wo ist mein lachen? (gedicht)
Robert Zobel, 12. Juli 2003, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
gut gesagt
geht es mir schlecht
nichts weiter
nur so eine trägheit
die immer
mehr
belastet
das ist ok
denn ist ja sommer
und da ist man doch immer
gut drauf
das gleicht
sich sicher
mit dieser schwere aus
das wird scho
Dezemberabend
René Oberholzer, 11. Dezember 2015, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Eine Frau
Im Licht
Einer Strassenlaterne
Ihre Augen
Götter in Weiß
rosmarin, 15. Januar 2018, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Wenn die Sonne erlischt
Verdunkelt die Seele die Zeit
Und der Geist ist bereit
Über sandige Wüsten zu fliehn
Allein, Niemand, Jemand und ich
Aufderdurchreise, 16. Dezember 2004, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Ich sitze hier mit Allein.
Allein ist immer bei mir,
wenn mich ein Keiner besucht von Euch.
Er hört mir zu,
Um ehrlich zu sein . . .
Marko Dadic, 5. Januar 2005, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Ich sage euch ich bin ich
Ich sage euch die Wahrheit
Dann lässt ihr mich im stich
weil ihr alle blind seid
Ihr könnt es nicht ertragen
wenn man euch kritisiert
ihr traut euch nichts zu wagen
mit der Feigheit seid ihr liiert
Ihr
Abschied II
René Oberholzer, 30. November 2015, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Du stehst im Pullover
Wie gelähmt am Geländer
Der Abschied an der Treppe
Verwässert deine Augen
Mal auf die melancholische Art
Sommertänzerin, 12. Dezember 2008, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Starke totgelebte Träume
eingelegt in Natriumchlorid
fressen sich langsam durch
unüberwindbare Alltage
Kindertod
- camouflage, 17. Mai 2003, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Kinderaugen weinen heimlich.
Kinderaugen schreien stumm.
Traurigkeit ist ihnen peinlich.
Zu spät fragt man, warum?
Du bist nicht mehr da
Alexandra Seifert, 2. Juni 2004, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Du bist nicht mehr da.
Gerstern war es, wo ich dich dass letzte mal sah.
Ich möchte dich nochmal küsse.
Eigentlich hätte ich es wissen müssen, spüren oder ahnen.
Mutter Tag
Jürgen Hellweg, 30. April 2010, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Der lange Marsch mit dem Neugeborenen auf dem Arm
Eine Aura von Blut Schweiß und Tränen umhüllt dich
Dein Gehirn steht niemals still
Wie eine sanfte Feder gleitest du über
Hier siehst du demnächst, wenn Freunde von dir Online sind.
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