Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Siehdichfuer      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2002
Bei Webstories eingestellt: 10. Oktober 2002
Anzahl gesehen: 2548
Seiten: < 1

So oft sind Worte unbedacht gesprochen,

manch Unheil haben sie vom Zaune gebrochen,

schnell sie verletzen, nehmen dem Andern das Gesicht,

die Folgen nicht bedacht, heißt es, dass wollte ich doch nicht,

mit Worten laut geschimpft, dass der Nächste nun weint,

schnell tun sie dir nun leid, denn es war nicht so gemeint,

sie lösten Kriege aus, an den verschiedensten Orten,

nachher fragten alle, wer wird das verantworten,

können Ziele aufzeigen, können dich animieren,

aber auch Völker verhetzen, gerade wie todbringende Vieren

doch sie können auch wieder, neuen Frieden schaffen

und Fronten überwinden, die über tiefen Wunden klaffen,

von beiden Seiten, ein paar Worte der Entschuldigung gesprochen

und schon ist es gelungen, das dicke Eis gebrochen,

sie spenden auch Trost und Hoffnung, machen wieder neuen Mut,

können helfen und stärken, entfachen eine Glut,

können Neues vermitteln und sie können belehren,

können Achtung bekunden, können auch ehren,

können Wissen und Erfahrung, an Andere weitergeben,

können Spielregeln bestimmen, für das Zusammenleben,

können Menschen führen, ins Land der Fantasie,

können Kranke wiederholen, aus dem Reich der Apathie,

können neue Wege zeigen, für das Forschen und Denken,

können sogar die Geschicke, von ganzen Generationen lenken,

können dir kundtun, du ich werde dir vertrauen,

können erfrorene Herzen dazu bringen, wieder aufzutauen.

Worte können sein, eine frieden- und glücksbringende Macht,

wenn man sich dessen bewusst wird und daraus etwas macht.
Punktestand der Geschichte:   55
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Kommentare zur Story:

  Hi,
Hast mich ja mehr oder weniger mit der Nase auf dieses Gedicht gestoßen.
Also Inhaltlich gut, Worte können viel bewirken.
Kommt aber immer auf den Sender und Empfänger an. Will sagen, dasselbe Wort kann bei dem einen was bedeuten bei dem Anderen totales Uninteresse auslösen, usw. usw.
Die erste Hälfte des Gedichtes stiehlt dem Inhalt Negativ die Schau, weil sehr, sehr holprig.
Liest sich sehr schwer. Man muß sich anstrengen das Ding flüssig zu lesen und gleichzeitig den Inhalt richrig zu Interpretieren.
Nur 3 Punkte wegen dem hölzernen Getapse am Anfang.  
Maxson  -  26.10.02 02:53

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