Lass mich dein Leuchtturm sein   44

Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Siehdichfuer      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 8. November 2002
Bei Webstories eingestellt: 8. November 2002
Anzahl gesehen: 2761
Seiten: < 1

(geschrieben für meinen Sohn Johannes)



Mein Sohn, dort auf dem großen Meer der Zeit,

dort wo Nebel und Sturm dich bedrohen,

da bin ich stets für dich bereit,

mag dir zeigen, hier bin ich, hier ist sicheres Land,

lass dich führen, ein Stück deines Weges, ich reich dir die Hand,

las mich dir sagen, dein Heimathafen ist hier,

bei deiner, dich liebenden Mutter und ganz klar auch bei mir,

meine Erfahrungen und Wünsche, gebe ich dir als Kompass mit auf den Weg,

für dein Boot wird hier immer frei sein, dein eigener Steg,

einst wir dir, aus Liebe das Leben konnten schenken,

um dich in deiner Kindheit zu begleiten, zu führen und zu lenken,

fahr nun hinaus, ich weiß du hast schon vieles geschafft,

in einsamen Stunden gebe unsere Liebe dir Kraft,

und zieht es dich dann, von Zeit zu Zeit nach Haus,

dann lass mich wieder für dich leuchten, ich schau stets nach dir aus.
Punktestand der Geschichte:   44
Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?
  Weitere Optionen stehen dir hier als angemeldeter Benutzer zur Verfügung.
Ich möchte diese Geschichte auf anderen Netzwerken bekannt machen (Social Bookmark's):
      Was ist das alles?

Kommentare zur Story:

  nur einmal von meinem vater solche worte zu hören, das wäre mein traum. diesen sohn kann ich nur beneiden, andrea dagegen nur bedauern.  
Rainer  -  19.11.02 13:28

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Mir hat die Geschichte nicht gefallen !  
Andrea Kaufmann  -  12.11.02 10:03

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  wow, ausnahmsweise schließe ich mich mal maxson an... finde ich sehr schön das gedicht, gefällt mir...
Lieben Gruß  
*Becci*  -  11.11.02 21:28

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Sehr schön ohne in Schmalz auszuarten.
Irgendwann wenn Du mal nicht mehr bist (Möge es noch lange Zeit bis dahin sein.) wird dein Sprößling Deine Zeilen lesen und dann wird er sicher mit Wehmut und mit Freude an seinen Vater denken.
Mit diesem Gedicht hast Du Dir ein Denkmal bei Deinem Sohn gesetzt, vorrausgesetzt er ist dafür empfänglich.
5 Punkte  
Maxson  -  08.11.02 18:37

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

Stories finden

   Hörbücher  

   Stichworte suchen:

Freunde Online

Leider noch in Arbeit.

Hier siehst du demnächst, wenn Freunde von dir Online sind.

Interessante Kommentare

Kommentar von "Kleine Meerjungfrau" zu "Einsames Herz aus Stein"

Hallöchen, da stimme ich Nathanahel zu. Ich frage mich auch, was der Bursche oder die Bürschin damit bezwecken will. Aber wie ich sehe scheint es die Leser ja nicht unbedingt zu stören. ...

Zur Story  

Aktuell gelesen

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. Über ein Konzept zur sicheren und möglichst Bandbreite schonenden Speicherung von aktuell gelesenen Geschichten und Bewertungen, etc. machen die Entwickler sich zur Zeit noch Gedanken.

Tag Cloud

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. In der Tag Cloud wollen wir verschiedene Suchbegriffe, Kategorien und ähnliches vereinen, die euch dann direkt auf eine Geschichte Rubrik, etc. von Webstories weiterleiten.

Dein Webstories

Noch nicht registriert?

Jetzt Registrieren  

Webstories zu Gast

Du kannst unsere Profile bei Google+ und Facebook bewerten:

Letzte Kommentare

Kommentar von "Dieter Halle" zu "Flashover"

Ich finde es ganz toll, dass du dieses Thema hier mal anschneidest. In wenigen Worten den entsetzlichen Unfall beschrieben. Sehr gelungen.

Zur Story  

Letzte Forenbeiträge

Beitrag von "Else08" im Thread "Der Lenz wars"

Ein Gedicht wie ein Hauch Frühlingsluft. Ganz passend. Jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass es wärmer wird.

Zum Beitrag