sich die Illusion bewahren, dass er auf Andromeda schaute... Genau!

„Aber es hat dir doch Spaß gemacht?“, stellte sie fest.

„Klar doch, aber im Grunde war es nur wegen der Kohle“, sagte Max lakonisch.

„Und warum hast du dann uns, die wir ja nur zufällige Kneipenbekanntschaften sind, hierhin eingeladen?“ Sie konnte es sich nicht verkneifen, Max ein wenig in Verlegenheit zu bringen.

„Na ja, erstens, weil ich euch mag“, Max zögerte, bevor er weitersprach. „Und außerdem hat mich Daniel drum gebeten.“

„WAS?“ Rebekka sah ihn entgeistert an. Was zum Teufel hatte Daniel mit der ganzen Sache zu tun?

„Könnte es sein, dass er dich wiedersehen wollte?“ Max’ graue Augen waren undurchschaubar, doch Rebekka hoffte, dass ihre blauen Augen ebenso undurchschaubar waren.

„Warum sollte er?“ sagte sie gleichgültig. Also wirklich, Max kam ja auf vielleicht auf Ideen!

„Warum sollte er was?“ Neben ihr ertönte eine bekannte Stimme. Sie drehte sich langsam nach links – und sah Daniel direkt in die Augen. Oh nein, nicht das! Aber sie musste da irgendwie durch, und sie konnte nicht immer davor weglaufen. Warum auch, er war überaus gut aussehend, er war ihr Typ als Mann, er war großartig im Bett... Und wovor sollte sie eigentlich weglaufen? Das hatte sie nicht nötig.

„Oh Daniel! Was machst du denn hier?“ Das war blöde gesagt, dachte sie und trachtete danach, die Scharte auszuwetzen. „Ich meine, was machst du hier bei mir?“ Das war ja noch blöder gesagt.

„Jetzt erzähl’ nicht so ein blödes Zeug, Rebekka!“ Tatsächlich legte er ihr seine Hand auf die Schulter.

Sie schüttelte ihn ab. Sie wollte das nicht. „Ich erzähle blödes Zeug? Na toll! Aber du musst es dir ja nicht anhören, das blöde Zeug!“ Rebekka wunderte sich in einem verborgenen Winkel ihres Gehirns darüber, wieso er sie so zornig machen konnte. Das war doch vollkommen irrelevant. Wer sagte das immer? Genau, Seven of Nine im Raumschiff Voyager.

„Ich dachte, wir könnten uns hier mal unterhalten.“ Seine Augen waren messingfarben wie die einer Katze, es war ein seltsamer Kontrast zu seinem dunkelblonden Haar.
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„Worüber denn?“

„Über unsere Beziehung!“

„Wir haben keine Beziehung, wir hatten nie eine Beziehung!“ Rebekka blickte ihn aufgebracht an.

„Ich denke schon. Es war etwas Besonderes!“ sagte Daniel, und seine Stimme war so weich und so verlangend, dass sie fast eingelenkt hätte – aber sie tat es nicht. Typen wie Daniel konnten gefährlich sein. Sie schwatzten einem von Liebe, und nach einem Jahr war dann Schluss mit der Liebe. Nein, sie wollte nur noch streng rational leben, nur noch nach Vernunftgründen handeln. Vor zwei Jahren dachte sie sogar an eine festere Bindung, also an Heirat. Warum? Vielleicht war es der finanzielle Druck, der auf ihr lastete, denn sie bekam vom Jugendamt keinen Unterhalt für Morgaine. Das war der Preis für den Eintrag ‚Vater unbekannt’ in Morgaines Geburtsurkunde. Und ihre Tochter hatte bestimmt ein besseres Leben verdient, als sie ihr bieten konnte...



>>> Ein ernsthafter Mann, er verspricht Beständigkeit, und er liebt sie sehr. Aber sie ist noch unschlüssig, gewissenhaft stellt sie es sich vor, mit ihm verheiratet zu sein. Am Anfang ist es bestimmt wunderbar, sie fühlt sich sicher und beschützt durch den warmen Mantel der Liebe, den er um sie hängt. Sie ist glücklich, und Morgaine ist auch glücklich. Doch dann melden sich zögernd ihre Instinkte. Zuerst verdrängt sie den immer größer werdenden Abscheu, mit ihm intim zu werden, sie missachtet den anfangs leisen, aber immer lauter werdenden Ekel vor seinem Geruch. Bis es dann nicht mehr geht. Der warme Mantel der Liebe, er wird immer schwerer und lastet unerträglich auf ihr, sie will diesen Mantel nicht. Sie will ihn von niemanden, sie kommt besser ohne Mann und Mantel klar. Doch was ist mit Morgaine? Er würde sie wie eine Tochter aufnehmen, sie lieben... Nein, das ist nicht genug. Es geht nicht, es geht einfach nicht. Sie würde ihn unglücklich machen, diesen Mann, und sie würde selber auch unglücklich sein, das liegt wohl in ihr drin. Sie lehnt seinen Antrag ab, und kurz darauf trennen sie sich. <<<



„Etwas Besonderes? Für mich nicht!“ Das war natürlich gelogen, es war doch irgendwie besonders für sie gewesen, zwar eine ihrer verkorksten Aktionen, also von vorneherein vergiftet, vermurkst und vor allem falsch – aber auch wunderbar.
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„Rebekka, bitte...“ Er sieht verletzt aus, und automatisch hebt sie schon die Hand, um ihn zu streicheln...

„Hallo Becky! Wir geht’s dir denn so?“ Georgs Bassstimme lässt sie aus ihrer Gefühlsduselei aufwachen.

„Tachchen Georg! Mir geht’s gut. Und dir?“



Daniel ist weg, aber jetzt fühlt Rebekka sich plötzlich etwas leer. Himmel, was will sie eigentlich? Geistesabwesend bemüht sie sich, Georg zuzuhören. Sie unterhalten sich über den Wirt des Jedermann, der so verrückt war, dass er seinen gut laufenden Laden pleite gehen ließ. Sie reden über den Dichter Lipinski, der manchmal Lesungen im Jedermann hielt – und über ein Gedicht, das er geschrieben hat. Rebekka denkt angestrengt nach, und tatsächlich fällt es ihr wieder ein, das Gedicht:

HARALD, DAS WAR ANNAS MANN

TRANK AM SAMSTAG MAL 8 Alt.

DANACH GAB HARALD GANZ STARK AN...



Just an dieser Stelle hört Rebekka auf, Lipinski zu zitieren und schaut stattdessen wie gebannt auf die Treppe, auf der gerade Claudia Mansell erschienen ist, sie hält ein entzückendes kleines Mädchen an der Hand, es hat helle gelockte Haare und goldbraune Augen, die weit aufgerissen sind und suchend umherschauen.

„Morgy!“ Rebekka eilt die Treppe empor, sie umarmt Morgaine, die sich an sie klammert.

„Es ist nichts passiert“, Claudia Mansell macht einen gelassenen Eindruck. „Morgaine wollte nur ihre Mutter sehen...“

Morgaine schmiegt sich in die Arme ihrer Mutter und horcht in sie hinein. Mammi ist ein bisschen durcheinander, wie es scheint, so hat sie Mammi noch nie erlebt.

Sie schaut in die Runde der lustigen Gesellschaft, und sie findet ihn. Sie erkennt ihn sofort, denn sie hat ihn schon öfter in den Bildern ihrer Mami gesehen, er ist hier...

Er starrt sie an, und sie starrt ihn an. Dann muss sie lachen, er ist nicht schlimm, und er hat auch gar keine bösen Gedanken, ganz im Gegenteil. Sie weiß das.

Sie starrt ihn immer noch an, als Rebekka mit ihr auf dem Arm die Treppe hochgeht und sich schließlich umdreht, um sich von der Gesellschaft zu verabschieden. Sein Gesicht sieht so dumm aus, dass Morgaine ihm beruhigend zulächelt.
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Sie kann das gut...



~*~*~*~ Eine andere, hellere Stimme sagt in einem seltsamen Singsang: Du bist der Richtige dafür David jeder der nicht nach der Macht strebt ist der Richtige dafür.

Die junge Frau sitzt verschwommen vor einem Klavier und spielt einige Töne an, die trotz der Verzerrungen melodisch klingen. Sie kommt ihm bekannt vor. Kann es Morgaine sein? ~*~*~*~



Kann es Morgaine sein? Er hat sie bis jetzt noch nie in der Wirklichkeit gesehen, er weiß nur: Das niedliche kleine Mädchen – Rebekka trägt es gerade die Treppe empor – das ist Morgaine.



Fortsetzung mal gucken
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Kommentare zur Story:

  @ petra
sie ähneln sich nur ein bisschen, daniel ist ein ganz anderer typ als chris, eigentlich kein aufreißer - und rebekka hat schwere probleme mit dem selbstbewusstsein, vielleicht sogar mit der fähigkeit zu lieben. so! *gg*

@ doska
die morgaine in der zukunft ist vielleicht nur eine vision, falls alles gut geht, aber er hat wohl schon von ihr geträumt, als sie noch ganz klein war. ach was, das hört sich alles so kompliziert an, ist es aber nicht. ;))

@ rosmarin
danke schön für die details, ich finde, du schreibst auch viele details, andere, gute... ;) morgaine daniels tochter? käme hin, aber rebekka verschwendet keinen gedanken an diese idee...

@ jochen
schön dass es dir gefallen hat, es dauert allerdings noch ein 'bisschen', biss wass passiert... *grins*

lieben gruß an euch und danke schön!  
   Ingrid Alias I  -  03.03.10 17:56

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  Richtig gemütlich wie man bei dir an diesem schönen festlich gedeckten Tisch sitzen konnte. In Gedanken habe ich die leckeren Zwiebelküchlein verspeist und den köstlichen Wein getrunken. Aber ich glaube der Friede in dem herrlichen Anwesen von Kampodia täuscht, da braut sich doch etwas zusammen?  
   Jochen  -  02.03.10 21:36

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  hallo, ingrid, so, endlich bin ich dazu gekommen, weiter zu lesen. toll geschriebenes kapitel. ich bewundere immer wieder deine fähigkeit, so ins detail zu gehen. muss ich mir mal eine scheibe abschneiden. mir ist, wie petra und doska, auch aufgefallen, dass rebekka ähnlichkeit mit irma hat. auch sie hat nicht gerade viel selbstbewusstsein, will immer flüchten, wenn es eng wird, und hat jede menge komplexe. und ich vermute mal, die süße morgaine ist die tochter von daniel?
hab einen schönen tag.  
   rosmarin  -  02.03.10 12:07

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  Morgaine scheint in deinem Roman gleich mehrmals zu existieren. Einmal im "damals", dann im "jetzt" und im "morgen" als Rebekkas Tochter. Daniel will Rebekka zurück gewinnen, doch diese mißtraut ihm. Man fragt sich, was ist damals passiert? Schön spannend und geheimnisvoll geschrieben und noch dazu diese tolle romantische Atmosphäre. Ist dir wirklich gelungen.  
   doska  -  02.03.10 11:01

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  Rebekka und Daniel ähneln in ihrem Verhältnis so ein bisschen Irma und Chris - kann das sein? Und dann schwebt da noch so ein Geheimnis über Morgaine. Hat sich sehr schön gelesen. Bin gespannt was du uns noch so als nächstes servieren wirst.  
   Petra  -  01.03.10 23:11

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