Kurzgeschichten    Schauriges    Auf gut Glück

   An die Kinder.   46

Er nahm die Tasse auf und trank einen Schluck Kaffee. Viel Zucker, viel Milch. Er trägt nur dunkle Socken, wobei man nicht sagen darf, sie sind nur schwarz, vielleicht sogar

   Erwachen   13

Ich erwache. Noch bin ich nicht Herr meiner Sinne, aber ich spüre schon etwas. Der erste Urtrieb, alles was ich bin. Durst. Eine drängende, überwältigende Gier. Jede Faser meines Körpers schreit danach. Ich will es. Langsam werde ich mir meiner Selbs

   Feldpost an Lieselotte   3

Liebste Lieselotte,

heute zwischen Halbtoten und Halblebenden habe ich die Zeit gefunden, Dir zu schreiben. Wie geht es Dir daheim? Hast Du mir die Treue gebrochen?

   An solchen Tagen   75

Immer wenn er Flugzeuge hört, hält er sich die Ohren zu. Es gibt Tage im Sommer, da geht er nur noch mit seinem Walkman aus dem Haus und hört laute

   Hetzjagd - Linie 27 (Überarbeitet)   256

Die Straßen waren leer, die meisten Ampeln abgschaltet, gelbes Blinklicht an fast jeder Kreuzung. Die Anzeige der Digitaluhr unter dem Tacho zeigte 3 Uhr morgens.
Markus wunderte sich, wie Kassel als tagsüber so lebhafte Stadt morgens um

   Tief im Wald   12

Ich war in diesem Wald bestimmt schon hunderte Male spazieren gegangen. Jedesmal nahm ich den selben Weg. Hinein in den Wald, bei der monströsen Tanne links ...

   BLUTZOLL   43

Sie war gefangen. Und verloren. Die Mauern des Drudenhauses konnte selbst sie nicht durchdringen. Und sie war nicht die Einzige hier. Sie hatte die verzweifelten Schreie der Frauen gehört, als man sie in ihre Zelle gef&u

   Die Annonce   48

„Nach einer langen Beziehung bin ich wieder allein. Meine Traumfrau ist jene, die es mit mir aushält: Ich bin Ende vierzig, verdiene gut an einem sicheren Arbeitsplatz.

   Am See   17

Der Wind pfiff.
Er war alleine.
Er bewegte sich langsam, versuchte in alle Richtungen zu schauen.
Er war hierher gekommen, um seine Ruhe zu haben, um sich den Wind um die Ohren pfeifen zu lassen,

   Mitternacht   22

Schon Mitternacht! Ich schlaf noch nicht? Bei mir brennt immer noch ein Licht? Jetzt aber Schluss! Das Fenster auf, geschwind ins Bad, in den Pyjama. Von Ferne schlägt die Turmuhr

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Kommentar von "Homo Faber" zu "Die Taube auf dem Dach"

Hallo, besonders die letzte strophe gefällt mir. Wäre das leben nur schön und man hätte alles, wäre man auch nicht glücklich. lg Holger

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Kommentar von "Ingrid Alias I" zu "SCHIMMER DER HOFFNUNG, Kap. 3, Teil 5 - VERTRAUTES GEFÜHL"

Hi Marco, danke dafür, dass du es liest. Das mit der Aufklärung ist notwendig. Im Vorgänger "Gone with the death" ist zwar alles enthalten, aber schon sooo weit weg. Also muss ich es irgendwo ander ...

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Beitrag von "Pfeffan" im Thread "Winterrubrik"

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