Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Lena N.      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 6. Februar 2005
Bei Webstories eingestellt: 6. Februar 2005
Anzahl gesehen: 928
Seiten: < 1

Blutrot und saftig

hängen am Baum

die Äpfel, er kennt sie

aus seinem Traum.



Er pflückt einen, isst ihn,

genießt den Geschmack,

pflückt ein paar mehr,

trägt nach Hause den Sack.



Oft kommt er wieder,

um Äpfel zu pflücken.

Wie freut sich der Baum,

dass die Früchte entzücken.



Als einmal der Mann aber

unbedacht sagt,

dass er doch nur isst,

weil der Hunger ihn plagt,



lässt traurig der Baum

seine Blätter fallen,

übergibt sich leise

in Todes Krallen.
Punktestand der Geschichte:   38
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Kommentare zur Story:

  Tja...man will nicht nur "gebraucht" werden. Ein bisschen Zuneigung und Liebe darf und soll ruhig mit im Spiel sein. Gute Umsetzung.
Sind wir nicht alle so baumig?  
Stefan Steinmetz  -  26.02.05 14:37

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  hi lena!
ich find dies ist ein sehr "interessantes" gedicht...wer fühlt nicht manchmal wie dieser baum? bzw., was noch viel schlimmer ist, wer handelt nicht selbst oft an bäumen, wie dieser mann?
ich finde es sehr schön beschrieben!
liebe grüße,
mareike (<- hat grade hunger *g*)  
Mareike Dörr  -  25.02.05 10:01

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Danke dir, Doska, das freut mich sehr!
LG  
Lena  -  10.02.05 10:54

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  Hallo Lena!
Ich glaube der Baum braucht nicht seine oder die Blätter fallen zu lassen.Die Früchte gefallen! Von mir bekommst du alle Fünf, wegen dem schönen Rhythmus und der originellen Pointe.
Liebe Grüsse Deine Doska  
Doska  -  10.02.05 10:42

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  Danke für die Kommentare, das Lob und die Vorschläge!
Rosmarin, dir vor allem vielen Danke, ich habe ein bisschen dran gebastelt... Stimmt, SEINE Blätter muss nicht sein, aber irgendwie erscheint es mir richtig... Das des in der letzten Zeile wegzulassen war auf jeden Fall ein super Tipp. Und das da am Anfang der letzten Strophe war auch überflüssig! Danke dir!!!
Middel, stimmt schon, pathetisch ist die letzte Strophe, das kommt eben dabei raus, wenn Gefühle einem die Gedichte dikitieren... und genau so fühlt sich "der Baum" im moment nun mal... ;-)  
Lena  -  08.02.05 02:34

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  Auch eine interessante Art, dies zu schildern...
Gefällt mir: )  
-Spirthahrm-  -  07.02.05 22:54

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  hi, lena, gut, bis, wie schon gesagt, auf die letzte strophe. die holpert mir zu sehr.
wie wärs denn damit?

lässt der Baum
alle Blätter fallen
übergibt sich traurig
in Todes Krallen

das ist nur ein vorschlag, denn, wessen blätter soll er sonst fallen lassen?

übergibt sich - toll - in Todes Krallen - gefällt mir sehr gut. fünf punkte

lieben gruß  
rosmarin  -  06.02.05 22:57

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  Ziemlich heftig. Gefällt mir aber gut ...

Die letzte Strophe passt aber mE. nicht so, die fällt etwas ab (zu pathetisch).  
Middel  -  06.02.05 21:24

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