Holidays in Kampodia Kap. V – Teil 4 TRÄUME und TÄUSCHUNGEN   89

Romane/Serien · Spannendes

Von:    Ingrid Alias I      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 15. Juni 2010
Bei Webstories eingestellt: 15. Juni 2010
Anzahl gesehen: 1951
Seiten: 7

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


~*~*~*~ Er sieht in einen weiß getünchten steril wirkenden Raum. An den Wänden stehen hohe Regale, in denen sich seltsame Instrumente und elektrische Geräte befinden. In der Mitte des Raumes kauert bedrohlich ein metallisch glänzender Operationstisch. Ein grob aussehender, mit einem Laborkittel bekleideter Mann fährt gerade eine Bahre herein. Ein weißes Laken verdeckt die kleine Gestalt, die darauf liegt. Wir werden es schon herauskriegen, sagt jemand, es ist ein Kerl in einem grünen Arztmantel. Er hält einen Mundschutz in der Hand und will ihn gerade aufsetzen. Ein Chirurg etwa? ~*~*~*~



Daniel fährt hoch. Oh Gott, das will er nicht sehen! Und bestimmt ist es nur eine Vision aus einer möglichen Zukunft, die nicht unbedingt sein werden muss. Er versucht, sein wild schlagendes Herz unter Kontrolle zu bekommen, es gelingt, und er entspannt sich wieder. Es ist nur ein Traum, flüstert er vor sich hin, nur ein Traum.



~*~*~*~ Diesmal blickt er in ein Wohnzimmer. Es ist mit billigen geschmacklosen Möbeln eingerichtet. Ein Kind spielt auf dem abgewetzten Teppichboden, und ein älterer Mann betrachtet das spielende Kind mit leicht wollüstigen Blicken. Eine Frau sitzt neben ihm auf dem rissigen Kunstledersofa, auch sie betrachtet das spielende Kind. Aber ihr Blick ist hasserfüllt. Schau mal Opa, ich habe das Teil gefunden, ruft das Kind aus und blickt den älteren Mann an. Und Daniel sieht, dass es Morgaine ist, eine Morgaine, die vielleicht drei Jahre älter ist als jetzt. Und Opa? Morgaine ist bei ihren Großeltern? Seltsam... Die kalten Augen der Frau gefallen ihm gar nicht. Es muss Rebekkas Mutter sein, obwohl sie Rebekka gar nicht ähnlich sieht. Und dieser Blick, mit dem der Opa sein Enkelkind betrachtet, der gefällt ihm auch nicht. Er ist schmierig, verschlagen und gierig.

Was zum Teufel ist los mit dieser Familie? Er wird Rebekka danach fragen. Und obwohl er träumt, reift gerade ein Plan in ihm heran. Er muss Morgaine unbedingt schützen, sei es vor diesen widerlichen Großeltern oder sei es vor ganz anderen Gefahren. ~*~*~*~



Daniel wacht wieder auf und fühlt sich furchtbar elend. Ist das die Zukunft? Wenn ja, dann wird sie entsetzlich sein, so oder so. Er denkt an die Idee, die in dem Traum geboren wurde, er überlegt sie schnell bis in die letzten Konsequenzen, aber das dauert nicht lange.
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Er wird es tun, und hoffentlich ist es noch nicht zu spät dafür. Er schließt die Augen und versucht wieder, sich zu entspannen. Aber es geht nicht...



Dieses Mal ist er hellwach, er blickt in eine absolute Finsternis. Und obwohl er seine Augen anstrengt, kann er nichts erkennen. Aber er hört ein Wispern und ein Murmeln. Wieder strengt er seine Augen an, um die Finsternis zu durchschauen, denn es muss doch einen Funken Licht dort geben, aber seine Bemühungen sind vergebens, der Raum bleibt dunkel, und das macht ihm Angst.

Ich bin hier Daniel, hört er. Es ist Morgaine, es ist tatsächlich Morgaine! Er atmet tief aus, sie lebt!

Wo denn Fee, sag’s mir, wo bist du, fragt er ungeduldig.

Die tote Morgan sagt, es ist unter der Kirche...

Verdammt, die tote Morgan, wer ist das? Kannst du ihr vertrauen?

Ja, sagt Morgaine, sie kennt mich und hat auf mich gewartet, und sie hat auch dafür gesorgt, dass Max und du, dass ihr euch trefft...

Okay, okay, also wo bist du?

Morgaine weiß mittlerweile, wo sie ist, die tote Morgan hat es ihr erklärt. Sie schickt Daniel ein Bild von einer mit Efeu bedeckten Mauer, ganz in der Nähe der Kirche. Und da ist eine Tür, eine schwere Eisentür, zu schwer, um von einem kleinen Mädchen aufgemacht zu werden. Aber Daniel kann sie bestimmt aufmachen, und während er sich eilig auf den Weg macht, erzählt Morgaine ihm die Geschichte dieses Ortes. Sie hatte etwas mit einem Krieg zu tun, der vor langer Zeit stattfand und der dreißig Jahre lang dauerte. Als die Familie von Kampe eintraf, fand sie kaum noch Überlebende im Dorf vor, außer in der Krypta der Kirche. Die Tür, die nach unten führte, war zugemauert worden, und es war der sicherste Zufluchtsort des Dorfes, erreichbar nur von außerhalb der Kirche durch eine geheime Tür in der Mauer, die man einst gebaut hatte, um die wasserbringende Strulle ins Dorf zu leiten.

Die von Kampes ließen von nun an ihre Ahnen in der Krypta der Kirche bestatten, aber diese Bestattungen erwiesen sich als recht umständlich, und irgendwann errichteten sie im Gutspark ein eigenes Mausoleum.

Kurz danach brachen wieder Kriege aus. Männer jeglichen Alters wurden getötet oder wurden vermisst.
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So gesehen war es kein Wunder, dass die versteckte Tür zur Krypta allmählich in Vergessenheit geriet und keiner mehr davon wusste.



FAST keiner mehr davon wusste. Denn es gibt immer Neugierige, die alles ausspionieren. Zirza ist so eine Neugierige. Auch ihre Familie ist sehr alt, aber leider nicht so reich und berühmt wie die von Kampes, obwohl ein von Kampe der uneheliche Vater eines Lakosta war. Und deswegen interessiert sie sich heftig für alles Mögliche, sei es für die fast vergrabenen Geheimnisse des Dorfes – oder sei es für die Geheimnisse ihrer Mutter...



Im Jahre 1970

Es geschah, als Helena Lakosta, die gleichzeitig Hebamme und Oberabtreiberin des Dorfes war, Besuch von einer hochschwangeren entfernten Cousine und deren Mann hatte.

Die Cousine hatte in Helenas Haus eine Frühgeburt. Es war nicht mehr möglich, den Arzt aus Brunswick zu holen, und Helena in ihrer Eigenschaft als Hebamme übernahm. Aber das Kind wurde tot geboren. Die Kusine weinte und machte ihr heftige Vorwürfe, in die auch ihr nichtsnutziger Mann mit einstimmte.

Und um das Geflenne nicht mehr anhören zu müssen, kam Helena auf eine geniale Idee. Im Herrenhaus war die hochnäsige Schwester von Archibald zu Besuch, die selber hochschwanger war. Sie konnte es ja mal versuchen. Bei Gott, sie hasste dieses adelige Pack – und sie wusste, dass alle beim Schützenfest waren, außer Claudia Mansell, die sich nicht gut fühlte. Auch ihr ausländischer Mann, dieser Chinese war mit zum Schützenfest gegangen, welches dieses Jahr sehr spät stattfand, nämlich Ende Oktober.

Helena trank schnell zwei Gläser billigen Branntweins, um locker zu werden. Dann packte sie das tote Kind in ihr Hebammenköfferchen, kramte im Apothekerschrank herum – als Hebamme kannte sie natürlich brauchbare Mittel – sie mischte etwas in einer Flasche zusammen, packte noch ein Narkosemittel namens Halothan dazu – und machte sich dann mit dem Koffer auf in Richtung Herrenhaus, das ja nicht weit vom Unteren Dorf entfernt lag, nämlich nur zweihundert Meter.

Niemand im Dorf schloss tagsüber die Haustür ab, und deswegen war es für Helena kein Problem, ins Herrenhaus zu gelangen. Das Köfferchen mit dem toten Kind hatte sie hinter den Tannen an der Eingangstüre versteckt.
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Wie erwartet war keiner da, außer dem leicht schwachsinnigen Mädchen, das gerade in der Küche heiße Schokolade zubereitete, die für Claudia Mansell bestimmt war. Grandioser Zufall, schicksalhaft irgendwie, dachte Helena frohlockend. Ohne die Schokolade wäre sie in ziemliche Schwulitäten gekommen, aber es ging ja um nichts, es handelte sich nur um einen Versuch.

Mit Leichtigkeit gelang es Helena, das Mädchen abzulenken und ohne überhaupt gesehen zu werden, eine ordentliche Portion aus ihrem Fläschchen in die Schokolade zu geben. Das Mädchen erschien wieder, nahm das Tablett mit der Schokolade und ging damit leise vor sich hinsingend die Treppe hinauf.

Ein paar Minuten später fing Claudia Mansell an zu schreien, während der Spielmannszug gerade fürchterlich herumlärmte mit Querflöten und Pauken und Trompeten.

Niemand hörte ihre Schreie. Außer dem Dienstmädchen und außer Helena. Und die hatte die Schreie gehört, als sie ZUFÄLLIG am Gutshof vorbeigegangen war.

Sie schellte an der Tür. Das Mädchen ließ die dörfliche Hebamme, die glücklicherweise ihren Koffer dabei hatte, erleichtert herein, denn Claudia Mansell hatte wohl Wehen bekommen...

Die Geburt verlief ohne Komplikationen, aber dennoch war das Kind tot. Klar, Helena hatte es flink vertauscht und trug nun ein anderes, und zwar ein höchst lebendiges Kind in der Tasche. Sie hatte ihm vorsichtshalber eine angemessene Portion Halothan verpasst, denn es sollte nicht schreien. Das Mittel wirkte zwar erst nach ein paar Sekunden, aber das war egal...

Doch Claudia, die trotz des wehenerzeugenden Mittels und trotz des Schlafmittels darin immer noch ein wenig wach war, hatte ihr Kind gesehen. Und sie hatte es auch gehört. Es war nicht tot, nicht tot, nicht tot, nicht tot, nicht tot. Es war wie ein Alptraum: Nicht tot, nicht tot, nicht tot, nicht tot... Noch Jahre später dachte sie an diesen Augenblick, als sie ihr Kind gesehen und gehört hatte. Aber niemand glaubte ihr. Auch der Arzt, der wenige Minuten später kam, herbeitelefoniert von dem Dienstmädchen, konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Es kam ihm zwar etwas seltsam vor, aber nachdem er mit Helena gesprochen hatte, stellte er anstandslos den Totenschein aus. Warum tat er das? Ganz einfach, Helena hatte ihn in der Hand, einstmals Putzfrau bei ihm gewesen, hatte sie dann etwas anderes geputzt, nämlich ihn selber, und diesen Gefallen musste er ihr tun.
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Er war schließlich verheiratet, und seine Frau war maßlos misstrauisch und eifersüchtig...



Helena fühlte sich stark und mächtig. Dennoch war die Geschichte zu heiß, die Angelegenheit zu verzwackt...

Sie drängte also die Cousine, sofort die Heimreise anzutreten, koste es was es wolle. Nach hundert Kilometern sollten sie in das nächste Krankenhaus gehen und behaupten, das Kind wäre auf der Autobahn geboren worden. Und sie sollten sich am besten nie mehr hier blicken lassen! Helenas Euphorie nach ihrem gelungenen Geniestreich war schon fast verflogen, denn ihre undankbare Cousine fand das kleine Mädchen nicht besonders anziehend. „Die mütterlichen Instinkte werden sich schon noch einfinden“, sagte sie giftig zu ihr und drängte sie förmlich aus dem Haus.



Man war so schlau, ihre Anweisungen genau zu befolgen. Es gab nur eine kleine Komplikation mit dem Geburtsort der Kleinen. Aber nachdem die Cousine reichlich herumgeheult und ihr Mann den Chefarzt des Krankenhauses fast auf Knien liegend gebeten hatte, die Geburtsurkunde hier auszustellen, weil er nicht wollte, dass sein Kind als Geburtsort ‚Autobahn zwischen diesem und jenem Ort’ im Personalausweis stehen hatte, gab die Krankenhausverwaltung nach. Es kostete sie ja nichts. Die glücklichen Eltern spendierten eine Runde Sekt und fuhren dann gemütlich nach Hause.



Helena hatte nicht viel Kontakt zu den Verwandten, welche ziemlich weit weg lebten, dort wurde das Kind der Claudia Mansell aufgezogen, und keiner wusste, wie es ihm erging.

Einmal jedoch besuchte Helena ihre Cousine entfernten Grades. Sie sah das Kind, es schien ihm körperlich gut zu gehen. Es war nicht eigentlich hübsch, sah aber interessant aus mit den dunklen Haaren und den blauen schräggestellten Augen. Ihre Cousine hackte jedoch dauernd auf ihm herum, als ob sie ihm die leicht adelige Abkunft verübeln würde.

„Du glaubst wohl, du bist was Besseres!“, hörte Helena – und: „Ich prügele es schon aus dir heraus!“ Das Mädchen allerdings lächelte nur und zeigte sich unbeeindruckt. Gut gespielt, dachte Helena, denn sie hatte die gequälten Augen des Kindes gesehen.
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Es bereitete Helena nicht viel Vergnügen, bei ihrer Verwandtschaft zu sein, möglicherweise hatte sie den Anflug eines schlechten Gewissens. Sie ließ von weiteren Besuchen ab und erfuhr Jahre später, dass noch ein Kind angekommen war, ein Sohn und dass er der erklärte Liebling seiner Eltern wäre. Sie zuckte mit den Schultern und dachte fast nicht mehr daran.

Allerdings machte sie dann und wann, wenn sie zuviel billigen Branntwein getrunken hatte, dunkle Andeutungen, die von ihrer Tochter Camilla gierig aufschnappt wurden. „Sie werden dir auf die Schliche kommen“, murmelte sie manchmal vor sich hin, Helena bildete sich nämlich ein, das zweite Gesicht zu haben, ähnlich wie einige aus der Familie von Kampe, deren Abkömmling sie inoffiziell war. Die hat noch nicht mal das erste Gesicht, dachte Camilla dann immer höhnisch.

Camilla, die sich später Zirza nannte, und zwar in Anlehnung an die Zauberin Circe, hatte schon damals in einer Ecke des armseligen Häuschens gesessen und alles mitgekriegt, ohne viel davon zu verstehen. Zirza, alias Camilla sammelte Informationen, egal über was und über wen. Und irgendwie bekam sie es heraus aus ihrer versoffenen Mutter, die sich doch tatsächlich Vorwürfe machte. Die alte Kuh wurde sentimental! Zu diesem Zeitpunkt war Zirza drei Jahre mit Archibald von Kampe verheiratet, sie hatte zwar eine Stieftochter, aber ihr eigenes Kind war gestorben, und dann erfuhr sie, dass noch ein Sprössling dieser verdammten Sippe lebte, und zwar bei ihren eigenen Verwandten. Ein Schlag ins Gesicht! Aber es würde mit Sicherheit nie herauskommen, es war wasserdicht und absolut nicht knackbar.

Aber trotzdem informierte Zirza sich über die ‚Verwandte’, die weit weg von ihr lebte, am Anfang nur oberflächlich und sporadisch, aber später hatte sie durch die Firma bessere Möglichkeiten dazu. Denn in dieser Familie traten öfter ungewöhnliche Fähigkeiten auf, und wenn die ‚Verwandte’ oder ihr Balg diese Fähigkeiten besaßen, dann... Und tatsächlich kriegte sie es heraus. Der Kinderarzt der Familie ließ es sich gerne vergüten, ein paar unauffällige Untersuchungen mit dem Kind zu machen. Einmal durch Messung der Alpha-Gehirnwellen, und dann durch den so genannten Zener-Test: Eine Person legt Karten, deren verschiedene Motive jemand erraten soll, der in sich in einem entfernt gelegenen Raum befindet.
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Das Kind bestand den Test mit Bravour und ohne Fehler...



~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~



„Mammi!“

Rebekka, die immer noch ihren Kopf in Claudias Armen vergraben hat, richtet sich ungläubig auf.

„Mammi, ich bin doch hier...“

Halluzinationen eindeutig! Sie fängt allmählich an durchzudrehen, bildet sich vielleicht ein, dass Morgaine... Aber dann hört sie es noch einmal: „Mammi, ich bin doch hier...“



Sie dreht den Kopf nach rechts zur Eingangstür – und sieht Morgaine dort stehen. Es ist Morgaine, ihr kleines Mädchen, ihr ein und alles, und sie spürt, wie ihre Augen nass werden. Durch die Tränen, die unwiderstehlich aus ihnen herausquellen, sieht sie außer Morgaine auch Daniel, der Morgaine an der Hand hält. Hat Daniel sie gefunden? Wenn ja, dann liebt sie ihn dafür, und er wird für immer in ihrer Schuld stehen.
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Punktestand der Geschichte:   89
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Kommentare zur Story:

  ich liebe daniel auch. ;)
und ich freue mich sehr, dass dir dieser teil gefallen hat - und vor allem, dass er überzeugend wirkte. also daaankee!
und einen lieben gruß von mir  
   Ingrid Alias I  -  20.06.10 12:11

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  Ein ganz toller Teil. Wohl mit einer deiner besten, finde ich. Wahrscheinlich weil er alles hat, Spannung, Grusel, Romantik, Fatastisches und Geschichtliches und alles kommt sehr überzeugend daher. Es ist so realitätsnah geschrieben, dass ich schon bald denke, dass es Menschen mit solchen übernatürlichen Fähigkeiten, wie sie Morgaine hat, vielleicht wirklich gibt. Spitzenmäßig. Ich liebe Daniel!  
   Petra  -  18.06.10 14:15

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  danke schön jochen!
ich glaube ja, wenn man gewisse dinge klar und deutlich beschreibt, dann kann man als leser auch andere dinge akzeptieren, die vielleicht, naja nicht ganz so klar und realistisch sind. und es scheint zu klappen. freu mich!

und an doska:
manche pflegeeltern sind schlimm, adoptiveltern auch, wie ich aus meiner eigenen famile weiß, dem himmel sei dank war ich nicht das opfer, sondern meine adoptivschwester, ich habe viel in diesem 'märchen' davon preisgegeben. und mittlerweile glaube ich, dass diese mähr (kommt das wort märchen daher?) eher von charles dickens bestimmt ist. da wuren die kinder getauscht, gestohlen, misshandelt und ausgebeutet, aber immerhin fand oliver twist sein glück.
bist du denn drüber hinweg, das hoffe ich sehr.

lieben gruß von mir  
   Ingrid Alias I  -  17.06.10 12:33

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  Ein supergutes Kapitel. Allein wie du Morgaines Versteck beschreibst und Geschichtliches dabei mit einflechtest, als wäre alles tatsächlich so geschehen. Auch der Blick zurück zu Morgaines Vorfahren, zu ihren Großeltern, gelingt dir fast spielerisch. Letztendlich kommst du zum fantastischen Teil, der auch wieder völlig überzeugt. Man weiß, dass Daniel Morgaine finden MUSS. Wirklich sehr gelungen.  
   Jochen  -  16.06.10 22:18

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  Wenn es denn schon ein Seifenmärchen sein sollte, so ist es doch ganz hervorragend geschrieben. Außerdem war es tatsächlich früher üblich, Kinder einfach an Verwandte abzugeben, wenn man sich nicht dazu in der Lage sah- aus welchen Gründen auch immer- diese großzuziehen. Wenn das " Balg" sogar nur nach großen Überredungskünsten weitergereicht worden war, hatte es oft viel bei seinen "Zieheltern" zu erleiden und der Staat kümmerte sich so gut wie gar nicht darum. Ich selbst habe das an eigener Haut erlebt und viel durchmachen müssen. Darum finde ich es sehr echt, wie du das alles darstellst, auch wenn deine Story einen romantisch- verträumten Touch hat, der mir übrigens gerade gefällt.  
   doska  -  16.06.10 15:08

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  hallo rosmarin,
nennen wir es besser ein seifenmärchen... ;))
danke dir!  
   Ingrid Alias I  -  16.06.10 11:03

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  na, das habe ich doch gewusst. aber die zusammenhänge sind echt gruselig. das artet ja fast in einen psychotriller aus, und sollte doch nur eine seifenoper sein. einfach toll.
grüß dich  
   rosmarin  -  15.06.10 13:17

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