Erinnerungen · Fan-Fiction/Rollenspiele

Von:    Aves      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 26. Januar 2005
Bei Webstories eingestellt: 26. Januar 2005
Anzahl gesehen: 1815
Seiten: 14

Sechshundertvierzig Morgen Land





Washington D.C. , 1 Jahr zuvor





Das Washington Theater war zum Bersten voll. Jeder, der so etwas wie Rang und Namen hatte, war hier. Die Crème de la Crème von Washington hatte sich hier versammelt.

Über dem Eingang des hell erleuchteten Theaters hing ein breites Plakat.

„James Hackett in: Der Löwe des Westens“ stand in grossen, geschwungenen Lettern auf dem Schild.

Sam Houston sah sich im Speisesaal um. Piekfeine Herren und herausgeputzte Ladies tummelten sich hier, schwatzten, lachten und tranken.

Houston leerte sein Glas Whisky in einem Zug, leckte sich genüsslich die Lippen und grinste.

„Samtweiches Zeug.“, murmelte er „Die sollen nur mal warten, bis sie ihren ersten Miscal in Texas trinken.“ Er grinste bei dem Gedanken an hustende, verfärbte Gesichter, eine unweigerliche Folge, wenn man das Teufelsgebräu nicht gewohnt war.

Langsam drehte er sich einmal um die eigene Achse und rief: „Investieren Sie jetzt in Texas, Gentlemen! Sonst bedauern Sie es später.“



In der Garderobe bereitete sich Hackett in diesem Moment für den Auftritt vor. Mit einem kleinen Pinsel strich er sich die falschen Koteletten flach und summte leise vor sich hin.

Es würde ein grosser Auftritt werden, wie immer.

„Ich bin ein toller Hecht, ich hab’ das kraftvollste Pferd, das hübscheste Mädchen, das zuverlässigste Gewehr…“, murmelte er den Text leise vor sich hin und strahlte „… und den hässlichsten Hund in diesem Distrikt. Mein Vater hat jeden Mann in Tennessee im Ringen besiegt… und ich habe meinen Vater besiegt!“

Hackett rückte die Mütze mit dem Waschbärenkopf zurecht und wollte gerade aufstehen, als die Tür schwungvoll aufgerissen wurde.

„Was ist denn?“, fuhr Hackett den Boy an.

Dieser sagte mit leicht zitternder Stimme: „Er ist hier!“

Hackett runzelte die Stirn. „Wer ist hier?“

„Na, ER ist hier!“

James Hackett wurde so bleich wie der Puder auf seinem Tischchen.



Die Musik im Salon wurde leiser, als das kurze Konzert endete. Die Leute applaudierten und widmeten sich dann wieder ihren Gesprächen.
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Houston leerte sein viertes Glas Whisky. Er hatte noch nicht viele überzeugen können, nach Texas auszuwandern, doch der Abend war ja noch lang. Irgendwann würden sie kommen, genau wie damals in Tennessee.

„Houston, ich begrüsse Sie.“, ertönte eine leicht raue, wohlklingende Stimme hinter ihm. Sam Houston drehte sich um. Ein grosser Mann mit schulterlangem, dunkelbraunem Haar, ein etwas faltiges, einladendes Gesicht und wachen grünbraunen Augen stand vor ihm.

„Meinen Respekt, Sam, Sie finden wirklich überall Freunde.“, unkte der Mann und sein faltiges Gesicht verzog sich zu einem Lächeln. Es war ein seltsames Lächeln, breit und doch gewinnend.

„Was soll ich denn mit den Waschlappen hier?“, fragte Houston

Der Mann hob sein Glas: „Sie haben Recht. Lieber ein paar Jungs aus Tennessee. Auf Tennessee!“

Houston grinste, stiess an und erwiderte: „Ach, zur Hölle mit Tennessee. Auf Texas!“

Sie tranken und dann sah Houston dem anderen tief in die Augen: „Ich hätte da ein Angebot für Sie. Etwas, dass Sie sehr interessieren könnte.“

Sein Gegenüber lächelte wieder.

„Ach, Sie verkaufen Schaukelstühle?“

„Ich verkaufe Texas.“

Der andere wurde wieder ernst, sein Blick wachsam. „Wozu bräuchte ich wohl Norte Mexico?“

Sam Houston beugte sich ein wenig vor: „Sie wissen doch, wie es in Tennessee war. Kommen Sie nach Texas! Da gibt’s Holz, Wasser, Rinder… mehr als Sie sich überhaupt vorstellen können. Verpflichten Sie sich zur Miliz und Sie erhalten sechshundertvierzig Morgen Land nach Ihrer Wahl.“

In diesem Moment kam eine kleine, zierliche Lady auf die beiden zu. Ihr schönes Gesicht war ein wenig gerötet, als sie Houstons Gesprächspartner ansprach: „Ich habe schon so viel von Ihnen gehört. Hätten Sie vielleicht Lust auf einen Tanz?“

Der Mann verbeugte sich leicht und sagte in entschuldigendem Tonfall: „Es tut mir wirklich ausgesprochen Leid, Misses, aber ich fürchte, Tanzen habe ich nie gelernt.“

Er liess ein strahlendes Lächeln aufblitzen, was die enttäuschte Dame noch mehr erröten liess.

„Falls Sie aber nach diesem Anlass einmal Zeit hätten, würde ich es gerne lernen.
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“, sagte er und gab der Dame einen Handkuss.

Diese wurde nun ganz Rot und nickte schüchtern.

Dann wollte sie sich verabschieden, doch Houston meinte: „Also ich kann tanzen.“

Etwas verwirrt starrte die Dame Houston an und verzog dann angewidert das Gesicht.

Schnell rauschte sie davon.

Houston hauchte verdutzt in seine Hand, verzog ebenfalls das Gesicht und sein Gesprächspartner lachte laut.

„Wo waren wir stehen geblieben?“, fragte Houston schnell, um die Peinlichkeit zu vergessen.

„Sie haben mir Land angeboten.“, lächelte sein Gesprächspartner.

„Ah ja, genau.“, sagte Houston und sein altes Grinsen kehrte zurück „Sechshundertvierzig Morgen Land nach Ihrer Wahl.

Der andere musterte ihn misstrauisch.

„Nach meiner Wahl?“, fragte er und grinste breit „Braucht denn diese neue Republik auch einen Präsidenten, Sam?“

Samuel Houston grinste ebenfalls und trank den Rest des Whiskys

„Wer weiss…“, meinte er nur und stellte das Glas ab.



„Es ist eine Schande, was mit den Beiden passiert ist.“, sagte ein Kongressabgeordneter zu seinem Kollegen aus New York „Vor ein paar Jahren waren sie beide noch bereit, um das weisse Haus zu kämpfen. Aber jetzt…?“

Sein Kollege nickte zustimmend.

„Vor allem David.“, sagte er leise „Wenn man bedenkt, was der schon alles erlebt hat.“

Er trank einen kleinen Schluck vom Whisky. „Scout in der Armee, viel gerühmter Bärentöter, Schrecken der Wilden und Gouverneur von Tennessee. Sein Ansehen in Tennessee ist hoch, weil er schon viel geleistet hat, aber wenn er jetzt einfach alles hinter sich lässt und nach Texas geht… ich weiss nicht.“

Der andere nickte und meinte: „Ich weiss gar nicht, was alle an diesem Texas so grossartig finden. Ich wette, dass Houston in Tennessee die Wahl noch einmal gewinnen würde. Aber stattdessen hat er die zweifelhafte Ehre, General eines noch nicht mal vorhandenen Bundesstaates zu sein…“



Die Leute applaudierten, als James Hackett auf die Bühne trat. Ein sichtlich nervöser James Hackett. Er trug einen hellbraunen Lederanzug mit Fransen an den Nähten, die Waschbärenmütze und in der rechten Hand hielt er eine Gewehrimitation.
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Als der Applaus verebbte, räusperte sich Hackett vernehmlich und sagte: „Bevor wir mit der Vorstellung beginnen, sollte ich dankbar auf die Anwesenheit eines Mannes hinweisen, dessen Leben uns zu diesem bescheidenen Stück inspiriert hat.“

Er zeigte auf eine der Ehrenlogen, in der der hagere Gesprächspartner Houstons gerade Platz nam.

„ Guten Abend, Mister Crockett.“

David Crockett lächelte und stand wieder auf. Er hob einen imaginären Hut und sagte mit lauter Stimme: „Guten Abend… Mister Crockett.“

Hackett strahlte. Nie hätte er gedacht, dass Davy Crockett seine Vorstellung mit Humor und Verständnis aufnehmen würde.

Die High Society lachte verholen, dann fing James Hackett an, das Leben des Davy Crockett in seinem Stil zu erzählen: „Ich bin ein toller Hecht, ich hab’ das kraftvollste Pferd…“





San Felipe, Texas, 27. Januar 1836



In dem sonst so ruhigen Städtchen San Felipe herrschte grosse Unruhe.

Im Parlamentsgebäude, einer umgebauten Kirche, stritten sich die Männer die hier das Sagen hatten.

Wieder einmal ging es um das alte Thema: Unabhängigkeit.

Einer der Ratsherren, ein Ire, fauchte wütend: „Sie nennen mich einen Opportunisten? Meinetwegen, nennen Sie mich einen Opportunisten, aber die Einnahme von Alamo hat alles verändert. Wir bestimmen ab jetzt, was hier geschieht.“

Ein anderer sprang sofort auf.

„Laut der Föderalistischen Verfassung von 1824 haben wir Mexiko Loyalität geschworen.“, hielt er entgegen und wedelte mit seinem Zeigfinger.

Die beiden Kontrahenten starrten sich wütend an.

„Santa Anna hat dieses Dokument eigenhändig zerrissen, oder nicht? Und da wir San Antonio und Alamo von den Mexikanern erobert haben, werden sie uns kaum freundlich gesinnt sein.“, widersprach der Ire und erhielt umgehend Unterstützung von einem anderen: „Er nannte sich selbst ‚Oberster Diktator’. Ich empfinde keine Loyalität gegenüber einem verdammten Diktator!“

Der Ire setzte noch einen drauf: „Wir haben uns bisher wacker geschlagen. Doch wir sollten weitermachen! Zwischen Alamo und Matamoros gibt es riesige Weidegründe!“

Zustimmender Beifall der Menge.
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Die meisten schienen dafür zu sein, weiter nach Süden vorzustossen.

Captain Juan Seguin schüttelte den Kopf und entfernte sich vom Ratsgebäude. Zielstrebig schritt er auf die einzige Kneipe im Dorf zu, den orangefarbenen Poncho fest um sich gewickelt.

Seguin war ein mittelgrosser Tejano, ein Mann aus Mexiko, der jedoch gegen die Unterdrückung Santa Annas kämpfte und sich den texanischen Streitkräften angeschlossen hatte. Seguin hatte ein sympathisches Gesicht, lange braune Haare und für einen Mexikaner untypische blaue Augen. In diesem Moment war er jedoch zutiefst besorgt über die Entwicklung im Parlamentsgebäude.

Nun ja, das Problem ging ihn ja nicht viel an. Darum sollte sich ein anderer kümmern…

Sam Houston schenkte sich gerade seinen vierten Whisky ein, als Seguin eintrat.

Houston leerte den Miscal in einem Zug, so dass kleine Schweisstropfen auf seiner Stirn erschienen und sein Gesicht eine rötliche Farbe annahm.

„Sie müssen sofort kommen, General.“, sagte der junge Tejano mit mexikanischem Akzent zu Houston „Die reden absoluten Unsinn.“

Schweigend stand Houston auf, warf eine Münze auf den Tisch und folgte Seguin.

Als sie vor dem Parlamentsgebäude ankamen, sah ihn Seguin Houston besorgt an.

„Die wollen Sie demütigen, General.“, meinte er leise.

Houston setzte sich entschlossen den Hut auf und erwiderte: „Demütig bin ich nur vor Gott und sonst vor keinem.“



„Eine Expedition zu schicken von hier – “ Houston stach sein Messer in die grosse Wandkarte, genau an der Stelle wo San Felipe lag und fuhr dann rasch mit der Klinge durch die Karte nach Süden „ – nach Matamoros ist Wahnsinn!“

Wieder stimmte die Menge zu, mittlerweile war das so etwas wie ein Trend in diesem Parlamentsgebäude geworden.

„Man kann doch nicht einfach eine Armee aus vagabundierenden Milizen zusammenstellen, die bei dem geringsten Anlass verschwinden.“

Ein kleiner Parlamentarier mit Lockenkopf namens Burnet schwang sich auf das einzige Rednerpult und donnerte: „Wir haben in Alamo gesiegt, und wir werden in Matamoros wieder siegen!“

„Genau!“

„Jawohl, Recht hat er!“

Schnell setzte Burnet nach: „Wer dafür ist, dass Houston der Oberbefehl entzogen wird, der möge die Hand heben.
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Etwas mehr als die Hälfte der Anwesenden hob die Hand. Juan Seguin senkte betrübt den Kopf.

„Das war’s wohl mit dem grossen Sam Houston!“, rief der Ire spottend „Ehemaliger Gouverneur von Tennessee und jetzt ehemaliger General der texanischen Armee!“

Houston schüttelte den Kopf und zog an seiner Zigarre.

„Schottischer Lustknabe.“, murmelte er leise, doch nicht leise genug.

„Wie war das?“, donnerte der Ire und sprang auf „Wie haben Sie mich genannt?“

„Ich nannte Sie Schottischer Lustknabe, Grant, das ist noch um eine Stufe tiefer als Päderast.“, bellte Houston zurück.

Blitzschnell hatte Grant das Messer aus der Wandkarte gezogen und ging in Angriffsstellung. Houston machte sofort mit, riss sich das Halstuch weg, warf den Hut fort und hob die Fäuste.

Beide Männer machten eben Anstalten, aufeinander los zu gehen, als die Tür krachend aufflog.

Ein eher kleinerer, muskulöser Mann mit breitkrempigen Hut, Dreitagebart und braunen Haaren stand an der Tür.

Leise klopfte er und sah auffordernd in die Menge, die ihn verwirrt betrachtete.

„Dir ist wohl jeder Grund recht um dich mit jemandem zu prügeln, nicht wahr, Sam?“, fragte er. Seine stahlblauen Augen blitzten amüsiert.

Grant fauchte ihn an: „Ich glaube das geht Sie nichts an, Mister Bowie!“

„Stimmt!“, stichelte Houston „Das geht nur mich und diesen Schottischen Lustknaben was an!“

Grant wollte sich auf Houston stürzen, doch zwei andere Parlamentarier hielten ihn zurück. Somit fuchtelte er nur wütend mit dem Messern.

Blitzschnell zog Bowie sein eigenes Messer, eine lange, dicke Klinge die leicht geschwungen war. Es sah so aus, als könnte es ohne Mühe einen Mann von oben bis unten durchschneiden.

„Wollen Sie meins haben, Mister Grant?“, fragte er und hielt es dem Iren hin „Nur zu, ich gebe es Ihnen gerne.“

Grant starrte ihn an. Die Männer fingen an zu tuscheln. Das legendäre Bowie-Messer…

Langsam ging Bowie auf Houston zu und setzte ihm den Hut wieder auf.
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„Ich gebe eine aus, ja?“, sagte Houston leise. Bowie sah ihm nur in die Augen und meinte sarkastisch: „Ach, du trinkst?“



Später, am Abend, sassen Houston und James Bowie auf einem alten Wagen und tranken aus einer Flasche Schnaps.

Bowie war noch mehr oder weniger nüchtern, Houston hingegen nicht. Er redete sich gerade in Rage: „Diese verdammten Narren! Was wissen die schon?“

Erneut nahm er einen kräftigen Schluck aus der Flasche. Sie war schon zu drei Vierteln geleert, grösstenteils von Houston.

„Texas!“, er spie den Namen beinahe aus „Vergeudet an die Texaner.“

Bowie begnügte sich mit einem Nicken.

„Die kommen wieder, die Mexikaner.“, fuhr Houston fort und Bowie wusste, dass er wahrscheinlich Recht hatte „Sie haben eine gut ausgebildete Armee, wir hingegen nichts.“

Ein weiterer, kräftiger Schluck.

„Was ist eigentlich an diesem verdammten Ort so besonders?“, fragte Houston, dessen Gesicht eine ziemlich rote Färbung angenommen hatte.

„Welchen meinst du?“

„Alamo.“, antwortete Houston „Immer wenn irgendwas los ist, rennen alle sofort dort hin. Dabei hat es dort doch gar nichts, nur Steine und Dreck.“

Bowie schwieg erstmal, dann sagte er: „Und Kanonen. Kanonen… Die beschützen mein Zuhause, Sam. Es gibt dort mehr Kanonen als überall sonst in Texas.“

„Zuhause?“, fragte Houston und spielte dabei auf das rastlose Leben Bowies an „Du hast doch gar kein Zuhause.“

Dann sagte er: „Ich bin immer noch dein General, oder?“

Bowie seufzte „Das weisst du doch.“

Mit Houston zu diskutieren wenn er betrunken war, fruchtete ungefähr so viel wie mit einem Esel zu sprechen. Wahrscheinlich würde der Esel ihn sogar besser verstehen…

Sam Houston beugte sich vor und sprach langsam: „Ich möchte dass du wieder nach Alamo zurückgehst und die Kanonen zurückholst. Tust du das für mich? Versprichst du mir, dass du das für mich tust?“

Bowie schwieg einen Moment. Dann nickte er langsam, fast feierlich und sagte leise: „Ja.“



Colonel William Barett Travis, ein junger, dynamischer Mann mit braunen Haaren und blauen Augen, hatte sich noch nie so unbehaglich in seiner Haut gefühlt.
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Seine Frau, Rosanna, starrte ihn an. In ihren Augen lag Hass, Unglauben und tiefster Schmerz. Nie hätte sie gedacht, dass es einmal so weit kommen würde. Nur zu gut erinnerte sie sich daran, wie die beiden sich kennen gelernt hatten. Rasch verdrängte sie die Erinnerungen.

Sie legte ihm ein Schreiben hin, einen Scheidungsvertrag.

„Also, zur Auswahl stehen Verlassen, Ehebruch oder grausames und unsittliches Verhalten?“, fragte Travis, als er den Vertrag kurz überflogen hatte.

Er nahm den Hut ab und seufzte.

„Ich glaube, das Beste wäre wohl Verlassen.“, meinte er dann.

Rosanna fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Sie weinte beinahe, doch jetzt durfte sie sich keine Blösse geben.

„Jeder dieser Gründe entspricht dem Sachverhalt.“, sagte sie leise.

Travis nickte langsam, tauchte eine Feder in ein Tintenfass und unterschrieb dann den Vertrag.

Sein Sohn, Charles Edward, sagte nichts. Er wusste, was auf ihn zukam, und stand deshalb resigniert in der Ecke.

„Du willst es also wirklich tun?“, fragte Rosanna. In ihrer Stimme lag tiefster Schmerz.

Travis verstand nicht ganz.

„Wir haben den Vertrag unterschrieben und – “, fing er an, doch Rosanna unterbrach ihn: „Ich meinte Charly.“

Travis schluckte leer.

„Ich wollte nicht so hart sein“, erklärte er „Doch ich will dass er in seinem Leben ein männliches Vorbild hat.“

Rosanna konnte nicht mehr an sich halten: „Du verdammtes Schwein!“

Tränen rannen ihr über ihr schönes Gesicht.

„Du schickst ihn zu einer wildfremden Familie!“, schrie sie „Du kannst ihn mir nicht wegnehmen!“

Travis schloss die Augen. „Ich kann.“

Rosanna starrte ihn an, als wäre er der Leibhaftige persönlich. In diesem Moment hasste sie ihren ehemaligen Ehemann aus tiefstem Herzen.

„Nun, so sei es.“, sagte sie, mühsam beherrscht „Leb wohl. Wenn du in diesem verdammten Fort umkommst, erweist du der Welt einen grossen Dienst.“

Dann wandte sie sich ab, umarmte den sechsjährigen Charly lange und ging.



Zwei Tage später standen Travis, sein Sohn und dreissig Freiwillige aus South Carolina vor dem Farmhaus der Familie Ayers.
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Travis wollte Charly hier abgeben und dann mit den Freiwilligen nach San Antonio de Bexar reiten.

Charly stand auf der Treppe und blickte mit grossen, wässrigen Augen auf seinen Vater.

Travis beugte sich zu ihm runter und streckte ihm die Hand hin. Zögernd ergriff Charly sie.

„Du respektierst Mister und Misses Ayers wie deine eigene Familie.“, schärfte ihm Travis ein „Hör zu, Charles, eine Stunde eines glorreichen Lebens ist mehr wert als Jahrhunderte ohne Name. Wenn ich zurückkomme, haben wir ein eigenes Zuhause. Ich versprech’s dir.“

Charly nickte, Travis zupfte ihm noch einmal sein Halstuch zu Recht und ging dann zu seinem Pferd.

Minuten später machte sich die kleine Schar auf den Weg nach San Antonio, während Charly sich nicht mehr beherrschen konnte und laut anfing zu heulen.



Bowie hatte ein warmes Gefühl im Bauch, als er auf San Antonio hinunterblickte.

Endlich war er wieder zu Hause…

Eigentlich war sein Geburtsort Logan County im Staat Kentucky, doch dies war seine wahre Heimat.

Seit er dort 1831 Ursula de Veramendi geheiratet hatte, fühlte er sich mit dieser Stadt verbunden.

Und diese sich mit ihm. Die Einwohner von San Antonio begrüssten ihn wie einen verloren geglaubten Sohn. Frauen und Männer standen an den Rändern der Strasse, jubelten ihm zu und riefen seinen Namen.

Sein kleiner Treck von Freiwilligen aus San Felipe, einschliesslich Juan Seguin, mochte diese Stadt sofort.

Bowie stieg ab und winkte den anderen, sich Quartiere zu suchen. Er selbst hatte noch etwas vor.

Langsam, aber zielstrebig ging er auf ein altes Gebäude zu. Doch dann traf ihn beinahe der Schlag.

Der Mann, der ihm da entgegen kam…

„Travis.“, zischte er. Was machte der eingebildete Lackaffe denn hier?

Die beiden Männer waren nun auf gleicher Höhe.

„Colonel.“, grüsste Travis knapp und fasste sich an den Hut.

„Schnösel“, zischte Bowie zurück.

Sam und Joe, die schwarzen Sklaven der beiden, sahen sich verständnislos an.

„Vollgetrunkener Idiot.“, sagte Travis leise.

„Möchtegerndandy.
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Dann waren sie aneinander vorbei, doch Bowies gute Stimmung war verflogen.

Er steuerte die andere Strassenseite an, auf einen Mann mit einer Schnapsflasche zu.

„Mister Bowie!“, rief dieser überrascht aus und lächelte. Bowie nahm ihm die Flasche weg, trank einen grossen Schluck und warf sie dann einem anderen zu der gerade vorbei kam.

Die beiden Männer blickten einander verdutzt an.

Das Brennen in der Kehle beruhigte Bowie ein wenig.

Als er das alte Herrenhaus erreicht hatte, war seine Stimmung ein wenig verändert. Statt der Wut auf den eingebildeten Travis empfand er nun Melancholie.

Das Herrenhaus stand verstaubt, verlassen und vergessen da.

Ehrfürchtig trat Bowie ein. Der alte Garten hatte sich so grundlegend verändert wie nur irgendwie möglich.

Einschusslöcher zeugten vom gewonnen Kampf gegen die Mexikaner, die alten Bäume waren grau und ohne Blätter und der Rasen war trockener Erde gewichen.

Als Bowie im Hof des Hauses stand, überfiel ihn die Erinnerung. Tief sog er die Luft in seine Lungen.

Er sah wieder blühende Bäume, Lichterketten, tanzende Menschen und die Musiker.

Und er sah Ursula…

Sie sah wunderschön aus in ihrem Ballkleid. Die Frisur war ein kompliziertes Gebilde und lächelnd kam sie auf ihn zu.

Bowie streckte die Hand aus. Die Musik spielte ein altes Lied aus Spanien, als die beiden sich erreichten. Sanft fasste Bowie Ursula an der Taille und küsste sie. Ihre Lippen schmeckten so gut…

„Alles in Ordnung, Mister James?“

Sams Stimme riss Bowie unsanft aus seinem Tagtraum.

Der Schwarze stand etwas ratlos am Eingang.

Bowie nickte langsam. Noch immer hörte er die Musik…

„Ich habe ein Zuhause, Sam.“ Ob er nun Houston oder seinen Diener meinte war unklar.

Nun war der Sklave vollends ratlos.

„Sir?“

Doch Bowie antwortete ihm nicht.



„Es wurde vor hundert Jahren als Missionsstation gegründet.“

Travis und der Befehlshaber vor Ort, Leutnant Colonel James C. Neill, standen auf einem der Eckbauten der Mauer Alamos. Neill klärte Travis gerade über die wichtigsten Daten Alamos auf. Der Leutnant Colonel war ein kleiner, rundlicher Mann mit freundlichem Gesicht und strahlend blauen Augen.
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„Die Tejarenos nennen es ‚Alamo’. Nach Alamo de Parros, einer spanischen Kavallerieeinheit, die eine Pappel als Emblem hatte.“, fuhr Neill fort „Tja, errichtet wurde es nicht nach militärischen Kriterien.“

„Es ist gut bewaffnet…“, sagte Travis. Er liess den Blick über die Wehrmauern mit den vielen Kanonen schweifen.

„Die meisten Kanonen von allen Forts westlich des Mississippi.“, antwortete Neill stolz „Ich hab’ die grösste, die Achtzehnpfünder, in der Südwestecke gegenüber der Stadt aufgestellt.“

Er zeigte auf die grosse Kanone. Sie war fast so hoch wie ein Mann, zumindest die beiden grossen Räder.

Neill zeigte nach Norden, wo in weiter Ferne ein kleiner Teich in der Sonne glitzerte.

„Die Nordmauer ist zerstört. Ich habe dort zwei Batterien mit fünf Kanonen zur Verteidigung postiert. Und da wo früher das Kloster war, sind jetzt Unterkünfte.“

Das ehemalige Kloster war ein lang gestrecktes Gebäude, das relativ geschützt zwischen der Kirche und den Stallungen lag.

„Major Jameson, unser Chefingenieur, errichtet gerade eine Palisade zwischen dem Haupteingang und der Kirche.“, erklärte Neill weiter.

Sie gingen jetzt über den Hof der Kirche.

Mayor Green Jameson winkte ihnen kurz zu, dann machten er und seine Männer sich wieder an die Arbeit. Sie sägten lange Baumstämme zu Recht und hackten mit Äxten spitze Enden in sie. Die Baumstämme kamen dann auf einen kleinen Erdwall, so dass daraus eine Palisade entstand.

Jameson war ein aus Brazoria stammender Mann mit längeren, graubraunen Haaren und einer Brille.

„Was ist hier früher gewesen?“, fragte Travis, als sie die unfertige Palisade in Augenschein nahmen.

„Gar nichts.“, antwortete Neill „Eine nicht zu verteidigende Stelle.“

Travis blickte die Palisade kritisch an. „Das scheint sie immer noch zu sein.“ In der Tat zeugte die Palisade nicht gerade von grosser Wehrfähigkeit.

„Gute Schützen und eine Zwölfpfünder halten sie.“, sagte Neill überzeugt und Travis liess es dabei bewenden.

Die beiden Männer gingen weiter zur Kirche.
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Diese hatte eine ziemlich charakteristische Front und ein grosses Tor, das von zwei Heiligenstatuen flankiert war.

Das Dach fehlte, doch im Innern hatten einige Räume separate Dächer, die von aussen nicht zu sehen waren.

„Sie wurde 1756 erbaut.“, erklärte Neill Travis „Das sind die Heiligen Dominikus und Franziskus. Franziskus hatte zwei Gaben: Prophezeiungen und er konnte zu leidenschaftlicher Aufopferung inspirieren. Vielleicht bringt das ja etwas…“

Für einen Moment hatte Travis das Gefühl, dass Franziskus ihn anstarrte.



„Dieses Fort ist das einzige was sich zwischen der mexikanischen Armee und unseren Siedlern befindet.“, sagte Neill und führte Travis durch die Kirche hindurch zu einer Aussichtsplattform mit zwei Kanonen.

„Das Schicksal von Alamo“, sagte er und schaute auf das weite Land unter ihnen „ist das Schicksal von Texas.“

Travis schluckte leer und nickte.

„Bei Bedarf empfehle ich Ihnen meine Privatunterkunft an der Westmauer.“, sagte Neill „Sie ist geschützt, aber doch nahe genug an der Hauptverteidigungslinie.“

„Ich verstehe nicht ganz, Sir.“, sagte Travis verwirrt.

„Ich muss wegen privater Dinge nach Mina.“, erklärte Neill „Sie übernehmen das Kommando, Leutnant Colonel.“

Er seufzte und fuhr fort: „Ich weiss, Sie haben sich gegen diese Abkommandierung gewehrt, Travis. Das Leben im Fort ist nicht unbedingt sehr angenehm, besonders nicht für einen Kavalleristen.“

Travis’ Augen blickten an Neill vorbei, doch dann sagte er: „Ich verteidige es mit meinem Leben, Sir.“

Neill nickte stolz. Nun, es blieb Travis ja auch nichts anderes übrig.

„Sie müssen vor allem verhindern, dass die Freiwilligen und die Regulären sich aus lauter Langeweile gegenseitig umbringen.“, erklärte er „Die mexikanische Armee müsste mitten im Winter über 300 Meilen zurücklegen, um hier zu sein bevor ich zurück bin. Keine Sorge, Travis.“



Der Rio Grande war an dieser Stelle noch nicht von der Schneeschmelze betroffen, so dass er eher wenig Wasser führte.

Der grosse Fluss erstreckte sich von Nueva Mexico bis hinunter zum Golf, ging dabei durch El Paso und vereinte sich etwa hundert Meilen westlich von San Antonio mit dem Pecos.
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Das mexikanische Heereslager befand sich am Nordufer des Flusses. Hunderte von Zelten standen, herumeilende Soldaten und mehrere Wagen mit Kanonen boten ein eindrucksvolles Schauspiel.

Im prunkvollsten Zelt genehmigte sich General Antonio Lopez de Santa Anna gerade eine Tasse heissen Kakao, als General Castrillon eintrat.

Santa Anna verdrehte die Augen. Langsam aber sicher gingen ihm die ständigen Regelübertritte Castrillons auf die Nerven.

Bevor er jedoch etwas sagen konnte, erklärte Castrillon: „General, wir haben wieder eine Gruppe Rebellen gefangen.“.

Sofort war der Kakao vergessen und Santa Anna auf den Beinen. Er schaute kurz, ob die Prunkuniform richtig sass und trat dann hinaus. Sein Adjutant reichte ihm seinen Hut mit dem blau-weiss-roten Federbusch.

Santa Annas Zelt lag auf einer Anhöhe oberhalb des Flusstales, so dass er einen hervorragenden Überblick über das gesamte Lager hatte.

Am Flussufer herrschte rege Beschäftigung. Eine kleine Gruppe von Rebellen und desertierten Soldaten waren dort versammelt.

Einige Soldados machten sich einen Spass daraus, ein paar Rebellen immer wieder in den Fluss zu tauchen, bis sie halb ohnmächtig waren.

Santa Annas Generäle hatten vielen der Soldados befohlen, der Prozession beizuwohnen. So würden sie zu sehen bekommen, was ihnen bei Desertation und Regelbrüchen blühte.

Die Gefangenen wurden nun durch derbe Gewehrkolbenstösse gezwungen, sich in einer Reihe aufzustellen.

Das Exekutionskommando postierte sich vor ihnen, eine Muskete für jeden Gefangenen in den Händen haltend.

„Sollen sie Lose ziehen, Excelencia?“, fragte Castrillon und zwirbelte seinen Schnurrbart.

„ Por qué?“, fragte Santa Anna.

„Um zu bestimmen, wer exekutiert wird.“, sagte Castrillon etwas verwirrt.

Santa Anna blickte ihn hochnäsig an. „Exekutiert sie alle.“

Castrillon war empört. Er wusste, dass Santa Anna für seine Grausamkeit bekannt war, doch bis jetzt war alles im Rahmen der Gesetze geschehen.

„General, die Tradition erfordert es –“, begann er, doch Santa Anna fiel ihm ins Wort: „Folgen wir der Tradition, wird man denken, dass das Schicksal diese Menschen auf dem Gewissen hat.
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Dann gab er seinen Soldaten ein Zeichen.

„Fuego!“

Die Schüsse waren wie ein einziger Knall.

Keiner der Rebellen überlebte. Weinend und schreiend rannten ein paar Frauen der Erschossenen zu den leblosen Körpern und fielen neben ihnen in den Staub, als könnten sie so die Männer wieder ins Leben zurückholen.

„Stattdessen wird man denken, dass es General Antonio Lopez de Santa Anna war.“, sagte der General und lächelte.



In San Antonio war die Stimmung ausgelassen. Die Männer tranken, scherzten, lachten und einige schleppten einheimische Frauen ab.

James Bowie sass mit einigen seiner Gefolgschaft an einem Tisch und sie erzählten sich einige Anekdoten.

„Zwei von denen hatte ich schon bewusstlos gehauen.“, sagte Bowie und grinste „Doch der Dritte fiel mich an und biss mir ein Stück meines Ohres ab. Mit seinem einzigen gesunden Zahn!“

Die Männer lachten und Bowies bester Freund, William B. Ward, fragte: „Und was hast du gesehen, als du dich umgedreht hast, na?“

Bowie konnte sich nicht mehr halten und prustete: „Tortillas, Ladys und einen zwölf Jahre alten Scotch Yard!“

Ach, wie schön waren doch die alten Zeiten mit den Kneipenschlägereien gewesen…

Die anderen stimmten in sein Gegröle ein, bis plötzlich Travis auftauchte.

Der Leutnant Colonel sah wie immer geschniegelt aus.

„Colonel.“, begrüsste Travis Bowie „Sie sehen furchtbar aus. Ganz gelb um die Augen.“

Bowie und die anderen schauten ihn missmutig an. Dieser Idiot verdarb ihnen noch die ganze Stimmung.

„Ah ja? Sind Sie jetzt auch Arzt?“, fragte Bowie und seine Stimme troff vor Hohn „Nebst allem anderen?“

Travis überging die Bemerkung und fuhr fort: „Ich habe gehört dass Sie die Mission zerstören und mit den Kanonen abrücken wollen…“

Bowie guckte gespielt überrascht.

„Wer sagt denn so was?“

„Wenn Männer trinken, reden sie viel.“, erklärte Travis „Und Ihre Männer trinken gerne. Das wäre ein schlimmer Fehler, Mr. Bowie…“

Jim Bowie nickte. „Das seh ich auch so. Und jedes weitere Gespräch darüber findet zwischen mir und Colonel Neill statt.
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Er hob sein Glas und deutete damit an, dass dieses Gespräch für ihn abgeschlossen war.

„Colonel Neill hat San Antonio wegen privater Dinge heute Nachmittag verlassen.“, sagte Travis mit einem Unterton des Triumphes in der Stimme „Ich führe jetzt das Kommando.“

Seine Worte hatten nicht so ganz die von ihm gewünschte Wirkung. Bowie und seine Männer lachten leise.

„Oh Mann, was für ein schneller Aufstieg.“, spottete Bowie „Jetzt dürfen Sie vielleicht sogar in langen Hosen rumlaufen.“

Travis starrte ihn feindselig an.

„Es mangelt Ihren Männern an Disziplin.“, sagte er zu Bowie „Sollte sich das nicht ändern, wird es meine Pflicht als Colonel –“

„Leutnant Colonel.“, unterbrach ihn Bowie grinsend.

„Zügeln Sie Ihre Leute.“, sagte Travis leise „Oder ich werd’ es tun.“ Dann ging er unter dem Gelächter von Bowies Kameraden.

Bowie hob sein Glas und meinte: „Auf den Leutnant Colonel.“

Ehe sie jedoch anstossen konnten, kam Juan Seguin herein.

„Santiago“, sagte er leise zu Bowie „Die Wachposten sagen, sie hätten vor der Stadt Pferde gehört…“
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Kommentare zur Story:

  Gleichzeitig, indem du deine Protagonisten vorstellst, verwickelst du uns Leser in abenteuerliche Geschehnisse. Am besten hat mir dabei jene Stelle gefallen, wo Bowie gerade einen Streit zwischen dem Schotten (Name ist mir jetzt entfallen) und Houston "schlichtet" *Grins* Ich konnte mir das so richtig vorstellen, hehe.
War echt toll dieses Kapitel und darum werde ich weiter lesen.Sehr schön finde ich übrigens auch die Bilder dazu. Mann, warst du fleißig!  
doska  -  04.08.05 21:37

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Juria" zu "Der Teufel auf dem Kinderkanal"

löl Ja, mein Deckel und ich haben eine Nacht lang einen blonden und etwas milchigen Hellseher mit Frauenstimme beobachtet es war genau dieses Bild. 5 Punkte.

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Kommentar von "rosmarin" zu "Am Haken"

Hallo liebe Ingrid, Deine Art der Trauerbewältigung. Ja, kann ich nachvollziehen. Aber in Ernst- gibt es wirklich Katzenpsychologen? Gruß von

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Beitrag von "Stefan Steinmetz" im Thread "Winterrubrik 2019"

Liebe Redaktion Wollte gestern und heute auch eine Geschichte veröffentlichen, aber es klappt nicht. Wenn ich unten den Button anklicke, "hüpft" das Bild kurz und ist dann wieder ...

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