Trauriges · Kurzgeschichten · Zum Weiterschreiben

Von:    Simone Cyrus      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 10. November 2005
Bei Webstories eingestellt: 10. November 2005
Anzahl gesehen: 3337
Beiträge: 4

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Ich versuche die Gedanken an dich zu begraben, doch ich habe es hier nicht mit toten Gedanken zu tun, die reglos unter der Erde verweilen, sondern mit Gedanken, die sich dagegen wehren lebendig begraben zu werden und denen es immer wieder gelingt sich an die Oberfläche zu kämpfen. Immer wenn diese Gedanken zum Vorschein treten, blenden sie mich, so wie heute.



Ich schließe meine Augen, doch ihr lasst euch nicht mehr aufhalten:

Ihr durchbohrt meine Lider und bahnt euch so einen Weg zu mir. Ich könnte mich jetzt selbst begraben, jedoch würde sich das nicht als sehr effektiv erweisen, denn ihr würdet mir ins Grab folgen und mich nicht eher ruhen lassen, bis ihr eine zufriedenstellende Antwort erhalten habt.



Immerzu fragt ihr: "Warum?"



Doch was soll ich euch antworten? Warum quält ihr mich so? Ihr tut mir weh! Tränen glitzern in meinen Augen, Schreie liegen auf meinen Lippen, doch ihr quält mich weiter.



Die Gedanken hämmern wie ein Presslufthammer auf mich ein, das "Warum" dröhnt in meinen Kopf und hallt nach bis zur Bewusstlosigkeit. Ich bin betäubt vom Schmerz:



Eingehüllt im Nebelschleier, schlichst du fort von mir, verwoben ist deine Spur in die Unsichtbarkeit. Ich habe versucht dir zu folgen, doch ich konnt' dich nicht finden. Du schwiegst, als ich nach dir rief. Ich habe dir hinterher gewunken. Versunken in Erinnerungen, stehe ich hier ganz verloren, dort wo du mich stehen ließt, eingehüllt in Trauer, Enttäuschung und Ratlosigkeit.



"Warum bist du fort?", frag ich dich.

rosmarin am: 5. Dezember 2005

Warum

Warum irrst du
Nach so langer Zeit
Noch immer
Durch meine
Träume

Warum ist mir
Weil es dich
Nicht mehr gibt
Für mich
Als wenn ich was
Versäume

Warum ist mein Herz
So schwer
Wenn ich mit offenen
Augen von dir
Träume

***

CCHuber am: 5. Dezember 2005

Warum?

Warum fühl ich Schmerz
ich bin doch
tot

Warum fließen Tränen
ich bin doch
Stein

Warum lacht mein Mund
ich bin ein
Clown

Simone Cyrus am: 12. Dezember 2005

Weil ich dich so liebe
Ertrage ich die größte Qual
Für dich

Warum nur lieb ich dich
Wenn es doch ist die größte Qual
Für mich

Sandra Mitterer-Egger am: 30. Januar 2006

In Gedanken höre ich deinen Worten zu
Jedes einzelne erinnert mich an deineLliebe
Meine Gedanken schmerzen, ich komme nicht zur Ruh
Du bist der Mensch für den ich alles andere zur Seite schiebe



Du hast mich aus der schrecklichen Realität entführt
Du hast mir gezeigt was es heißt zu leben
Du hast mir gezeigt wie es ist im siebten Himmel zu schweben
Du hast mir gezeigt wie es ist zu lachen
Du hast mir gezeigt wie es ist ohne Schmerzen auf zu wachen

Durch dich habe ich zum ersten Mal die warmen strahlen der Sonne gespürt
So unendlich zart hast du mich berührt
Ein Blick hat gereicht und ich wusste was du denkst
Doch wusste ich nicht, dass du das Ruder auf eine andere Seite lenkst


Für kurze Zeit hast du mir das Lachen gelernt
Für immer hast du mein Lachen entfernt

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Kommentare zur Story:

  danke dir sandra! es freut mich, dass du doch noch die zeit für einen beitrag gefunden hast. nimm die schönen erinnerungen mit und wenn der schmerz der trennung irgendwann nicht mehr weh tut, kannst du lächeln, wenn du dich an euren gemeinsamen aufenthalt im 7. himmel erinnerst. liebe kann uns heilen, sie kann uns aber auch wahnsinnige schmerzen zufügen. nach regen folgt aber auch immer sonnenschein, also halte ausschau nach dem regenbogen. deine wunden werden wieder von einer neuen liebe geheilt, die dir dein lachen wieder ins gesicht zaubern wird.
lg simone  
Simone Cyrus  -  12.02.06 20:54

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  danke dir, christa, für dein gedicht, es gefällt mir sehr gut. danke sandra, für deinen netten kommentar, ich hoffe du wirst noch die zeit finden uns mit deinen beitrag zu bereichern. würde mich sehr freuen.  
Simone Cyrus  -  06.12.05 22:09

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  du hast einfach eine bezaubernde art zu schreiben. man kann die trauer und den schmerz genauso wie die verzweiflung richtig spüren! großes kompliment auch an die zwei gedichte. hab leider keine zeit zum weiterschreiben-bin nämlich in der schule
lg
sandra  
Mitterer-Egger Sandra  -  06.12.05 08:38

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  Hallo Simone,
das ist eine wunderschöne Idee.
Würdest Du bitte meinen Beitrag nochmals löschen? Ich möchte ihn optisch besser anbringen. Danke  
CC Huber  -  05.12.05 22:46

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  hallo rosmarin, danke dir für deinen beitrag. das gedicht ist wirklich wunderschön und es berührt mich.
lg simone  
Simone Cyrus  -  05.12.05 19:19

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  hi, simone, das ist ein wunderschöner, poetischer text, hab schon ein gedicht dazu geschrieben.
lg
rosmarin  
rosmarin  -  05.12.05 17:13

   Zustimmungen: 5     Zustimmen

  hallo ihr lieben!
ihr seid gerne dazu eingeladen, eure ideen hier abzuladen, dabei sind eurer kreativität keine grenzen gesetzt. jeder beitrag ist hier herzlich willkommen, also worauf wartet ihr noch? haut in die tasten! fragt nach dem warum oder philosophiert über mögliche antworten. die form oder gestaltung ist ganz euch überlassen, gedichte sind ebenso erwünscht, wie prosatexte. würde mich freuen, wenn das "warum" zum leben erweckt wird und ich bald etwas von euch lesen werde!
lg simone  
Simone Cyrus  -  05.12.05 15:45

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