Newton mitsamt Grundgesetz   166

Poetisches · Aktuelles und Alltägliches

Von:    Michael Brushwood      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 8. Mai 2024
Bei Webstories eingestellt: 8. Mai 2024
Anzahl gesehen: 1210
Seiten: < 1

Ein Körper ruht am auserwählten Ort

Bis ein Stoß die Trägheit nicht setzt fort

Wenn Kräfte stemmen sich der Masse

Zeigt sich im Tempo wahre Klasse





Auf das Ruhen im Sand folgt Lethargie

Worauf sich stützt manch Dynastie

Im Endlosstau bröckelt der Damm

Weil längst angeschwollen, harter Kamm





Kräfte, die gepresst in einen Rahmen

Lassen die Sprengung schon erahnen

Weil doch Newtons Weisheit nicht mehr zählt

Die die Klugen haben auserwählt





Rasen Massen höllisch auf uns zu

Stirbt mit die Chance für'n wahren Clou

Wer den Knopf raubt, der zum Supergau

Den beehre ich mit fettem Wow













Mit meinem aktuellen Gedicht habe ich versucht, eine Brücke zwischen einem physikalischen Gesetz (dem Newtonsche Grundgesetz - F = m × a ; Kraft = Masse x Beschleunigung) zum menschlichen Verhalten zu bauen. Als Ausgangspunkt habe ich das Trägheitsgesetz mir auserwählt. Wenn zum Beispiel der Ball ruht, kann nur Fremdeinwirkung die Trägheit des Balles außer Kraft setzen. Wenn ein Mensch an der Glotze vor sich hindöst und die Trägheit auslebt, müssen auch fremde Einwirkungen her, um diesen Zustand zu beenden. Das könnte zum Beispiel der klingelnde Wecker sein, wenn es gilt, sich zu erheben, um zum Beispiel aller drei Stunden in einer Hitparade die Stimmen für seinen Lieblingsstar geltend zu machen. Oder wenn die Gattin seinen Liebsten anstupst, um beim Schälen der Kartoffeln ihr unter die Arme zu greifen. Und dann bietet die Praxis noch jene Beispiele, worin zur selben Zeit mehrere Kräfte auf mehrere Körper förmlich aufeinander zu rasen. Und das mit verheerenden Folgen!!! Nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass dies alles wirklich nicht mehr berechenbar ist!!!
Punktestand der Geschichte:   166
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