Andacht Nr. 137 und Gott schickt ihnen Lügen ...   242

Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    martin suevia      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 20. September 2019
Bei Webstories eingestellt: 20. September 2019
Anzahl gesehen: 676
Seiten: 4

Andacht Nr. 137





und Gott schickt ihnen Lügen …







Ihr Lieben



Unlängst ging folgende Aussage der Bezirksbürgermeisterin Frau Herrmann von Berlin-Kreuzberg durch die Medien: Die Bewohner von Kreuzberg wollten die Zustände im Görlitzer Park so haben. Überdies sei es ungerecht und diskriminierend die Drogendealer von dort zu vertreiben.“ Die Begriffe „Menschenwürde und Menschenrecht“ wurden diesbezüglich auch genannt. Selbst den Bewohnern aus Hinterdupfingen ist mittlerweile der Görlitzer Park in Berlin ein Begriff, beziehungsweise dessen Ruf.

Seit 2018 gibt es das „Amt für jüdisches Leben in Deutschland“ das sich lt. Website vor allem auch dem Kampf gegen Antisemitismus widmet. Das ist gewiss sehr löblich und es wäre jeden Cent wert, wenn … ja, wenn die Erfolglosigkeit sich nicht schamlos tagtäglich sicht- und hörbar Bahn bräche. Der große verstorbene Modedesigner Karl Lagerfeld äußerte wenige Monate vor seinem Tod eine politisch außerordentlich unkorrekte Kritik: Man könne nicht 6 Millionen Juden abschlachten und 70 Jahre später deren erbittertste Feinde zu sich ins Land holen (ohne gewisse Konsequenzen und Zusammenhänge zur heutigen Situation und dem Sicherheitsgefühl der hier lebenden Juden zu erkennen.) Beinahe die gesamte Journallie erlitt kurzzeitig Schnappatmung.

Der alljährliche Al-Quds Marsch durch unsere Großstädte die wir so gern als bunt und multikulturell begreifen möchten, wäre für (wirkliche) Nazis ein Festumzug sondersgleichen. Dürften sie doch dort ungestraft Parolen schreien wie „Israel ins Meer, Juden ins Gas – Juden - Kindermörder etc. Den Teilnehmer/innen passierte dort nichts, sie kamen deswegen noch nie ernsthaft mit dem deutschen Gesetz in Konflikt. Geduldet wird diese Schandtat ganz offiziell von der Bundesregierung die solches Horrorspektakel unter der Bezeichnung: „Meinungsfreiheit“ duldet. Ich schrieb dieses Jahr Briefe ins Bundeskanzleramt, so wie an Frau Chebli und auch den regierenden Bürgermeister von Berlin und erhielt aus deren Büros freundliche Antwortbriefe mit dem gleichlautenden Tenor: Man wäre selbst bestürzt und schockiert aber müsse es jedoch dulden wegen der Meinungsfreiheit in unserem Land, die ein hohes Gut sei.“

Im Jahre 1987 zog ich nach Berlin und wunderte mich über das Konterfei von Mao Tse Tung das in Kreuzberg SO 36 über eine ganze Hausfassade gemalt war.
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Maos „Experiment“ forderte etwa 45 Millionen Todesopfer – in China. Der zweite Weltkrieg forderte weltweit ca. 50 Millionen. Bis auf den heutigen Tag suche ich nach einer Erklärung, warum der Schlächter aus dem „Reich der Mitte“ zum Teil noch heute, von (nicht wenigen)westlichen Intellektuellen, Studenten, verehrt und Hitler und seine Schärgen – verständlicherweise – verdammt werden.



Die alljährlichen 1. Mai Demos führten die Berliner „Wannen“ (Einsatzwagen der Berliner Polizei) regelmäßig unter meinem Balkon durch die Straße in der ich damals wohnte. Meine Wohnung befand sich im 3. Stock.

Es wunderte mich immer, dass die Antifa und deren Sympathisanten ausgerechnet in den ärmsten Stadtteilen wüteten und dort alles kurz und klein schlugen, wo die Bewohner ohnehin jeden Pfennig zwei/dreimal umdrehen mussten.



Seit 2000  findet sich im BGB folgendes Gesetz aufgeführt:

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Ich unterstelle allen die an diesem Gesetz arbeiteten nur die allerbesten und nobelsten Absichten. Eine Abgeordnete, der Name entfiel mir leider, äußerte damals die Hoffnung; Kinder die ohne Gewalt aufwuchsen, würden im späteren Leben selbst gewaltfrei agieren. Leider scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Es herrschen heute an Schulen wie in der Gesellschaft eine Gewaltspirale unvorstellbaren Ausmaßes. Mobbing und Gewalt, auch gegen Lehrer/innen - bis zum Selbstmord, Schikaniererei, Drohungen, Erpressungen, Schießereien, Messerstechereien.

Wie kommt´s, dass man trotz der Erkenntnis sich so schwer tut mit der Einsicht des eingeschlagenen falschen Weges? Seit den späten 70ern höre und lese ich bewusst in Musiktexten oder Lyriktexten immer von der „Unschuld der Kinder.“ Nein, Kinder sind nicht per se unschuldig und sie sprechen auch per se nicht immer die Wahrheit. Es sind keine Heiligen. Sonst wären wir ja in unserer Kindheit selbst Heilige gewesen. Unter „wenn Kinder zu Killern werden“ kann man übrigens lesen, wozu Kinder (im wörtlichen Sinne - KINDER) fähig sind.



Menschen, Gesellschaften, Völker die am lebendigen Gott, ihrem Schöpfer kein Interesse haben, ihn abweisen, seine Weisheit und ewigen Wahrheiten zurückweisen, suchen sich selbst gemachte Gottheiten und leben nach selbst erdachten Regeln und Weisheiten.
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Da kommt es dann zu immer neuen „Erkenntnissen“, Gesetzesänderungen – Anpassungen etc.

2. Timotheus 4:3

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehren aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken.



Die gängige Erklärung heutzutage lautet: Ich brauche keinen Gott, Gott ist nicht mehr notwendig in der heutigen Zeit. Wir haben die Wissenschaft(en) die Psychologie mit deren Erkenntnissen wir den Menschen, mit der wir „uns“ verstehen und erklären können. Wissen, Erfahrungen die vor tausenden von Jahren niedergeschrieben wurden, gelten als „überholt“, als Märchen, als Phantastereien. Dass Menschen vor tausenden von Jahren jedoch auch Kinder zur Welt brachten und sie sowohl als auch deren Kinder durch die gleichen Phasen des Lebens gingen, wird ignoriert. Soviel anders waren die Menschen auch damals nicht. Auch dort gab es Gewalt, Missgunst, Zorn, etc mit denen umgegangen, Verhalten, das gesteuert und gelenkt werden musste.



Man gefällt und wähnt sich mit „heutigen Erkenntnissen“ „heutigem Wissen“ auf einem besseren, klügeren Weg.



2. Thessalonicher

 

9 Der Frevler aber wird kommen durch das Wirken des Satans mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern

10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden. Denn sie haben die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen, dass sie gerettet würden.

 11 Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben,

 12 auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.





Gott schickt Lügen?

Zumindest steht es so im Thessalonicherbrief geschrieben.

Etwas anders klingt es im Römerbrief 1. 28.

Da „schickt“ der HERR keine Lügen, vielmehr „lässt“ er „dahingehen“, lässt sie auf dem Weg des Irrtums ziehen.



Niemand ist gezwungen, Gottes Wahrheit und Weisheit anzunehmen. Wäre der Mensch gezwungen, dann könnte er Gott nicht aus freien Stücken „lieben von ganzem Herz und ganzem Gemüt.
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“ Gott lässt sich jedoch auch nicht spotten.

Galater 6/7 irrt euch nicht: …. was der Mensch sät, das wird er auch ernten. ER lässt den Menschen, auch ganze Gemeinschaften und Völker buchstäblich in den Tod gehen, sich selbst zerstören

Das wird auch deutlich bei Jesu Aussage:



Matthaeus 7

24Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich mit einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute. 25Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet. 26Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute 27Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.



Mittlerweile merken auch die naivsten, die geduldigsten, die einfältigsten Leser und Zuhörer, welche widersprüchlichen Aussagen der Öffentlichkeit als Wahrheit präsentiert werden. „Die Ausgaben für Flüchtlinge gehen zurück vs. Die Flüchtlingszahlen sind wieder stark angestiegen ...“(diese Schlagzeilen erschienen an EINEM TAG in zwei Zeitungen.)



Das Schlimme an der Lüge ist nicht mal, dass es sie gibt, sondern dass sie von denen als Wahrheit aufgefasst und verbreitet wird, von denen sie ausgeht. Man GLAUBT DER EIGENEN ILLUSION, DER EIGENEN MORALISCHEN VORSTELLUNG, DEM EIGENEN DENKEN.



Ich wünsche uns die Fähigkeit, „Gott mehr zu gehorchen als Menschen“ (Apostelgeschichte 5/29)

sowie seinen Schutz und Segen für die kommende Woche.
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