Poetisches · Trauriges

Von:    Sommertänzerin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 29. September 2006
Bei Webstories eingestellt: 29. September 2006
Anzahl gesehen: 2182
Seiten: < 1

Retten, was schon längst verloren,

Bekämpfen, was doch längst besiegt...

Stummer Schrei in tauben Ohren,

Tropfen auf dem Stein versiegt.



Lieben, was schon längst gestorben,

Lieben, was niemals vorhanden

man hat nen goldnen Stein erworben,

schwer und drückend, habs verstanden.



Gedanken drehen sich im Kreis,

man spricht und läuft vor eine Wand,

ein Fuß steht längst auf dünnem Eis,

kleiner Finger, ganze Hand.



Umsonst war Emotion und Müh,

es hat doch alles keinen Zweck,

spät eingeschlafen, erwachet früh,

und hinterlassen wurd nur Dreck.
Punktestand der Geschichte:   24
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Kommentare zur Story:

  Hört sich nicht Depristimmung und einer Enttäuschung an. Wer hat soetwas noch nicht erlebt? Gut beschrieben  
Kleine Meerjungfrau  -  14.01.07 17:18

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  Ohh, hier muss ein wenig aufgeräumt werden.
Also: Dass Liebe selbstlos sein kann, ist ein Mythos. Man kann es sich einreden, aber es ist niemals so. Man kann gläubig sein, und auf seine Religion verweißen (im Sinne von Agape), aber in Wirklichkeit ist es ganz anders. Es gibt keine selbstlose Liebe. Irgendetwas steckt immer im Verborgenen; irgend ein Ziel, das einen Selbstzweck besitzt. Alles andere ist Betrug, oder schlimmer noch: Selbstbetrug.
Dieses Gedicht ist vielleicht stilistisch nicht ganz sauber, aber der Inhalt völlig plausibel.
Würdest Du es noch ein wenig überarbeiten, würde ich dir ohne weiteres 5 Punkte geben.  
Aha  -  02.10.06 20:53

   Zustimmungen: 4     Zustimmen

  Hi Bine,
ich glaube nicht, daß Deine Schreibader versiegt, nach meinem Eindruck hat sie sich verändert, wird bildhafter, wenn auch noch ungeordnet. Bloß nicht aufgeben!!!

Nicht nur das Negative sehen:
und hinterlassen wurd nur Dreck.
Irgendwas Schönes war doch auch dabei oder?

LG
Christa  
CC Huber  -  02.10.06 17:42

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo Christa,

bin auch nicht so zufrieden mit dem Gedicht. Die Emotionen mussten raus, konnte sie aber nicht wirklich verpacken. Wenn ich irgendwann den Nerv habe, werde ich es vielleicht ausfeilen. Meine Schreibader versiegt im Moment ein wenig... :-(
Dass man Dank und Gegenliebe nicht erwarten darf, egal, wieviel man gegeben hat, stimmt.
Sollte eigentlich auch nicht so rüberkommen.
Wünsche einen schönen Tag, bis bald

LG Sabine  
Sabine Müller  -  02.10.06 16:05

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo Bine,
emotional kann ich das sehr gut nachempfinden, aber als Gedicht ist es naja. Der erste Absatz gefällt mir am besten, wenn die Kommata nicht wären.
Die Sätze passen irgendwie nicht zusammen, wie:
ein Fuß steht längst auf dünnem Eis,
kleiner Finger, ganze Hand.

spät eingeschlafen, erwachtet früh,

Umsonst war Emotion und Müh, ????

Erwartest Du Dank oder Gegenliebe für Deine Emotionen? Da stimmt wohl die Denke nicht. Liebe sollte doch selbstlos sein oder?

LG
Christa  
CC Huber  -  29.09.06 18:28

   Zustimmungen: 3     Zustimmen

  Soetwas entsteht in Wut, Verzweiflung und Schmerz. In den Momenten fühlt man einfach so. Manchmal weiß man nicht, was das Beste ist. Man muss auch lernen das Gegenüber zu verstehen und man macht selbst auch oft Fehler. Aber wenn man nur am Grübeln ist, sich oft aufregt und verletzt ist, ist es besser einen anderen Weg einzuschlagen, das stimmt schon. Lg Sabine  
Sabine Müller  -  29.09.06 18:25

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo,

ein sehr trauriges gedicht. Die gedankengänge sind sehr gut dargestellt. Es ist ein scheiß gefühl, wenn man merkt, dass alles umsonst ist und eh nichts bringt. Auf der einen seite ist es dann am besten, sich zu trennen, aber auf der anderen seite ist das auch nicht so leicht, ich hab so was ja auch schon erlebt, da ging es mir auch so, hatte ich ja schon mal erzählt von.  
Homo Faber  -  29.09.06 17:08

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

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