Kurzgeschichten    Schauriges    Auf gut Glück

   Blutsommer   473

Meine Eltern trennten sich, als wir, ich und mein Bruder Stephan, noch klein waren. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten wir in Emden, direkt am Meer. Doch mein Vater bekam das Sorgerecht für mich und wir zogen zu seiner Schwester nach Münster.

   TherapeutenAlltag   19

Ich bin jung und dick. Darüber hinaus hab ich eine Warze an der Hand und belasse sie. Ich freu mich einfach, dass ich lebe.
Bravo.
Meine eine Brust sieht anders

   Illusion oder Realität   81

Er wurde verfolgt. Er fühlte, dass ihn tausend Augen anstarren, immer den Blick genau auf ihn gerichtet. Er lief sehr schnell und bewegte sich doch nicht vorwärts. Der Angstschweiß stand ihm auf der Stirn.

   Eine Vorgeschichte zu Das Ritual   187

Zur Inhaltsangabe / Buchübersicht 

Letzte Blätter wirbeln von den Bäumen. Eine Elster fliegt unruhig hin und her, setzt sich auf die Spitze des kahlen Lindenbaumes vor dem winzigen Fenster, verharrt.
Linda gelingt es nicht,

   Lauf schnell weg, wenn du kannst!   22

Ich roch seinen schlechten Atem, als er mir näher kam. Der Geruch von Bier, Nikotin und fauligen Zähnen. Hinzu der strenge Schweißgeruch und das billige Deodorant. Seine fettigen Haare und

   Aus dem Schatten (Peripapantheriade – den Antilopen zugetan)   397

Der Tag hat mich schwer gemacht. Ich liege im Staub unter der alten Akazie und kaue an den letzten Sonnenstrahlen, bevor sie sich in der Dunkelheit verstecken können.

   Aus der Bahn geworfen   72

Sam stand knietief in trockenem Pulverschnee. Die erbarmungslose Kälte sorgte dafür, das der Schnee nicht so nass war.

   Mächte, mit denen man sich besser nicht anlegen sollte   10

Ich war damals noch ein unbedeutender Troubadour, der sich in billigen Kneipen abmühen mußte, um seinen Unterhalt zusammenzubekommen.
Die Geschichte hier erzählt, wie ich sozusagen über Nacht berühmt wurde.

   Die Bedrohung   198

Der Regen prasselte auf die vor Nässe glänzenden Straßen hinab und der Wind peitschte Tim das Wasser hart ins Gesicht. Regentropfen rannen ihm die Wangen und den Hals herunter und tropften in den Kragen seines schwarzen, triefnassen H

   Bewerbungsdialog   14

- Herr Amsel, sie haben sich in unserem Unternehmen beworben und ich möchte mit ihnen jetzt einmal die einzelnen Testergebnisse durchgehen.
- Schön, ich danke ihnen noch einmal für die Einladung.
- Fangen wir gleich an.

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Sabine Müller" zu "verkaufte Seele"

Hallo, sehr berührend. Gefällt mir gut, auch wenn es sehr traurig ist. Gruß Sabine

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Kommentar von "Dieter Halle" zu "Der Mythos vom edlen Wilden"

Sehr gut. Aber natürlich gefällt mir dieser Text von dir auch deswegen ganz besonders gut, weil er meiner ganz persönlichen Meinung entspricht. Rein stilistisch bist du immer hervorragend, und brin ...

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