Nachdenkliches · Poetisches

Von:    Mandala      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 26. Februar 2007
Bei Webstories eingestellt: 26. Februar 2007
Anzahl gesehen: 2673
Seiten: < 1

Ruhigen Schrittes schlich ich träge

Durch die Schwarzgefärbte Nacht

Unter nächtlich grauen Eichen

Die Erinnerung erwacht’.



Denkend an die stillen Tage

Sacht gewärmt vom Sonnenlicht

Bis der Mond des Abends dann

Wollt’ erfüllen seine Pflicht.



Wie das Spiel der Tageszeiten

Änderte sich mein Gemüt

Aber jetzt verweil’ ich hier

Und mein Funke nicht mehr glüht.



Heimlich wurd’ die Welt verlassen

Und was blieb ist graue Farb’

Als die Sonne mit dem Mond

In der Dämmerung erstarb.
Punktestand der Geschichte:   19
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Kommentare zur Story:

  Sehr schön geschrieben, denke ich und sowohl bildlich, als auch "direkt" zu verstehen. Ich habe dabei eine Nacht vor Augen, einen Sonnenaufgang und -untergang, welche aber nicht schön, sondern beklemmend sind. Langsam verlassen die Farben die trostlose Welt.
Zudem sind die Strophen fließend zu lesen, mit regelmäßigem Metrum, welches das gleichmäßig, stetige Fortschreiten des Sonnenaufganges betont, oder was es ja auch noch aussagt, die fortschreitend schwindende "Lichtigkeit" des Gemüts, bis es nur noch "Grau" gibt. Kein Wandel mehr und kein Hin-und-her zwischen traurig und heiter, sondern grau, Depression..
Naja, das denke ich mir, bei deinem Gedicht ; )
-Benjamin  
Benjamin Spirthahrm  -  20.07.07 12:55

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  Ja, das stimmt. Das sehe ich auch so. Gruß Lisa  
Lisa  -  04.03.07 10:54

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  wunderschön, kann ich da nur sagen.
gruß von rosmarin  
rosmarin  -  01.03.07 20:10

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  Wirklich eindrucksvoll. Ein gelungenes Gedicht. Gruß Boris  
Boris Kanuta  -  01.03.07 14:29

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  Hallo, da stimme ich weltuntergang zu. Wirklich sehr schön geschrieben und ich sehe die Bilder auch vor mir. Gruß Sabine  
Sabine Müller  -  26.02.07 15:49

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  Oh, ein sehr schönes Gedicht.
Kann es sehr gut nachvollziehen...

Mir gefällen die Bilder und Vergleiche.

Lieber Gruß  
weltuntergang  -  26.02.07 13:30

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Nausicaä" zu "frühling z2"

einfach toll, dieses frühlingsgedicht. du findest in deinen gedichten häufig ganz eigene, besondere bilder. wunderschön, ohne kitschig zu sein.

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