Kurzgeschichten    Trauriges    Auf gut Glück

   Seine Erkenntnis   1

Kein Mensch auf den Straßen;
Stockfinstere Nacht.
Der Asphalt ist feucht,
Denn es regnet sacht.

   Ballast   399   1

Es ist wie immer am Freitagabend, die Schlange vor Danielas Kasse wird immer länger. Sie sitzt auf der Kante ihres Drehstuhls und schiebt die Packungen mit geizigen Bewegungen am Lesegerät vorbei.

   Herr Walter ändert sich   63

Schlurfende Schritte nähern sich der Tür zur Zweizimmerwohnung im zweiten Stockwerk des alten Mietshauses in der Berliner Innenstadt. Herr Walter führt den Schlüssel ins stockende Schloss und öffnet mit einiger

   Das Bild   23

Setzt euch mes amis, ich habe von einem traurigen Fall zu berichten. Doch lasst mir erst ein gutes Glas Wein einschenken und mich am Feuer des Kamins wärmen.
Ich habe eine lange und beschwerliche Reise hinter mir und meine Knochen wünsche

   Eine fremde Hand   45

Er schaute seinen Arm an. Es war der Rechte. Dann schaute er seine linke Hand an.
Lange schaute er sie an. Er wusste, dass es seine Hand war. Doch sicher war er sich nicht.
Er hatte es sich so einfach vorgestellt.

   Momente des Wartens   191

Einsam sitzt sie auf ihrem Stuhl und wartet. So wie sie es jeden Tag tut. Spätestens ab halb drei nachmittags. An das Warten wird sie sich wohl nie gewöhnen und

   Der Junge von nebenan   123

Simon lebte mit seinen Eltern und seiner fünf Jahre älteren Schwester in einem tristen grauen Wohnblock in Zentrum von Bochum, der Vater war Fernfahrer, die Mutter Aushilfe in einem Supermarkt, eine stinknormale Ruhrpott-Familie also. Zumin

   Der Schrecken am Morgen des Karfreitag   68

In gewohnter Einsamkeit hatte ich es mir am Morgen des Karfreitag in meinem kleinen Reich gemütlich gemacht. Dieses war nicht immer so. Zwei Jahre zuvor hatte ich noch mit meiner

   Abschied   303

Es war ein schöner, sonniger Tag. Erstaunlich warm schon für Anfang Mai. Zirka fünfundzwanzig Grad, schätzte ich. Draußen in unserem weitläufigen Garten zwitscherten sich die Vögel schier die Seele aus dem Leib.

   Warum musstest du mir nur so weh tun?   8

Wird in den letzten Märztagen der Sonnenschein heller, weil der Frühling beginnt? Oder kam es mir nur so vor, weil ich so glücklich war?

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Interessante Kommentare

Kommentar von "rosmarin" zu "Wir Hamster"

hallo, wolfgang, so schön und so wahr, aber sei beruhigt; ich bin kein allesfresser. veganischen gruß von rosmarin

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Kommentar von "axel" zu "Mission Titanic - Kapitel 4"

Spannend und sehr unterhaltsam geschrieben. Jede Person zeigt ihren Charakter und man bangt um Eloise. Wirklich ein toller Roman.

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Beitrag von "Tlonk" im Thread "Fehlermeldung am 31.05.2026"

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