Kurzgeschichten    Trauriges    Auf gut Glück

   War   25

Ich hab uns heute sterben lassen, in meiner Geschichte.

Der Verleger hatte am Morgen angerufen und Druck gemacht. „Termine“, hatte er gesagt, „sollte man besser einhalten, wenn man nicht riskieren will, dass die ganze Sache ins Wasser fällt“

   Kein Jim oder Dionysos nur ein Franzose   18

Er sagte:"Ich bin kein Jim Morrison!"
und in diesem Moment erkannte ich erst, welch fälschliche Art zu lieben ich angenommen hatte.
Es war nicht -Er- wonach ich mich sehnte,
sondern

   Cyber Love   89

Gilda hatte die besten Jahre bereits hinter sich und war sich dessen bewusst. Ihre Ehe hatte nach fünfzehn Jahren Schiffbruch erlitten, woran sie sich selbst ein wenig die Schuld gab.

   Nur ein Augenblick   28

Ganz sachte und zart hielt das Mädchen das glänzende wunderschöne Etwas in ihren Händen. Die Handflächen hatte sie schützend darüber ausgebreitet, doch ließ sie einen kleinen Spalt offen

   An alle Fremden   108

Beißend kroch das Gefühl unaufhaltsam meinen Hals hinauf. Mein Herz pochte so stark wie eine ungeduldige Faust, die gegen eine verschlossene Türe schlägt. Meine Augen suchten, aber sie fanden nicht. Tränen trockneten auf mei

   Abschied   303

Es war ein schöner, sonniger Tag. Erstaunlich warm schon für Anfang Mai. Zirka fünfundzwanzig Grad, schätzte ich. Draußen in unserem weitläufigen Garten zwitscherten sich die Vögel schier die Seele aus dem Leib.

   Nach einer wahren Begebenheit   1

Susanne war ein trauriges Mädchen.
Als sie zehn war, fing ihr Vater an, sie zu schlagen. In der Schule hatte sie eine Freundin, Conny, die wurde von ihrem eigenen Vater jahrelang sexuell missbraucht.

   wenn es regnet   18

Ihre Finger trommeln nervös auf dem Fensterrahmen herum. Sie schaut hinaus. Der Himmel ist durchzogen mit grauen Wolken. Es regnet. Die Landschaft ist in ein seltsames grünes Licht getaucht.

   Sich aufgeben   147

Pläne über Bord werfen, Hoffnungen aufgeben, Erinnerungen wegschmeißen, Freundschaften vernachlässigen, Liebe verweigern, Liebe verschweigen Gefühle zurückhalten im falschen Moment schweigen, im falschen Moment

   Der Käfig   49

In den letzten Jahren hatte Herr Sulz nur noch mit seinen Vögeln gesprochen. Er war alt, etwas grimmig und lebte am Rande der Stadt. Er hatte immer Vögel besessen. Herr

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Sabine Müller" zu "Die Lebenswippe"

Hallo, sehr schöne, wahre Gedankengänge! 5 Punkte von mir. lg Sabine

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Kommentar von "Dieter Halle" zu "Ahornblüten"

Immer wieder schön sind deine Gedichte Zu lesen. Sie sind zeitnah, mal sehr ernst und mal auch lustig und mal auch nachdenklich machend. Und deine Fotos sind oft genau dazu passend. Ich mag Beides.

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Beitrag von "Pfeffan" im Thread "Ich bitte um Prüfung ob hier ein Hacker tätig ist."

Das ist nur ein Überschriften Text. Also! Lieber Ron! Das ist sehr aufmerksam und Danke für den Hinweis. Es ist immer wichtig das wir alle aufmerksam bleiben. Aktuell arbeite ich ein wenig an ...

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