Kurzgeschichten    Trauriges    Auf gut Glück

   Das Camp für dicke Kinder   18

In Mecklenburg sah ich vor kurzem keine berufliche Zukunft, denn alle Branchenzweige, die mich interessierten, starben ab. Eine andere Perspektive war für mich nicht zu finden.
Nun jedoch habe ich eine prima Geschäftsidee.

   a Perfect World   31

Die Regentropfen trommelten gegen das Dachgeschossfenster und vertrieben für eine Weile die Stille in dem großen Haus. Die Stimmung war bedrückend, dunkle Wolken zogen am Firmament auf und legten alles in einen finsteren Schatten.

   liebe   24

Schweigend starre ich ins Nichts, so als ob ich etwas interessantes daran entdecken könnte, wenn ich nur lange genug konzentriert auf den selben imaginären Punkt schauen würde- ich frage mich, ob wohl schon eine viertel Stunde vergange

   Das Fell   104

Vor 10 Jahren hat er den letzten Bären im Tal erledigt. Das Fell liegt auf dem Boden seines Schlafzimmers.
Als seine Frau noch lebte, schlüpfte er ins Bärenfell, zog es

   Klippensturz 1630   271

„Lasset uns das Urteil nun vollstrecken!“
Die Angst schnürt mir die Kehle zu. Dies aber Richter und Vollstrecker zu zeigen liegt nicht in meinem Interesse. Direkt sehe ich dem Henker ins Gesicht, sehe ich dir in die Augen.
Wie sehr habe ich in

   Warum musstest du mir nur so weh tun?   8

Wird in den letzten Märztagen der Sonnenschein heller, weil der Frühling beginnt? Oder kam es mir nur so vor, weil ich so glücklich war?

   Gedanken   1

Ist es nicht komisch? Immer dann wenn man jemanden am meisten braucht, sich nach etwas sehnt, ist es nicht da.
So auch bei dir..

   Alkohol   10

A: "Hallo"
B: "Was willst du denn?"
A: "Na, was werd' ich schon wollen! Es ist Freitagabend! Lass uns auf die Piste gehen...ordentlich abdancen und grooven bis zum Morgen-grauen."
B: "Ich weiß ganz sicher,

   Apoplex   84

Manchmal geht das Leben seltsame Wege, steinig und karst. Manchmal hinterlässt es mich in tiefer Verzweiflung.
Ich hatte letzten November einen Schlaganfall, der zwar keine äußerlich sichtbaren Spuren hinterlassen hat,

   Auf einem kleinen grasgrünen Hügel...   152

Auf einem kleinen grasgrünen Hügel unter einer alten Eiche stand ein Mann im strömenden Regen. Tränen rannen über sein Gesicht und vermischten sich mit dem Regen der von seinen Haaren tropfte. Sein Blick glitt nach unten auf einen Grabstein.

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Interessante Kommentare

Kommentar von "weltuntergang" zu "Abschied nehmen"

Schweres und schönes Gedicht. Gefällt mir sehr total. Ganz liebe Grüße

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Letzte Kommentare

Kommentar von "Ingrid Alias I" zu "SCHIMMER DER HOFFNUNG, Kap. 3, Teil 5 - VERTRAUTES GEFÜHL"

Hi Marco, danke dafür, dass du es liest. Das mit der Aufklärung ist notwendig. Im Vorgänger "Gone with the death" ist zwar alles enthalten, aber schon sooo weit weg. Also muss ich es irgendwo ander ...

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