Kurzgeschichten    Aktuelles und Alltägliches    Auf gut Glück

   Der geborene Pechvogel - oder sechs Richtige   17

Toll, vierzig Euro Strafe, weil ich mein Semesterticket nicht dabei hatte. In den ganzen Jahren war ich nicht ein einziges Mal schwarz gefahren, und kaum fuhr ich einmal ohne Ticket, kam ein Konti. Dass ich auch immer so ein Pech hatte. Und das ausge

   Das Level noch   11

Du kannst doch um die Uhrzeit noch kein Weizenbier trinken.
Warum?
Weil man das nicht macht.
Weil andere Menschen um die Uhrzeit arbeiten?

   Gedankengang   19

Sehr gut. Aber noch nicht perfekt. Er griff nach der dunkelblauen Krawatte und die soeben angelegte wanderte zu den restlichen - farblich sortierten - Modellen zurück.
Ein Blick in den

   Dinge, die einfach nur nerven   24

Ich gebe zu, dass ich in mancher Hinsicht ein überempfindlicher Mensch bin und schnell genervt bin. Es gibt so manche Dinge, die machen mich einfach wahnsinnig. Vieles von dem ist

   Jeder spricht auf seine Weise - Von Ruhrdeutsch und anderen Dialekten   13

Seit meim Sohn die Olle abgehoun is, krichta nix mehr offe Reihe. Er is den ganzen Tach am mallochn da in seiner Bank, wo er pinkfein mittem Anzuch rumstehn tut, gloubt datta wat besseres is und die Blagen machen alle, wat se wolln.
Sein Tochter, d

   Alles was ich liebe (alle teile)   1

Ich liebe Steine, die im Licht glitzern, wenn man sie dreht.
Den Blick aus dem Flugzeug, wenn man über Wolken fliegt.
Liebespaare anschauen, die sich an den Händen halten ...

   Die Busfahrt   127

Der Bus hat Verspätung.
Ich weiß nicht, warum ich gerade jetzt an dich denke. Vielleicht ist es das Warten. Die Gedanken haben Zeit, in der Gegend herumzustreunen und sich dann an etwas festzubeißen.
Ich hätte es dir sagen k&a

   Die Feder und das Wort   108

Ich stehe an einem frostigen Wintermorgen im Versicherungsvertreterlederjäckchen am Bahnhofsparkplatz und mache mir, trotz Timer am Handgelenk, ein paar Notizen auf einem kleinen Schreibblock ...

   Winterbeginn   45

Weiß kristallisierte Zuckerwatte liegt dünn auf kahlen Ästen,
Wind huscht durch Zweige, Schneeregen rieselt mir ins Gesicht,
Kälte fahrt in die Lungen und die Nase wird eisig.
Feuchtigkeit zieht die

   15 minuten   10

U-bahnhof friedrichstrasse. 07.11.01. 20:16 – 20:31
Ich hetze in richtung s-bahn, hetze vorbei, drehe um und bleibe stehen, höre ihnen zu und rauche. Drei männer. Zwei sitzen und spielen akkordeon, einer singt.

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Nausicaä" zu "frühling z2"

einfach toll, dieses frühlingsgedicht. du findest in deinen gedichten häufig ganz eigene, besondere bilder. wunderschön, ohne kitschig zu sein.

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