Kurzgeschichten    Trauriges    Auf gut Glück

   Mondnacht   98

Vormittags saß sie ihre Pflicht zwischen all den anderen ab. In Gedanken weit weg, während die Lehrer, ebenfalls alle nicht sehr gut gelaunt, und die Stunden, die sich in die Länge zogen, wechselten.

   Cruel truth   2

... blaue im Licht aufblitzende Kristalle stoben auseinander, als die Schüssel mit den leuchtend grünen Trauben aus ihren zitternden Fingern glitt und auf dem Boden zerschellte.

Stumme Tränen, die feine silberne Spuren auf den zart

   Der Tag an dem ich sterben wollte aber ein Engel kam und mich rettete Teil 2   43

Dieser Abend hatte doch so toll begonnen, er sollte aber zum schlimmsten in meinem noch so jungen Leben werden.
Ich am weg zum Bus. Es hatte eine eisige Kälte, der

   Das Baby   31

Vor einiger Zeit bekam meine kleine Schwester Beverley ein Baby. Das Baby war rosig und rund und lächelte die ganze Zeit von Anfang an. Zumindest glaubten das meine Mutter und mein Vater.

   Schweiger   4

Dieses Gesicht werde ich nie vergessen, wie er dort aus dem Schnee aufgestanden ist und kurz darauf die Tränen liefen. Nicht wegen Schmerzen, die äußerlich waren, sondern denen, die innen sind.

   a Perfect World   31

Die Regentropfen trommelten gegen das Dachgeschossfenster und vertrieben für eine Weile die Stille in dem großen Haus. Die Stimmung war bedrückend, dunkle Wolken zogen am Firmament auf und legten alles in einen finsteren Schatten.

   Adipositas   41

Seit der Krankheit hat Conny zugenommen. Nicht von einem Tag auf den anderen, sondern allmählich. Wie Krebszellen eines Geschwürs haben die Fettzellen angefangen sich schleichend über den ganzen Körper zu verteilen ...

   Jeden Abend   14

Jeden Abend stehe ich am Fenster und schaue hinauf in die schwarzen unendlichen Gefilde des Himmels. Jeden Abend suche ich, suche nach einer kleinen weißen Gestalt, die mir im Traum

   Du siehst mich nicht   7

Wenn du mich ansiehst, nimmst du mich nicht wahr. Du siehst alle anderen, nur nicht mich. Ich bin die, die deine Seele kennen will, die deine Gefühle kennen will, doch du siehst mich nicht.

   Klage eines Gefangenen   27

Was hab ich nur getan,
dass sie das Recht nehmen, mich so zu quälen,
bis mir vor lauter Schmerz nur noch die Flucht in den Tod bleibt?

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Interessante Kommentare

Kommentar von "weltuntergang" zu "Abschied nehmen"

Schweres und schönes Gedicht. Gefällt mir sehr total. Ganz liebe Grüße

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