Kurzgeschichten    Schauriges    Auf gut Glück

   Kiesgrubenwilli   36

An diesem Samstagvormittag trat Willi K. den Weg zur Kiesgrube an. Er war 22 Jahre alt und seit drei Jahren Lehrling, später Angestellter bei der Grube und für Buchhaltung und kaufmännische Dinge zuständig.

   Ekel   127

Als ich sie das erste Mal sah, war sie so abstoßend, dass es mir kalt den Rücken runterlief. Ich kannte sie nicht, trotzdem war sie mir sofort unsympatisch. Niemals würde ich so eine in meiner Wohnung dulden - geschweige denn in meine

   Hänsel, Gretel und die Alte Hexe   49

Die Alte hatte es sich gerade gemütlich in ihrem Lehnsessel gemacht und besserte ihr Sonntagsgewand mit kleinen präzisen Stichen aus, denn sie war im Gegensatz zu den meisten ihrer Kolleginnen

   Die Hymne von Bobitz   2

„Warum kommen Sie zu spät?“ fragte der Professor streng.
„Ach..Entschuldigen Sie…Ich komme direkt von der Arbeit… Es war da noch was Dringendes…“

   Erwin   98

Erwin
Langsam war Elvira es leid, immer wieder mußte er alles sabotieren, was ihr gefiel und das heimtückische grinsen dabei, das seinem Gesicht einen verschlagenen Ausdruck verlieh.
Ja wirklich Erwin

   Das Hospital   11

Sarah stand vor dem leeren Bett. Fassungslosigkeit verzerrte ihre sonst so hübschen Gesichtszüge. Eine Träne bahnte sich ihren Weg über ihre Wange ...

   Onkel Konrads Kamera (maes Version)   87

Ein schrilles Pfeifen durchbrach die Stille. Der Zug näherte sich durch den dichten Nebel mit rasender Geschwindigkeit. Die Erde schien unter dem rhythmischen Donnern zu beben.
Ein kleiner Mann mit schütterem blonden Haar und einem Gesicht

   Ein kleines Heldenepos   14

Es war finsterste Nacht,
als ich mich von meinen Heldenfreunden verabschiedete und mit meinem treuen Drahtesel den Heimweg antrat.
Um aber zu meinem gemütlichen kleinen Heim zu kommen, musste ich

   Das Holzbein (oder: in optima forma)   76

Torsten Rasmussen öffnete das Fenster und ließ die Kühle des morgendlichen Oktobertages herein. Er beobachtete den Himmel, an dessen Horizont sich der erste Silberstreifen zarter Morgenröte zeigte.

   Im Park   331

„Ich habe dem Wind versprochen, nicht zu weinen.“ Das traurige Mädchen sitzt auf einer Schaukel im Park. Es ist spät. Schon vor einiger Zeit ist die Sonne hinter dem Horizont

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Interessante Kommentare

Kommentar von "SCvLzH" zu "Am Meer"

... melancholisch aber schön ...

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Kommentar von "Dieter Halle" zu "Ahornblüten"

Immer wieder schön sind deine Gedichte Zu lesen. Sie sind zeitnah, mal sehr ernst und mal auch lustig und mal auch nachdenklich machend. Und deine Fotos sind oft genau dazu passend. Ich mag Beides.

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Beitrag von "Ron Holiday" im Thread "Aber wo wir gerade beim Thema sind..."

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