Kurzgeschichten · Fantastisches

Von:    Ron Holiday      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2026
Bei Webstories eingestellt: 11. Februar 2026
Anzahl gesehen: 322
Seiten: 14

Prolog:



Über Jahrhunderte versuchten Alchemisten ein Elixier zu finden, welches die Menschen auf fast magische Weise reich (z. B. Quecksilber sollte zu Gold werden) und zusätzlich auch noch relativ unsterblich (longevity) macht. Bekannt wurde es u.a. unter der Bezeichnung



„Lapis philosophorum“



oder



„der Stein der Weisen“.



Zu unterscheiden sind hier die chemischen von den physikalischen Lösungsvorschlägen zum Sieg über die Sterblichkeit, wobei schon an dieser Stelle darauf hinzuweisen wäre, dass ein nüchterner wissenschaftlicher gesunder Menschenverstand manchmal hinderlich sein könnte, wenn man sich auf diesen fantastischen Themenbereich einlässt.



Als physikalischen Lösungsvorschlag könnte man hier das INTEGRATRON beispielhaft anführen, über das schon unter https://webstories.eu/stories/story.php?p_id=130363 ausreichend berichtet wurde.



Nachstehend möchte ich mich mehr den chemischen Visionen zuwenden, die im Einzelfall nicht immer völlig absurd sind, sondern auch ein Kernchen Wahrheit tragen, wenn es um die moderne Bio-Forschung auf diesem Gebiet geht. Insbesondere erfolgt schon an dieser Stelle ein Hinweis auf den Exkurs *2) zur realen Telomeren-Problematik am Ende dieser Story.



Aber zunächst zur Unsterblichkeit.



Bis in die heutige Zeit hat sich der Wahn nach ewiger Jugend erhalten, was die jährlichen Verkaufszahlen von z. B. Anti-Aging-Kosmetiksalben und die weltweite Durchführung unzähliger medizinisch nicht begründbarer Schönheitsoperationen belegen.



Schon im klassischen Altertum haben wohlhabende Gestalten beiderlei Geschlechts krampfhaft versucht mit Jungbrunnen, zweifelhaften Elixieren, Wunderwässerchen und steinzeitlich anmutender Kosmetika (Gurkenmaske etc.) dem körperlichen Verfall entgegenzuwirken. Alle diese Versuche schlugen wohl fehl, da diese andernfalls ja heute noch leben würden. Den Erfindern (oft Scharlatane) der diesbezüglichen „Lösungsmittel“ hat es aber nicht geschadet, weil diese sich über Jahrhunderte hinweg „eine goldene Nase“ mit ihren Produkten und Dienstleistungen verdient haben.



Der historisch chinesische Markt:



In der okkulten chinesischen Heilkunde gab es das Xiandan, die sogenannte "Pille der Unsterblichkeit".
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Dies soll ein Lebenselixier des Daoismus gewesen sein, welches ebenfalls die Unsterblichkeit versprach. Da es von vielen Alchimisten mit Quecksilber und Arsen versetzt wurde, wirkte es oft eher Leben verkürzend. Taoistische Quacksalber und Kurpfuscher mischten Kräuter und Mineralien zusammen, um ein Elixier zu brauen, welches ebenfalls zur Unsterblichkeit führen sollte. Kaliumnitrat, Alunit (Alaunstein, Alaunspat) und Quecksilbersulfid (Zinnober) wurden manchmal dem Miraculix-Zaubertrank "frei Schnauze" hinzugefügt. Nachweisbar seit 210 vC forderten solche gefährlichen Mixturen ihren Blutzoll unter Leichtgläubigen.



Der historisch europäische Markt:



Dem Alchemisten Nicolas Flamel (s.u. Ziffer 01.02) wird von vielen esoterisch Leichtgläubigen zugetraut, dass dieser der Einzige bisher war, welcher diese Immortality Drug gefunden und im Selbstversuch erfolgreich angewendet hat. Viele glauben, dass er sein Opus Magnum (Meisterstück) in Form eines Elixiers tatsächlich vor langer Zeit erfolgreich zusammengebraut hat. Noch mehr halten diesen Glauben nachvollziehbar für wirklichkeitsfremd.

Obwohl die Realisierung der Synthetisierung einer Unsterblichkeitsdroge zurzeit noch im Bereich der Science-Fiction liegt, ist nicht völlig ausgeschlossen, dass in ferner Zukunft das Problem der natürlich bedingten biologischen Alterungsprozesse irgendwann einmal gelöst wird. Theoretisch müsste man nur (?) alle biochemischen Mechanismen ausschalten, welche den Weg in die Vergreisung steuern. Viele Ideen namhafter Wissenschaftler gibt es schon dazu. Aber Theorie und Praxis sind zwei unterschiedliche Dinge! Wir haben auch ernstzunehmende Astrophysiker, welche in der Theorie das „Reisen durch Wurmlöcher“ erklären können. In der Praxis wird dies aber wahrscheinlich niemals funktionieren.



Zu den Instituten, welche sich mit diesem Themenbereich der Unsterblichkeit ernsthaft auf streng wissenschaftlicher Basis befassen, gehören laut einer aktuellen KI-Auskunft u. a.:



01. Albert Einstein College of Medicine

02. Buck Institute for Research on Aging (USA)

03. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ, Deutschland)

04. Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns (Deutschland)

05. Harvard Glenn Center for Biology of Aging Research (USA)

06.
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Paul F. Glenn Center for Biology of Aging Research (USA)

07. Salk Institute for Biological Studies (USA)

08. UCL Institute of Healthy Ageing (UK)

09. USC Longevity Institute (USA)



Im nachfolgendem lade ich dazu ein, sich einmal mit der diesbezüglichen Wirklichkeit zu beschäftigen.



Was ist der Stand der Forschung heute?



Wie realistisch ist das Erreichen einer „relativen“ Unsterblichkeit?

„Relativ“, da selbst jemand, der sich für unsterblich hält, durch äußere Einflüsse (Unfall, Verbrechensopfer …. etc.) schnell wieder in den Zustand der Sterblichkeit zurück katapultiert werden kann. Auch der Unsterbliche sollte sich jederzeit dieser Relativität bewusst sein und mit dieser nicht spielen, denn wer z. B. noch zu Lebzeiten seinen Leibarzt als Erbe einsetzt, ist ein Hasardeur!



Anzumerken wäre im Vorfeld noch, dass wir Menschen u.a. durch die Entwicklung der Medizin und der Reduzierung gesundheitsschädlicher Umweltstoff-Belastungen statistisch immer länger leben. Immer mehr Mitmenschen auf der Erde werden über 100 Jahre alt. Den nachgewiesenen Altersrekord auf unserer Erde soll bisher Frau Jeanne Calmet (Frankreich; 21.02.1875 bis 04.08.1997) erreicht haben, da diese 122 Jahre und 164 Tage alt wurde.



Historische Berichte über eine Landsmännin namens Frau Marie Piou behaupten, dass diese 1838 nC sogar im Alter von 158 Jahren gestorben sei. Dies dürfte aber fraglich sein, da diese in einer Zeit geboren wurde, wo das Urkundenwesen (Kirchenregister, Taufregister, Geburtsurkunde …. etc.) am Ort des Geschehens (Geburt, Tod) evtl. noch nicht weit genug entwickelt war. Zivilrechtliche Registrierungen von Geburten unabhängig von kirchlichen Dokumentationen, wurden in vielen europäischen Ländern erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Und wenn es diese Registrierungen schon gab, waren diese nicht immer zuverlässig, u. a. da unzählige Menschen damals in Europa in bettelarmen Gesellschaftsschichten geboren wurden, in denen niemand deren tatsächliches Geburtstagsdatum lange nachhielt. Anders sah es bei Neugeborenen in einer betuchten Gesellschaftsschicht aus, wo man sich solchen urkundlichen “Luxus“ leisten konnte und wollte. Weiterhin kam es immer wieder zu Verwechslungen mit bereits gestorbenen (oft verwandten) Personen, welche einen gleichlautenden Namen hatten.
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Deren Lebensalter wurde dann „aus Versehen“ irgendwann einmal von dritter Seite her, einfach zur eigenen Lebenspanne hinzuaddiert.



Welche Faktoren/Verhaltensweisen können für ein längeres Leben sorgen?



Also da wäre zunächst einmal eine genetische Erb-Veranlagung, welche eine wesentliche Rolle spielen könnte. Man kann immer wieder beobachten, dass Menschen sehr alt werden, wenn auch schon ihre Vorfahren sehr alt geworden sind. Es gibt ernst zu nehmende Quellen aus dem Bereich der Longevity-Forschung, die gehen davon aus, dass die Veranlagung zum „alt werden“ allein zu ca. 25 bis 50 Prozent auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen ist. Für diese These spricht auch die Existenz von Blue Zones (Gebiete außergewöhnlicher Langlebigkeit der Einwohner). Also regional teilweise etwas abgeschottete Gebiete auf dieser Erde, wo genetisches Material Wohnort bedingt, nur innerhalb einer überschaubaren Anzahl von Menschen über Jahrhunderte miteinander vermischt wurde und alle Nachkommen (z. B. Dorfbewohner) noch heute ein statistisch außergewöhnlich hohes Alter erreichen. Ein Beispiel hierfür könnte die griechische Insel Ikaria sein, wo es bis heute nicht ungewöhnlich ist, wenn man über 100 Jahre alt wird.



Als weitere positive und negative Faktoren werden immer wieder genannt (beispielhafte Auflistung):



01. Umwelt

(Umweltverschmutzung, Infektionskrankheiten, radioaktive Belastung (Mutationen), Gefährdung durch Kriminalität, Arbeitsbedingungen (z. B. Bergbau Staublunge) …. etc.)



02. Ernährung

(Versorgung mit unbelasteten Nahrungsmitteln (Essen und Trinken). Mediterrane Küche.)



02.01 Drogenkonsum (Rauchen, Alkohol, alle anderen Rauschgifte, Medikamenten Konsum, Zuckerkonsum, Salzkonsum ….. etc.. Siehe auch Exkurs *1) ganz unten)



03. Persönlicher Lebensstil

(Stand des eigenen Wohlstands; Bildungsniveau; Zugriffsmöglichkeiten und Teilnahme an medizinischer Versorgungs-Infrastruktur; Teilnahme an sozialer Interaktion; guter Erholungsschlaf in den Lebensnächten)



04. Stressbelastungen

(psychisch und physisch)



04.01 Resilienz gegen Schicksalsschläge

(Depressions-Resistenz; positives Denken; Optimismus … etc.
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; Tod des Ehepartners oder einer anderen Person zu der eine hohe psychische zwischenmenschliche Verbindung bestand.)



05. Sport

(regelmäßige Durchführung sportlicher Aktivitäten ohne Leistungssport. Erst kommt die Bewegung, dann die Bewegung und nochmals die Bewegung. Nicht umsonst warnt ein berühmter deutscher Musiker in einem Lied: …..“STILLSTAND IST DER TOD!“….). Okay! Ich gebe zu, dass dieser etwas anderes damit gemeint hat.



06. Hygiene

(wenn diese übertrieben wird, könnte dies aber auch negative Folgen haben)







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ES FOLGEN BETRACHTUNGEN/INFOS ZU MENSCH UND TIER

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01. Homo sapiens (Mensch)





01.01 Die Hela Zelle



Die HeLa-Zelle ist eine bedeutende Zelllinie in der biomedizinischen Forschung. Ihre Herkunft begründet sich aus einer menschlichen Krebszelle. Diese Ur-Krebszelle wurde im Jahr 1951 aus dem Gebärmutterhalskrebs einer Frau namens Henrietta Lacks (Afroamerikanerin) angeblich ohne deren Wissen entnommen. „HeLa“ ist die Abkürzung für den Spendernamen Henrietta Lacks.

Normalerweise stellen solche isolierten Zellen außerhalb des Körpers nach einer überschaubaren Zeit die Zellteilung ein. Die Hela-Zelle ist die in der Biomedizin bekannteste Zelle, welche sich im Gegensatz dazu außerhalb des Körpers immer weiter teilte. Außerhalb des Körpers wuchs diese Zelle von Henrietta Lacks in Zellkulturen also immer weiter und erweckt bis heute den Anschein, dass diese relativ unsterblich ist. Man vermutet, dass diese Unsterblichkeit auf die biochemische Aktivierung des Enzyms Telomerase zurückzuführen ist. Das Enzym verhindert Verkürzungen von Telomeren (*2 siehe Exkurs ganz unten) an den Chromosomenenden. Diese Abkappungen ereignen sich bei jeder Zellteilung und sind der Grund für den Alterungsprozess und dem späteren Eintritt des Zelltodes. Jeder kann dieses am eigenen alternden Körper beobachten. Während eine kleine Wunde im Kleinkindalter innerhalb von vielleicht zwei Tagen spurlos verschwindet, dauert dies bei alten Menschen manchmal Wochen oder Monate.

Die HeLa-Zellen haben eine für Krebszellen typische Chromosomenanomalie in Form einer abnormalen Anzahl von Chromosomen (Aneuploidie: Monosomie, Trisomie, Polysomie).
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01.02 NICOLAS FLAMEL



Es ergibt sich die Frage, ob es tatsächlich möglich sein kann, dass unter uns Menschen bereits Individuen leben, welche als Unsterbliche durch die Generationen geistern.

Da gibt es z. B. die Legende von einem gewissen NICOLAS FLAMEL.

Nachstehend möchte ich etwas aus dem geheimnisvollen Leben dieses Alchimisten erzählen, dessen 1407 nC erbautes Haus man in (Frankreich) Paris in der 51 Rue de Montmorency heute noch besuchen kann.



Lage seines ehemaligen Hauses: Paris 51 Rue de Montmorency (GPS: Breite 48°51'48.93"N Länge 2°21'11.30"E). Das Haus liegt in einer engen und schmalen Häuserschlucht, durch die gerade mal ein Auto hindurchfahren kann und hat ein großes diesbezügliches Hinweisschild zwischen zwei Fenstern in der ersten Etage (1. OG über EG) mit der Inschrift "MAISON DE NICOLAS FLAMEL", also "HAUS VON NICOLAS FLAMEL". Am Gasthaus im Erdgeschoss ragt ein Schild von der Häuserwand mit der Inschrift "AUBERGE NF NICOLAS FLAMEL", also "SCHENKE NF NICOLAS FLAMEL".

Der u. a. auch nach Gold suchende Alchemist Nicolas Flamel, fristete zwischen 1330/1340 nC (ungefähre Geburt) und dem 22.03.1418 (amtlicher Todestag) nC sein Dasein u. a. in Paris.



Zunächst ausgebildet von Benediktinermönchen war er u. a. dort in einer größeren Zahl von Berufen tätig (Immobilienhändler, Kopist, Auftragsschreiber, Schriftsteller und evtl. auch als Alchimist). Seine fremdsprachlichen Fertigkeiten in den Sprachen Französisch, Latein und Hebräisch halfen ihm beim Studium alter Texte. Seine vielseitigen Tätigkeiten verschafften ihm ein beachtliches Vermögen, wobei einige böse historische Zungen behaupten, sein Vermögen hätte er nie ehrlich erarbeitet, sondern einerseits von seiner Frau geerbt und andererseits mit Betrügereien (Unterschlagungen) gemacht. Dies würde auch erklären, warum er ein Interesse daran gehabt haben könnte, irgendwann einmal spurlos zu verschwinden, da die hochnotpeinlichen behördlichen pseudo-kriminalistischen Untersuchungen, damals alles andere als menschenrechtskonform zu bezeichnen waren.

Im Zuge seines "wissenschaftlichen Lebens" oder das was man damals als solches bezeichnete, soll er angeblich auch "Den Stein der Weisen" (Lapis philosophorum) gefunden haben, wodurch er, dem einfachen Volksglauben entsprechend, biologisch unsterblich geworden sein soll.
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Der sagenhafte "Stein des Weisen" ist ein Gebräu der Alchemie, mit der man angeblich unedle Metalle in edle Metalle, wie Silber und Gold transformieren kann. Weiterhin soll dieser, eingenommen von Greisen und Greisinnen, auch noch stark verjüngend wirken. Es ist verständlich, dass unsere Rentenversicherung heutzutage auf diesen nicht gut zu sprechen ist.

Es wird behauptet, Flamel hätte damals ein Wunderelixier zusammengebraut, welches ihn und seine Frau Unsterblichkeit verliehen hätte. Weiterhin wird überliefert, dass Grabräuber die Grabstätten der Flamels später nach deren offiziellen Tod geöffnet und leer vorgefunden hätten. Später gab es Berichte aus der Türkei und sogar aus Indien, in denen behauptet wurde, man hätte dort Flamel lange nach seinem offiziellen Todestag noch quicklebendig angetroffen. Noch heute soll es in Paris Menschen geben, welche immer wieder behaupten Nicolas Flamel in der Nähe seines damaligen Hauses persönlich gesehen zu haben. Nun, wer auch aktuell noch glaubt, dass ELVIS LEBT, ist unter diesen in guter Gesellschaft.

Zu guter Letzt sei noch darauf hingewiesen, dass es Verbindung Flamels zur Geheimorganisation "Prieuré de Sion" (Bruderschaft des Berges ZION) gegeben haben soll. Einer Organisation, bei welcher man bis heute nicht genau weiß, ob es diese historisch eindeutig überhaupt jemals wirklich gab.



Persönliche Einschätzung zu NICOLAS FLAMEL:

Meiner Meinung nach ist hier vieles eher der Welt der Märchen, Legenden und Sagen zuzuordnen.





01.03 Der Graf von St. Germain:



Der legendär rätselhafte "Graf von St. Germain" ist ein europäischer Mensch des 18. Jahrhunderts gewesen. Man sagte ihm nach, dass er im Besitze des Lebens-Elixier (u.a. auch „Aqua benedetta“ – Alterungsstopp bei Frauen -) gewesen sei und schon Jahrtausende lang unter den Menschen als Unsterblicher herumlief. Zu seiner Identität, seinem genauen Geburtsdatum (ca. 1710 nC), dem Geburtsort und seiner Herkunft soll es keine überprüfbaren Informationen geben. Es ist überliefert, dass er angeblich als Esoteriker, Abenteurer, Alchemist (Silber Gold Transformation), Okkultist, Diplomat (Berater von Ludwig XV, Frankreich), Maler, Musiker (Violine), Komponist und Wissenschaftler tätig gewesen sei.
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Er soll zahlreiche Fremdsprachen beherrscht haben (u.a. Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Polnisch), ein Fachmann im Bereich der Wissenschaften und der Kunst, sowie Mitglied in diversen Geheimbünden (u.a. Freimaurer, Rosenkreuzer) gewesen sein. Einige seiner Zeitgenossen sagten ihm hochstaplerisches Auftreten nach. Als historische Person tauchte er angeblich genauso plötzlich und überraschend auf, wie er auch wieder von der Bildfläche verschwand. Es gibt Informationsquellen, welche seinen Tod auf den 27.02.1784 nC auf Schloss Gottorf in Eckernförde datieren. In Eckernförde soll er in der St. Nicolai Kirche bestattet worden sein. Von denjenigen welche ihn kennen lernten, wird er als sehr gebildete und charismatische Person beschrieben, welche viele Pseudonyme (u.a. Marquis de Betmar, Graf Welldone, Aymar de Betmar, Graf von Aymar, Graf von Bellamare, Graf Soltikoff, Catalani …. usw.) und Schein-Identitäten verwendete. Er führte für Auftraggeber (u.a. für Ludwig XV) diplomatische Missionen durch und bewegte sich geschickt und überzeugend in diversen politischen Kreisen. Vor Intrigen schreckte er nicht zurück. Voltaire (21.11.1694 nC bis 30.05.1778 nC) soll ihn am 15.04.1760 nC in einem Brief an Friedrich II. den Großen (24.01.1712 nC bis 17.08.1786 nC) als allwissenden und unsterblichen Mann bezeichnet haben. Man streitet sich aber bis heute darüber, ob diese Charakterisierung von Voltaire damals ernst oder eher ironisch spöttisch gemeint war. Sein Name wird auch in den Werken von Rainer Maria Rilke (04.12.1875 nC bis 29.12.1926 nC), Giacomo Girolamo Casanova (02.04.1725 nC bis 04.06.1798 nC), Rudolf Joseph Lorenz Steiner (1861 nC bis 30.03.1925 nC; Anthroposoph, Theosoph Österreich) und Alexander Sergejewitsch Puschkin (06.06.1799 bis 10.02.1837 nC) erwähnt.



Persönliche Einschätzung zum Grafen von St. Germain:

Die damaligen Tätigkeiten des Grafen kann man wohl am besten mit internationalen Spionagetätigkeiten vergleichen. Dies würde auch seine mysteriöse Vita, seine geheimnisvollen Tätigkeiten und Verhaltensweisen erklären.





01.04 Thomas Parr



Der englische Arbeiter Thomas Parr (Tod 14.11.1635 nC) soll nach Meinung einiger damaliger leichtgläubiger Zeitgenossen über 152 Jahre alt geworden sein. Er hatte behauptet im Jahr 1483 nC geboren worden zu sein. König Karl I. soll diesem geglaubt haben und sorgte dafür, dass Parr in der Westminster Abtei ehrenvoll begraben wurde.
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01.05 Li Ching-yun



Ein chinesischer Professor für Kräuter-Heilkunde namens Li Ching-yun (Tod 06.05.1933) behauptete 256 Jahre alt zu sein. Im Jahr 1933 nC berichtete sogar eine weltbekannte Zeitung darüber.





01.06 Athanasius der Große



Dieser war Bischof, Kirchenlehrer und Patriarch von Alexandria in Ägypten. Wörtlich übersetzt soll Athanásios (griech.) "der Unsterbliche" bedeuten. Er lebte ungefähr von 295 nC bis 373 nC, sodass von Unsterblichkeit keine Rede sein kann. Immerhin soll ein Gebet an ihn (als Schutz-Patron) gegen Kopfschmerzen helfen.





01.07 Qin Shi Huang



Der erste Kaiser von China soll ein fanatischer Fan von Lebenselixieren gewesen sein. Man geht heute davon aus, dass er dadurch nur 49 Jahre alt wurde (Tod ca. 210 vC). Der üppige Verzehr von quecksilberhaltigen Pillen, zur Erreichung der eigenen Unsterblichkeit forderte seinen Tribut.





01.08 Mahavatar Babaji Maharaj



Dieser indische Yogi (Sadhu; streng religiöser Asket) soll laut einigen seiner Verehrer bereits seit 5.000 Jahren irgendwo im Himalaya leben. Sein Geburtsdatum wird mit dem 30.11.203 nC angegeben. Sollte dies stimmen wäre der Beweis erbracht, dass körperliche Verrenkungen und strenge Exerzitien noch keinem geschadet haben.





01.09 Juan Ponce de León



Dieser verwegene Eroberer (Konquistador, Spanien) soll 1513 nC, so erzählen es die Legenden, eine Florida-Expedition durchgeführt haben, um einen Jungbrunnen zu finden. Eingeborene sollen diesem damals von einer Insel namens Bimini (Bahamas) erzählt haben, auf der die Quelle ewiger Jugend zu finden sei. Wahrscheinlich war die Suche nach dieser Location aber genauso erfolgreich wie die Suche nach Eldorado.

Irgendwo dort im Mangrovenwald soll es tatsächlich einen Süßwasser-Tümpel geben, der reich an Schwefel und Lithium ist. Dort springen angeblich immer wieder Einheimische und Touristen rein und manche erzählen nach dem Bad von einem Gefühl der psychischen und physischen Verjüngung. Wobei man daran denken sollte, dass heutzutage viel erzählt wird, wenn der Tag lang ist.
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02. Tiere



02.01 Methusalem Tiere



Es gibt Tiere, die man als „relativ unsterblich“ bezeichnen kann, da diese



a) keinen normalen Alterungsprozess durchlaufen

und/oder

b) sich theoretisch unbegrenzt regenerieren können.



Andere Tiere zeichnen sich durch eine außergewöhnlich lange Lebensspanne aus.



Beispiele:



- Pilze -



Es gibt Fungi (Pilze), welche die Fähigkeit zur Unsterblichkeit haben sollen.





- Qualle -



Diese Qualle (Turritopsis dohrnii) besitzt die Fähigkeit ihren Lebenszyklus umzukehren. Sie kann vom Erwachsenen-Status zurück in ein Polypenstadium wechseln. Dadurch kann diese rein theoretisch unbegrenzt lang leben. Die Rückentwicklung ins Polypenstadium wird z. B. durch Nahrungsmittelknappheit und Temperaturschwankungen verursacht. Sie soll sich auch vor Mallorca aufhalten, was nicht uninteressant ist, da sich auf dieser Insel in spezifischen Urlaubsbereichen zweibeinige Lebewesen wochenweise aufhalten, die sich anscheinend nach dem Genuss alkoholischer Getränke verhaltensmäßig ebenfalls in Richtung embryonaler Urzustand zurückentwickeln.





- Eishai -



Der mysteriöse Eishai (Somniosus microcephalus), welcher auch Grönland Hai genannt wird. Dieser kann bis zu fünf Metern lang werden und wird angeblich 400 bis 500 Jahre alt. Erst im Alter von 150 Jahren pflanzt er sich angeblich (!) zum ersten Mal fort.

(Siehe auch Island/Grönland Reisebericht von 2025 unter https://webstories.eu/stories/story.php?p_id=130463)





- Seeigel -



Der Rote Seeigel (Strongylocentrotus franciscanus) kann bis zu 200 Jahre alt werden, wenn er nicht vorher verspeist wird. Er (bzw. der Seeigelrogen) wird in Küstengebieten entlang des Pazifischen Ozeans, von Alaska bis Baja California als Delikatesse gehandelt.





- Seegurke -



Es gibt Wissenschaftler, welche einige Seegurkenarten (Holothuroidea) für fast unsterblich halten, wenn diese unter optimalen Lebensbedingungen ihr Dasein fristen.





- Süßwasser Polypen -



Auch gewisse Hydra-Arten (Süßwasser Polypen) werden vereinzelt als Wesen ohne erkennbaren Alterungsprozess gehandelt.
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- Riesenschwamm -



Der antarktische Riesenschwamm (Anoxycalyx joubini) kann angeblich 10.000 Jahre alt werden. Andere Tiefseeschwämme werden ohne Probleme 200 Jahre alt.





- Riesenschildkröte Jonathan -



Im Südatlantik auf Saint Helena soll die Riesenschildkröte Jonathan (Aldabrachelys gigantea hololissa) leben bzw. gefangen gehalten werden, welche angeblich schon 193 Jahre alt ist. Zurzeit wird diese von Vielen als das älteste reptilische Lebewesen der Erde angesehen. Jonathan schlurft auf der Insel im Garten des Gouverneurs herum und soll im Jahr 1832 nC auf den Seychellen geboren worden sein. Das Alter ist nicht spurlos an der Schildkröte vorbeigegangen, denn sie soll nicht mehr gut sehen und riechen können. Dafür wäre das Gehör noch vollkommen in Ordnung.





- Sonstige langlebige Tiere -



Es gibt weitere Tiere, welche eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit haben bzw. über eine sehr lange Lebensdauer verfügen. Manchmal sagt man, dass eine lange Lebensdauer mit einer geringen Stressbelastung im Leben zusammenhängt. Das daran etwas Wahres dran ist, sieht man an einem Faultier, welches in einem deutschen Zoo 54 Jahre (statt 20 – 30 Jahre) alt geworden sein soll. Das ist so, als wenn ein Mensch 200 Jahre alt würde. Einige unserer Zeitgenossen haben dieses erkannt und schon in frühen Lebensjahren das Arbeiten vorsorglich eingestellt.





02.02 Konditionierte, Gen-manipulierte Tiere



Hier handelt es sich um Tiere, deren natürliche Lebensspanne man künstlich bereits erfolgreich verlängert hat.

Ein US-Forscher namens Michael Rose schaffte es 1991 nC die Lebensdauer von Fliegen enorm zu verlängern. An dieser Stelle geht der dringende öffentliche Aufruf an diesen, auf keinen Fall das Leben von Moskitos zu verlängern. Das hätte uns gerade noch gefehlt.

Es ist Wissenschaftlern bereits gelungen, die durchschnittliche Lebensspanne von Mäusen um ca. 30 Prozent zu verlängern.

Angeblich hat man festgestellt, dass Mäuse länger leben, wenn man deren Trinkwasser mit Spermidin vermischt.
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Auch eine Verfütterung von Taurin an Primaten und Mäusen soll zu diesbezüglich positiven Ergebnissen geführt haben.

Versuche, Tiere einer gewollten zeitlich begrenzten Mangelernährung auszusetzen verliefen teilweise erfolgreich. Anscheinend schien sich ein zeitlich begrenzter reduzierter Stoffwechsel positiv auf deren Lebensdauer auszuwirken. Hierzu sei folgende Warnung ausgesprochen: Sollte die Rentenversicherung Pensionäre gezielt am Tag der "offenen Tür" zum mehrfachen Besuch des Fett-Bratwurststandes und des Bauchfleisch-Grills animieren, sollte dem hungrigen Rentner "ein Licht aufgehen".





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ES FOLGEN EXTRATERRESTRISCHE SPEKULATIONEN

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Spontan fiel mir beim Herum philosophieren über das Thema der Unsterblichkeit ein, dass das Erreichen eines Zustandes der relativen Unsterblichkeit gewisse Raumfahrtprobleme lösen würde.

Zurzeit ist nicht daran zu denken, dass wir Menschen irgendwann einmal unser Sonnensystem mit bemannten Raumschiffen verlassen werden. Unser begrenztes Lebensalter und die unvorstellbaren kosmischen Entfernungen sind u.a. Gründe dafür. Wer würde sich schon auf eine Mission begeben, welche über hundert Jahre Raumflugzeit bedeuten würde?

Ein relativ Unsterblicher könnte diese Tour gelassener ins Auge fassen, da er keinen großen Zeitdruck hätte, was sein Lebensalter entspricht. Auch seine Angehörigen würden nach z. B. 200 Jahren noch auf seinem Heimatplaneten leben, wenn er nach Hause zurückkehrt.

Dies gilt auch für theoretische extraterrestrische Lebensformen, welche durch unsere Milchstraße kurven und an unserer Erde vorbeikommen. Wären diese biologisch relativ unsterblich, könnte diesen ein tausend Jahre langer Reiseweg vielleicht egal sein. Vielleicht wären diese zusätzlich dazu in der Lage eine Art natürlichen Langzeit-Winterschlaf zu halten. Dann werden diese von ihrer Bordelektronik dann und wann nur geweckt, wenn es ein interessantes Sonnensystem zu besichtigen gibt.



ENDE





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A N N E X / E X K U R S E :

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########## *1) BEGINN EXKURS UNGESUNDE ERNÄHRUNG #########



Im Allgemeinen gelten

– meiner Erkenntnis nach und völlig unverbindlich -

folgende Speisen/Getränke als ungesund, wobei sich die Faustregel



„Alles, was besonders gut schmeckt, ist ungesund!“



zu bewahrheiten scheint, wobei man anmerken sollte, dass die Anwesenheit von positiven Darmbakterienstämmen im Körper eine der Grundvoraussetzungen dafür ist, dass Gesundheit bewusste Ernährung auch zum Erfolg führen kann.
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Vermeiden/reduzieren sollte man den üppigen regelmäßigen Verzehr von:



01. Ungesunden Fetten (gesättigte Fette (SFA, gesättigte Fettsäuren), welche z. B. in Fleisch, Butter, Käse, Schmalz, Sahne, Kokosöl, Palmöl und Wurst- und Fleischwaren enthalten sind. Geflügelfleisch geht aber in Maßen verspeist in Ordnung).

Gesättigte Fette sollten besser durch ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Avocados, Rapsöl, Leinöl (Leinsamen), Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Fischöl, Oliven, Hering, Lachs, Makrele, Dorsch, Algen, ungesalzene Nüsse (z. B. Walnüsse) und Früchte ersetzt werden.



02. Zu viel Zucker (Gebäck, Süßigkeiten, zuckerhaltige Snacks (auch Chips) und Getränke)



03. Zu viel Salz (Natrium)



04. Künstliche Konservierungsmittel



05. Künstliche chemische Zusatzstoffe



06. Nährstoff arme Nahrung mit zu wenig Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen



07. Fertigprodukte (Convenience Food)



08. Fast Food



09. Frittierte Lebensmittel



10. Weißmehlprodukte





Wer jetzt laut schreit -



„Ja, was soll man denn dann noch essen? Da macht das ganze Leben, bei diesem Verzicht, doch kein Spaß mehr!“



- dem sei entschieden entgegnet: „Ja, da hast Du völlig recht!“



######### ENDE EXKURS UNGESUNDE ERNÄHRUNG #########







######### *2) BEGINN EXKURS TELOMERE ##########



Verkürzung der Telomere: Diese Abkappungen spielen eine zentrale Rolle in unserem Alterungsprozess. Die Schutzkappen an den Enden von Chromosomen werden als Telomere bezeichnet.
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Diese Kappen kann man sich wie die Plastikhülsen am Ende von Schuh-Schnürsenkeln vorstellen. Die Endkappen bestehen aus Proteinen und repetitiver (wiederkehrender, wiederholender) DNA (Deoxyribonucleic acid; Desoxyribonukleinsäure). Dieses Molekül legt den genetischen Bauplan bzw. die Erbinformationen von Tieren, Menschen, Pflanzen und Bakterien fest. Die DNA speichert in Form einer im Jahr 1953 entdeckten Doppelhelix-Treppe codiert alle Konstruktionsanweisungen welche zur Funktion, Entwicklung, Fortpflanzung und Wachstum der Lebewesen erforderlich sind. Die Anordnung der Basen-Paare (Treppenstufen der Doppelhelix) entscheidet im Endeffekt mit, ob wir als Frosch geboren werden oder als Mensch. Die Codierung erfolgt in Form von Erbbausteinen (Basen) mit der Bezeichnung Adenin (A; C5H5N5), Thymin (T; C5H6N2O2), Guanin (G; C5H5N5O) und Cytosin (C; C4H5N3O). Das sind die Sprossen der Doppelhelix-Leiter. Es gibt zwei grundsätzliche Paarungen:



Paar 1 = Adenin und Thymin. Verbindung mittels 2 Wasserstoffbrücken.



Paar 2 = Cytosin und Guanin. Verbindung mittels 3 Wasserstoffbrücken.



Taucht in der Sequenz eine Base namens Uracil (U; C4H4N2O2) auf, handelt es sich nicht mehr um eine DNA, sondern um eine RNA (Ribonucleic acid. Ribonukleinsäure).



Die Telomere schützen unsere Chromosomen u.a. vor Abbau und Verschmelzung mit anderen Chromosomen. Sie verhindern beim Prozess der Zellteilung, dass genetische Informationen verloren gehen. Anlässlich jeder Zellteilung wird auch DNA repliziert. Dabei können die Enzyme, welche unsere DNA kopieren, Endstücke der Chromosomen nicht vollständig duplizieren. Als Folge verkürzen sich die Telomere mit jeder Zellteilung um ein kleines Stück. Diese Verkürzung ist bei uns Säugetieren ein natürlicher Prozess, dessen Sinn es sein könnte, dass die Anzahl der möglichen Zellteilungen in unserer Lebenszeit begrenzt wird. Gemäß dem darwinistischen „Survival of the fittest“ (Evolutionstheorie) kann ein Überleben des Stärkeren bzw. besser Umweltangepassten und die damit verbundenen besseren Chancen zur Fortpflanzung und Weitergabe seiner genetischen Qualität an die nächsten Generationen nicht richtig funktionieren, wenn das Säugetier unsterblich ist.



Ein ewiges Leben scheint nicht im Interesse der Natur zu sein!



Deswegen wird die Natur wahrscheinlich Vorsorge getroffen haben, dass wir dieses Sterblichkeits-Prinzip nicht so leicht austricksen können.
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Wobei darauf hingewiesen werden sollte, dass die Natur uns Menschen auch nicht für Raumflüge ins Weltall geschaffen hat. Vielmehr hat diese uns Menschen körperlich so ausgestattet, dass wir einen längeren Aufenthalt im Weltraum nicht überleben können. Zum Glück hat die Natur (was oder wer dies auch immer sein mag) uns Menschen mit einem Gehirn ausgestattet, welches uns ermöglicht Apparaturen zu konstruieren, die uns einen Aufenthalt in absolut tödlicher Umgebung gestatten.

Erreichen Telomere eine kritische Mindestlänge, registrieren unsere Zellen dies als Signal, dass sie sich nicht mehr teilen sollen/können. Es folgt ein Zellzustand der Seneszenz (Zustand der Ruhe; Einstellung des Wachstums). Die Zellen stellen also nach einer gewissen Anzahl von Mitosen (Zellteilungen) ihr Wachstum ein. Die Zellen proliferieren (vermehren sich; wachsen) nicht mehr, zeigen aber weiterhin Stoffwechselaktivität bzw. bleiben metabolisch (stoffwechselbedingt) aktiv. Seneszente Zellen beschleunigen die Alterung unserer Gewebe und können im Endeffekt Entzündungen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme und die Entstehung von Krebs begünstigen. Bei stark verkürzten Telomeren kann es auch zur Apoptose (programmierter Zelltod) kommen. Sobald Zellen ihre Teilungsfähigkeit einstellen, verringert sich bei unseren Organen und Geweben die Regenerationsfähigkeit mit der Folge von Funktionsverlusten und erhöhtem Krankheitsrisiken. Es gibt Krebszellen, Stammzellen und Keimzellen welche Telomerase-Enzyme produzieren, die Telomere verlängern können. Eine fast unlimitierte Zellteilung wird dadurch möglich.



Persönliche Meinung:

Würde man es schaffen die Telomere gezielt wieder zu verlängern, könnte dies ein Einstieg in die Langlebigkeit werden. Es könnte aber auch dazu führen, dass die behandelten Menschen dadurch einer höheren Krebsgefahr ausgesetzt werden. Der Teufel (Vergreisung) würde mit dem Beelzebub (Krebsrisiko) ausgetrieben werden.



######### ENDE EXKURS TEOMERE ##############
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... melancholisch aber schön ...

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