Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    Stephan F Punkt      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 27. August 2007
Bei Webstories eingestellt: 27. August 2007
Anzahl gesehen: 2540
Seiten: 2

Erkennen, Teil I





Das Leben ist ein langer Fluss, besser:

Die Gesamtheit allen Lebens und allen Seins ist ein steter langer und breiter Fluss

Wir alle und all unsre Umwelt sind darin



Unser Leben und unser Sein ist ein Teil des Ganzen Gefüges

Wie die einzelnen Wassertropfen bewegen wir uns: mal auf, mal ab

Mal ufernah ruhig treibend, mal mitten im reißenden Strom hin- und hergeworfen



Im Erdreich versickert, wieder empor gepumpt,

An der Luft verdunstet

Im Sonstwo wieder abgeregnet

Nie starten wir da erneut wo wir vorher endeten



Menschen, Dinge, Gefühle, Situationen

Habe, Gedanken, Bindungen

Tiere, Interessen, Fähigkeiten

Neigungen, Fehler, Scham...



Mit tausenderlei Berührungspunkten begegnen wir einander im Fluss,

Halten uns, weitertreibend, fest

Für eine gewisse Zeit

Jeder beinah mal an jedem



Oft drehen und wenden wir uns, Ziele suchend, Anhängsel abschüttelnd;

Wenn eine Verbindung früh zu brechen droht

Versuchen wir einen weiteren Griff

Welcher manchesmal gelingt



Wie stabil diese Verbindungen sind

Bestimmen wir oft selbst

Sind sie zu fest, verlangsamt sich der Fluss des Wassers

Man treibt ans Ufer, wird selbst langsamer

Das ehedem so emsige Umeinanderdrehen endet in zähem Sich-Umfliessen

Sich nur noch weniger veränderbarer, zu sehr angenäherter Strukturen



Wie Eiskristalle treiben sie langsam, langsam weiter

Auf Beständigkeit der Einheit hoffend

Nicht die natürliche Flüchtigkeit der Gemeinsamkeit ahnend

Sie lähmen das Gefüge

Verhindern zusammen vielleicht eine wichtige Stromschnelle,

Einen Springpunkt



Es gibt jedoch auch stabile Verbindungen

Die um ihre Sterblichkeit wissen

Die gleichsam, nach Vereinigung und Kenntnisnahme voneinander,

In höchstmöglicher Liebe den Schwimmwettbewerb aufnehmen

Perfekter und erster zu werden in der Erkenntnis



Erkenntnis, Teil 2







Es kann naturgemäß nicht sein, dass wir uns für immer binden

An nichts Reales jedenfalls.
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Uns wird im Laufe unseres Lebens so einiges bekannt



Manches sagt uns zu, manches lehnen wir ab

Alles sollten wir probieren, bevor wir festlegen,

Wann es Zeit ist, sich darüber keine Gedanken mehr machen zu müssen



Der menschliche Geist ist für mehr ausgelegt als für den Hausgebrauch,

Man sollte sich trauen, ihn zu benutzen.

Es liegen ungeahnte Fähigkeiten dahinter



Erkenne, Adaptiere, Lebe, Verwerfe, Berichte, Frage



Dies sind die Schritte für den Schwimmer im Lebensfluss
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