Die Zauberin von Vreen (7. Kapitel)   312

Romane/Serien · Fantastisches

Von:    Robin van Lindenbergh      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2007
Bei Webstories eingestellt: 5. Dezember 2007
Anzahl gesehen: 1501
Seiten: 13

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Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


7. Die Hexe von Kar



Renons mit Pferden gleichzusetzen war etwa so, als würde man Äpfel und Gurken vergleichen. Beides waren vierbeinige Reittiere, aber da hörten die Gemeinsamkeiten dann auch schon auf. Die vier Tiere, mit denen Pelleas eine halbe Stunde später am Stadttor auf sie wartete, waren mehr eine Mischung aus Elefant und Strauß mit silberblauer, schwieliger Haut, dicken, muskulösen Beinen, einem Kopf mit drei Rüsseln und einem spitzen, silbernen Horn auf der Stirn. Irgendwie sahen diese Tiere merkwürdig aus, aber nach Vreen passten sie genau. Fiora hatte noch nie in ihrem Leben auf einem Pferd gesessen – jedenfalls soweit sie sich erinnern konnte –, doch zu den Renons fasste sie augenblicklich Vertrauen. Pelleas hatte für sie eine ruhige Stute namens Ralim ausgewählt, der das Horn abgesägt worden war. Sofort verband die beiden eine gegenseitige Sympathie.

Sie verloren keine Zeit, saßen auf und schlugen die Küstenstraße nach Osten ein, die zur Meerjungfrauenbucht führte, wo sie die Fähre hinüber nach Kar nehmen wollten. Fiora hatte befürchtet, dass Ralim und die anderen Renons wegen ihrer dicken Beine langsam sein würden, aber sie hätten es mit jedem Pferd aufnehmen können, obwohl sie die Tiere nicht zu sehr antrieben.

Das Land am Meer war flach, baumlos und von Winden und Wetter gezeichnet. In keiner Richtung schien es etwas Anderes zu geben als das weite Grasland und den Horizont, der aber leider keinen sehr positiven Anblick bot. Da es noch früh war, stieg die Sonne immer noch, aber vom Meer her zogen dicke Gewitterwolken auf und die Luft war drückend schwül. Bereits nach kurzer Zeit klebte Fioras Kleidung an ihrem Körper und Schweißperlen standen auf ihrer Stirn. Das Atmen fiel schwer und wieder lag die Bedrohung in der Luft. Fast befürchtete Fiora, Igraine würde wieder so angreifen wie am gestrigen Morgen, aber dann besann sie sich, dass die Zauberin vor nicht mal einer Stunde einen gewaltigen Zauber gewirkt hatte. Sie konnte nicht die Kraft haben, wahrscheinlich war es doch nur ein gewöhnliches Sommergewitter.

„Hoffentlich hält das Wetter noch eine Weile, sonst wird die Überfahrt nicht gerade angenehm“, sagte Leonas, der ebenfalls kritisch den Himmel beobachtete.

„Kannst du denn nicht einen Wetterzauber wirken, Pelleas?“ fragte Fiora hoffnungsfroh.
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Pelleas seufzte. „Ich habe nur die Magie der Zauberer von Vreen in mir, nicht so wie du. Meine Macht wird immer kleiner, umso weiter ich mich von der Stadt und ihrer Magie entferne“, erklärte er.

Das mit den magischen Feldern hatte er ihr ja bereits in Cres beschrieben und auch, dass er dort nur eine einfache Illusion verwendet hatte. Er hätte sich wohl zu der Hexe nach Kar hinzaubern können, aber nicht wieder zurück, wenn dort kein magisches Feld war.

„Kar ist einer der unmagischsten Orte, die es hier gibt“, bestätigte er ihre Vermutung.

Sie ritten eine Weile schweigend während die Gewitterwolken sich weiter zusammenballten. Blitze schlugen nun nicht mehr nur weit draußen im Meer ein, sondern kamen immer näher.

„Glaubst du die Hexe wird uns helfen?“ fragte Fiora nach einiger Zeit, um sich von dem bedrohlichen Gewitter und den Schmerzen in ihrem Hintern abzulenken. Sie war das Reiten einfach nicht gewohnt.

„Das weiß man bei Hexen nie so ganz genau“, klärte sie Leonas auf. „Einige sind nicht gut auf die Magier von Vreen zu sprechen und in den abgelegenen Städten gibt es auch Feinde des Königshauses. Wir können nur hoffen. Sie ist unsere einzige Chance.“

Eigentlich hatte Fiora das Thema nicht anschneiden wollen, bis Charis wieder gesund war, aber seit Igraines Angriff ging ihr ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. „Gab es eigentlich viele, die gegen unsere Heirat waren – so wie Aneirin?“

Leonas drehte sich zu ihr um, wusste aber nicht, was er sagen sollte.

„Es gab einige“, antwortete Pelleas an seiner Stelle, „die lieber gesehen hätten, wenn du mich geheiratet hättest. Ich hab es ja auch ernsthaft versucht und irgendwann mal, wer weiß?“ Er grinste auf Koboldart.

„Hey, du sprichst da von meiner Frau“, erinnerte ihn Leonas nachdrücklich.

„Streitet euch nicht“, ging Fiora dazwischen. „Im Moment bin ich jedenfalls Single.“

„Du bist was?“ Leonas und Pelleas schienen das Wort noch nie gehört zu haben.

„Single, allein stehend, unverheiratet“, erklärte sie.

Aus Leonas’ Gesicht war nun endgültig alle Farbe gewichen. „Aber, Fiora…“

„Tut mir leid, es ist nicht böse gemeint, aber so lange ich mich nicht an uns und unsere Hochzeit erinnern kann, ist es so wahrscheinlich leichter für jeden von uns.
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“ Sie sah ihn an. „Verzeih mir bitte, aber ich kann nicht einfach alles zurückdrehen.“

Es war sicher so am besten, auch wenn es ihm wehtat. In ihrer Erinnerung gab es noch so viel, was fehlte. Sie liebte ihn, aber trotz allem kannte sie ihn nicht mehr genug, um mit ihm verheiratet zu sein.

„Wir könnten etwas Neues beginnen“, schlug er vor.

„Vielleicht, wenn du mich wieder für dich gewinnen kannst.“

Das sollte nun nicht so schwer sein. In diesem Moment war er sich zum ersten Mal sicher, dass es zwischen ihnen so werden konnte wie früher oder sie würden etwas Neues, Besseres schaffen.

„Also wieder keine Chance für mich. Aber was soll’s, ich bin sowieso lieber unabhängig.“

„Ja, Pelleas, und in jeder Stadt in Vreen ein anderes Mädchen“, zog ihn Leonas seinen Freund auf.

Auch Fiora musste lachen und fühlte sich trotz ihrer schmerzenden Kehrseite in diesem Moment sehr wohl. Vielleicht hatte Leonas Recht und sie konnten ihre fehlende Vergangenheit durch eine gemeinsame Zukunft ersetzen.

Wieder schlug ein Blitz ein, dieses Mal nicht weit von ihnen entfernt.



Die Straße von Kar war ein ganz schmaler Engpass zwischen der Meerjungfrauenbucht und der offenen See. Man konnte die steilen, felsigen Klippen und die Stadt Kar ohne weiteres sehen, denn Luftlinie waren es nur wenige Kilometer. Leider erschwerten auch bei gutem Wetter zahlreiche Untiefen und Sandbänke die Überfahrt, sodass man nie genau sagen konnte, wie lange sie dauern würde.

Unruhig beobachtete Pelleas den Himmel. Wie alle Kobolde mochte er Schiffe sowieso nicht und hätte im Normalfall den langen Weg einmal außen um die Bucht gewählt, besonders, da das herannahende Gewitter die See bereits hatte sehr unruhig werden lassen. Ganz sicher war dieses Unwetter nicht zufällig entstanden. Der Rat der Magier war geschwächt, jetzt, wo außer Fiora auch noch er fehlte, hatte er einfach nicht die Macht, Igraines Angriffen auf Dauer standzuhalten. Sie mussten sich beeilen und hoffen, dass die Hexe von Kar wirklich so weise war, wie es behauptet wurde. Er hatte auch verschiedenste Gerüchte über sie gehört und konnte jetzt nur hoffen, dass zumindest teilweise etwas daran war.
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Sie erreichten den kleinen Fährhafen am frühen Abend und ihr Glück schien anzuhalten, denn die letzte Fähre war noch nicht ausgelaufen, sondern lag ablegbereit am Kai. Es war ein gutes Boot, breit und stabil, aus dicken Holzplanken gezimmert und groß genug für bestimmt zwanzig Passagiere und die kleine Besatzung. Auf der weiß gestrichenen Seite stand ‚fairsbeag’, was in Drachensprache Möwe hieß, und genau daran erinnerte das kleine, zarte Boot auch.

„Ahoi, Kapitän“, rief Leonas dem Schiffsführer zu, einem kleinen, bärtigen, blauhäutigen Strandgnom. „Wann legt ihr ab?“

„Ahoi“, grüßte der Gnom. „Tjah, tu’me leid. Bei dem Gewitta da, wird heute jah nich’ mehr abjelecht.“

Ein starker Wind war inzwischen aufgekommen, der die Antwort des Gnoms beinahe verschluckt hatte. Tatsächlich war ihnen das Unwetter auf dem gesamten Weg an der Küste entlang gefolgt und hatte dabei immer mehr an Stärke zugenommen. Ihnen allen war klar, dass es nicht zufällig entstanden sein konnte, sonder dass eine feindliche Macht dahinter steckte. Irgendwie hatte Igraine wahrscheinlich herausgefunden was sie vorhatten und beschlossen, es zu verhindern. Erschreckend, dass sie bereits kurz nach dem mächtigen Fluch über Charis wieder zu so etwas fähig war.

Sturm und Blitze peitschten die See, türmten hohe Wellen auf, die überall an Land geworfen wurden.

„Bitte Kapitän, es ist sehr dringend. Es geht um Leben und Tot“, bettelte Fiora trotz allem.

„Nej, mein Dirn. Abr, dat is mejn eizjes Schiff und wenn dat hin is, verhungart me mejn Fru und mejn Lütten.“

Enttäuscht wandte sich Fiora an ihre Begleiter. Ihre Reise konnte doch nicht jetzt schon wegen eines dummen Sturms vorbei sein. Sie hatte sich noch kurz im Schloss eine Karte von Vreen angesehen und wusste, dass die einzige andere Alternative eine gute Tagesreise nach Cres war und zu hoffen, dass sie dort ein Schiff über die Bucht bekommen würden, aber die Zeit für diesen Umweg blieb Charis vielleicht nicht mehr und außerdem hieß das, sich wieder in Seldans Machtbereich zu begeben. Sie glaubte sich zu erinnern, dass es bei Zaubern oft auf Stunden, allerhöchstens Tage ankam, bevor sie nicht mehr – oder nur noch sehr schwer – rückgängig zu machen waren.
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„Und was jetzt?“ fragte sie entmutigt.

„Warte, ich versuche was“, schlug Leonas vor. „Hey Kapitän“, rief er dem Gnom zu. „Erkennst du unsere Begleiterin? Das ist Fiora von Avalon. Sie kann einen Schutzzauber über das Schiff legen.“

Fiora stieß ihn an. „Du weißt doch, dass ich so was nicht mehr kann“, flüsterte sie.

„Ich weiß das, aber er nicht“, entgegnete Leonas.

Das Interesse des Kapitäns war anscheinend geweckt, aber er war sich noch nicht sicher. Wie Vreens mächtigste Magierin sah das rothaarige Mädchen in den einfachen Kleidern für ihn offenbar nicht aus. „Tjah, ich wejß nich.“

„Und wenn ich dir eine Meerjungfrau herbeirufe, die das Schiff führt“, schlug Pelleas plötzlich vor.

Seine Freunde waren erstaunt. Fiora wusste schon, dass Pelleas viel reiste und die unterschiedlichsten Wesen kannte, aber dass er auch eine der scheuen Meerjungfrauen herbeirufen konnte, war fast unglaublich. Das Meervolk traute den Landbewohnern nicht über den Weg und niemand war je in ihrer sagenhaften Stadt Kalema gewesen und wo sie genau lag, darüber konnten die Vreener auch nur Vermutungen anstellen und jetzt behauptete der Kobold, dass er eine von ihnen so gut kannte.

Die Augen des Kapitäns leuchteten. Auch er wollte wohl die Nacht lieber in Kar als hier am Hafen verbringen und mit einer Meerjungfrau konnte einem so gut wie gar nichts passieren. Sie kannten das Meer in- und auswendig und wussten über jede Untiefe und Gefahr bescheid.

„Dat is ’n Deal, men Jung. Wenn de dat schaffst, seid ihr in ‘ne Stunde in Kar drüm.“

Pelleas ging hinunter zum Strand und murmelte ein paar Zaubersprüche vor sich hin, dann setzte er sich in den Sand und wartete. Fast zehn Minuten lang passierte gar nichts und Fiora befürchtete schon, der Kobold hätte wirklich übertrieben, als sich plötzlich etwas vor ihnen im Meer bewegte. Wenn man nicht genau hinsah, konnte man es für einen großen Fisch oder etwas Ähnliches halten, aber es war eindeutig eine Meerjungfrau, die direkt auf den Strand zu schwamm.

Pelleas erhob sich und ging langsam auf sie zu. Sie hatte langes, blaugrünes Haar und man konnte sehen, dass sie sehr schön war – was man dem Meeresvolk sowieso nachsagte.
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„Pelleas!“ Sie kam aus dem Wasser und ihr Schwanz verwandelte sich in Beine. „Ich wusste, dass nur du es sein kannst.“ Überschwänglich gab sie ihm einen Kuss.

„Hallo Merina. Schön, dass du es einrichten konntest.“

„Für dich doch immer, Liebster“, nachdenklich sah sie zum Himmel. „Sogar bei diesem Wetter.“

„Dann hatte ich Recht und das ist kein natürliches Gewitter?“

„Ganz sicher nicht“, bestätigte die Nixe, „da sind gefährliche Kräfte am Werk.“

Er nickte nachdenklich. „Ich weiß, aber ich glaube, wenn wir erst einmal über die Bucht sind, dann wird es ganz sicher aufhören.“

„Ihr wollt euch bei diesem Wetter hinüber trauen?“

„Wir wollen nicht, wir müssen. Es ist sehr wichtig.“

„Das muss es wohl sein, wenn sogar du dich in unser Reich traust.“

Pelleas hasste es auf seine Wasserscheuheit angesprochen zu werden. „Wirst du uns helfen?“

„Das tue ich doch gerne für dich.“ Sie lächelte und Fiora hätte schwören können, dass Pelleas etwas rot wurde. „Aber damit sind wir quitt.“

Sie gingen an Bord des Schiffes, was der Kapitän inzwischen klar zum Auslaufen gemacht hatte, und Merina stieg zurück in die Fluten. Wenige Minuten später legte die Fähre ab und folgte der Nixe hinaus auf die Bucht.



Fiora hatte ein leicht mulmiges Gefühl im Magen und konnte nur vermuten, dass es Pelleas kaum anders ging. Sie hatten sich am Bug der Fairsbeag einen Platz gesucht und beobachtete ihre außergewöhnliche Lotsin. Jetzt wo sie schwamm und sich das Licht in ihren Haaren und glitzernden Schuppen fing, sah sie noch schöner als vorher aus.

„Da hast du aber eine ganz besondere Freundin, Pelleas“, merkte Fiora an.

„Wir sind nur Freunde. Ich habe ihr mal das Leben gerettet, als sie sich in einem Fischernetz verfangen hatte. Aber eine Meerjungfrau und ein Kobold, das ist zum Scheitern verurteilt, deswegen war da nicht mehr.“ Jeder konnte sehen, dass er log, aber keiner der anderen sagte etwas.

Die See wurde immer aufgewühlter und rauer. Blitze schlugen rechts und links neben dem Schiff ein und ließen es gefährlich schlingern, aber das Gefährlichste war der Sturm, der das kleine Boot immer wieder auf die tückischen Riffe zu trieb.
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Glücklicherweise erwiesen sich der Gnom und Merina aber als ein gutes Team. Sie gab ihm immer rechtzeitig Zeichen und warnte ihn vor den Gefahren, sodass sie nach einer knappen Stunde, gerade als sich die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne unter den Wolken hindurch schoben, den Hafen von Kar erreichten. Auch die breite Sichel des großen Mondes, der bereits wieder abnahm, konnte man schon am Wolken verhangenen Himmel sehen.



Kar war das komplette Gegenteil von Vreen. Nichts strahlte hier Frieden oder Glück aus, sondern man fühlte sich ständig beobachtet und bedroht. Die Stadt war auf einer kleinen Landzunge erbaut worden, auf der es mittlerweile ein wenig eng wurde. Deshalb konnte man leicht das Gefühl bekommen, alles hier könnte in jedem Moment aus den Nähten platzen. Passend zu ihrer Stadt waren auch die Bewohner. Genau wie in den anderen vreener Städten, die Fiora bislang gesehen hatte, schoben sich auch hier zahllose der unterschiedlichsten Wesen durch die Straßen, aber hier wirkten sie viel gehetzter. An jeder Ecke gab es laute Tavernen, aus denen schrille Musik ertönte, und mehr als einmal wurden Pelleas und Leonas mit unzweideutigen Angeboten bedacht. Fiora hingegen musste sich vorsehen, da viele der Piraten auf den Straßen sie mit lüsternen Blicken betrachteten. Sie drückte sich näher an Leonas und er legte schützend den Arm um sie – es war ein wundervolles Gefühl. Pelleas hingegen schien sich hier gar nicht so unwohl zu fühlen. Sicher führte er sie durch die engen Gassen.

„Renas? Bist du es wirklich?“ hörten sie plötzlich eine schrille Frauenstimme hinter sich.

Pelleas drehte sich sofort um und grinste breit. Hinter ihnen stand eine platinblonde Zentaurin. Sie war sehr freizügig gekleidet und ihr Gesicht war in bunten Farben geschminkt. Pelleas ging zu ihr und umarmte sie.

„Lydea. Hallo, meine Perle. Genau nach dir haben wir gesucht“, begrüßte er sie. „Du bist noch schöner als ich dich in Erinnerung hatte.“

Lydea wurde tatsächlich so rot, dass man es auch noch hinter ihrer Bemalung erkennen konnte. „Ach, Renas, du alter Schmeichler.
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Was treibt dich nach Kar?“

„Ich würde zu gerne sagen, die Sehnsucht nach dir, aber wir müssen dringend zu eurer Hexe.“

„Ich wusste es doch“, sagte sie mit gespielter Beleidigung. „Kein Problem, ich bringe euch zu ihr.“

Die Zentaurin schritt voran und ihre Hufe schallten laut in den Gassen. Als sie vorweg ging, konnte man sehen, dass sie sogar ihren Schweif platinblond gefärbt hatte.

„Gibt es irgendein Mädchen in Vreen, das du nicht kennst“, fragte Leonas seinen Freund leise.

„Glaub mir, du weißt gar nicht, was Liebe ist, wenn du noch nie eine Zentaurin hattest.“

„Vielleicht hätte ich dich ab und zu mal auf deinen Reisen begleiten sollen“, sagte Leonas. Er macht ihm wohl Spaß Fiora zu reizen.

„Hey“, sprang sie auch direkt darauf an. „Bist du nicht glücklich verheiratet?“

„Ich dachte, wenn du Single bist, dann bin ich es auch.“

Lydea hatte inzwischen die belebten Gassen verlassen und führte sie sicher durch die dunkelsten Viertel der Stadt. Vor einem alten, baufälligen Haus mit Strohdach blieb sie stehen.

„Hier wohnt die Hexe, aber ich geh da bestimmt nicht rein“, sagte sie. Die meisten Bewohner Vreens kamen nur dann einer Hexe zu nahe, wenn es gar nicht anders ging. „Bleibt ihr eine Weile, Renas?“

„Ich fürchte nicht, Kleines. Wir sind geschäftlich hier.“

„Ja, ja die aufregende Welt des Wollhandels. Komm bald wieder, Mutter Calla, die Mädchen und ich vermissen dich.“ Damit verabschiedete sie sich kurz aber heftig von Pelleas und verschwand.

„Aha, Renas, der Wollhändler?“

„Na ja, es soll niemand behaupten Pelleas, der Ratszauberer, treibe sich in den üblen Regionen herum. Ich habe einen Ruf zu verlieren.“

Damit betraten sie das Hexenhaus.



Fiora hatte hier in Vreen schon einige Klischees über den Haufen werfen müssen, aber bei diesem Hexenhaus passten sie genau. Es war windschief, dunkel und feucht und im Inneren stapelten sich die unterschiedlichsten, mehr oder weniger appetitlichen Zauberutensilien: tote Insekten, getrocknete Kräuter, Krallen irgendwelcher Vögel und ähnliche Merkwürdigkeiten. Ein Geruch von Fäulnis lag in der Luft.

Ganz im Gegensatz zu dem Haus passte die Bewohnerin überhaupt nicht in Fioras Bild von einer Hexe.
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Die Menschenfrau war weder alt, noch warzig oder buckelig, sondern Mitte Zwanzig, zierlich und schwarzhaarig. Wäre sie nicht so dreckig und ungekämmt gewesen, hätte man sie tatsächlich als hübsch bezeichnen können. Ihr Gesicht – soweit man es hinter einer Matte aus verfilzten Haarsträhnen erkennen konnte – war fein und ihre Augen strahlten in einem hellen Blau. Aber dies musste die Hexe sein, denn neben der hexentypischen mangelnden Hygiene konnte man ihren Berufsstand eindeutig an ihrer groben, schwarzen Toga erkennen.

Hektisch lief sie durch den Wohnraum und warf in aller Eile alle möglichen Dinge in eine Tasche, als sie eintraten. Es dauerte einige Zeit, bis sie sie bemerkte, aber dann erschrak sie.

„Ihr kriegt mich nicht. Sagt das Treikan“, giftete sie sie an und hielt ihnen ihre überkreuzten Finger entgegen, eine Geste, die Hexen beim Verfluchen verwendeten.

„Wir wollen dich nicht kriegen“, beruhigte Fiora sie. „Bist du die Hexe von Kar?“

„Hoffentlich nicht mehr lange“, entgegnete die andere, nahm die Hände runter und fuhr fort ihre Habseeligkeiten zusammenzupacken. „Verschwindet.“

„Wir kommen extra nach Kar, weil wir von deiner großen Weisheit gehört haben und deine Hilfe brauchen“, versuchte Leonas einen neuen Anfang zu machen.

Sie hörte auf ihre Sachen zu packen und sah ihren Besuch geringschätzig an. „Ihr begreift das wohl nicht. Wenn ich nicht in ein paar Minuten hier weg bin, dann sind die Wachen des königlichen Stadthalters hier, der leider im Moment nicht gerade gut auf mich zu sprechen ist. Ich habe keine Zeit für eure Problemchen.“

„Nein, du verstehst anscheinend nicht, Hexe. Es geht um Leben und Tod“, fuhr Pelleas sie an, wofür er einen sehr bösen Blick von ihr erntete.

In diesem Moment wurde es laut auf der Straße und fünf Nachtalben in königlichen Uniformen stürmten in das Zimmer. Sie packten die fluchende Hexe und einer von ihnen räumte mit dem Stiel seiner Lanze die unterschiedlichen Flaschen und Kräuter aus den Regalen. Duzende Gläser und Flakons zerbrachen. Auf dem Boden bildete sich eine unappetitlich stinkende Lache.

„Das werdet ihr mir bezahlen, ihr elenden Wurmfresser“, fluchte die Hexe und versuchte sich mit gezielten Tritten aus dem Griff des Alben zu befreien.
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Einen traf sie sogar am Kinn, woraufhin ein dünner Blutstropfen von seiner Lippe tropfte. Die Bezahlung der Hexe bestand aus einem schmerzhaften Rippenstoß.

„Was geht hier vor? Was soll das?“ fragte Leonas plötzlich und der Soldatentrupp konzentrierte seine ganze Aufmerksamkeit nun auf ihn.

„Das geht dich gar nichts an, Mensch“, blaffte der Kommandant der Einheit. „Wer bist du überhaupt?“

„Ich bin Prinz Leoniases von Vreen und ich verlange sofort zu wissen, was hier vorgeht.“ Ihnen blieb keine Zeit für Versteckspiele.

„Habt ihr das gehört, Männer?“ Der Kommandant brach in Lachen aus. „Das ist unser Prinz hier.“ Dann kam er direkt auf Leonas zu. Seine fledermausartige Nase war nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt und seine nadelspitzen Zähne funkelten. „Hör mal zu, mein Kleiner. Unser Prinz würde nie bei Nacht und Nebel nach Kar kommen und wenn hätte man Stadthalter Treikan davon unterrichtet und zweitens würde sich unser Prinz nie in so schlechter Gesellschaft sehen lassen. Männer, nehmt sie besser alle mit, aber seid vorsichtig mit seiner königlichen Hoheit.“

Ohne, dass sie noch irgendetwas hätten tun können, packten sie die Wachen und schleppten sie in den Kerker der Stadt.



Auch der Kerker von Kar entsprach genau dem Bild, das Fiora von einem Verlies hatte. Er war dunkel, muffig, feucht und nicht gerade sehr einladend. Der Geruch, der ihr entgegenschlug erinnerte sie ungemein an eine Mischung zwischen einem alten Keller und dem Kleiderschrank ihrer Großmutter. Wobei sie sich wie so oft in letzter Zeit fragen musste, ob es diesen Kleiderschrank überhaupt gegeben hatte.

„Na, das war ja eine Spitzenidee von dir, Kommandant Cadail noch wütender zu machen. Wäre es nicht auch eine Nummer kleiner gegangen?“ fuhr die Hexe Leonas an, als die Soldaten gegangen waren.

Der tigerte nervös am Gitter auf und ab. „Ich weiß auf jeden Fall, wer seinen Job verliert, sobald ich wieder in Vreen bin. Cadail heißt er? Wenn mein Vater was davon erfährt, dann kann dieser Alb die nächsten zehn Jahre die königlichen Renonställe ausmisten.“

Die Hexe setzte sich direkt neben Fiora.
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„Hey, dein Freund ist aber nicht wirklich der Prinz, oder?“

„Bis vorgestern war ich mir da auch nicht so sicher, aber es stimmt wohl.“

„Ist nicht dein Ernst. Du bist der Prinz? Ist ja klasse.“ Sie lachte, fand aber nun Interesse an den anderen. „Und was wolltet ihr dann von mir?“

„Meine Mutter wurde heute früh versteinert. Stimmt dass, dass du für alles Heilmittel kennst.“

„Versteinert?“ entfuhr es der Hexe. Sie hörte endlich auf zu lachen. „Das ist schlimm. Ihr habt nämlich nur Zeit bis die beiden Monde wieder voll sind, um den Bann zu brechen, sonst kann ihr niemand mehr helfen. Das sind dreizehn Tage. Vielleicht hätte ich euch helfen können, aber dieser Idiot hat ja meine kompletten Vorräte zerstört.“

„Dieser verdammte Alb. Wenn ich den in die Finger kriege.“ Leonas war außer sich.

„Jetzt beruhig dich. Erst müssen wir hier raus und dann besorgen wir uns die Zutaten.“

„Ha!“ Die Hexe lachte erneut. „Und du meinst, die lassen uns hier einfach raus, Kobold?“

„Zufällig, Hexe, sind wir Zauberer“, klärte Pelleas sie auf.

„Erzähl mir doch nichts. Ich behandele die Mädchen von Mutter Calla und versorge sie mit Mitteln gegen die kleinen Unfälle bei ihrer Berufsausübung. Ich weiß genau, wer du bist, Herr Renas.“

Pelleas sah sie grimmig an. „Glaub doch, was du willst.“ Damit beschloss er, sie vorerst zu ignorieren. „Fiora, du musst versuchen, dem Schloss zu gebieten, sich zu öffnen.“

„Wie stellst du dir das vor, Pelleas?“ fragte sie ihn ungläubig.

Die Hexe sah von einem zum anderen. „Fiora? Von Avalon? Und Pelleas von Edyn?“ Ihr Gelächter wurde immer lauter und dreckiger. „Das wird ja immer besser. Er ist der Prinz und ihr seid zwei der mächtigsten Zauberer und ihr lasst euch einfach so einkerkern. Verarschen kann ich mich alleine.“

„Ach, halt deinen Mund, Hexe“, fuhr Pelleas sie an. Er hatte ja noch nie viel von Hexen gehalten und diese bewies, dass er damit Recht gehabt hatte.

„Tyra“, entgegnete sie ruhig, „mein Name ist Tyra.“

„Schön, Tyra.“ Leonas beschloss, es ihr zu erklären. Vielleicht würde sie ihnen sogar helfen. „Du hast bestimmt gehört, dass Fiora von Avalon die letzten zwei Jahre schwer krank war.
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Nun, das stimmt nicht. Wir haben das dem Volk erzählt, um sie nicht zu beunruhigen. Fiora war für über zwei Jahre in die Menschenwelt verbannt und hat viele ihrer Erinnerungen an Magie und an ihr Leben hier in Vreen verloren.“ Er hatte Fiora dabei unentwegt direkt angesehen.

Das hatte sie nicht gewusst und bislang auch nicht darüber nachgedacht. Als Fiora von Avalon war sie ein Symbol für die Völker Vreens. Es musste schwer gewesen sein, ihre Abwesenheit zu vertuschen, besonders für Leonas. In diesem Moment wollte sie ihn nur noch küssen und ihm sagen, dass es ihr leid tat, was er ihretwegen hatte erleiden müssen. Aber ein Kerker schien ihr nicht der geeignete Platz. Schnell konzentrierte sie sich wieder auf ihr aktuelles Problem.

„Du könntest uns helfen, sodass wir alle hier rauskommen“, schlug sie Tyra vor.

Die Hexe sah von einem zum andern, entschied aber dann doch, dass ihre Mitgefangenen es anscheinend ernst meinten und es war immerhin eine Chance von hier zu verschwinden und diesem verdammten Kaff endlich den Rücken zu zukehren.

Nachdem sie nun endlich still war, half Pelleas Fiora dabei, sich auf das Schloss der Zelle zu konzentrieren. Aber egal, wie sehr sie es versuchte, es wollte einfach nicht klappen.

Nach einer Stunde war sie völlig erschöpft, doch das Schloss hatte sich noch keinen Millimeter bewegt. Ein letzter Versuch, dann musste Pelleas sich etwas Anderes einfallen lassen. Sie dachte an Charis, daran, dass sie Leonas und Vreen helfen musste und der Hass auf Igraine, die an dieser ganzen Misere Schuld war, stieg in ihr hoch. Das genügte, die Zellentür öffnete sich mit einem lauten Quietschen.

Leider war das Geräusch zu laut, einer der Wächter wurde aufmerksam. „Was ist hier...?“ Er erstarrte, als ihm ein weißes Pulver ins Gesicht blies.

„Netter Trick“, lobte Leonas sie.

„Och, das ist nichts weiter. So was lernt eine Hexe doch schon als Kleinkind“, winkte sie ab.



Ohne weiteres Aufsehen verließen sie das nachlässig bewachte Gefängnis und fanden im Schutz der Nacht den Weg zum Hafen, wo sie ihre Renons gelassen hatten. Die Sonne begann gerade aufzugehen, als sie zusammen mit Tyra Kar auf der Küstenstraße Richtung Eskel verließen.
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Sie hatten Glück. Niemand verfolgte sie, da die Nachtalben zwar in der Dunkelheit gute Jäger, aber bei Tage fast blind und deshalb nicht zu sehr viel nütze waren. Als sie nach einem halbstündigen Ritt, den Wald von Eskel erreichten, erlaubten sie sich sogar eine kurze Rast. Fiora merkte immer deutlicher, dass sie das Reiten nicht gewohnt war und außerdem hatten sie die ganze Nacht kein Auge zugemacht, deswegen war sie total erledigt und froh, als Leonas sie zu einer kleinen Quelle führte, um sich dort ein wenig auszuruhen und den Renons Gelegenheit zum Trinken zu geben.

„So, Tyra, was ist nun mit den Zutaten, die wir brauchen, um meiner Mutter zu helfen?“

Sie kramte eine Weile in ihrer Tasche, wobei sich Fiora wunderte, dass sie durch ihre verfilzten Haare, die ihr vor die Augen hingen, überhaupt etwas sah. Sie hatte ja gehört, dass sich Hexen nie wuschen, aber Tyras Gesamtzustand war gelinde gesagt Ekel erregend. Ein merkwürdiger Geruch ging von ihr aus und der Anblick der speckigen, durchlöcherten Toga löste bei ihr das Bedürfnis aus, sich zu kratzen.

Nach einer Weile zog die Hexe ein sehr altes Buch mit einem roten Ledereinband hervor und blätterte darin, bis sie fand, was sie gesucht hatte.

Pelleas sah ihr über die Schulter auf die reich verzierten Seiten, die mit alten Runen und Schriftzeichen gefüllt waren.

„Das ist die Ursprache, Kobold“, erklärte die Hexe ihm im überheblichen Tonfall. „Nur wenige können das noch lesen, aber ihr habt Glück, denn meine Meisterin bestand drauf, dass ich es lerne.“ Eine Weile las sie schweigend. „Dreimal verdammt, das wird nicht einfach werden und vor allem nicht bei so wenig Zeit“, entschied sie.

„Wieso, was ist es?“ fragte Leonas.

„Da hätten euch auch meine Vorräte nichts geholfen. Ein so mächtiger Zauber verlangt von allen fünf großen Völkern einen Teil des Gegenzaubers in Form von bestimmten wertvollen Dingen: einen der Mondkristalle der Zwerge, den heilige Erdstein der Halbwesen, etwas vom Gold der Kobolde, die silberne Rose der Elfen und das Sonnenfeuer der Menschen. Das wird sehr schwer werden“, erklärte Tyra.

„Und den Gegenzauber muss jemand sprechen, in dem das Blut des Verursachers fließt“, fügte Pelleas hinzu und wurde dafür mit einem erstaunten Blick der Hexe bedacht.
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„Drachensprache“, erklärte er, „lernt man in Vreen schon im ersten Lehrjahr.“

„Hm, du bist wohl wirklich kein Wollhändler, sondern nur ein lügender Zauberer.“

„Also liegt es wohl an mir, den Zauber zu brechen.“ Fiora ignorierte das kleinliche Geplänkel.

„Dann lasst uns keine Zeit verlieren. Die Zwergenhauptstadt Tahat liegt am nächsten. Dort finden wir den Mondkristall“, entschied Leonas und bestieg sein Renon. Er war entschlossen, endlich etwas zu tun.

Fiora war tatsächlich ein wenig froh über die Wendung der Ereignisse. Soweit sie es verstand, mussten sie nun durch ganze Vreen reisen und sie würde endlich mehr von der Insel sehen, mehr von seiner Magie, seiner Einzigartigkeit und seinen unterschiedlichen Wesen und sie würde helfen, Charis zu retten.

Im Gegensatz dazu war Tyra ein bisschen unentschlossen. Wer zwang sie denn bitte mit diesen Leuten mitzugehen? Weder der König, noch die Magier hatten je etwas für sie getan. Warum sollte sie ihnen helfen? Im Moment wusste sie allerdings nicht, wo sie hin sollte und der Prinz war sicher reich und würde sich ordentlich für ihre Hilfe erkenntlich zeigen. Sie konnte ja erst einmal eine Weile mitkommen und sich später heimlich aus dem Staub machen. Vielleicht mit der Rose, dem Kristall oder am besten mit dem Koboldgold.
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Punktestand der Geschichte:   312
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Kommentare zur Story:

  Hallöle,
verglichen mit den bisherigen Kapiteln, war dieses ein bisschen dünn. Ich meine:
Kerker rein - Kerker raus - fertig. Da hab ich ein bisschen mehr erwartet.
Trotzdem bekommst Du eine gute Bewertung. Ich warte schon auf das nächste Kapitel.  
Unbekannt  -  07.12.07 12:44

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Interessante Kommentare

Kommentar von "weltuntergang" zu "Abschied nehmen"

Schweres und schönes Gedicht. Gefällt mir sehr total. Ganz liebe Grüße

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