Fantastisches · Kurzgeschichten

Von:    philipp pulger      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 29. November 2001
Bei Webstories eingestellt: 29. November 2001
Anzahl gesehen: 3053
Seiten: < 1

Es war einmal ein Wissenschaftler. Der wollte zum Wohl der Menschheit an embryonalen Stamzellen forschen. Und weil das in dem Land, in dem er lebte, verboten war, er aber doch zum Wohl der Menschheit forschen wollte, setzte er sich in Diskussionsrunden dafür ein, das Verbot aufzuheben. Dort sagte er: "Alles, was dem Menschen hilft, soll und wird erforscht werden." Viel mehr brauchte er nicht zu sagen und viel mehr hatte er nicht zu sagen.



Als er eines Abends von einer Diskussionsrunde nach Hause kam, war ihm kalt, denn es war Winter. Er hatte aber einen schönen Kamin, er brauchte nur etwas Holz. Deshalb ging er mit seiner Axt auf den Dachboden und schlug sich ein paar Scheite aus dem Dachstuhl. Wenig später brannte ein lauschig-warmes Feuer in seinem Kamin und er fühlte sich wohl.



Am nächsten Tag war das Feuer im Kamin ausgebrannt und es wurde wieder kalt. Also ging der Wissenschaftler mit seiner Axt auf den Dachboden, um sich Feuerholz zu schlagen.



Und weil es Winter war, und eher kälter als wärmer wurde, ging er jeden Tag auf den Dachboden, eine ganze Woche lang.



Als er sich aber am siebten Tag in den Kamin beugte, um das Feuer anzuzünden, stürzte das Dach ein und sein Haus fiel über ihm zusammen. Und wenn er unter den Trümmern nicht gestorben wäre, dann lebte er noch heute. Und hätte glatt aus seinen Fehlern lernen können.

Punktestand der Geschichte:   31
Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?
  Weitere Optionen stehen dir hier als angemeldeter Benutzer zur Verfügung.
Ich möchte diese Geschichte auf anderen Netzwerken bekannt machen (Social Bookmark's):
      Was ist das alles?

Kommentare zur Story:

  Gut gemeint, aber schlechte Vergleiche, an den Haaren herbei gezogen. Ein heikles Thema, das mehr Subtilität verdient.  
Michael Kuss  -  24.04.07 18:58

   Zustimmungen: 2     Zustimmen

  Ähem, und was ist nun die Pointe (oder Moral [oder Zweck]) der Geschichte?
Wenn man Gesetze aushöhlt, bricht das System zusammen? Oder was sonst?

Für mich zwar fein geschrieben, aber unklar, daher 3 Punkte.

Lg  
Chris  -  13.02.03 15:52

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

Stories finden

   Hörbücher  

   Stichworte suchen:

Freunde Online

Leider noch in Arbeit.

Hier siehst du demnächst, wenn Freunde von dir Online sind.

Interessante Kommentare

Kommentar von "Homo Faber" zu "Der Zug"

Hallo, ein schöner text, du stellst deine gedanken gut dar, trifft genau meinen geschmack. lg Holger

Zur Story  

Aktuell gelesen

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. Über ein Konzept zur sicheren und möglichst Bandbreite schonenden Speicherung von aktuell gelesenen Geschichten und Bewertungen, etc. machen die Entwickler sich zur Zeit noch Gedanken.

Tag Cloud

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. In der Tag Cloud wollen wir verschiedene Suchbegriffe, Kategorien und ähnliches vereinen, die euch dann direkt auf eine Geschichte Rubrik, etc. von Webstories weiterleiten.

Dein Webstories

Noch nicht registriert?

Jetzt Registrieren  

Webstories zu Gast

Du kannst unsere Profile bei Google+ und Facebook bewerten:

Letzte Kommentare

Kommentar von "rosmarin" zu "Andacht - Gedanken zum Entschlüsselungscode der „Kirche des Ewigen Gottes“"

... Deutschland hat seinen Größenwahn, die Welt zu belehren, zu bekehren nie wirklich aufgegeben und wird dem Wunsch seiner umgebenden Völker nur allzu gerne entsprechen – kommt doch endl ...

Zur Story  

Letzte Forenbeiträge

Beitrag von "Tlonk" im Thread "Frühlingsrubrik"

schließe ich mich an. Und zum Thema Verstecken kann ich nur sagen: Ich kannte mal jemanden, der hatte seine Ostereier immer weit im Voraus für sich versteckt. Direkt zu Ostern wusste er nicht mehr, ...

Zum Beitrag