Poetisches · Trauriges

Von:    Judy S.H.      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 26. März 2006
Bei Webstories eingestellt: 26. März 2006
Anzahl gesehen: 2398
Seiten: < 1

Ein Trümmernmeer bedeckt

Die sonnige Landschaft

Eine junge Frau

Steht schweigsam dort



In dem vornehmen Haus

Das eins dort stand

War ihr Leben beendet

Bevor es überhaupt begann



Es wurde niedergerissen

Von Menschenhand

Nach der Verurteilung

Ihrer wohlhabenden Eltern



Damit das kleine

Dorf vergessen kann

Die Idylle ist

Nun wieder intakt



Niemand möchte mehr

Von dem kleinen Mädchen

Wissen, dessen Füße niemals

Die grünen Wiesen berührten



Eines Tages wird der

Wind des Vergessens

Alles mit sich getragen haben

Und ihre Schuld wird getilgt sein



Die Schuld, dass sie wegsahen

Zuließen das dein Lachen

Niemals dem einen Kinderlachen

Auch nur ähneln wird



Nur deine Seele wird

Nie vergessen können

Ihre Wunden niemals heilen

Und ihre Tränen nie versiegen



Aber wen interessiert das schon….
Punktestand der Geschichte:   3
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Kommentare zur Story:

  Hm ich habe eine andere Meinung, als mein "Vorredner", denn der Perspektivwechsel ruft bei mir eine Intensivierung hervor, als würde man, nachdem man etwas über ein Mädchen gehört hat, dieses Mädchen neben einen gesetzt. Man weiß, dass man selbst nicht gemeint ist, also ist es jemand in der Nähe. Und vielleicht kann sich sogar der ein oder andere dadurch angesprochen fühlen... was natürlich nicht schön ist.
Manchmal hätte ich Wörter weggelassen, da durch sie ein paar Verse "aus dem Rhythmus fallen", allerdings denke ich auch, sollte der Rhythmus der Aussage nicht im Wege stehen, wenn also das Gedicht so ist, wie es sein soll, dann soll es auch so bleiben; )
Hm die allgemeine Aussage am Schluss sehe ich zwar nicht als Vorwurf, aber sie wirkt wirklich wie die Verallgemeinerung eines negativen Erlebnisses... Sie passt jedoch hinein, da es nicht ungewöhnlich ist, an der Stelle dieser jungen Frau zu verallgemeinern, oder verzweifelt zu sein.
So jetzt hast du zwei recht unterschiedliche Meinungen, das ist doch gut=)
-Benjamin  
Benjamin Spirthahrm  -  29.06.07 01:47

   Zustimmungen: 4     Zustimmen

  ähm, ich meinte den perspektivwechsel in der letzten strophe und nicht in der mitte. sorry.  
Unbekannt  -  28.05.06 17:30

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  hmm, das gedicht hat mich berührt. durch den letzten satz wurde jedoch sehr viel gefühl wieder zurück genommen. ich denke, es ist nicht gut, solche verallgemeinerungen in gedichte zu schreiben, weil man damit den leser vermittelt, er würde sich selbst nicht für das aufgezeigte interessieren. schwierige sache. seltsam fand ich auch den perspektivwechsel in der mitte, wenn du die junge frau mit "du" anredest. insgesamt gebe ich drei punkte, weil mich der schluss wirklich stört, ich den rest aber gut finde.

lg nausicaä  
Nausicaä  -  28.05.06 17:28

   Zustimmungen: 3     Zustimmen

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