Kurzgeschichten    Schauriges    Auf gut Glück

   Die Mönchsburg   10

Es begann bereits zu dämmern, die Schatten wurden lang und Finsternis fiel über das Gehölz.
In glühendem Rot stand der Himmel über den Bergen und der einsame Schrei eines Kauzes hallte durch den Wald.
Gespenstisch zog Neb

   Blitz und Donner   19

arum musste ich armes Mädchen gerade heute, wo es doch so ein Sauwetter ist, durch die Glasscherbe fahren. Innerlich verfluchte ich denjenigen, der die Flasche auf den Asphalt fallen ließ.

   Der Marsch   47

Laute Marschmusik ertönt aus dem Radio. Er steht stramm in der Stube. Er hält die rechte Hand zum Gruss ausgestreckt. "Aber das ist doch vorbei", sagt ihm seine Frau immer

   Kiesgrubenwilli   36

An diesem Samstagvormittag trat Willi K. den Weg zur Kiesgrube an. Er war 22 Jahre alt und seit drei Jahren Lehrling, später Angestellter bei der Grube und für Buchhaltung und kaufmännische Dinge zuständig.

   Alte Hallen   211

Er nimmt sie an die Hand und begleitet sie schweigend auf diesem Weg. Der hagere Mann im schwarzen Umhang sagt kein Wort, bedeutet ihnen nur, Platz zu nehmen.
In den

   Weichenstellung   129

Ich glaube nicht an Zufälle.
Für mein Verständnis ist das gesamte Leben vorherbestimmt und in Form einer riesigen Schienenlandschaft angelegt.
Immer wieder erreichen wir auf unserem Weg Weichen, die entsprechend

   DER SCHREI von Edward Munch   190

Ich will nichts mehr hören. Nein! Lasst mich doch alle in Ruhe.
Verzweifelt renne ich auf die Strasse.
<<Bleib doch stehen Lilly! Wieso läufst du denn weg>>?, ruft mir meine Freundin noch nach.
Nein! Ich will nicht stehen ble

   Die Annonce   48

„Nach einer langen Beziehung bin ich wieder allein. Meine Traumfrau ist jene, die es mit mir aushält: Ich bin Ende vierzig, verdiene gut an einem sicheren Arbeitsplatz.

   Jagderlebnisse   38

»Verdammte Scheiße!« fluchte George und zog mit einem unappetitlich schmatzenden Geräusch seinen Fuß aus einem der Schlammlöcher, die in den Schottischen Highlands zuhauf unter dem Gras lauerten.

   Dahinter   43

Er sieht einen Wald, einen See in diesem, keine Straßen, keine Menschen. Er hört Vogelzwitschern, Knacken des Unterholzes, hört den Wind durch die Blätter rauschen. Er riecht die Waldluft, es scheint gerade geregnet zu haben.

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Lisa" zu "Endlich aufgewacht..."

Ich habe keine Probleme damit, den Text zu verstehen. Mir gefällt er gut, denn wenn man aufwacht, ist das immer etwas Positives. Gruß Lisa

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Beitrag von "Siebensteins Traum" im Thread "hallo Siebenstein"

Aktuell kann ich mich über Windows und auch über Android einloggen. Vielen Dank für die Mühe.

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