Kurzgeschichten    Schauriges    Auf gut Glück

   Apathie eines Mörders   26

Sein Herz schlug schnell und das Blut, was an seinen Händen klebte, war noch warm. Reglos starrte er auf den leblosen Körper im Schnee. Sie sah immer noch wunderschön aus, mit ihrem langen, braunen Haar.

   Die Geister die ich rief   45

Martin hasste Jackie, hasste sie so sehr, dass er sie umbringen würde. Noch heute Nacht.
Die Stehlampe hüllte Martin Kellermann und seinen Computer in einen hellen Lichtkegel. Neben ihm stand ein Glas blutroten Weins...

   Die Mönchsburg   10

Es begann bereits zu dämmern, die Schatten wurden lang und Finsternis fiel über das Gehölz.
In glühendem Rot stand der Himmel über den Bergen und der einsame Schrei eines Kauzes hallte durch den Wald.
Gespenstisch zog Neb

   Das globale Gewissen   43

Ich komme wie immer von der Arbeit. Den ganzen Tag lang hab ich im Laden rumgestanden und mir die Probleme der Kunden anhören dürfen. Das ist leider mein Job, den Prellbock für die Firma zu spielen.

   Der alte Mann   113

Es war schon fast elf Uhr am Abend. Ein junges Mädchen mit langem, schwarzen, gelockten Haar ging die dunkle lange Straße entlang. Sie war auf dem Weg nach Hause.

   Rest in Peace   68

Ich bin schon vor vielen Jahren gestorben...

Trotzdem saugen meine Lungen immer noch die Luft ein. Trotz der Dunkelheit sehen meine Augen immer noch. Auch wenn keiner da ist, der es hören könnte entweichen meinem Mund im

   Weichenstellung   129

Ich glaube nicht an Zufälle.
Für mein Verständnis ist das gesamte Leben vorherbestimmt und in Form einer riesigen Schienenlandschaft angelegt.
Immer wieder erreichen wir auf unserem Weg Weichen, die entsprechend

   Todesangst   251

Bald ist wieder Weihnachten und sofort fällt mir diese grauenhafte Begebenheit ein.
Meine beste Freundin wohnt knapp zehn Kilometer von mir entfernt. Trotzdem fahre ich, wenn ich zu ihr möchte,

   Morgen wird Alles anders   46

Er blickte schon lange aus dem Fenster. Draussen war fast nur Dunkelheit. Kein Mond, keine Sterne. Nur das fahle Licht einiger Strassenlaternen jenseits der Mauer. Der grosse Hof davor war wie immer absolut leer – Niemandsland. Die Basketball Markier

   DER SCHREI von Edward Munch   190

Ich will nichts mehr hören. Nein! Lasst mich doch alle in Ruhe.
Verzweifelt renne ich auf die Strasse.
<<Bleib doch stehen Lilly! Wieso läufst du denn weg>>?, ruft mir meine Freundin noch nach.
Nein! Ich will nicht stehen ble

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Sebastian Krebs" zu "Ein Wort zum Valentinstag"

Durchaus nette Geschichte, die einen wohl wahren Kern behandelt. Fünf Punkte und ein Trullala!

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